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Eltern wollen Kinder mit Attest von der Maskenpflicht in der Schule befreien

Wegen Maskenpflicht in Primarschulen: Eltern klingeln bei Lehrern Sturm.

27.01.2021 14:16:00

Wegen Maskenpflicht in Primarschulen: Eltern klingeln bei Lehrern Sturm.

In einigen Kantonen müssen auch bis zu 9-jährige Kinder in der Schule eine Maske tragen. Die Lehrerinnen stellt das vor Herausforderungen. Vor allem, wenn sich Eltern quer stellen.

Die Zürcher Primarlehrerin Karin Mettler* sagt, die ausgeweitete Maskenpflicht habe die Lehrerschaft vor einige Probleme gestellt. Insbesondere die Eltern der Kinder hätten teilweise irritiert auf die neue Verordnung reagiert und die Schulleitung am Wochenende mit Anrufen bombardiert. «Sie wollen nicht, dass ihr Kind im Unterricht eine Maske tragen muss und sagen, dass sie den Entscheid nicht dulden.» Dabei sei es ja nicht die Schulleitung, die über die Massnahme entscheide, sondern der Kanton, ärgert sich Mettler.

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Schwierig sei für sie, dass sie auf ein gutes Verhältnis mit den Eltern angewiesen sei und dieses auf keinen Fall aufs Spiel setzen wolle. «Ich muss mit meinen Schülerinnen und Schülern mehrere Jahre arbeiten, ich kann mich nicht gegen die Eltern stellen, das schadet zuletzt vor allem den Kindern.» Deswegen habe die Schulleitung jenen Eltern, die sich an der Maskenpflicht stören, empfohlen, dass sie ihr Kind mit einem ärztlichen Attest davon befreien können. Ein Arzt in der Gemeinde, der ohnehin bereits als Corona-kritisch gelte, würde deswegen nun reihenweise solche Atteste an die Eltern ausstellen, berichtet die Lehrerin, die anonym bleiben möchte.

Patricia Bernet, Präsidentin der Primarschulpflege Uster im Kanton Zürich sagt, es sei allgemein so, dass bei den Covid-Massnahmen die Meinungen der Eltern sehr weit auseinander gingen. Entsprechend sei es auch so, dass einige den Entscheid der ausgeweiteten Maskenpflicht befürworten und andere ablehnen würden. Die Kinder selbst würden die Verordnung relativ gelassen nehmen. Bernet sagt: «Einige sagen, sie seien ja sowieso bereits überall mit den Masken konfrontiert.» headtopics.com

«Die Eltern sagen den Kindern, dass sie mit den Masken nicht atmen oder sich nicht konzentrieren können.»Primarlehrerin Mettler*Kritisiert an der Maskenpflicht für jüngere Schülerinnen wird auch, dass diese teilweise noch zu klein seien, um eine Maske in vorgesehener Art und Weise zu tragen. Wenn in einer Mehrjahrgangsklasse bereits 9-jährige Kinder eine Maske tragen müssen, kann es vorkommen, dass die Masken zu gross sind und dauernd unter das Kinn rutschen. Auch dürfte es wenig bringen, wenn sich die Kinder dauernd ins Gesicht fassen oder die Maske ausziehen.

Christian Hugi, Präsident des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbands, sieht es pragmatisch: «9- oder 10-Jährige sind keine kleinen Kinder mehr, sondern in der Lage, die Zusammenhänge in dieser Situation zu verstehen, auch das Maskentragen.» Wenn man mit ihnen bespreche, wie die Maske richtig benutzt und getragen werde, klappe das schon.

Das sieht auch Zürcher Primarlehrerin Mettler so. «Das Problem sind nicht die Schüler und dass wir ihnen erklären, wieso so sie eine Maske tragen sollen und wie man das richtig macht.» Vielmehr seien die Eltern das Problem, die den Kindern zu Hause Angst machen. «Ihnen wird gesagt, dass sie mit den Masken nicht atmen oder sich nicht konzentrieren können. Diese Kinder kommen dann zu mir in die Klasse und sind total verunsichert.»

Bereits am 20. Januar hat derKanton-Landals erster die Maskenpflicht auf jüngere Kinder ausgeweitet. Auch dort führe die Verschärfung zu unterschiedlichen Reaktionen bei den Eltern, sagt Fabienne Romanens, Sprecherin der kantonalen Bildungsdirektion. «Während die einen die erweiterte Maskenpflicht befürworten, wird sie von anderen kritisiert. Wieder anderen gehen die Massnahmen zu wenig weit.» Auch an den Baselbieter Schulen haben einzelne Eltern ihre Kinder mit einem ärztlichen Attest von der Maskenpflicht befreit. headtopics.com

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«Bei der Maskenpflicht geht es in erster Linie um den Gesundheitsschutz der Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen», präzisiert Romanens. Zudem ermögliche sie dem kantonsärztlichen Dienst, eine gezieltere Anordnung von Quarantänemassnahmen zu treffen. Damit bestätigt sie eine Befürchtung von Lehrerin Mettler: «In den letzten Monaten gab es kaum eine Woche, in der nicht eine Lehrperson aufgrund einer Corona-Erkrankung oder einer Quarantäneanordnung ausgefallen ist.» Sie vermute deshalb, die erweiterte Maskenpflicht sei vor allem auch ein Mittel zum Zweck.

So müssen im Kanton Zürich bei einer Ansteckung mit dem Virus-Typ B.1.1.7 nicht nur die Kontaktpersonen in Quarantäne, sondern auch Kontakte von Kontaktpersonen. Aufgrund dieser Regelung kam es seit Anfang Jahr zu hunderten Quarantäneverordnungen. Doch wer im Schulzimmer eine Maske anhat, der muss nicht in Quarantäne. Mettler findet das absurd: «Mit der erweiterten Maskenpflicht, haben wir ein Instrument, das wir gegen die erweiterte Quarantänepflicht anwenden können. Sozusagen eine Massnahme gegen eine Massnahme.»

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So according to this article a swiss primary school is encouraging parents to go get fake certificates from anticorona doctor to have their kids exempt from mask wearing 🤣🤣 that will surely end well with b117. Idiots looking for a boomerang on their teeth.Ciribini bicidiario did you ask yourself why, dear journalists, all this divergence of opinions? Maybe because no one ever said it out clear that Koch lied straight to the face of a nation

Richtig so! Endlich wehrt sich das Volk. WirWollenUnsereFreiheitZurück Es steht den Eltern frei die Sprösslinge an ein Privatschule zu schicken. Es findet sich sicher eine, die das Thema Ansteckung eher relaxt behandelt. Eine von Steuergeldern finanziert Schule kann, darf und muss aber Regeln aufstellen. Und überhaupt, wo ist das Problem?

Eine Frechheit sondergleichen. Regeln werden eingehalten, Punkt. Übrigens meine Tochter ist auch mit einer 50er-Schachtel Masken nach Hause gekommen und sagte, Papi, ich habe gemeint es sei lustig, ist es nicht, aber es geht.