Entscheidung – Donald Trump darf nicht zurück auf Facebook

Facebook gibt nicht nach: Ex-US-Präsident Donald Trump bleibt weiterhin gesperrt.

05.05.2021 16:05:00

Facebook gibt nicht nach: Ex-US-Präsident Donald Trump bleibt weiterhin gesperrt.

Am Mittwoch entscheidet sich, ob der ehemalige US-Präsident Donald Trump zurück auf Facebook darf. Wie es weiter geht, liegt in den Händen eines Aufsichtsgremiums.

AFPDer ehemalige US-Präsident Donald Trump hat seinen eigenen Blog lanciert.REUTERSAm Mittwoch entschied ein Gremium, dass Trump bei Facebook und Instagram weiterhin gesperrt bleibt.REUTERSDonald Trump bleibt bei Facebook und Instagram weiterhin gesperrt.

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Das entschied ein Gremium des Social-Media-Konzerns.Trump war nach dem Sturm aufs Capitol gebannt worden.Politiker, Experten für Meinungsfreiheit und Aktivisten in der ganzen Welt hatten die Entscheidung mit Spannung erwartet.Facebook entschied am (heutigen) Mittwoch über die Freischaltung des seit Monaten

gesperrten Accountsvon Expräsident Donald Trump. Um 15 Uhr MEZ fällt die Entscheidung: Trump darf nicht auf die Plattform zurückkehren. Damit bleibt er weiterhin gebannt; ebenfalls auf dem zu Facebook gehörenden Instagram.Nachdem Facebook und Instragram jahrelang Falschinformationen und Beleidigungen von Seiten Trumps weitgehend duldeten, trafen sie am Tag nach der Erstürmung des Kapitols in Washington durch seine Anhänger am 6. Januar die Entscheidung, seine Konten stillzulegen. Der Vorstandsvorsitzende von Facebook, Mark Zuckerberg, erklärte, das Risiko, Trump weiter Zugang zur Plattform zu gewähren, sei zu gross. headtopics.com

Trump stellt eigenen Blog vorPolitiker, Experten für Meinungsfreiheit und Aktivisten in der ganzen Welt hatten die Entscheidung mit Spannung erwartet. Sie habe Auswirkungen, nicht nur für Trump, sondern für Technologie-Konzerne, Regierungschefs und alle Angehörigen von Parteien, die sich über soziale Medien an ihre Anhänger wenden.

Einen Tag vor der Entscheidung des Oversight Boards von Facebook stellteTrump einen neuen Blogauf seiner Website vor. Dort sind Erklärungen des Expräsidenten chronologisch aufgelistet, die sich auch an anderen Stellen auf der Website finden. Allerdings können die Beiträge im Blog bei Facebook und Twitter geteilt werden. Trump-Sprecher Jason Miller erklärte, bei dem Blog handele es sich noch nicht um die angekündigte Social-Media-Plattform des Expräsidenten. Informationen darüber würden in naher Zukunft mitgeteilt.

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Donald Trump hat eine eigene Plattform: Warum zuhören wichtig istDonald Trump einfach zu ignorieren, ist keine Lösung. Es ist naiv und fahrlässig. Denn er steht für eine Ideologie, der ein grosser Teil der Gesellschaft in den USA folgt. Er hat ne Webseite. Und nein. Die Medien müssen sein Gelaber nicht verbreiten und kostenlose Werbung für ihn machen.

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