Frank A. Meyer – die Kolumne - Blick

Frank A. Meyer – die Kolumne

01.08.2021 01:40:00

Frank A. Meyer – die Kolumne: Hereinspaziert

Frank A. Meyer – die Kolumne

Publiziert: 01.08.2021 um vor 23 MinutenKommentareFrank A. MeyerWelche Schweiz feiern wir heute? Die tapfere Eidgenossenschaft und die moderne, bundesstaatliche Demokratie, die aus ihr hervorgegangen ist? Die globale Klasse-Schweiz? Die heimattümelnde Kitsch-Schweiz? Also die Schweiz, die wir am 1. August schon immer gefeiert haben?

Demo in Bern: Tausende demonstrieren gegen «Zertifikats-Diktatur» - Blick Staat sollte sich laut Blocher zurückhalten - Blick Trotz Impfung: Ex-Nationalrat Andreas Herczog stirbt an Corona - Blick

Oder feiern wir die Schweiz eines Enzo Caputo, dessen Job es ist, reichen Ausländern ein Leben in der Schweiz zu ermöglichen? Der Rechtsanwalt verriet der Deutschen Presse-Agentur kürzlich, wie dieses Geschäft funktioniert: «Ich mache eine Art Kuhhandel mit dem Kanton, ich handle Verträge aus über eine Pauschalbesteuerung.»

Kuhhandel trifft die Sache: Kuh und Handel – zwei Schlüsselwörter für die Schweiz.So ist es, die Schweiz wird gehandelt: Sie wird Oligarchen, Scheichs, Tycoons und globalem Geld-Gesocks aller Art angeboten – von Anwaltskanzleien und Beratungsfirmen, für die das Land, das heute Geburtstag hat, ein Produkt ist, das sie feilbieten, inklusive der Kühe, deren Glocken den Käufern aus allen Kontinenten künftig heimatlich in den Ohren klingen sollen. headtopics.com

Die Schweiz wird verkauft.Die «Neue Zürcher Zeitung», das Blatt, dem alle Weltfremdheit fremd ist, meldete im Juni zuoberst auf Seite eins: «Millionäre strömen in die Schweiz.» Der Autor des Berichts zitierte Christian Kälin, Präsident der führenden Beratungsfirma zur Vermittlung von Aufenthaltsbewilligungen und Staatsbürgerschaften in dreissig Ländern: «Wir registrieren, dass die Anfragen für eine Niederlassung in der Schweiz innert Jahresfrist um 30 bis 40 Prozent zugenommen haben.»

Das Produkt Schweiz ist gefragt.Und damit seine wundervollsten Wohngegenden – von den Gestaden des Genfersees über die Weiden der Walliser und Berner Alpen bis an die Zürcher Gold- und Silberküste. Wo die Schweiz am schönsten ist, bietet sie reichen und reichsten Ausländern fürstliche Heimstätten – sichere Ufer und stolze Trutzburgen für Flüchtlinge vor fremden Steuervögten und Staatsanwälten.

Wilhelm Tell, Eidgenosse aller Eidgenossen, verweigerte sich dem fremden Herrn Gessler. Die fremden Herren von heute bewundern unseren sagenhaften Nationalhelden. Die Schweizer von heute bewundern die fremden Herren, ja sie ziehen den Hut vor ihnen – vor ihrem Geld.

Ist das die Schweiz, die wir heute feiern?Unser Land, über Generationen und Generationen errungen, erstritten und erlitten, bis es zu seiner heutigen Glanzform fand – nichts weiter als ein Fluchtpunkt für Profiteure, die ihrer Heimatnation Steuern vorenthalten und bei uns dafür mit Pauschalsteuern belohnt werden, dem Fiskus also auch hier nicht abliefern, was Schweizer Bürgerinnen und Bürger abzuliefern verpflichtet sind? headtopics.com

Bilanz zu neuen Corona-Regeln – Wirte freuen sich übers Zertifikat Nach hartem Herbst und Winter - «Corona könnte in der Schweiz im Frühling vorbei sein» Unbewilligte Demo in Bern: Tausende demonstrieren gegen «Zerti-Diktatur»

Die Schweiz – ein Luxusresort für Luxuspeople?Die passende Schlagzeile dazu lieferte der Zürcher «Tages-Anzeiger»: «Reiche Chinesen kaufen Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz». Das Papier soll, wie der Blick berichtete, schon für 102 000 Franken zu haben sein. Was wiederum dem «Tages-Anzeiger» den Seufzer entlockte: «Die Schweiz sollte nicht käuflich sein.»

Sollte nicht. Ist sie das nicht?Allerdings ist das Adjektiv «käuflich» zu präzisieren, unterstellt es doch illegale Geldflüsse in private Taschen. So aber funktioniert das tüchtigste Staatswesen der freien Welt nicht. Wer sich einkauft, zahlt lediglich die dafür vorgesehene legale Gebühr – nachdem er seinen Reichtum ausgewiesen hat. Portemonnaie öffnen und Geld zeigen genügt.

In der Schweiz gibt es keine Korruption, denn sie ist gratis.Ist wenigstens der feiernden Bürgerschaft die Schweiz noch teuer? Oder bestimmt die Nachfrage den Preis? Wie Verkäufer von Schweizer Papieren zu rühmen wissen, ist das Kaufinteresse zu Zeiten von Corona gerade ausserordentlich hoch.

Soll die Schweiz an die Börse? Es wäre ein Fest für die Händler!Frank A. Meyer über die Flut: Weiterlesen: BLICK »

11. September: Die grosse Spezialsendung zum 20. Jahrestag auf Blick TV

Am 11. September 2001 sterben beim grössten Terroranschlag in der US-Geschichte 2996 Menschen. Was folgt sind 20 Jahre Krieg in Afghanistan, die im Debakel enden. Blick TV berichtet ab Freitagmittag 10. September durchgehend über jenen Tag, der die Welt veränderte.

Bin ich oberflächlich? – Thomas Meyer rät - BlickIch (w, 41) bin neu auf einer Dating-Plattform. Fast alle Männerprofile langweilen mich – immer die gleichen Sätze über «ein gutes Glas Wein» und «tiefgründige Gespräche». Bin ich oberflächlich? Immerhin kommen die noch mit einem guten Glas Wein. Mit etwas mehr Wein ist es egal was man quatscht. Ich habe ja zu fast allem eine Meinung aber beim Flirten auf Datingplattformen fehlen mir die Worte. Ich finds anstrengend und langweilig. Da gehe ich lieber Armbrustschiessen.😃

Blick-Kommentar über Irrtümer und Egoismus von Covid-Impfskeptikern - BlickIn der Schweiz ist die Impfkampagne ins Stocken geraten, und das Covid-Zertifikat wird verteufelt. Beides wirft die Seuchenbekämpfung zurück. Statt Selbstbezogenheit braucht es mehr Solidarität. Ein Kommentar von Blick-Chefredaktor Andreas Dietrich. Es ish egoistish wenn ihr impf pro lüt impf gegener sogar usschlüsse wänd vo de Gesellschaft. WHO het sowiso notfallzuellassig vo PCR Test zruckzieh. Wills zu viel falsch positivi corona fäll ka het. Weg dem wends au e andere test ufem markt bringe. Und das ish kei fake news Gits überhaupt impf pro lüt wo diskutiere chönd ohni ignoranz zeige ? Ohni epis persönlich neh? Lüt impfe sich und wüsse nödemal das Politiker sich nach de 7 Tages inzidenz richte. Es ish immer epis full wenns uf keinere wies hinterfrage deffsh. Und sie hends üs sholang klar gmacht das alles die ganzi corona politics 0 sinn macht und nur meh Probleme geh het

Bin ich oberflächlich? – Thomas Meyer rät - BlickIch (w, 41) bin neu auf einer Dating-Plattform. Fast alle Männerprofile langweilen mich – immer die gleichen Sätze über «ein gutes Glas Wein» und «tiefgründige Gespräche». Bin ich oberflächlich? Immerhin kommen die noch mit einem guten Glas Wein. Mit etwas mehr Wein ist es egal was man quatscht. Ich habe ja zu fast allem eine Meinung aber beim Flirten auf Datingplattformen fehlen mir die Worte. Ich finds anstrengend und langweilig. Da gehe ich lieber Armbrustschiessen.😃

Tier-Kolumne von Simon Jäggi über die Angst vor ungiftigen SchlangenSchon Babys haben offenbar Angst vor Schlangen. Im Erwachsenenalter wird es selten besser. Zugleich hat es eine Natter ins Symbol für die Medizin geschafft. Hier böse, dort gut – bei Schlangen fährt der Mensch eine Schlangenlinie. 2 beinige Schlangen?! Yep ... lol ...

Corona – 47,9 Prozent geimpft: Die Schweiz ist nur Mittelmass - BlickIn der Schweiz sind mittlerweile 48 Prozent des Bevölkerungteils, der sich impfen lassen kann, vollständig geimpft. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz erneut deutlich. das ist der grund wieso wir das beste land der welt sind Ein Grund zum Feiern 🥳 Kei Themene meh? BAG-Pressetextverteiler? Sind no Journaliste awesend be euch

Kommentar zur AKW-Diskussion – Die Forderung der SVP vernebelt den Blick auf das WesentlicheDie Frage nach einem neuen AKW ist eine fruchtlose Diskussion mit absehbarem Ausgang: Es werden keine neuen Kernkraftwerke gebaut. Doch die Diskussion überlagert das grössere Problem dahinter.