Folge nach Missbrauchsskandal – Die Queen lässt Prinz Andrew fallen

14.01.2022 12:30:00
Folge nach Missbrauchsskandal – Die Queen lässt Prinz Andrew fallen

Die Nachricht aus dem Palast war kurz und kühl: Elizabeth II. entzieht ihrem Sohn sämtliche militärischen Dienstgrade. Ein Schritt, dessen Bedeutung man gar nicht hoch genug einschätzen kann.

Die Queen hat Prinz Andrew sämtliche militärischen Dienstgrade und royalen Schirmherrschaften entzogen. De facto hat sie damit ihren Sohn, die Nummer sechs der Thronfolge, aus der Familie verstossen.

Die Nachricht aus dem Palast war kurz und kühl: Elizabeth II. entzieht ihrem Sohn sämtliche militärischen Dienstgrade. Ein Schritt, dessen Bedeutung man gar nicht hoch genug einschätzen kann.

Publiziert heute um 07:37 Uhr9 Kommentare9Bei offiziellen Anlässen schmückten oft viele Orden seine Uniform, nun muss Prinz Andrew, Sohn von Queen Elizabeth II., seine militärischen Titel abgeben.Foto: Julien WarnandSeine militärischen Titel waren dem britischen Prinzen Andrew immer wichtig. Bei offiziellen Anlässen trat er oft in Uniform auf, seine Brust schmückten dabei viele bunte Orden. Nun hält der Palast den zweiten Sohn von Queen Elizabeth II. schon länger aus der Öffentlichkeit fern, doch sollte er in absehbarer Zeit einmal wieder auftreten, dann sicherlich nicht in Uniform. Die Queen hat ihm am Donnerstag sämtliche militärischen Dienstgrade und royalen Schirmherrschaften entzogen.

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Christian Zaschke Publiziert heute um 07:37 Uhr 9 Kommentare 9 Bei offiziellen Anlässen schmückten oft viele Orden seine Uniform, nun muss Prinz Andrew, Sohn von Queen Elizabeth II.00:59 Video Aus dem Archiv: Prinz Andrew in Bedrängnis Aus Tagesschau vom 12.Prinz Andrews gescheiterter Abwehrversuch Die Anwälte des 61 Jahre alten Prinzen hatten bis vor kurzem gehofft, die Klage noch im Keim ersticken zu können.Werbung für Firmen, die es heute gar nicht mehr gibt: William Besse feiert mit dem Sieg in der Lauberhorn-Abfahrt 1994 seinen grössten Erfolg – im legendären Dress der fünf Jahre später aufgelösten Schweizerischen Käsenunion.

, seine militärischen Titel abgeben. Foto: Julien Warnand Seine militärischen Titel waren dem britischen Prinzen Andrew immer wichtig.2022. Bei offiziellen Anlässen trat er oft in Uniform auf, seine Brust schmückten dabei viele bunte Orden. Weiter nach der Werbung Offener Brief der Veteranen Mehr als 150 britische Militär-Veteranen hatten die Königin am Donnerstag in einem offenen Brief aufgefordert, Prinz Andrew von seinen Rollen im Militär zu entbinden, da er den mit den Dienstgraden verbundenen hohen Standards an ehrenhaftes Verhalten nicht gerecht geworden sei. Nun hält der Palast den zweiten Sohn von Queen Elizabeth II. «Mit der Zustimmung und dem Einvernehmen der Queen wurden die militärischen Ränge und royalen Schirmherrschaften des Herzogs von York an die Queen zurückgegeben», hiess es in der Mitteilung. schon länger aus der Öffentlichkeit fern, doch sollte er in absehbarer Zeit einmal wieder auftreten, dann sicherlich nicht in Uniform.

Die Queen hat ihm am Donnerstag sämtliche militärischen Dienstgrade und royalen Schirmherrschaften entzogen.twitter. «Wir verstehen, dass er Ihr Sohn ist, aber wir schreiben Ihnen als Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaberin der Streitkräfte. Die Bedeutung dieses Schrittes kann man gar nicht hoch genug einschätzen. De facto hat die Queen ihren Sohn, die Nummer sechs der Thronfolge, aus der Familie verstossen. Prinz Andrew (61), der sich wegen Missbrauchsvorwürfen in den USA einer Zivilklage gegenüber sieht, habe diese Standards nicht erfüllt. Grund dafür ist, dass Andrew vor einem New Yorker Gericht des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wird. Am Mittwoch hatte das Gericht entschieden, Andrews Antrag auf Abweisung der Klage abzulehnen. Die US-Amerikanerin Virgina Giuffre wirft dem Prinzen vor, sie vor rund 20 Jahren als 17-Jährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben.

Die heute 38 Jahre alte Virginia Giuffre wirft dem 61 Jahre alten Prinzen vor, sie im Jahr 2001 missbraucht zu haben. Andrew bestreitet das. Andrew weist die Vorwürfe kategorisch zurück. Giuffre gibt an, damals in die Fänge des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein und dessen Gehilfin Ghislaine Maxwell geraten zu sein. Epstein habe die damals 17 Jahre Giuffre gewissermassen an Andrew ausgeliehen, auf dass dieser sich an ihr vergehe. Kauft sich Prinz Andrew frei?Im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew kann nach Ansicht von Experten nur noch eine Millionenzahlung den Queen-Sohn vor einem skandalösen Gerichtsverfahren retten. Andrew wird sich im Prozess als privater Bürger verteidigen Bisher hatte die königliche Familie stets gemauert.

Noch am Mittwoch verlautete aus dem Buckingham Palace, man werde sich nicht zu einem laufenden Verfahren äussern. «Der Schaden muss begrenzt werden. Am Donnerstag aber veröffentlichte der Palast eine ebenso kurze wie kühle Nachricht: «Mit der Zustimmung und dem Einvernehmen der Queen wurden die militärischen Dienstgrade und die royalen Schirmherrschaften des Herzogs von York an die Queen zurückgegeben.» Und, ein ganz wichtiger Punkt: Andrew werde sich in dem Prozess als privater Bürger verteidigen. Das Hindernis: «Frau Giuffre wird ihren Tag im Gericht wollen. Kein Wort davon, dass man ihn für unschuldig halte. Kein Wort der Unterstützung. «Es ist Virginia Giuffre sehr wichtig, dass diese Angelegenheit auf eine Weise gelöst wird, dass sie und die anderen Opfer Gerechtigkeit erfahren», sagte David Boies der BBC.

Andrew hat die meisten seiner Dienstgrade tatsächlich durch aktiven Dienst im Militär erworben. Er wurde als Hubschrauberpilot ausgebildet und nahm 1982 am Falkland-Krieg teil. Der Fall gilt als bedeutendste Klage gegen ein Mitglied der königlichen Familie in jüngster Zeit. Seitens der Politik gab es damals Bemühungen, den Prinzen mit anderen Aufgaben zu betrauen, aber die Queen bestand darauf, dass er im Kriegseinsatz blieb. Zum Ende seiner militärischen Laufbahn hatte es Andrew zum Fregattenkapitän gebracht. Zu seinem 50.

Geburtstag machte ihm seine Mutter ein Geschenk: Sie beförderte ihn, wiewohl er längst nicht mehr im Militär diente, zum Konteradmiral, weshalb Andrew seither gern in Admiralsuniform auftrat. Am Donnerstag hatten 150 britische Veteranen die Queen in einem offenen Brief dazu aufgefordert, Andrew seine Dienstgrade zu entziehen. Er sei den Standards des ehrenhaften Verhaltens nicht gerecht geworden. Es dauerte dann nur wenige Stunden, bis die Queen Andrews Titel tatsächlich kassierte. Ein Schuldgeständnis gilt als ausgeschlossen Von 2001 bis 2011 reiste Andrew als britischer «Repräsentant für Internationalen Handel und Investment» um die Welt.

Von diesem Posten wurde er entbunden, weil er ihn allzu offensichtlich dazu nutzte, einen Freund zu begünstigen und weil er eine Freundschaft mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein pflegte. Diesen hatte er über Ghislaine Maxwell kennengelernt, die als Tochter des einstigen Medienmoguls Robert Maxwell zur britischen High Society gehörte. Epstein war im Juni 2019 festgenommen worden und wurde wenig später tot in seiner Zelle in einem New Yorker Gefängnis gefunden. Maxwell wurde vor Kurzem in New York unter anderem wegen Menschenhandels verurteilt. Ihr droht eine lange Haftstrafe.

Es gilt als sicher, dass sowohl Andrew als auch die königliche Familie es unbedingt vermeiden wollen, dass der Prinz in New York vor Gericht erscheint. Eine aussergerichtliche Einigung ist daher wahrscheinlich. Allerdings hat Virginia Giuffres Anwalt David Boies soeben verlauten lassen, dass es seiner Klientin nicht nur um Geld gehe. Es gehe auch darum, dass sie rehabilitiert werde. Das könnte wohl nur der Fall sein, wenn der Prinz ein Schuldeingeständnis ablegte, was als ausgeschlossen gilt.

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