Die seltsame Mühe der Schweizer Justiz mit den Mailänder Mafiosi im Tessin

11.01.2022 09:49:00

Die seltsame Mühe der Schweizer Justiz mit den Mailänder Mafiosi im Tessin.

Justiz, Italien

Die seltsame Mühe der Schweizer Justiz mit den Mailänder Mafiosi im Tessin.

Die Bundesanwaltschaft wollte einen Tessiner Treuhänder erst gar nicht anklagen – und jetzt, nach der Verurteilung, steht das Bundesgericht auf dem Schlauch.

Bild: KeystoneIm Dezember 2017 fällte das Bundesstrafgericht in Bellinzona unter dem Vorsitz von Giuseppe Muschietti ein bemerkenswertes Mafia-Urteil. Der Italiener Franco Longo (heute 67) erhielt fünfeinhalb Jahre Gefängnis, unter anderem wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation und schwerer Geldwäsche. Der Tessiner Treuhänder und Ex-Stadtrat von Chiasso, Oliver Camponovo (46), kassierte drei Jahre wegen Geldwäsche, Urkundenfälschung und Verstössen gegen das Ausländergesetz: Täuschung der Behörden bei der Erwirkung von Aufenthaltsbewilligungen. Eine dritte Beschuldigte wurde im März 2018 zu zwei Jahren verurteilt. Diverse Vermögenswerte, unter anderem ein Bürogebäude in Chiasso, wurden konfisziert.

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Bild: Keystone Im Dezember 2017 fällte das Bundesstrafgericht in Bellinzona unter dem Vorsitz von Giuseppe Muschietti ein bemerkenswertes Mafia-Urteil. Der Italiener Franco Longo (heute 67) erhielt fünfeinhalb Jahre Gefängnis, unter anderem wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation und schwerer Geldwäsche. Denn die grosse Herausforderung ist, die Athleten zu schützen. Der Tessiner Treuhänder und Ex-Stadtrat von Chiasso, Oliver Camponovo (46), kassierte drei Jahre wegen Geldwäsche, Urkundenfälschung und Verstössen gegen das Ausländergesetz: Täuschung der Behörden bei der Erwirkung von Aufenthaltsbewilligungen. Doch bis zur Hälfte der Firmen zahlen, sagt Cybersicherheits-Experte Steven Meyer. Eine dritte Beschuldigte wurde im März 2018 zu zwei Jahren verurteilt. Das aufwendige Schutzkonzept sieht so aus: Teams und Touristen sollen vollständig getrennt werden. Diverse Vermögenswerte, unter anderem ein Bürogebäude in Chiasso, wurden konfisziert. Gluten sind des Teufels, hip dagegen Intervall-Fasten, Vegetarismus und Veganismus.

Der Martino-Clan und seine Beziehung zum Tessin Aber jetzt, rund vier Jahre später, ist das Urteil immer noch nicht rechtskräftig, das Verfahren noch nicht abgeschlossen: Rekurse sind immer noch vor Bundesgericht in Lausanne hängig. Konkret heisst das: Die Teams reisen in separaten Bahnwagen an, die nur für sie zugänglich sind. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer der Genfer Cybersicherheitsfirma Zendata. Der Fall ist exemplarisch für die Mühen der Schweizer Justiz mit Verfahren gegen die Mafia. Kommen sie überhaupt in Gang – in der Regel überliess die Bundesanwaltschaft die Verfahren zuletzt den Italienern –, ziehen sie sich häufig in die Länge. Letztendlich sind es die Teams, die sich an das Schutzkonzept halten müssen. Es geht um den ’Ndrangheta-Clan der Martino in Mailand. Warum sind diese besonders gemein? Interessant ist, dass Ransomware-Angriffe die Firmen nicht unbedingt am meisten Geld kosten, aber sie tun ihnen am meisten weh. Das ist ein Ableger der Familien Libri-DeStefano–Tegano aus Reggio Calabria, der im Kokain-Geschäft riesige Gewinne macht. «Wir tun alles, um die Fahrer zu schützen. Man ernährt sich so, dass der ökologische Fussabdruck möglichst klein ist , und isst nur, was der Umwelt nicht oder möglichst wenig schadet.

Drei Brüder, angeführt vom Boss Giulio Martino, brachten die dreckigen Millionen zwecks Wäsche in die Schweiz, nach Chiasso. Sie flossen, wie die Anklageschrift der Bundesanwaltschaft zeigte, etwa auf Nummernkonti bei der Bank KBL (Switzerland) Ltd. Aber letztendlich sind es die Teams, die sich an das Schutzkonzept halten müssen», fasst OK-Präsident Urs Näpflin die Situation zusammen. So können sensible, vertrauliche oder strategische Informationen an die Öffentlichkeit gelangen., von da aus nach Dubai oder auf die Bahamas. Oder in Immobilien und auch mal in Lebensversicherungen bei der Basler . Laufzeit 01:34 Minuten.