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Frauen-Nati will EM-Ticket - Nielsen: «Das Zittern ist schon da, aber darum geht es»

Vor dem Rückspiel in der EM-Barrage gegen Tschechien geht es für die Frauen-Nati auch um den Umgang mit der Nervosität.

12.04.2021 21:04:00

Vor dem Rückspiel in der EM-Barrage gegen Tschechien geht es für die Schweizer Frauen-Nati auch um den Umgang mit der Nervosität. srffussball

Vor dem Rückspiel in der EM-Barrage gegen Tschechien geht es für die Frauen-Nati auch um den Umgang mit der Nervosität.

Die Ausgangslage ist nach dem späten Penaltytreffer durch Ana-Maria Crnogorcevic zum 1:1 durchaus ansehnlich. Neben einem Sieg würde auch ein 0:0 reichen. In der Vergangenheit waren die Schweizerinnen dem Druck in entscheidenden Spielen aber nicht immer gewachsen.

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01:03VideoCrnogorcevic verwandelt späten Penalty zum 1:1 Aus Sport-Clip vom 09.04.2021. abspielenIn der Vorbereitung auf das Rückspiel war der Umgang mit der Nervosität denn auch ein wichtiger Faktor. Ins Zittern wollen die Schweizerinnen im Berner Oberland gar nicht erst geraten. Wobei: «Das Zittern ist schon da, das ist das, worum es geht», sagte Nati-Trainer Nils Nielsen.

Am besten die Nerven früh beruhigenNielsen machte kein Geheimnis daraus, dass seine Spielerinnen höllisch nervös sein werden. «Aber ich will diese Nervosität gar nicht wegnehmen. Es sind diese grossen Gefühle, um die es geht», sagte der Däne. Gleichzeitig erinnerte er ans Hinspiel in Chomutov, in dem Crnogorcevic in der 90. Minute den Ausgleich erzielte. «Das war Druck. Und Ana hat das Tor gemacht.» headtopics.com

Schliessen03:23VideoNielsen: «Das einzige, was nicht akzeptabel ist, ist aufzugeben» Aus Sport-Clip vom 12.04.2021. abspielen01:35VideoFölmli: «Optimal wäre eine frühe Führung» Aus Sport-Clip vom 12.04.2021. abspielenAnders als beim Gastspiel in Tschechien spielen die Schweizerinnen am Dienstagabend auf einem Platz, der ihnen liegt. Ohnehin ist Thun in den letzten Jahren zu einer Art Wohlfühloase für die Frauen-Nati geworden. «Die Spielerinnen fühlen sich hier zuhause. Alle Leute hier sind sehr unterstützend. Das kann man nicht kaufen, es ist fantastisch», schwärmte Nielsen.

Helfen würde den Schweizerinnen im Rückspiel ein früher Führungstreffer. «Das würde die Anspannung etwas lösen», blickte etwa Svenja Fölmli voraus. Für die 18-jährige Stürmerin des FC Luzern, die per Ende Saison in die Bundesliga zu Freiburg wechselt, ist aber auch klar, dass «wir über 90 Minuten eine gute Leistung brauchen».

Live-HinweisBox aufklappenBox zuklappenVerfolgen Sie das Rückspiel in der EM-Barrage zwischen der Schweiz und Tschechien am Dienstag ab 19:40 Uhr auf SRF info und in der SRF Sport App.Diese hat Nielsen im Hinspiel gesehen. Man habe bis zur letzten Minute füreinander gekämpft, mehr könne er nicht verlangen, so der Däne. «Das einzige, was nicht akzeptabel ist, ist aufzugeben. Wenn du nervös bist oder einen Fehler machst, hat das für mich keine Bedeutung. Dann muss man zurückkommen und weitermachen.»

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