Energiezukunft der Schweiz - Rettet die Sonne die Schweizer Stromversorgung?

Zum künftigen Energiemix gehört mehr Fotovoltaik. Ein neues Extrem-Szenario sieht sie als Lösung aller Probleme.

Fotovoltaik

18.01.2022 21:22:00

Zum künftigen Energiemix gehört mehr Fotovoltaik . Ein neues Extrem-Szenario sieht sie als Lösung aller Probleme.

Zum künftigen Energiemix gehört mehr Fotovoltaik . Ein neues Extrem-Szenario sieht sie als Lösung aller Probleme.

So stellt sich das zumindest Noah Heynen vor. Der Mitgründer und Co-Geschäftsführer des grössten Schweizer Solarunternehmens Helion mischt sich in die Debatte um die Energiezukunft der Schweiz ein.Er sagt: «In der Vergangenheit haben Energiewirtschaft und Politik ihre Vision von der Energiezukunft der Schweiz positioniert. Es haben eigentlich alle etwas gemeinsam: dass die Fotovoltaik ein zentraler Bestandteil davon ist. Und die einzigen, die eigentlich noch nie etwas dazu gesagt haben, sind die Vertreter der Fotovoltaik-Branche.»

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Endlich konkrete technische Vorschläge! GrueneCH : Seht und lernt! Wenn nur nicht die Bewilligungen dermassen kompliziert wären. Ahhh.. Lobby. Das ist natürlich alles Schwachsinn, was der PV Lobbyist da erzählt, e-Autos sind kurzfristige Speicher, schon Jetzt haben wir im Sommer PV Überschuss und im Winter ein Loch von 4 TW! Schrecklich, diese linke Propaganda!

'Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt benötigte 25 bis 30 m2 Solarzellen, um seinen jährlichen Strombedarf selbständig zu decken.' Mit Solarenergie und Wasserkraft in Kombination mit Stromspeichern kann die Stromversorgung ohne AKW sichergestellt werden!

Kontingente für Spezialisten - Firmen rekrutieren weniger Fachkräfte von ausserhalb der EUFirmen rekrutieren weniger Fachkräfte von ausserhalb der EU: Schweizer Unternehmen haben 2021 die Kontingente für Fachkräfte aus Ländern ausserhalb der EU erneut nicht ausgeschöpft. Der Bericht von GaudenzWacker. GaudenzWacker Arbeitet der eine Eritreagate noch in der Landwirtschaft? GaudenzWacker Na dann können wir die Kontigente ja senken, vielleicht auf 0?

Streit um Viertagewoche – «Kürzere Arbeitszeiten sind überfällig in der Schweiz»Immer mehr Firmen verkürzen die Arbeitszeit ihrer Angestellten bei vollem Lohn, von Weltmarken wie Panasonic bis zu Schweizer IT-Buden. Das sind die Vor- und Nachteile dieses Arbeitsmodells. Die Helpdesks der IT-Unternehmen sind ja sowieso schon alle nach Indien ausgelagert. Wird nie passieren in der CH. Eher eine 6-Tage Standart Woche. Tja scheint so als ob wir Drohnen langsam genug davon haben von 07-18 zu arbeiten damit die oberen ein paar Tausend Fränkchen mehr auf dem Konten haben. Wird Zeit dasman hier einiges anpasst. Nur weil's früher so war MUSS es nicht mehr so sein. Aber geht ja immer nur ums Geld.

Keine Zertifikatspflicht - Deutsche Touristen stürmen Schweizer SkigebieteDeutsche Touristen stürmen Schweizer Skigebiete: Neben Sonnenschein locken auch die weniger strikten Schutzmassnahmen Gäste aus dem nahen Ausland in die Berge. Tourismus Deutschland Schweiz Schlaui Sieche. Während Australien den NovaxxDjocovid rausschmeisst, profilieren sich die Schweizer Skigebiete als Covidioten-Paradiese. Na super. Wenn nur einer von 1000 der ungeimpften Pistenhasen im Spital landet, wird es so richtig eng für alle. Läuft doch gut bei uns. Besser als mit verboten👍🙈

Timo Meier schreibt dank 5 Toren in einem Spiel NHL-GeschichteSensationeller Timo Meier: Der Schweizer NHL-Stürmer erzielt beim 6:2-Sieg der San Jose Sharks gegen die Los Angeles Kings fünf Tore.

Point de Presse auf Fachebene – «Kantonale Behörden sind trotz verkürzter Isolationszeit überlastet»An der Point de Presse auf Fachebene am Dienstagnachmittag informieren die Expertinnen und Experten des Bundes zur aktuellen epidemiologischen Lage in der Schweiz. Experten, ich kann's nicht mehr hören! Nur noch lachhaft und eine Steuer Gelder Verbrennungsmaschine! Experten des Bundes und der Kantone an der Point de Presse: 'Die Intensivstation hat sich fast vollständig geleert'. BAG_OFSP_UFSP Wo bleibt die Aufhebung der freiheitseinschränkende Massnahmen? Die Massnahmen sind übertrieben nicht der Situation angepasst. Zertifikat weg!!! Sind die gleichen Experten wie damals im 2009 / 2010 wo uns in Angst und Panik versetzt haben mit so tödlichen Schweinegrippe. Das sind Experten von irgendwelchen Statistiken auf Papier wo sie dem Volk verkaufen und nicht mehr.

News aus der Super League - Basel holt deutschen U21-NationalspielerDer FCBasel1893 hat per sofort Noah Katterbach unter Vertrag genommen. SuperLeague SL srfsport srffussball

Heute liefern Solaranlagen der Schweiz rund 4 Prozent des Schweizer Stroms. 2050 sollen es mehr als 50 Prozent sein. So stellt sich das zumindest Noah Heynen vor. Der Mitgründer und Co-Geschäftsführer des grössten Schweizer Solarunternehmens Helion mischt sich in die Debatte um die Energiezukunft der Schweiz ein. Er sagt: «In der Vergangenheit haben Energiewirtschaft und Politik ihre Vision von der Energiezukunft der Schweiz positioniert. Es haben eigentlich alle etwas gemeinsam: dass die Fotovoltaik ein zentraler Bestandteil davon ist. Und die einzigen, die eigentlich noch nie etwas dazu gesagt haben, sind die Vertreter der Fotovoltaik-Branche.» 00:54 Video Noah Heynen: «Das sind die drei Säulen des Helion-Modells» Aus News-Clip vom 14.01.2022. abspielen Sein Vorschlag überrascht für ein Solar-Unternehmen wenig: möglichst viel Fotovoltaik zu bauen. Dies sei ganz ohne Solarparks in den Alpen möglich. Das Szenario von Helion sieht wie folgt aus: Laut Kalkulation von VW und Helion könnten Elektroautos einst eine Speicherkapazität der heutigen Leistung aller Kernkraftwerke in der Schweiz zusammen bereitstellen. Bildergalerie Wie ist dieses Modell zu bewerten? «Ich denke, das ist ein realistisches Szenario», sagt Rolf Wüstenhagen. Er ist Professor für das Management erneuerbarer Energien an der Universität St. Gallen. «Es ist ambitioniert, aber wir sprechen von einem Szenario in 30 Jahren. Wenn wir uns überlegen, was in anderen Bereichen in den letzten 30 Jahren abgelaufen ist: 1992 habe ich noch kein E-Mail geschrieben, ich hatte noch kein Mobiltelefon. Das hat sich rasant verbreitet. Ich glaube, wir werden bei der Solarenergie ein ähnlich dynamisches Wachstum erleben.» 01:24 Video Rolf Wüstenhagen, Universität St. Gallen: «Ein ambitioniertes, aber realistisches Szenario» Aus News-Clip vom 14.01.2022. abspielen Auch Energie-Spezialist Patrick Dümmler von der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse sagt: «Es ist vermutlich technisch gesehen etwas, das man erreichen könnte.» Er gibt aber zu bedenken: «Ist das dort, wo man das Geld investieren will? Oder gibt es andere Technologien, die einem einen grösseren Ertrag von Energie liefern und insbesondere zur Versorgungssicherheit beitragen?» Fotovoltaik-Anlagen lieferten im Durchschnitt 10 bis 15 Prozent dessen, was an Kapazität bereitgestellt würde. Teure Insellösung?Er ist ohnehin dagegen, dass die Schweiz versuche, für sich allein eine Lösung zu finden. Sie solle sich lieber wieder der EU zuwenden hinsichtlich eines Stromabkommens. «In einem Stromverbund macht es sehr viel mehr Sinn. In der Schweiz könnten Kraftwerke ausfallen, aber dafür Kraftwerke im Ausland zur Verfügung stehen und einspringen, um die Netzstabilität zu garantieren. Wenn wir das alles als Insel lösen, können wir das auch, aber zu unverhältnismässig hohen Kosten.» 01:15 Video Patrick Dümmler, Avenir Suisse: «Man müsste die Schweiz grossflächig mit PV-Anlagen zupflastern.» Aus News-Clip vom 14.01.2022. abspielen Noah Heynen von Helion sieht den finanziellen Kritikpunkt nicht. «Fotovoltaik ist mit Abstand weltweit und in der Schweiz heute die günstigste Art und Weise, wie man Energie produzieren kann.» Zum Aufbau der Fotovoltaik schlägt er vor, dass sich der Netzzuschlagsfonds müsste verschulden können. Auf längere Sicht rechnet Noah Heynen damit, dass der Netzzuschlag von 2.3 Rappen pro Kilowattstunde auf 3 Rappen steigen solle. Netzzuschlag Box aufklappen Box zuklappen Alle Stromverbraucher/innen in der Schweiz zahlen pro Kilowattstunde 2,3 Rappen zur Förderung erneuerbarer Energien. Dieses Geld fliesst in den Netzzuschlagsfonds. Stromintensive Unternehmen haben die Möglichkeit, sich den Netzzuschlag zurückerstatten zu lassen. Rolf Wüstenhagen von der Universität St. Gallen rechnet mit 30 Franken Mehrkosten pro Haushalt pro Jahr. Das findet er vertretbar: «Es geht um den Aufbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur, ähnlich wie bei der Wasserkraft im letzten Jahrhundert. Das sind natürlich Anfangskosten, die da geschultert werden müssen. Sie kommen aber den nachkommenden Generationen zugute.» Günstigerer Strom als AnreizBleibt die Frage, wie Noah Heynen so viele Bürgerinnen und Bürger dazu bringen will, sich Solaranlagen auf dem Dach zu installieren. Er glaubt, dass die Anreize bereits in die richtige Richtung gehen. «Es kommen auch immer mehr Miete- und Finanzierungs-Angebote auf den Markt. Somit ist keine grosse Investition vom Besitzer mehr nötig und er profitiert ab Tag eins vom ‹günstigerem Strom›.» Die Zukunft der Schweizer Energieversorgung liegt in der Sonne. Daran hat er keinerlei Zweifel. Und geschäftliches Interesse, das versteht sich von selbst. Ein Problem, viele Szenarien Box aufklappen Box zuklappen Ohne Kernkraft und mit dem aktuellen Ausbautempo wird die Schweiz 2050 rund ein Drittel ihres Stroms importieren müssen, im Winter gar die Hälfte. Neben Helion schlagen auch zwei Nationalräte und ein Alt-Nationalrat ein Zukunftsszenario vor: Zudem hat der Bund mit seinen «Energieperspektiven 2050+» ein Modell für die künftige Stromversorgung ausgearbeitet. Axpo hat ein Tool aufgeschaltet, mit dem sich die unterschiedlichen Vorschläge vergleichen lassen.