Dieses Unterfangen ist für die Türkei höchst riskant

Allen Warnungen zum Trotz startet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Offensive gegen die Kurden in Nordsyrien.

10.10.2019

Die Türkei zieht in einen Krieg, über den man sagen kann, er wird weder zum Frieden in Syrien beitragen, noch wird er die Türkei friedlicher machen.

Allen Warnungen zum Trotz startet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Offensive gegen die Kurden in Nordsyrien.

Dabei ist es ein höchst riskantes Unterfangen, das die türkische Regierung gestartet hat. Sie zieht in einen Krieg, über den man sagen kann, er wird weder zum Frieden in Syrien beitragen, noch wird er die Türkei friedlicher machen. Ankara hatte versprochen, sich für ein ungeteiltes Syrien einzusetzen, in seinen bisherigen Grenzen. Nun überschreitet die türkische Regierung diese Grenzen. Nicht zum ersten Mal, aber mit dieser Operation hat sie sich zum Ziel gesetzt, die gesamte kurdische Quasi-Autonomie in Syrien zu zerschlagen.

Die Syrische Nationalarmee ist ein Verband von Rebellenmilizen, der von der Türkei ausgerüstet und trainiert wurde. Beim Angriff auf die syrische Region Afrin, die bis März 2018 ebenfalls von den YPG kontrolliert wurde, hatte die Türkei ähnliche Milizen eingesetzt. Die YPG gelten Ankara als syrischer Ableger der kurdischen Arbeiterpartei PKK, die seit Jahrzehnten gegen den türkischen Staat kämpft.

Dennoch dürfte sich mit dem türkischen Einmarsch in Nordsyrien auch der Konflikt mit den USA verschärfen. Zwar hatte US-Präsident Donald Trump befohlen, die US-Soldaten von zwei Beobachtungsposten aus den Grenzorten Ras al-Ain und Tel Abjad abzuziehen, was als Freibrief für die türkische Offensive gewertet wurde. Nach harscher Kritik aus den Reihen der Republikaner drohte er jedoch, er werde die türkische Wirtschaft «total auslöschen», sollte die Türkei die Kurden angreifen. Im Kongress haben einflussreiche Senatoren bei einem Angriff mit Sanktionen gedroht und einer Initiative, die Nato-Mitgliedschaft der Türkei zu suspendieren.

Weiterlesen: Tages-Anzeiger

Der Verrat an den KurdenDie Kurden im Norden Syriens fürchten ethnische Vertreibungen durch die Türkei. Nach dem Rückzug der USA brauchen sie neue Verbündete. Kauflische Soldaten für alle. Frankreich vielleicht, od Israel sogar Deutschland, wer Syrien zerstören und kolonisieren will, kann diese verrater ,söldner kaufen um Syrien `Demokratie` zu bringen.

Türkei startet Offensive in SyrienDie Türkei hat laut Präsident Erdogan ihren umstrittenen Einmarsch in das von Kurden kontrollierte Gebiet gestartet. Die News im Ticker. Ist das nicht so etwas wie eine Verletzung der Souverenität Syriens. Wo bleibt der Aufschrei der Wertegesellschaft. Wann werden Botschafter aus der Türkei abgerufen, wann Sanktionen verhängt wie bei der Sezession der Krim?

Wie weit darf Wahlwerbung gehen?Das Gros der Wahlwerbung sei weder mutig noch kreativ, finden die Inhaber von PAM Advertising. Und erklären, wie Wahlplakate wirklich werben. (Abo+)

Baggern im GraubereichDie Betreiber der Pitztaler Gletscherbahnen wollen das weltweit grösste Gletscherskigebiet. Für Naturschützer ist das ein Symptom des rigorosen Verteilungskampfs.

Erdogan verkündet Start der MilitäroffensiveDie Türkei hat ihren Militäreinsatz im Nordosten Syriens begonnen. Das teilte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch mit. Endlich jemand der die Flüchtlingproblematik an den Wurzeln angeht!! Danke Erdogan 3

Türkische Militäroffensive läuft – die 10 wichtigsten AntwortenDie Türkei hat nach Luftangriffen und Artilleriefeuer gegen kurdische Milizen in Nordsyrien nun auch mit einer Bodenoffensive begonnen. Das bestätigte das …

Schreibe Kommentar

Thank you for your comment.
Please try again later.

Neuesten Nachrichten

Nachrichten

10 Oktober 2019, Donnerstag Nachrichten

Vorherige nachrichten

Polizei hat Krienser Imam einvernommen

Nächste nachrichten

Der IS will die türkische Invasion als Comeback nutzen