Gratiskonto der Credit Suisse – Bei ihrer Banking-App verlangt die CS Strafzinsen schon ab 100’000 Franken

Die Credit Suisse verlangt von ihren Digitalkunden viel früher Negativzinsen als von den übrigen Kunden.

26.11.2021 20:00:00

Die Credit Suisse verlangt von ihren Digitalkunden viel früher Negativzinsen als von den übrigen Kunden.

Beim Mobile-Banking-Angebot CSX greifen die Negativzinsen deutlich früher als bei klassischen Konten der Grossbank.

3 KommentareDarstellung des CSX-Angebots bei der Vorstellung der neuen App im September 2020 in Zürich.Foto: Urs Flüeler (Keystone)Vor rund einem Jahr startete die Credit Suisse ihre neue Banking-App CSX. Das Basisangebot «White» mit einer Debitkarte und Zahlungsverkehrskonto ist gratis. Allerdings verlangt die Grossbank von ihren Digitalkundinnen und -kunden viel früher Negativzinsen als von den übrigen:

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So werden bei CSX bereits ab 100’000 Franken Negativzinsen von 0,1 Prozent fällig – die Bank selbst spricht dabei nicht von Negativzinsen, sondern von einer «Kontoführungsgebühr», wie die Schweizer Digitalchefin Anke Bridge Haux im Gespräch erklärt.

Zum Vergleich: Bei normalen Zahlungsverkehrskonten werden bei der CS erst ab zwei Millionen Franken Negativzinsen fällig – dann aber gleich 0,75 Prozent. Die UBS verlangt von Zahlungsverkehrskunden im Schweiz-Geschäft ab 250’000 Franken 0,75 Prozent, die Postfinance berechnet bereits ab 100’000 Franken 0,75 Prozent Strafzins. headtopics.com

100’000 CSX-KundenWegen der nicht enden wollenden Phase von Negativzinsen senken immer mehr Banken ihre Freigrenze für Strafgebühren. Die Credit Suisse begründet die tiefe Schwelle bei CSX wie folgt: «Damit wollen wir erreichen, dass die Kunden beispielsweise einen Teil ihres Guthabens investieren oder in ein anderes Kontoangebot wechseln.»

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«Wir haben ein Jahr nach dem Marktstart von CSX gut über 100’000 Kundinnen und Kunden», sagt Digitalchefin Anke Bridge Haux. «Etwas mehr als eine Milliarde Franken» hätten die CSX-Kunden auf ihren Konten liegen, also im Schnitt gut 10’000 Franken. Für die CS-Managerin sind diese Eckwerte ein Erfolg.

Andreas Dietrich, Leiter des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug der Uni Luzern, mag nicht so recht in den Jubelchor einstimmen. «Das ist etwas schwierig einzuschätzen und zu vergleichen», meint der Experte für digitales Banking. Denn die CS nennt keine Zahlen zu den echten Neukunden.

Umbuchungsaktion gestartetIm Sommer hatte die Grossbank eine Umbuchungsaktion gestartet: Per Brief wurden Kunden, die zum Beispiel das Basispaket «Basic Banking» der Credit Suisse nutzen, angeschrieben, ob sie nicht in das neue CSX-Angebot wechseln wollten. Die «Basic Banking»-Kunden mussten dabei im Antwortbrief ankreuzen, dass sie nicht wechseln wollten. Wie viele Kundinnen und Kunden bei dieser Aktion umgebucht wurden und auf diese Weise die Kundenzahl der CSX hochziehen, dazu machte Bridge Haux auch auf Nachfrage keine Angaben. headtopics.com

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Zum Vergleich: Laut Bankenexperte Dietrich hat die Mobilbank Neon (an der die TX Group, die diese Zeitung herausgibt, beteiligt ist) etwas mehr als 80’000 Kunden und ist auf dem Weg, die Schwelle von 100’000 Kunden zu knacken. Yuh, das Gemeinschaftsunternehmen von Postfinance und Swissquote, das in diesem Frühjahr an den Start ging, habe etwas mehr als 30’000 Kunden. Zak, die Banking-App der Bank Cler, kommt nach seinen Angaben auf 45’000 Kunden.

Anke Bridge Haux verantwortet die Digitalaktivitäten der Credit Suisse in der Schweiz.Foto: Credit SuisseDie 100’000 Kunden von CSX seien keine Karteileichen, sondern würden ihr Mobilkonto aktiv nutzen, betont CS-Managerin Bridge Haux. Laut ihren Angaben verzeichnete die Bank im Schnitt pro CSX-Konto eine Transaktion pro Tag, wie etwa Geldabheben oder einen Bezahlvorgang. «Rund 50 Prozent der CSX-Kunden nutzen das Konto als Primärbank-Verbindung», sagt die CS-Managerin. Das macht die Bank daran fest, dass zum Beispiel zum Monatsende grössere Beträge ein- und ausgezahlt werden, also der Lohn und die Miete.

Dieser Wert sei hoch, urteilt Experte Dietrich, denn nur ein Prozent der Schweizerinnen und Schweizer würden eine Neobank – wie die Mobiltelefon-Banken auch genannt werden – als Hauptbank angeben. Aber auch hier sei offen, inwieweit die CS hier von ihrer Verschiebeaktion von Bestandskunden profitiert habe.

Kunden nutzen GratiskontenCSX gibt es in vier Varianten: Das Basisangebot «White» mit Konto und Debitkarte ist gratis, ebenso das Angebot «Young» für Menschen unter 25 Jahren. Die Variante «Black», bei der alle Geldbezüge an CS-Automaten mit drin sind, kostet 3.95 Franken. Seit neuestem ist auch die Luxusvariante «Platin» am Start, bei der eine Platinum-Mastercard-Kreditkarte und eine Platinum-American-Express angeboten werden. headtopics.com

Laut Bridge Haux nutzen 70 Prozent aller CSX-Kundinnen und -Kunden eines der beiden Gratisangebot. Dennoch würde die Bank an diesen Kunden etwas verdienen: «Kunden mit dem Basisangebot nutzen zusätzliche Produkte wie die Anlagelösung oder unser Angebot für die Säule 3a», erklärt sie. Je mehr solcher Produkte ein CSX-Kunde kauft, umso mehr wirft er ab.

Daher will Bridge Haux im nächsten Jahr den Bestseller der Schweizer Bankprodukte auch über CSX anbieten: Hypotheken. Unklar sei aber noch, ob die reinen Onlinekonten ihre Hypothek billiger bekommen als jene, die sich in der Filiale beraten lassen.

In einer früheren Fassung hiess es, dass die Banking-App Zak von der Basler Kantonalbank stammt. Sie kommt aber von der Bank Cler.Holger Alich

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