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Dieses Outdoor-Handy ist schier unkaputtbar – doch das hat einen grossen Haken

Für alle, denen immer das Handy runterfällt. ;P

24.10.2020 20:48:00

Dieses Outdoor-Handy ist schier unkaputtbar – doch das hat einen grossen Haken.

Für alle, denen immer das Handy runterfällt. ;P

– komplett geladen ist. Auch mit etwas ressourcenreichen Websites müht sich das Gerät bisweilen ab. Das trübt das Surferlebnis und zerrt am Geduldsfaden.Der durchschnittliche Handy-Alltag, also Telefonieren, WhatsApp, Surfen und mal ein Foto machen, lässt sich damit trotzdem bewältigen. Wer keinerlei Ansprüche an die Geschwindigkeit hat, wird mit dem Core-X4 zurechtkommen, alle anderen werden den langsamen Prozessor mehr als einmal verfluchen.

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Interner Speicher ist kaum vorhandenKnauserig hat sich Crosscall auch beim internen Speicher gezeigt: 32 Gigabyte ist für ein modernes Handy in diesem Preissegment schlicht ein No-Go. Zieht man noch den Platz ab, den das Betriebssystem belegt, bleiben einem am Schluss noch 23,6 Gigabyte, die man effektiv nutzen kann. Schon die Installation von ein paar Apps frisst einen Grossteil des verbliebenen Speichers. Macht man dann noch ein paar Fotos, ist's vorbei mit dem freien Speicherplatz. So kommt man also nicht darum herum, eine externe Speicherkarte zu kaufen. Mit dieser kann man den Speicherplatz immerhin um bis zu 512 GB erweitern.

Bild: watsonErfreulich war dafür der Fingerabdruckscanner. Dieser ist seitlich im Standby-Button untergebracht, was einfach um einiges angenehmer ist als auf der Vorder- oder Rückseite. Das Entsperren funktioniert sehr zuverlässig und angesichts des langsamen Prozessors erstaunlich flott. Trotzdem: Auf seiner Website schreibt Crosscall, das Core-X4 sei für

. Das ist schlicht völlig übertrieben. Vielmehr ist das Core-X4 technisch ein Einsteiger-Handy mit dem Preisschild eines Mittelklassegeräts. Das sehr stabile Gehäuse kann den hohen Preis für die schwache Hardware schlicht nicht rechtfertigen.

Kamera versucht seine Schwächen mit viel MP zu kaschierenBild: watsonDie Kamera hat 48 Megapixel. Dass viele Megapixel aber noch keine guten Fotos macht, zeigt das Core-X4 wunderbar auf. Ansprechende Fotos gelingen nur, wenn die Sonne sich blicken lässt. Ist es bewölkt, hat die Kamera schon sichtlich Mühe, sodass Bilder grösstenteils unterbelichtet sind. Geht dann am Abend die Sonne langsam unter, war's das mit dem Fotografieren. Hierbei muss es nicht einmal sehr dunkel sein. Die Kamera ist schon bei dämmrigem Licht überfordert, einen Nachtmodus sucht man vergebens.

Den fehlenden Nachtmodus kann man dem Gerät nachsehen, was aber gar nicht geht, ist die Kamera-Software von Crosscall. Für ein Smartphone in dieser Preisklasse ist die Software nicht nur spärlich ausgestattet, sondern auch absolut schrecklich in der Bedienung. Klar, einen Portätmodus in ein Outdoor-Handy zu integrieren, ist nicht nötig. Allerdings hätte man dem Core-X4 durchaus eine Panoramafunktion spendieren dürfen.

Die Übersicht der Kameramodi kommt sehr mager daher:Bild: watsonEnttäuschend ist auch die Zeitlupe: Wählt man diese aus, wechselt die Auflösung von 1080p auf 480p. Mindestens 720p hätte hier einfach drin liegen müssen. Die Zeitlupe ist denn auch ein gutes Beispiel, wie schlecht die Crosscall-Kamera-App ist: Um die Zeitlupe zu starten, muss man ins Menü «Mehr» wechseln. Obwohl es dort einen HDR-Modus zur Auswahl gibt, findet man die Zeitlupe nirgends. Dafür muss man nun in die Einstellungen der App und dort die Funktion Zeitlupe zwischen all den anderen Optionen suchen. Ist Zeitlupe aktiviert, wechselt die Auflösung auf die oben erwähnten 480p. Wechselt man nun wieder in den normalen Videomodus zurück, bleibt die Auflösung auf 480p, wechselt also nicht automatisch zurück auf 1080p. So muss man also in den Einstellungen die Auflösung wieder manuell auf 1080p ändern. Sowas ist mühsam und überhaupt nicht benutzerfreundlich.

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Screenshot Kamera-InterfaceWer Dinge wie Belichtung, Timer oder die Zeitlupe sucht, muss von der Kamera-App zuerst in die erweiterten Funktionen wechseln und von dort nochmals weiter in die Einstellungen. Das ist mühsam.Bild: watsonEbenfalls mühsam ist, dass Optionen wie Slow-Motion oder Zeitraffer, die man vermutlich häufiger verwendet als QR-Code-Erkennung, ganz zuunterst zu finden sind. Man muss also jedes mal noch scrollen.

Bild: watsonEbenfalls ein Manko ist, dass es Basisfunktionen, die in jedem noch so günstigen Budget-Handy, das ich kenne, vorhanden sind, fehlen. Ein Beispiel: Positioniert man den Fokus im Live-View in einem anderen Bereich, springt er nach dem Auslösen wieder in die Mitte des Bildschirms zurück. Man muss ihn also für ein weiteres Foto erneut auf das Objekt fokussieren. Ebenfalls ist es nicht möglich, den Fokus zu arretieren oder die Belichtung im Live-View anzupassen.

Klar, man kann nun natürlich damit argumentieren, dass Leute, die ein Outdoor-Handy benutzen, solche Dinge nicht brauchen. Andererseits: Das sind Basisfunktionen, die man in einem Handy für 479 Franken erwarten darf. Gewisse Funktionen, die in der App von Crosscall fehlen, kann man sich immerhin mit Alternativen wie der Open Camera holen. Bei der Bildqualität lässt sich aber leider auch damit nicht viel herausholen. Hier ist wohl einfach der Sensor des Core-X4 zu schlecht.

Akku hält locker über 24 StundenDie schwache Hardware macht sich vor allem beim Akku bemerkbar – im positiven Sinne. Die verbauten Komponenten sind nicht sehr stromhungrig und fordern den 3850-mAh-Akku nicht sonderlich. Selbst bei intensiver Nutzung stand die Akkuanzeige nach 22.00 Uhr noch bei über 50 Prozent – obwohl das Handy seit 6.00 Uhr nicht mehr an einer Steckdose hing.

In dieser Zeit habe ich mit dem Handy fotografiert, rund eine halbe Stunde im Netz gesurft, Nachrichten geschrieben, knapp 4 Stundengestreamt und 42 Minuten Videos abgespielt. Wer das Core-X4 nicht so intensiv nutzt, dürfte problemlos über 30 Stunden ohne Steckdose auskommen.

Die Software ist ein grosser MinuspunktCrosscall installiert auf seinen Handys puresAndroid. Hinzu kommt nur noch zwei Apps von Crosscall, eine davon ist die hauseigene Kamera-App. Das ist eine gute Sache und sollte eigentlich ein Verkaufsargument für die Geräte sein. Nur: Crosscall scheint sich nicht die Mühe zu machen, seine Geräte aktuell zu halten. So wird das Crosscall mit Android 9 ausgeliefert, ein Update auf Android 10 war bis zum Testende nicht verfügbar (Stand 16. Oktober 2020).

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Screenshot Software-VersionBild: watsonFast bedenklicher ist aber, dass der letzte Sicherheits-Patch vom Februar 2020 stammt (Stand 16. Oktober 2020). Das X4 hat also seit über 7 Monaten keine Sicherheits-Updates mehr erhalten. Das ist dann doch etwas schwach, vor allem in Anbetracht dessen, dass Crosscall seine Geräte auch als Google-zertifizierte Firmenlösungen anpreist. Will eine Firma wirklich ein Smartphone, dass schon beim Kauf veraltete Software – und damit potenzielle Sicherheitslücken – aufweist?

Immerhin: Crosscall verspricht auf seiner Website, dass das Core-X4 Android 10 erhalten wird. Seit dem 7. September sollen Endgeräte mit dem Update versorgt werden. Bisher ist das aber nicht passiert. Auf Nachfragen von watson hat uns Crosscall gesagt, dass Android 10 bis Ende Oktober auf dem Core-X4 verfügbar sein wird. Zu hoffen bleibt, dass dann auch die Sicherheits-Updates wieder monatlich kommen.

Die Sache mit den SensorenSo sehen drei der verfügbaren Funktionen aus.Bild: watsonCrosscall liefert das Core-X4 mit einer App namens X4 Sensors aus. Die App soll das Outdoor-Handy mit nützlichen Funktionen versorgen, die man eben so als Outdoor-Mensch braucht. Folgende Funktionen sind in der App zu finden:

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