Facebook, Social Media, Instagram, Donald Trump, Twitter, Youtube, Google

Facebook, Social Media

Donald Trump bleibt bei Facebook gesperrt

Entscheid gefallen: Donald Trump bleibt bei Facebook gesperrt.

05.05.2021 16:03:00

Entscheid gefallen: Donald Trump bleibt bei Facebook gesperrt.

Das unabhängige Aufsichtsgremium hat gegen den früheren US-Präsidenten entschieden, rügt aber auch die Konzernführung unter Mark Zuckerberg.

(Google) hatten Trump im Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch seine Anhänger – und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete.Ausserdem behauptete er wochenlang ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei. Er heizte damit die Spannungen an. Seine Behauptungen zur Wahl hat Trump bis heute nicht zurückgenommen.

Nach provisorischer Sperre - Wilson: «Die letzten Tage waren die Hölle» Risiken und Nutzen - «Schwangere sollten sich impfen» – «Das würde ich nie tun» Umfrage zum neuen Nati-Trainer - Wer soll auf Petkovic folgen?

Twitter betonte bereits, dass es für Trump keinen direkten Weg zurück auf die Plattform gebe. Googles Videoplattform YouTube will hingegen sein Profil entsperren, wenn «das Risiko von Gewalt gesunken ist».Schon am Tag vor der Facebook-Entscheidung traf Trump Vorkehrungen, um seine Ansichten doch noch zu Twitter und Facebook zu bringen. Er startete einen Blog-Bereich auf seiner Website – aus dem die einzelnen Beiträge auch bei den beiden Diensten geteilt werden können.

Ein Twitter-Sprecher sagte am Mittwoch, es sei grundsätzlich erlaubt, Inhalte von einer Website zu teilen, solange sie nicht gegen die Richtlinien der Plattform verstiessen. Zugleich verwies er aber auch auf Twitters Regeln gegen das Aushebeln einer Sperrung. So sei es verboten, einen gesperrten Account zu imitieren oder dass jemand ein Profil für eine gesperrte Person betreibt. Twitter werde bei solchen Verstössen handeln. headtopics.com

Damit bliebe es für Trump bei einer Präsenz zweiter Klasse – weil seine Ideen zwar über Profile seiner Anhänger im Umlauf wären, aber man ihm weiterhin nicht direkt folgen könnte.Von Facebook gab es zunächst keinenKommentar

zum Teilen von Trump-Beiträgen.Das Facebook-Aufsichtsgremium besteht aus Rechtsexperten, Aktivisten und ehemaligen Politikern und ist eine Art «Oberstes Gericht» von Facebook, dessen Beschlüsse auch Gründer und Chef Mark Zuckerberg nicht überstimmen kann. Trump spannt inzwischen seine Anhänger ein, um seine Ansichten bei den grossen Online-Diensten zu verbreiten.

Weiterlesen: watson News »

Nach provisorischer Sperre - Wilson: «Die letzten Tage waren die Hölle»

Der Basler ist trotz provisorischer Sperre wegen eines Doping-Verfahrens von seiner Unschuld überzeugt.

Entscheidung – Donald Trump darf nicht zurück auf FacebookAm Mittwoch entscheidet sich, ob der ehemalige US-Präsident Donald Trump zurück auf Facebook darf. Wie es weiter geht, liegt in den Händen eines Aufsichtsgremiums.

Donald Trump hat eine eigene Plattform: Warum zuhören wichtig ist Donald Trump einfach zu ignorieren, ist keine Lösung. Es ist naiv und fahrlässig. Denn er steht für eine Ideologie, der ein grosser Teil der Gesellschaft in den USA folgt. Er hat ne Webseite. Und nein. Die Medien müssen sein Gelaber nicht verbreiten und kostenlose Werbung für ihn machen.

Streit bei den Republikanern – Der lange Arm von Donald TrumpDie konservative Abgeordnete Liz Cheney ist mit dem Ex-Präsidenten verfeindet und verliert deshalb wohl einen wichtigen Parteiposten. Für die Republikaner ein Moment von historischer Bedeutung.

Facebook-Sperre bleibt bestehen – Trump muss draussen bleibenDer Ex-Präsident kann Facebook weiterhin nicht nutzen. Doch im Urteil gibt es einen Lichtblick für Donald Trump – und davon hängt ab, ob er 2024 nochmals antritt. Oder das wird Trump gerade erst recht fördern, vielen Leuten gefällt die Zensur nicht. Wir sind KUNDEN der sozialen Medien, der Vertrag lautet: Diese verkaufen unsere Daten gegen Weiterleitung unserer Nachrichten.

Digitalanwalt zum Facebook-Bann – «Trump ist letztlich ein alter zorniger Mann in Florida»Der Anwalt martinsteiger geht davon aus, dass Donald Trump noch länger als sechs Monate auf Facebook gesperrt bleibt. Er erwartet allerdings keine Auswirkungen für Schweizer Politiker & Politikerinnen.