Ermittlungen gegen Alptransit-Baustelle am Monte Ceneri - Blick

16 Stunden chrampfen pro Tag!: Tunnel-Bauarbeiter am Monte Ceneri ausgebeutet?

16.5.2019

16 Stunden chrampfen pro Tag!: Tunnel-Bauarbeiter am Monte Ceneri ausgebeutet?

Nach alarmierenden Berichten von der Baustelle am Monte Ceneri prüft die Tessiner Staatsanwaltschaft nun ein Strafverfahren gegen die italienische Baufirma GCF & Gefer.

Jetzt interessiert sich die Staatsanwaltschaft für die Vorgänge auf der Baustelle.

Den Zuschlag zum Bau der Schienen erhielt vor zwei Jahren ein Unternehmen aus Italien, das zur römischen Rossi-Gruppe gehört. Die GCF & Gefer unterbot bei der Ausschreibung Schweizer Mitbewerber. Die Schleuderpreise sollen dann auf dem Buckel der Arbeiter ausgetragen worden sein. 130 Arbeiter hätte das Unternehmen für den Auftrag gebraucht – doch nur rund 100 wurden eingestellt. Jetzt arbeiten noch rund 30 Personen auf der Baustelle.

«Die Männer kamen fast alle aus Italien.» Sie seien nach miesen italienischen Standards bezahlt worden – und nicht nach Schweizer Verhältnissen. Die Lohnabrechnungen wurden schlicht gefälscht.» Zu den unbezahlten Überstunden und den Doppelschichten seien die Arbeiter zum Teil gezwungen worden, so Cima weiter.

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