«Fleischlose» Mensa: Luzerner Regierung hält sich raus | zentralplus

11.01.2022 20:46:00

In der Mensa der Universität Luzern gibt es seit kurzem vorwiegend vegetarische oder vegane Menüs. Während sich die Studenten gefreut haben, wollten

Mensa

In der Mensa der UniLuzern gibt es seit kurzem vorwiegend vegetarische oder vegane Menüs. Politikerinnen wollten dies mit gleich zwei Postulaten rückgängig machen. Die Luzerner Regierung antwortet nun, dass sie dafür gar keine Kompetenz hätte. Mensa

In der Mensa der Universität Luzern gibt es seit kurzem vorwiegend vegetarische oder vegane Menüs. Während sich die Studenten gefreut haben, wollten

Redaktion@zentralplus folgenDie Ernährung und insbesondere der Fleischkonsum sind ein politisch sehr heisses Eisen. Das hat kürzlich auch die Uni Luzern zu spüren bekommen. Weil das neue Mensa-Konzept im Herbstsemester 2021 primär vegetarisch-vegane Menüs vorsieht, gingen gleich zwei Postulate im Luzerner Kantonsrat ein (

zentralplus berichtete). Eines von Toni Graber(SVP) und eines von Rosy Schmid-Ambauen (FDP). Rund vier Monate später liegt nun die Antwort der Regierung vor. Dabei betont sie besonders eins: Anders als bei den kantonalen Gymnasien hätten sie gar keine Befugnis, in «operative Entscheide» der Universität einzugreifen.

Weiterlesen:
zentralplus »

Bypass: Luzerner Stadtrat übt sich im Spagat | zentralplusDie stadtluzern und der KantonLuzern reichen sich die Hand. Gemeinsam wollen sie die beiden Grossprojekte Bypass und Durchgangsbahnhof vorantreiben. Der Schulterschluss hat aber mehr symbolischen Charakter als konkrete Folgen. zentralplus ordnet ein.

Wieso das Luzerner Spital eine Corona-Geldspritze braucht | zentralplusKnapp 26 Millionen Franken braucht das Luzerner Kantonsspital, um den Covid-Verlust von 2020 auszugleichen. Im Februar entscheidet das Luzerner Stimmvolk. Die Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen zur Abstimmung. KantonsspitalLU Luzern

Das unternimmt die Luzerner Kantonalbank gegen Telefonbetrug | zentralplus«Achtung, Telefonbetrüger sind am Werk!» – Medienmitteilungen dieser Art seitens der PolizeiLuzern häufen sich. Die Luzerner Kantonalbank kennt die neuesten Maschen.

Erste Schweizer Medaille - Eisschnellläufer Livio Wenger gewinnt EM-SilberEM-Silber: LivioWenger schrieb mit der ersten Schweizer Medaille in einem Einzelrennen an einen Grossanlass Geschichte. srfsport

Müllers Abgang beim EVZ ist ein Segen für Ambris Zwerger | zentralplusMarco Müller verabschiedet sich Ende Saison aus Zug. Das rückt nun Ambris Künstler Dominic Zwerger (25) ins Scheinwerferlicht. official_EVZ-Sportchef Reto Kläy bestätigt den Kontakt mit dessen Agenten.

Zari Dzaferi will weiterhin im Baarer Gemeinderat bleiben | zentralplusDie Zuger Parteien bereiten sich eifrig auf die Gesamterneuerungswahlen im Oktober vor. Die SPBaar setzt dabei auf vier bekannte Gesichter. So will Zari Dzaferi eine weitere Legislatur im Baarer Gemeinderat anhängen. WahlenZg22 Baar

Politikerinnen dies mit gleich zwei Postulaten rückgängig machen.aber mehr symbolischen Charakter als konkrete Folgen.entsprechende Aktienkapitalerhöhung.Kantonalbank kennt die neuesten Maschen.

Die Luzerner Regierung antwortet nun, dass sie dafür gar keine Kompetenz hätte. Redaktion @zentralplus folgen Die Ernährung und insbesondere der Fleischkonsum sind ein politisch sehr heisses Eisen. Redaktion Elio Wildisen Kanton und Stadt Luzern wollen bei den Grossprojekten im Bereich der Mobilität, Bypass und Durchgangsbahnhof, vorwärtsmachen. Das hat kürzlich auch die Uni Luzern zu spüren bekommen. Im Kanton Luzern werden die Stimmbürger zu nichts Geringerem befragt als: «Wollen Sie dem am 26. Weil das neue Mensa-Konzept im Herbstsemester 2021 primär vegetarisch-vegane Menüs vorsieht, gingen gleich zwei Postulate im Luzerner Kantonsrat ein ( zentralplus berichtete ). Als Unterzeichnungsort haben sie sich für den historischen Ratssaal im Luzerner Rathaus entschieden. Eines von Toni Graber(SVP) und eines von Rosy Schmid-Ambauen (FDP). Stimmt das?» So oder so ähnlich startet die aktuelle Masche von Telefonbetrügern, die im Kanton Luzern tätig sind.

Rund vier Monate später liegt nun die Antwort der Regierung vor. Damit unterstreichen Stadt und Kanton feierlich die Bedeutung der Absichtserklärung. 1. Dabei betont sie besonders eins: Anders als bei den kantonalen Gymnasien hätten sie gar keine Befugnis, in «operative Entscheide» der Universität einzugreifen. Erwachsene können selbst entscheiden Weiter nimmt der Regierungsrat die Bevormundungs-Frage auf. In den vergangenen Monaten hatten die beiden das Heu nicht immer auf derselben Bühne. Im Postulat Grabers wird zur Bestärkung der Position ein Postulat von Bernhard Steiner aufgeführt. 2020 resultierte deshalb ein Covid-bedingter Verlust 2020 von 38,7 Millionen Franken. Darin verpflichtet sich die Luzerner Regierung dazu, das Angebot der Schulmensen an die Ernährungsempfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) für Kinder und Jugendliche zu wenden. Haufenweise Kritik bei beiden Projekten Beim Durchgangsbahnhof zeigte sich dies im Rahmen der Testplanung der Stadt Luzern. Fälle dieser Art häufen sich wieder in Luzern.

«Bei den Kundinnen und Kunden der Mensa im Gebäude der Universität und der PH Luzern handelt es sich jedoch um Erwachsene», hält die Regierung fest. Und weiter: «Sie können selbst entscheiden, ob sie das Angebot der Mensa oder eines anderen Verpflegungsanbieters nutzen und was sie essen wollen. Der Zwist wurde so gross, dass sowohl Politiker im Grossen Stadtrat als auch im Kantonsrat einen Mediator involvieren wollten, um die Gräben zwischen Stadt und Kanton zu kitten ( ). Der Kanton will das Spital deshalb mit 25,9 Millionen Franken unterstützen.» Letztlich seien es die Kundinnen der Mensa, die entscheiden, ob das neue Konzept sich bewährt. Erhöhte Nachfrage nach Vegi-Menüs Damit stärken sie den Studierenden den Rücken. (Visualierung: zvg) Noch grösser sind die Differenzen beim Bypass. Denn diese haben sich am neuen Angebot erfreut und die Politik darum gebeten, sich aus ihrer Mensa rauszuhalten ( zentralplus berichtete ). Dazu unter Frage 3 mehr. Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) ist sich der aktuellen Masche bewusst, wie sie auf Anfrage betont.

Auch das Argument Schmid-Ambauens, dass sich ja nur 2,6 Prozent der Bevölkerung vegan und 5,6 Prozent vegetarisch ernähren, entkräftet der Regierungsrat. Das Komitee «Bypass Nein», bestehend aus Organisationen und Verbänden, verlangt einen Stopp des Strassenprojekts. Vor der Umstellung und vor Corona waren zwei Drittel aller verkauften Menüs die vegetarische Variante. «Die Nachfrage nach fleischloser Ernährung ist also klar vorhanden», so die Regierung. Die Grosshofbrücke Bypass-Projekt: Statt heute 30 Meter wird sie 70 Meter breit sein. Ob das neue Kinderspital in Luzern oder die Neubauten in Sursee und Wolhusen: In den nächsten gut zehn Jahren investiert das Luks rund eine Milliarde Franken in seine Bauprojekte . Zudem sei es ja noch immer möglich, in der Mensa Fleisch und Fisch zu konsumieren. Nur halt von anderen Anbietern oder Selbstgekochtes. Für Bund und Kanton ist das Bypass-Projekt hingegen von zentraler Bedeutung, um die Herausforderungen im Strassenverkehr in den nächsten Jahrzehnten zu bewältigen. Bei Bedarf beziehe die Bank auch externe Experten für eine interne Ausbildung bei, so Ineichen.

Auch ist inzwischen das Fleisch wieder in die Mensa eingekehrt, nämlich im «Bowl»-Angebot. Zudem hätten die Spitalleitung und die Angestellten 2020 Ausserordentliches geleistet. Weiter war Fleisch mit dem provisorischen Foodtruck nie gänzlich weg. Dennoch gibt es bereits unzählige Baustellen sowie verschiedenste Befürworter und nicht weniger Kritikerinnen. Die Öffentlichkeit hatte dennoch lange Zeit den Eindruck, dass Fleisch gänzlich aus der Mensa verbannt wurde. Mit den Worten: «Ein ausgewogenes Ernährungsangebot, das auch Fleisch und Fisch enthält, wird auch in Zukunft in der Mensa des Uni-/PH-Gebäudes sichergestellt sein», schliesst die Luzerner Regierung ihre Antwort auf beide Postulate. Zumal die Erklärung inhaltlich keine neuen Verpflichtungen beinhaltet. So soll der Neubau Kinderspital/Frauenklinik dereinst aussehen. Sie beantragt in beiden Fällen, das Postulat abzulehnen. 25%.

Du bist noch kein Möglichmacher? Als Möglichmacherin kannst Du zentralplus unterstützen.» Marcel Schwerzman, Regierungspräsident Der Luzerner Regierungspräsident Marcel Schwerzmann (parteilos) bestätigt dies: «Die Absichtserklärung ist ein Signal nach Bern. . Dieses ist als Aktiengesellschaft organisiert und der Kanton 100-prozentiger Eigentümer. Deine Meinung ist gefragt! Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Sonst kommen wir nicht vorwärts. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder. . Zwar seien sich Stadt und Kanton schon vorher in vielen Punkten einig gewesen. Hat der Kanton das Spital nicht schon finanziell unterstützt? Doch, das ist richtig.