«Echt sehenswert» - Kritik an SVP-Glarner nach Video mit «Impfen macht Frei»-Bild

«Historisch fatal, moralisch verwerflich»: SVP-Glarner postet Bild, dass Impfstation mit Auschwitz vergleicht.

22.09.2021 20:48:00

«Historisch fatal, moralisch verwerflich»: SVP-Glarner postet Bild, dass Impfstation mit Auschwitz vergleicht.

Nationalrat Andreas Glarner provoziert in einem Facebook-Beitrag. «Dass ein Politiker solche Inhalte weiterverbreitet, ist stossend», sagt die Eidgenössische Kommission für Rassismus.

Screenshot FacebookZahlreiche Facebook-Benutzer kritisieren Glarner in den Kommentaren.Screenshot Facebook«Von einem Politiker kann man erwarten, dass er solche unhaltbaren und verletzenden Vergleiche nicht auch noch weiterverbreitet, ob nun bewusst oder unbewusst», sagt Jonathan Kreutner, Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds.

Point de Presse - «Der Bundesrat wird über Massnahmen entscheiden und nicht die Bergbahnen» Strommangellage – Blackout-Angst lanciert AKW-Debatte neu Steigende Jugendgewalt - Noch nie haben Minderjährige so oft versucht, mit Messern zu töten

SIGDarum gehtsSVP-Politiker Andreas Glarner wird nach einem Facebook-Beitrag harsch kritisiert.Das von ihm geteilte Video benutzt unter anderem eine Fotomontage, in dem über dem Eingangstor des Impfzentrums Schaffhausen die Überschrift «Impfen macht frei» montiert ist.

Der zynische Spruch lehnt sich an die Wort «Arbeit macht frei» an, die im Dritten Reich über den Eingangstoren mehrerer Konzentrationslager, namentlich von Auschwitz, standen.Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus verurteilen die Relativierung von NS-Verbrechen klar. headtopics.com

SVP-Nationalrat Andreas Glarner teilt auf Facebook ein Video eines Anti-Impf und Anti-Massnahmen-Lieds. Den Post zum Song namens «Es ist doch nur eine Maske» versieht er mit der Bemerkung, es sei «echt sehenswert». Das Video bedient sich verschiedener Bilder, um den Text zu untermalen, unter anderem auch einer Fotomontage vor dem Schaffhauser Impfzentrum, welche indirekt das Impfen gegen Corona mit dem Nazi-Regime gleichsetzt: Statt dem zynischen Spruch «Arbeit macht frei», welcher damals über den Eingangstoren von Konzentrationslagern stand, namentlich dem Vernichtungslager Auschwitz, steht auf dem Bild: «Impfen macht frei».

In Kommentaren wird Glarner harsch kritisiert: «Holocaustverharmlosung sollte gesetzlich verfolgt werden. Personen wie Sie sollten kein politisches Amt wahrnehmen dürfen. Einfach nur widerlich», schreibt etwa eine Person. Auch Jonathan Kreutner, Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG), übt Kritik: «Grundsätzlich sollte man heute sehr vorsichtig sein beim Teilen von Inhalten in den sozialen Medien, besonders dann, wenn einmal mehr wieder unhaltbare Holocaustvergleiche herhalten müssen, um Corona-Massnahmen und Impfung zu kritisieren.» Solche Vergleiche seien unnötig und deplatziert.

«Historisch falsche und moralisch verwerfliche Vergleiche»«Hier wird ein Ort, an dem man freiwillig eine Impfung erhält, die einem gegen eine Krankheit schützt, verglichen mit einem Ort an dem Hunderttausende Menschen Zwangsarbeit leisten mussten und ermordet wurden», so Kreutner. Diese Vergleiche könnten letztlich in ihrer Menge, Häufung und Verbreitung zu einer Verharmlosung des Holocaust führen. «Von einem Politiker kann man erwarten, dass er solche unhaltbaren und verletzenden Vergleiche nicht auch noch weiterverbreitet, ob nun bewusst oder unbewusst.» Ein Parlamentarier sollte sich laut Kreutner seiner Vorbildfunktion bewusst sein. «Wenn Glarner solche unsinnigen Vergleiche gutheisst, spornt das vielleicht auch andere Menschen an, es ihm gleich zu tun.»

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) beanstandet den Beitrag ebenfalls: «Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus hat bereits wiederholt darauf hingewiesen, dass Vergleiche von Corona-Massnahmen mit dem Holocaust absolut inakzeptabel und sehr verletzend sind.» Solche Vergleiche seien historisch falsch und moralisch verwerflich, weil sie einen Völkermord banalisieren. «Dass ein Politiker solche Inhalte weiterverbreitet, ist stossend.» headtopics.com

Maske reicht – Auf Schweizer Skipisten gilt diesen Winter keine Zertifikatspflicht Wintersport ohne Zertifikat – Österreicher sehen jetzt Wettbewerbsvorteil für Schweizer Skigebiete Luzern – Frau in Hauseingang vergewaltigt – Polizei sucht Mann mit Spitznase

SVP-Politiker Andreas Glarner kommentiert auf Anfrage von 20 Minuten nur soweit: «Dieser Vergleich ist derart absurd, dass sich ein Kommentar grundsätzlich erübrigt.» Wobei nicht klar ist, ob er damit den Vergleich von KZ mit Impfzentrum meint.

Bist du oderjemand, den du kennst, von Antisemitismus betroffen? Weiterlesen: 20 Minuten »

Trainerin Inka Grings - Ehrgeiz als Antrieb und Rückschläge als zusätzlicher Ansporn

Seit Februar ist Inka Grings Trainierin der FCZ Frauen. Es ist eine Rückkehr, die sie so nicht unbedingt geplant hat.

Sowas sollte bestraft werden, aber Politiker dürfen sich alles leisten. Ist das legal? Das was hier so heftig kritisiert, ist das geistig tiefergelegte links-grünen Leserklientel von 20MIN mit ihrem mietbaren Stimmen- Zweit- und Drittaccounts. Also nicht weiter wie das, was man nach einem Spaziergang über eine Hundeswiese am Schuh hat

Hoffentlich sein letzter Post als Politiker. „Baby lass uns impfen, du und ich, wir zwei, lass uns hier verschwinden, wir sind wieder frei“ lässt einen anderen Schluss als „Impfen macht frei“ eigentlich gar nicht zu, oder doch? Geht dem Vollidioten doch nicht immer eine Plattform. Dumm bleibt dumm jede Ähnlichkeit ist zufällig.. 🙄

offenbar ist er ein Rassist, Antisemit (oder gar ein Neo-Nazi?) nur solche Figuren schreiben solchen Dreck Aber das ist ok oder auch verwerflich? - -

«Da bin ich konsequent und gehe» - Winterthurer SVP-Präsidentin kündigt Job wegen Zertifikatspflicht in Firma«Will mich weder impfen noch testen lassen»: Winterthurer SVP-Präsidentin kündigt Job wegen Zertifikatspflicht in der Firma. Die Frau verdient Respekt. Opportunisten gibt es schon genug. tja .... schon wieder so ein 20min typisches einzelschicksal, mit dem kaum was vernüntiges anzufangen ist. kann ja nicht jeder künden der möchte. wirtschaftsfeindlich 'Sie trennt sich von ihrem Arbeitgeber'? Seltsame Formulierung für 'beugt einer berechtigten Kündigung vor'. Nur schade, das solche Leute wie die dann keine ernsthaften Probleme mit den Einstelltagen haben werden. So wird sie aber bald der Gesellschaft auf der Tasche liegen :(

Finde ich nicht! Wo er recht hat, hat er Recht. Stimmt doch, impfen macht frei ... lol ... Gelungenes Video. Ist wohl sinnbildlich gemacht und zeigt die Lage auf, in der sich die Bevölkerung befindet, welche kritisch zum Zwang eingestellt sind und deren Freiheit tschüss heisst. Dämlicher Volltrottel. Wer Impfungen und Zertifikate mit dem Holocaust vergleicht steht schlicht auf der falschen Seite der Geschichte! Wobei, rein inhaltlich, vom historischen Kontext losgelöst, hat er sogar recht. Wenn sich alle impfen liessen, könnten wir längst verlorene Freiheiten zurückerlangen!

Warum Stoppt niemand diesen Menschen, ah nein , der ist kein Mensch, der muss irgendetwas komplett ohne Hirn sein🤮🤮🤮 Und ihr gebt ihm die Plattform. *das Das Bild ist unglücklich gewählt, aber inhaltlich hat Glarner nicht unrecht: Wer Freiheit will, muss sich diese impfen lassen. Das ist einfach grundfalsch.

Sehr sensibel die Leute. Die Anforderungen des Bundes und alle andere Länder ist so, hat man Leben wenn er impfen lässt. Sein Kritik ist richtig. So etwas kommt sowohl den Medien als auch der Politik zugute. Wenn sogar die Holocaustüberlebende das sagen... So verkehrt kann die Vergleich nicht sein. Der Spahn hat auch 'Wir impfen uns zurück in die Freiheit' gesagt. War dies revisionistisch.

So unterschiedlich weit sind die Länder dieser Erde mit ImpfenEs entscheiden sich immer mehr Menschen in der Schweiz für die Corona-Impfung. Mit 54 % vollständig Geimpften gehört die Schweiz aber nicht zur Weltspitze. Was ein Zufall, dass afrikanische Länder so eine niedrige Impfquote haben. Während dort Menschen sterben, werden hier bereits gesunde Kleinkinder geimpft. Hier zeigt sich die wahre Solidarität. Ich spende meine Impfungen einem/r Afrikaner/in.

Ein typischer Glarner halt…. was für ein könig. bringt die ganzen linkies und pearl clutchers zum einkoten Das Sehenswerteste an dieser Geschichte ist wenn Glarner per dato zurücktritt, unerträglich und eine Schande für die 🇨🇭unverantwortlicher, elender Rassist ..das video ist nicht von glarner. Was bringt ihr hier für b**shit? Er hat es nur geteilt. Und: es ist super! Supersong! Bitte das ganze hören!

Svp ist ja auch heute das nächste zu Hitler Mentalität „das“…

«Da bin ich konsequent und gehe» - Winterthurer SVP-Präsidentin kündigt Job wegen Zertifikatspflicht in Firma«Will mich weder impfen noch testen lassen»: Winterthurer SVP-Präsidentin kündigt Job wegen Zertifikatspflicht in der Firma. Die Frau verdient Respekt. Opportunisten gibt es schon genug. tja .... schon wieder so ein 20min typisches einzelschicksal, mit dem kaum was vernüntiges anzufangen ist. kann ja nicht jeder künden der möchte. wirtschaftsfeindlich 'Sie trennt sich von ihrem Arbeitgeber'? Seltsame Formulierung für 'beugt einer berechtigten Kündigung vor'. Nur schade, das solche Leute wie die dann keine ernsthaften Probleme mit den Einstelltagen haben werden. So wird sie aber bald der Gesellschaft auf der Tasche liegen :(

53 Weltcupsiege, 2 WM-Titel - Skisprung-Rekordmann Schlierenzauer beendet Karriere7 Jahre nach seinem letzten Weltcup-Triumph hört Schlierenzauer auf. Der Tiroler gewann alles, mit einer Ausnahme.

Bezirksgericht Zürich spricht Maskengegnerin doppelt frei - BlickDas Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch eine 44-jährige Maskengegnerin gleich doppelt freigesprochen: Einerseits, weil nicht bewiesen sei, dass sie wirklich an der Demonstration teilgenommen habe. Andererseits wegen eines Bundesgerichtsurteils vom September. Bravo, Bezirksgericht🙂 Maskenrunter Die Frau wurde nicht als Maskengegnerin freigesprochen, wie ihr Titel suggeriert. Sie wurde freigesprochen, weil sie nach Ansicht des Gerichts nich an der Demo teilgenommen hat, also war die keine Maskengegnerin. Logisch oder? Nächster Titel bei Blick. MÖRDER WIRD FREIGESPROCHEN. Im Text dann, das Gericht hat befunden, dass er nicht der Täter war.

Fragen Sie den SRF-Experten - Neues Video-Format mit Kay VoserDem Ex-Profi von GC, Basel und Fulham liegt die Super League am Herzen. Auch online analysiert er künftig das Geschehen.