Gewalt gegen Pflegepersonal – «Ich wurde angegriffen und mit dem Tod bedroht»

«Ich wurde angegriffen und mit dem Tod bedroht»: Drei Pflegefachpersonen berichten von Übergriffen im Arbeitsalltag.

27.01.2022 13:39:00

«Ich wurde angegriffen und mit dem Tod bedroht»: Drei Pflegefachpersonen berichten von Übergriffen im Arbeitsalltag.

Verschiedene Spitäler in der Schweiz melden, dass Gewalt von Patienten zunimmt. Drei Betroffene berichten von Übergriffen, verbaler Gewalt – und Drohungen von Angehörigen.

PixabayGeschäftsführerin des Schweizer Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) Yvonne Ribi bestätigt: «Die steigende Gewalt gegen Pflegende ist bei uns seit Jahren ein Thema, aber seit Corona merkt man deutlich, dass die Leute dünnhäutiger geworden sind.» (Symbolbild)

20min/François MelilloA. F.* (29) ist Expertin in der Intensivpflege: «Ein Patient schlug etwa in einer Psychose mit dem Infusionsständer die Scheiben ein und ging mit dem Messer auf mich los.» (Symbolbild)20min/François Melillo

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Gab's schon immer und wird es weiter geben, vor allem wenn sich die Menschen schikaniert fühlen und keinen Ausweg mehr sehen!? Ist normal geworden ... was soll's. Alle schauen weg, geht uns nichts an, inklusiv Justiz mit Täterschutz ... Ein Zustand den die Medien und die Politik bewusst herbei geführt haben, Hass auf beiden Seiten. Divide et impera

Die Anordnung zur Quarantäne wird falls notwendig polizeilich durchgesetzt. Die Person ist übrigens 6 Jahre jung. Und rückwirkend in Quarantäne zu gehen ist nur noch bescheuert. Das organisierte Verbrechen hat sich auf die Gesundheitspolitik samt Politik mit ihren bezahlen Staatsmedien verlegt. Viel ändern musste man nicht. Angst, Schrecken und Panik hat schon gereicht 😏 Wahnsinn welch korrupte Kasperl sich hier rumtummeln - einfach nur noch Widerlich !

Sexuelle Gewalt – «Der Prozess traumatisierte mich fast mehr als die Tat selbst»Betroffene von sexueller Gewalt kritisieren das Vorgehen der Polizei und Staatsanwaltschaften. Zwei Betroffene Frauen erzählen, wie sie den strafrechtlichen Prozess erlebten. Ich finde es nicht in Ordnung, dass sich Frauen darüber aufregen. Die Täter haben die Gewalt als notwendig und richtig angesehen. Bei den Impfungen soll jeder seinen Körper unfreiwillig hergeben aber bei Gewalt oder Sex ist das nicht der Fall? Finde ich nicht OK. das verstehe ich nicht! Das Opfer hat eine grosse Demütigung erlitten und wird nochmals gedemütigt!Da ist eine grosse Gesetzeslücke im Strafprozess!Der Täter hat seine Macht gegen das Opfer ausgelebt und wird noch beschützt in seinem Tun durch die Staatsan-waltschaft! Das muss diese 'importierte Misogynie' sein, von der die Rechten ständig reden. ihr könnt als Tweetersteller solche Kommentare auch löschen, wenn ihr denn wolltet. 'just sayin. 🥸

«Mussten uns einschliessen» – Gewalt gegen Spitalpersonal steigt ungebremst anSpitäler in der ganzen Schweiz melden, dass Gewalt von Patienten zunimmt. Die Zahlen waren 2020 schon hoch – und stiegen letztes Jahr noch einmal an. Nicht nur gegen auch gegen Leute die uns die ganze Zeit anlügen jetzt ist mal Schluss.!

Zutritt dank QR-Code – Diesen Basler Bio-Laden können die Kunden selber öffnen und schliessenWer Self-Checkout Kassen schon krass findet, wird hiervon schockiert sein: Dieser Bio-Laden im St. Johann ermächtigt seine Kunden um drei Uhr morgens dazu, den Laden selbst zu öffnen und wieder zu schliessen. (Abo)

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Was ist die Faszination der Krienser Masken? - Regionaljournal Zentralschweiz - SRFWöschwyber oder Deckel: Die Tradition der Krienser Masken ist über 200 Jahre alt. Bereits zum dritten Mal widmet das Museum Bellpark den handgeschnitzten Masken eine Ausstellung. Diesmal geht es um die Geschichte ab 1970. Ein Gespräch mit Maskenkenner Michael Schärli.

Viertelfinals der Männer - Nimmermüder Medwedew mit grossem Comeback – nun wartet TsitsipasDaniil Medwedew macht im Viertelfinal der AustralianOpen gegen Félix AugerAliassime einen 0:2-Satzrückstand wett und gewinnt noch mit 6:7, 3:6, 7:6, 7:5, 6:4. AusOpen srfsport srftennis tennis ATP

In den vergangenen Jahren haben gewaltsame Übergriffe gegenüber Pflegenden zugenommen (Symbolbild). Pixabay Geschäftsführerin des Schweizer Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) Yvonne Ribi bestätigt: «Die steigende Gewalt gegen Pflegende ist bei uns seit Jahren ein Thema, aber seit Corona merkt man deutlich, dass die Leute dünnhäutiger geworden sind.» (Symbolbild) 20min/François Melillo A. F.* (29) ist Expertin in der Intensivpflege: «Ein Patient schlug etwa in einer Psychose mit dem Infusionsständer die Scheiben ein und ging mit dem Messer auf mich los.» (Symbolbild) 20min/François Melillo Darum gehts Zahlreiche Spitäler melden auch für 2021 stark zunehmende Gewalt durch Patientinnen und Patienten. Yvonne Ribi vom Branchenverband SBK sagt, dass die steigende Gewalt gegen Pflegende seit Jahren ein Thema sei. Drei Fachpersonen sprechen über ihre eigenen Erfahrungen. Gewaltsame Übergriffe gegenüber Gesundheitspersonal haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen – das bestätigen mehrere Spitäler schweizweit auf Anfrage von 20 Minuten. Im Inselspital Bern etwa sei es im Jahr 2021 zu über 1600 schwerwiegenden Übergriffen gekommen – 2016 waren es rund 600. «Die steigende Gewalt gegen Pflegende ist bei uns seit Jahren ein Thema, aber seit Corona merkt man deutlich, dass die Leute dünnhäutiger geworden sind», sagt Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des Schweizer Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK). Drei betroffene Mitarbeitende des Gesundheitswesens erzählen von ihren Erfahrungen mit gewaltsamen Patienten und Begleitpersonen. A. F.* (29): Expertin Intensivpflege «Ich arbeite seit 15 Jahren in der Pflege und erlebe immer wieder Gewalt bei der Arbeit. Seien es Patienten, die einen Entzug durchmachen oder Angehörige, die verzweifelt sind: Solche Fälle sind nicht einfach. Ein Patient schlug etwa in einer Psychose mit dem Infusionsständer die Scheiben ein und ging mit dem Messer auf mich los. In einem anderen Fall schlich eine Frau im Delirium während der Nachtschicht in mein Büro, warf einen Stuhl auf mich und ging auf mich los. Sie war eine kleine Frau, doch im Delirium entwickelte sie eine ungeheure Kraft. Zum Glück eilten mir Kolleginnen und Kollegen von anderen Stationen zur Hilfe. Es gibt auch viele andere Fälle, in welchen der Übergriff nicht aufgrund eines psychischen Leidens erfolgt. Während Corona erfuhren wir etwa sehr viel verbale Gewalt, oft von Angehörigen von an Covid-19 erkrankten Personen. Wegen des Besuchsverbots oftmals am Telefon. Ich kann verstehen, dass es schwierig ist, seine Liebsten in einer solch kritischen Situation nicht zu sehen, aber dabei gehen viele zu weit. Wir werden beleidigt und bedroht. «Falls meine Partnerin nicht überlebt, finde ich eure Familie», sagt mir etwa ein Mann. Das schlägt aufs Gemüt, man ist müder und empfindlicher.» Anonym (28): Pflegefachfrau «Ich bin schon mit blutender Nase aus dem Patientenzimmer gekommen, habe auch schon Tritte in den Bauch bekommen, sodass ich danach blaue Flecke hatte. Verbale Gewalt wird mir auf monatlicher Basis angetan – wenn nicht sogar öfters. Auch sexuelle Kommentare muss ich mir sehr oft anhören. Meistens stammen diese von Männern ab 50 oder 60. Sie sagen etwa, dass eine Nacht mit mir sie wieder gesund machen würde oder ähnliche Sachen. Nicht nur ich erlebe das, sondern sehr viele Frauen im Gesundheitswesen. Ein solches Verhalten geht gar nicht, leider hören die Täter aber erst damit auf, wenn sie ein anderer Mann zurechtweist. Um gegen physische und verbale Gewalt etwas machen zu können, wäre es von Vorteil, wenn wir nur noch zu Zweit «spezielle» Patienten betreuen würden. Doch das ist nicht realistisch: Wir haben viel zu wenig Personal, um so etwas strikt umzusetzen.» T. M.* (30): Pflegefachmann in einer psychiatrischen Klinik «Ein Mann mit Flüchtlingsstatus rastete letztes Jahr komplett aus, als wir bei ihm keine psychische Erkrankung feststellen konnten - und ihm damit die Ausschaffung drohte. In seiner Wut hob er einen Glastisch hoch und schmetterte ihn auf den Boden, demolierte den Eingang zur Cafeteria und verletzte dabei zwei Mitarbeitende, die versuchten, ihn wieder zur Raison zu bringen. Solche Fälle häufen sich an meinem Arbeitsort. Man denkt gerne, dass die Menschen in einer psychiatrischen Klinik nicht urteilsfähig sind. Tatsächlich trifft das aber nur auf rund 15-20 Prozent der Patienten zu. Das Ende einer Behandlung ist oft mit grossen Problemen verbunden – bei einem Patient war das nach zwei Jahren. Zuerst wurde er verbal ausfällig, drohte mit Anzeigen. Dann begann er Drohbriefe an seine primäre Bezugsperson in der Klinik zu schreiben, fand ihre Adresse heraus und klingelte bei ihr. Es endete damit, dass der Mann ein einjähriges Rayonverbot bekam. Es ist kein Einzelfall: In den acht Jahren auf der Station wurde ich mindestens zehn mal angegriffen und zwei Mal mit dem Tod bedroht.» *Namen der Redaktion bekannt.