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Djokovic, Gut-Behrami, Xhaka: Bei Impfung schweben Sportler zwischen Allmacht und Ohnmacht

Djokovic, Gut-Behrami, Xhaka: Bei Impfung schweben Sportler zwischen Allmacht und Ohnmacht.

28.10.2021 12:54:00

Djokovic, Gut-Behrami, Xhaka: Bei Impfung schweben Sportler zwischen Allmacht und Ohnmacht.

Weshalb Sportlerinnen in der Debatte um die Coronaimpfung immer wieder für Empörung sorgen – und weshalb das auch eine Chance ist.

sagte: «Ich entscheide, was für meinen Körper am besten ist.» Granit Xhaka, der Captain der Schweizer Nationalmannschaft, verpasste das WM-Quali-Spiel gegen Italien, nachdem er positiv getestet worden war. Er war ungeimpft. Und weil sie sich in Sölden als eine der wenigen an die Maskenpflicht gehalten hat, wird darüber debattiert, ob

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Lara Gut-Behramiungeimpft ist.Zuweilen entsteht der Eindruck, Sportlerinnen und Sportlern würden sich besonders rücksichtslos verhalten und stünden der Impfung skeptischer gegenüber als weite Teile der Gesellschaft. Doch stimmt das wirklich?

Vermutlich nicht: Die Skepsis ist nicht grösser oder kleiner als im Rest der Gesellschaft, die Beweggründe – ob absurd oder berechtigt – die gleichen. Beim Sportler kommt hinzu, dass der Körper sein Kapital und wichtigstes Arbeitsinstrument ist. Jedes einzelne Training dient einem grösseren, fein verzahnten Plan, ein einwöchiger Stillstand kann die Arbeit von Monaten zerstören. Es sind solche Gedanken, mit denen headtopics.com

Belinda Bencicihr Zögern begründet. Sie sind berechtigt und nachvollziehbar. Dazu kommt, dass Sportlerinnen dem Irrglauben aufsitzen, ihre Physis schütze sie vor einem schweren Krankheitsverlauf, die Risiken einer Impfung seien grösser.

Der Schweizer Olympiaarzt Patrick Noack sagt, die Folgen einer Infektion seien auch für Sportler unkalkulierbarer als eine Impfung.Bild: keystoneEine Fehleinschätzung, wie der Schweizer Olympiaarzt Patrik Noack sagt: «Es ist ein Irrglaube, dass die gute Physis Sportlerinnen und Sportler vor schützt. Im Gegenteil. In hochintensiven Trainingsphasen mit starken Belastungen ist das Immunsystem sogar anfälliger.»

Das Risiko einer Impfung sei gut kalkulierbar, die Folgen einer Infektion seien weitaus unberechenbarer. Langzeitfolgen, wie sich diese viele Menschen vorstellen, nämlich dass ich heute geimpft werde und nächstes Jahr eine Nebenwirkung auftritt, das gebe es nicht, habe es noch nie gegeben und wird es auch niemals geben. Weil weltweit bereits über sechs Milliarden Dosen an Coronaimpfstoffen verabreicht worden seien, sind bereits mögliche seltene Nebenwirkungen wie die Sinusvenenthrombose und Herzmuskelentzündungen bekannt. Die Datenlage? Die ist äussert gut.

Rutz-Büchel verpasste Olympische Spiele wegen Covid-19Dass selbst ein milder Verlauf schwerwiegende Folgen haben kann, zeigt das Beispiel der Schweizer Läuferin Selina Rutz-Büchel, die im April an Covid-19 erkrankt war. Selbst zwei Monate nach der Genesung reagierte ihr Nervensystem stark auf sportliche Betätigung, Rutz-Büchel musste das Training einstellen und auf die Olympischen Spiele in Tokio verzichten. Im Alltag hat die Ostschweizerin mit Schwindelanfällen zu kämpfen. Ob und wann sie wieder ihre altes Leistungsvermögen erlangt, ist fraglich. Dennoch scheint es so, als würden sich Sportler mehr mit den möglichen Nebenwirkungen einer Impfung als mit einer Erkrankung beschäftigen. headtopics.com

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Auch zwei Monate nach der Genesung litt Läuferin Selina Rutz-Büchel unter Nachwirkungen wie Schwindel.Bild: KEYSTONETatsächlich gibt es auch ein paar wenige Beispiele dafür, dass diese Angst nicht gänzlich unbegründet ist. So litt die Siebenkampf-Weltmeisterin Carolin Schäfer wochenlang unter den Folgen ihrer Coronaimpfung. Geschwächt trat sie bei den Olympischen Spielen an und landete auf einem für ihre Verhältnisse enttäuschenden siebten Platz.

Ähnlich erging es dem Tennisspieler Jérémy Chardy,, ohne Details zu nennen. Der Franzose sagte: «Im Nachhinein bereue ich es, dass ich mich habe impfen lassen.» Dennoch: Im Vergleich zu den relativ vielen schwerwiegenden Fällen von Long Covid sind die Gefahren, die von einer Impfung ausgehen, überschaubar.

Novak Djokovic und das Gefühl der AllmachtVielmehr interessant erscheint die Frage, weshalb der Aufschrei so gross ist, wenn ein Athlet sich gegen eine Impfung ausspricht. Das dürfte viel mit der gesellschaftlichen Rolle des Sports zu tun haben, der uns Menschen als Analogie auf das

Lebendient. Es gibt Sieger und Verlierer gibt, Aufstieg und Fall, wir wollen dabei unser Weltbild bestätigt oder widerlegt sehen. Dabei ist diesen meist sehr jungen Menschen, die ausschliesslich wegen ihres sportlichen Talents im Fokus stehen, eine Rolle als Vorbild zugedacht, der sie kaum jemals gerecht werden können, schon gar nicht während einer globalen Gesundheitskrise, die ein Jahrhundertereignis darstellt. headtopics.com

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