«Führung funktioniert nicht» – Ex-Chef Oswald Grübel kritisiert CS-Management scharf

Der Banker und frühere CS-Chef Oswald Grübel geht mit der Führung der Credit Suisse hart ins Gericht.

23.01.2022 12:00:00

«Wenn ein Unternehmen über Jahre so viele Krisen erlebt, dann liegt der Grund im schlechten Management», sagt Oswald Grübel, der die Credit Suisse von 2003 bis 2007 als CEO leitete.

Der Banker und frühere CS-Chef Oswald Grübel geht mit der Führung der Credit Suisse hart ins Gericht.

1 Kommentar1«Wenn ein Unternehmen über Jahre so viele Krisen erlebt, dann liegt der Grund im schlechten Management»: Oswald Grübel leitete als CEO die Credit Suisse von 2003 bis 2007 und die UBS ab 2009 für zwei Jahre. (Archivbild)

Keystone/Walter BieriDer frühere Credit-Suisse-Chef Oswald Grübel hat das gegenwärtige Management der Grossbank scharf kritisiert. «Wenn ein Unternehmen über Jahre so viele Krisen erlebt, dann liegt der Grund im schlechten Management», sagte der 78-jährige Bankier der

Weiterlesen: tagesanzeiger »

Diese Aussage gilt sicher schon seit 2003, oder?

Ukraine-Konflikt mit Russland - London wirft Moskau politische Einflussnahme in der Ukraine vorUkraine-Konflikt: Die britische Regierung hat Moskau vorgeworfen, es wolle eine pro-russische Führung in Kiew einsetzen. Der Kreml wies den Vorwurf zurück und forderte, London solle mit der «Verbreitung von Unsinn» aufhören. England isch guet👍 Und wer will eine pro-NATO Führung in Kiew einsetzen? Sitzt in Kiew nicht eine pro amerikanische Regierung seit dem Majdankonflickt?

Nach Vulkanausbruch in Tonga – So werden Unterseekabel repariertDer Ausbruch des Untersee-Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai hat neben zahlreichen Schäden auch das Unterseekabel von Fidschi nach Tonga beschädigt, es soll an zwei Stellen gebrochen sein. Wie repariert man das eigentlich?

Warum musste Horta-Osório gehen? – Ex-CS-Präsident stolperte über Vermischung von Privatem und BeruflichemDie Untersuchungsberichte zum Verhalten von António Horta-Osório zeigen eine lange Liste von Verquickungen. So nutzte die Familie den Chauffeurservice der Bank.

Parteitag nach Wahldebakel - Für die CDU geht es um ihre Existenz als VolksparteiDie CDU hat mit FriedrichMerz einen neuen Chef und muss nun in die Oppositionsrolle finden. Schafft sie es, Volkspartei zu bleiben? Die Analyse von RamseierBettina RamseierBettina Also die CDU is genausoviel wie die ÖVP eine Volkspartei. Nämlich gar keine. RamseierBettina Merz ist der Gerhard Pfister Deutschlands.

Medienkonferenz Coronavirus – «Leben nach Corona wird nicht dasselbe sein wie vorher»Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg geht davon aus, dass die Corona-Fallzahlen gegen Frühling hin sinken werden. Der Kanton Bern arbeitet derzeit bereits an einer Strategie für die «kalte Pandemie». Für mich schon. Ich bewege mich auch gerade zum Ende der Pandemie hin Georgia Guidestones 'Kalte Pandemie'...alter....ist das so etwas wie der 'Kalte Krieg'? Wer in der Propagandazentrale des Pentagon 'erfindet' diesen Scheiss. Das bedeutet ja nichts anderes: immer in Alarm bereitschaft und die Maskenpflicht bleibt 'für den Fall wenn'? Neues 'New Normal'? es reicht

Bundesrat Ueli Maurer zu Corona, Stempelsteuer und F35Bundesrat Ueli Maurer hadert mit der Coronapolitik – und auch mit dem Kauf des US-Kampfjets F-35. Vor allem aber sorgt sich der SVP-Finanzminister um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes: Die Schweiz drohe den Anschluss zu verlieren. Darum kämpft er für die Abschaffung der Emissionsabgabe. Eltern, deren Kinder gerade fiebrig zuhause rumröcheln danken es diesem „ehrenwerten“ KäLuscht-Knilch, dass er Geld für Kampfjets hat, aber nicht für sichere Schulen… SpecialPlaceInHell SwissCovidCrime Unser Bundesrat lässt sich von den Medien unter Druck setzen.. Beim Mediengesetz argumentiert die SVP gerade umgekehrt.. Doppelmoral

Publiziert heute um 06:45 Uhr 1 Kommentar 1 «Wenn ein Unternehmen über Jahre so viele Krisen erlebt, dann liegt der Grund im schlechten Management»: Oswald Grübel leitete als CEO die Credit Suisse von 2003 bis 2007 und die UBS ab 2009 für zwei Jahre. (Archivbild) Keystone/Walter Bieri Der frühere Credit-Suisse-Chef Oswald Grübel hat das gegenwärtige Management der Grossbank scharf kritisiert. «Wenn ein Unternehmen über Jahre so viele Krisen erlebt, dann liegt der Grund im schlechten Management», sagte der 78-jährige Bankier der «NZZ am Sonntag» . Weil die Führung nicht funktionierte, hätten viele hervorragende Manager die Bank mit 50'000 Beschäftigten verlassen, sagte Grübel, der von 2003 bis 2007 selber CEO der CS war. Die Abgänge hätten auch zu den Milliardenverlusten im letzten Jahr geführt. Die jüngsten Skandalen um den US-Hedgefonds Archegos und um die «Greensill»-Anlagefonds gehörten in die Kategorie «Anfängerfehler». Mit einer guten Risikokontrolle hätten diese niemals passieren dürfen. Grübel glaubt nicht an CS-Übernahme Die Aktionäre der Bank müssten mehr Druck auf die Führung ausüben, forderte Grübel, insbesondere bei der Besetzung des Verwaltungsrates. «Es braucht auch hier Personen, welche das Geschäft à fond kennen.» Die Bank brauche eine glaubwürdige Identifikationsfigur, welche die Belegschaft hinter sich scharen könne, meinte Grübel. Die Credit Suisse leide gegenwärtig unter internen Spannungen zwischen der schweizerisch geprägten Kultur und dem angelsächsischen Geschäftsverständnis. Trotz der Schwäche der Bank glaubt Grübel nicht an eine Übernahme. Die Finanzmarktaufsicht würde nach seiner Einschätzung ihr Veto gegen einen solchen Verkauf einlegen. Zudem würden viele Privatkunden ihr Geld bei der CS wegen der Stabilität in der Schweiz anlegen. Wenn ein ausländischer Konzern die Bank kaufe, würden wohl viele Kunden dann zu einer anderen Schweizer Bank wechseln, erklärte der Bankenfachmann. SDA/chk Publiziert heute um 06:45 Uhr Fehler gefunden?