Fliesst bald radioaktives Wasser von Fukushima ins Meer?

Japan hat zu wenig Platz für die Lagerung von kontaminiertem Wasser.

10.9.2019

Japan hat zu wenig Platz für die Lagerung von kontaminiertem Wasser.

Japan erwägt kontaminiertes Kühlwasser in den Ozean zu leiten. Es gäbe zu wenig Platz für die Lagerung.

Acht Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima erwägt der Energiekonzern Tokyo Electric Power (Tepco), radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk in den Ozean zu leiten.

Die Regierung in Tokio wartet derzeit auf den Bericht eines Expertenteams, bevor sie eine endgültige Entscheidung über die Entsorgung des radioaktiven Wassers trifft. Japans Kabinettsminister Yoshihide Suga bezeichnete Haradas Äusserungen in einer separaten Pressekonferenz als «seine persönliche Meinung». Ein Tepco-Sprecher wiederum betonte, der Konzern werde nicht selber entscheiden, sondern die Vorgaben der Regierung befolgen. Fakt sei aber, dass der Konzern ab 2022 keinen Platz mehr zur Wasserspeicherung habe.

Sollte Tokio grünes Licht für die Entsorgung des kontaminierten Wassers in den Ozean geben, dürften Nachbarstaaten wie Südkorea auf den Plan gerufen werden. Seoul hatte bereits im vergangenen Monat einen hochrangigen Botschaftsbeamten einberufen, um zu klären, wie mit dem Fukushima-Wasser umgegangen wird.

Die Beziehungen zwischen den ostasiatischen Nationen sind nach einem Streit um die Entschädigung der Koreaner, die im Zweiten Weltkrieg in japanischen Fabriken arbeiten mussten, ohnehin angespannt. Die Regierung in Tokio entschied im August, Südkorea als erstem Land überhaupt Handelsprivilegien zu entziehen. Seoul drohte umgehend Gegenmassnahmen an, auch Boykottaufrufe gegen japanische Unternehmen folgten.

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