Flutkatastrophe in Deutschland – Landkreis Ahrweiler missachtete offenbar Hochwasserwarnungen

Bereits einen Tag vor der Flutkatastrophe am 15. Juli sollen mehrere Warn-Mails eingegangen sein.

31.07.2021 23:30:00

Bereits einen Tag vor der Flutkatastrophe am 15. Juli sollen mehrere Warn-Mails eingegangen sein.

Bereits einen Tag vor der Flutkatastrophe am 15. Juli sollen mehrere präzise Warn-Mails eingegangen sein. Die Kreisverwaltung reagierte auf diese nicht.

8 Kommentare8Die Schäden der Flutkatastrophe sind immens: Zerstörte Häuser in Mayschoss im Landkreis Ahrweiler am 22. Juli 2021.Foto: Friedemann Vogel (Keystone)Der Landkreis Ahrweiler ist laut einem Medienbericht vor der Flutkatastrophe in der Nacht auf den 15. Juli präzise gewarnt worden, ohne jedoch rechtzeitig darauf zu reagieren. Es seien bei der Kreisverwaltung mehrere automatisierte Mails des rheinland-pfälzischen Landesumweltamts eingegangen, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» am Samstag unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde.

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Bereits am Nachmittag des 14. Juli veröffentlichte das Landesumweltamt demnach Prognosen, die einen Pegelstand der Ahr von deutlich mehr als dem vorherigen Höchststand von 3,7 Meter vorhersagten. Am Abend habe es dann neben den Mails auch weitere Online-Informationen der Landesbehörde gegeben. Darin sowie in den Mails an die Kreisverwaltung sei gegen 21.30 Uhr ein erwarteter Pegelstand von fast sieben Metern genannt worden. Dennoch habe der Landkreis erst gegen 23.00 Uhr den Katastrophenfall ausgerufen und Evakuierungsmassnahmen eingeleitet.

Landesinnenminister Roger Lewentz (SPD) verwies gegenüber der «FAZ» auf die Zuständigkeit der Kreisverwaltung. Er kündigte an, die Abläufe an dem Abend würden «exakt aufgearbeitet» werden.Voralarm hätte ausgelöst werden können headtopics.com

Der Krisenforscher Frank Roselieb erhob in der in Koblenz erscheinenden «Rhein-Zeitung» (Samstagsausgabe) schwere Vorwürfe gegen Landrat Jürgen Pföhler. Das Katastrophenschutzmanagement gehöre zur Kernfunktion jedes Kreischefs und jedes Oberbürgermeisters, sagte der Kieler Wissenschaftler. Dass im Kreis Ahrweiler kein Voralarm ausgelöst worden sei, halte er für unerklärlich.

Die Auslösung eines Voralarms hätte laut Roselieb bereits am frühen Abend des 14. Juli erfolgen können, «um Notmassnahmen einleiten zu können». Tatsächlich wurde der Katastrophenfall mit Warnstufe 5 laut der «Rhein-Zeitung» erst um 23.15 Uhr ausgerufen. Zu dieser Zeit erging demnach auch die Meldung, die Gebäude 50 Meter rechts und links der Ahr zu evakuieren. Als Pföhler zu dieser Zeit an die Bevölkerung appelliert habe, sich in höher gelegene Stockwerke zu begeben, seien bereits Häuser von den Wassermassen mitgerissen worden.

Konsequenzen aus der Flutkatastrophe forderte unterdessen auch der Deutsche Feuerwehrverband. «Wir werden uns mit Einsatzleitern, Vertretern der Feuerwehr-Landesverbänden, aber auch mit Landkreisen und Kommunen zusammensetzen und darüber reden, welche Lehren wir aus dieser Katastrophe ziehen können», sagte Verbandspräsident Karl-Heinz Banse der «Heilbronner Stimme». Auch der Einsatz spontaner Helfer müsse besser koordiniert werden.

Forderung nach Bundestags-SondersitzungDie Grünen stellten sich hinter die Forderung der FDP nach einer Bundestags-Sondersitzung Anfang August, um über die Lage nach der Flutkatastrophe sowie notwendige Konsequenzen zu sprechen. «Auch wir setzen uns dafür ein, dass das Parlament zu einer Sondersitzung des Bundestages zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe zusammenkommt», sagte Parlamentsgeschäftsführerin Britta Hasselmann den RND-Zeitungen. headtopics.com

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In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hatte extremer Starkregen vor mehr als zwei Wochen verheerende Überschwemmungen ausgelöst. Viele Gemeinden, insbesondere im rheinland-pfälzischen Ahrtal, wurden verwüstet. Rheinland-Pfalz meldete bislang 135 Tote, 59 weitere Menschen werden dort noch vermisst. In Nordrhein-Westfalen gab es 47 Todesopfer. Am Samstag wurde in Bad Neuenahr eine erste Behelfsbrücke des Technischen Hilfswerks (THW) über die Ahr eröffnet, weitere sind demnach geplant.

AFP/sepPubliziert heute um 20:02 Uhr Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

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Allgemeine Testpflicht - Deutschland will Einreise ab Sonntag erschweren – auch für SchweizerWer nach Deutschland einreist, braucht wohl schon bald ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenen-Nachweis. Ausnahmen soll es nur wenige geben. Die sinnlose tests müssen verkauft werden 🤮🤮🤮 Wieder so ein Schwachsinn! Dann bitte keine Einreise mehr der Grenzgänger in die Schweiz! Sollen alle in ihrem Land bleiben!

Nach Baerbock: Plagiats-Skandal auch um CDU-Kanzlerkandidat Laschet - BlickNach Annalena Baerbock wird jetzt auch Armin Laschet vom Plagiats-Strudel erfasst. Und das ausgerechnet mit dem Buch, bei dem Laschet auch Steuerschummelei vorgeworfen wurde. Er sprach sich wohl ein wenig zu prononciert gegen die Impfpflicht aus. Kein Problem, wir haben gegen jeden etwas in der Hand, und spielen es aus, wenn es nötig wird. Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Kann mich deshalb nicht aufregen, wäre doch sonst an vielen Orten zu wenig Personal, um die 'So begehrten Stellen' zu besetzen. Was sind das doch alle pubertäre Gestalten!

Neue Bestimmungen - So regelt Deutschland die Einreise ab SonntagAus der Schweiz darf man für Kurz-Aufenthalte weiterhin ohne zusätzliche Auflagen einreisen. Alles was länger als 24 Stunden dauert, untersteht aber neuen Bestimmungen. Mir tun all diejenigen leid die sich geimpft haben, für Nichts und wieder nicht, ausser der Pharma reicher zu machen. Falls getestet werden sollte - nur mit Spucktest - meine Nase wird mit keinem Schrott verletzt!!! Ich hoffe, dass diese Variante dann angeboten werden würde!!! ... lol ... Es geht nur noch um die fette Kohle ... Millionen, Milliarden ... Das Ganze entwickelt sich zu einem grossen ... bis zum Bumm!