Ein neuer Markt für Zürich

Frische Produkte aus der Region kaufen soll bald auch in Wiedikon möglich sein. Für den Quartierverein gibt es dabei nur ein Problem.

19.2.2020

Das Zürcher Quartier Wiedikon soll einen Wochenmarkt erhalten. Noch ist die Frage des Standorts aber nicht abschliessend geklärt. (Abo+)

Frische Produkte aus der Region kaufen soll bald auch in Wiedikon möglich sein. Für den Quartierverein gibt es dabei nur ein Problem.

Die Anregung für einen «Frischmarkt für Wiedikon» kam jedoch von ausserhalb. Genauer von Regina Schwarzenbach, die seit 16 Jahren in Hirzel einen Bauernbetrieb führt. Sie möchte zusammen mit anderen Produzenten Gemüse, Eier und Fleisch vom Hof in der Stadt verkaufen – und das am liebsten im am nächsten gelegenen Kreis 3.

Kein Problem für Schwarzenbach. «Ich bin gut genug vernetzt, um die Produzenten zusammenzutrommeln», sagt sie, «aber es ist sicher besser, wenn jemand vor Ort die Organisation des Marktes übernimmt. Deshalb habe ich meine Idee dem Quartierverein Wiedikon geschildert.»

«Momentan spüren wir die grüne Welle: Wir haben mehr Kunden, die sich für Produkte aus der Region interessieren und diese ganz bewusst suchen.»Die Zahl der Produzierenden stagniert allerdings laut Wegmann. Derzeit machen sie noch rund ein Drittel der Marktfahrer aus. Die anderen seien reine Händler, die ihre Waren zu- und wieder verkaufen. «Es ist ein sehr hartes Geschäft mit langen Arbeitstagen. Neben dem Anbau und der Produktion gehen diese Leute bis zu viermal pro Woche auf den Markt.»

Auf Stadtgebiet gibt es aktuell sieben durch die Stadtpolizei Zürich organisierte Märkte: Jeden Dienstag und Freitag in der Stadthausanlage beim Bürkliplatz, auf dem Helvetiaplatz und auf der Milchbuckstrasse. Jeden Mittwoch und Samstag auf dem Marktplatz Oerlikon und dem Lindenplatz Altstetten, am Samstag jeweils auch auf der Rathausbrücke.

Auch die Verkaufszeiten bis in den Nachmittag hinein zu verlängern, habe sich nicht bewährt. «Gerade an heissen Tagen ist es schwierig, die Produkte über längere Zeit frisch zu halten.» (tif)

Weiterlesen: Tages-Anzeiger

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