Eine Milliarde für den Fortschritt

Das Australian Open hat sich vom Mauerblümchen zum führenden Grand-Slam-Turnier entwickelt. Der Turnierchef gibt sich ganz unbescheiden.

22.1.2020

Turnierchef Craig Tiley bezeichnet den Melbourne Park unbescheiden als «beste Sport- und Unterhaltungsstätte der Welt, und zwar ausnahmslos» – wahrscheinlich hat er recht. (Abo+)

Das Australian Open hat sich vom Mauerblümchen zum führenden Grand-Slam-Turnier entwickelt. Der Turnierchef gibt sich ganz unbescheiden.

Beschreibung des Fehlers* gültige E-Mail-Adresse fehlt 58'637 Zuschauer strömen zur zweiten Tagessession in den Melbourne Park, über dem endlich weder Rauch- noch Regenwolken die Sonne verdecken – Rekord für einen Dienstag. Doch selbst die Stammgäste unter ­ihnen müssen sich neu orientieren. Die einzige Konstante der Anlage ist, dass sie sich permanent wandelt. Da wird abgerissen, renoviert, neu gebaut. Seit Jahren. «Es gibt kein anderes Turnier auf der Welt, das sich ständig bemüht, die Infrastruktur für Fans, Spieler und ­Medien so zu perfektionieren wie dieses», sagt Novak Djokovic. «Melbourne ist das spielerfreundlichste Grand-Slam-Turnier, das wir haben.» Keiner würde dem Rekord­sieger, Titelverteidiger und Favoriten da widersprechen. «Es ist schon sehr angenehm hier», sagt auch Stan Wawrinka nach seinem Startsieg gegen Damir Dzumhur. «Selbst an einem Tag wie diesem, an dem fast alle Spielerinnen und Spieler im ­Einsatz sind, hat es genügend Platz für alle.» Gleich 96 Einzel stehen wegen des Regens vom Vortag auf dem Programm. «Beste Sportstätte der Welt» Turnierchef Craig Tiley bezeichnet den Melbourne Park unbescheiden als «beste Sport- und Unterhaltungsstätte der Welt, und zwar ausnahmslos». Wahrscheinlich hat er auch recht. ­Dabei war das Australian Open einst das Mauerblümchen unter den vier Grand Slams. «Noch ein, zwei Jahre unter diesen idyl­lischen, unmodernen Bedingungen, und das Turnier wäre ­wegen Bedeutungslosigkeit geschlossen worden», schrieb die «SonntagsZeitung» zu den letzten Austragungen im Kooyong-Stadion, wo bis 1986 und auf Rasen ­gespielt wurde. Viele der besten Spieler hielten es nicht für ­notwendig, dort anzutreten. Mit seinen Investitionen und inzwischen drei schliessbaren Arenen überholte das Australian Open die Grand-Slam-Rivalen und zwang diese zum Nachrüsten. In Flushing Meadows (New York) erhielt das gigantische ­Ashe-Stadion des US Open 2018 ein schliessbares Dach, obwohl dies früher als technisch unmöglich galt. In Wimbledon bekam nach dem Centre Court im vergangenen Jahr auch Court 1 ein Schiebedach. Und in Paris verfügt ab diesem Jahr nun wenigstens der Court Philippe Chatrier über ein solches. Die neue Zeitrechnung begann in Australien 1988 mit dem Umzug in den Flinders Park, der 1995 in Melbourne Park umgetauft wurde. In den vergangenen zehn Jahren ist darin ein hektischer Aktionismus entstanden, folgt eine Modernisierung und Ausdehnung der nächsten, ist die Anlage eine permanente, wenn auch während des Turniers schön abgedeckte Baustelle. Wie ein Krake breitet sie sich immer weiter aus. Inzwischen reichen ihre Tentakel bis an die Pforte der Innenstadt mit dem Business District, der Flinders Station (Hauptbahnhof) und dem Federation Square. Von dort führen wie bei einem Vergnügungspark breite Fusswege entlang des Yarra River zu den Stadien, Aussenplätzen, Restaurationsbetrieben und zum nationalen Tenniszentrum. Vorbei am immer grösser werdenden Ballpark für Kids, einem hohen Karussell und der «AO Live Stage», einer ­Musikbühne mit professionellen Ausmassen. Hier treten während des Turniers täglich erstklassige Musiker auf, selbst der Brite Billy Idol wurde angekündigt. Weiterlesen: Tages-Anzeiger

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