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Die Schweineniere am Oberschenkel: Was hinter dem «grossen Durchbruch» steckt in 6 Punkten

Die Schweine-Niere am Oberschenkel: Was hinter dem «grossen Durchbruch» in der Medizin steckt.

21.10.2021 13:29:00

Die Schweine-Niere am Oberschenkel: Was hinter dem «grossen Durchbruch» in der Medizin steckt.

Ein New Yorker Transplantationsteam hat eine Schweineniere für 54 Stunden an einer hirntoten Person angeschlossen. Das ist eine medizinische Sensation – und …

Was sagen andere Forschende dazu?Die Forschungsergebnisse wurden noch nicht von Experten begutachtet und noch nicht in einer medizinischen Fachzeitschrift veröffentlicht. Unter den Transplantationsexperten reichen die Reaktionen von vorsichtigem Optimismus bis hin zu überschwänglicher Begeisterung.

Gegenüber der New York Times äusserte sich Amy Friedman, ehemalige Transplantationschirurgin und Chief Medical Officer der Organbeschaffungsorganisation New Yorks (LiveOnNY):«Es handelt sich hier um hochmoderne Chirurgie, die kurz davor steht, am lebenden Menschen durchgeführt werden zu können.»

LiveOnNY war bei der Auswahl des Patienten beteiligt, dem die Schweine-Niere transplantiert wurde. Friedman betonte, dass der Patient ein registrierter Organspender gewesen sei, für den keine geeigneten menschlichen Organe zur Transplantation zur Verfügung gestanden hätten. Die headtopics.com

Familiedes Patienten habe darum dem experimentellen Transplantationsverfahren zugestimmt.Andere Experten äusserten sich gegenüber der «New York Times» zurückhaltender und sagten, sie wollten erst sehen, ob die Ergebnisse reproduzierbar seien und die von der N.Y.U. Langone gesammelten

zuerst überprüfen.Jay A. Fishman, Direktor des Transplantationszentrums am Massachusetts General Hospital, hält fest:«Ob diese spezielle Studie die Forschung vorantreibt, hängt davon ab, welche Daten die N.Y.U. Langone gesammelt hat und ob sie diese weitergeben oder ob es sich nur um einen Schritt handelt, um zu zeigen, dass sie es können»

Joachim Denner von der Freien Universität Berlin sprach gegenüber der Nachrichtenagentur dpa von einem «weiteren Schritt» auf dem Gebiet der Xenotransplantation. Er machte aber auch klar, dass54 Stunden zu kurz sei, «um Aussagen zur immunologischen Abstossung oder zur möglichen Übertragung von Schweineviren zu treffen»

.Das ist nicht die erste Xenotransplantation, richtig?Oh, ja. Die Geschichte der Xenotransplantationen – also die Transplantation von Zellen, Gewebe oder Organ von einer Spezies in oder auf eine andere Spezies – ist lang und von Niederschlägen gekennzeichnet. headtopics.com

In den 1960er Jahren wurden Schimpansennieren in eine kleine Anzahl menschlicher Patienten transplantiert. Die meisten starben kurz darauf: Die längste Überlebenszeit eines Patienten betrug neun Monate.Im Jahr 1984 wurde in Kalifornien ein Pavianherz in ein kleines Mädchen namens Stephanie Fae Beauclair transplantiert. Das Mädchen erlangte Berühmtheit unter dem Namen

«Baby Faye». Sie starb 20 Tage nach der Transplantation – und 32 Tage nach ihrer Geburt.Baby Fae war weder der erste noch der letzte Fall einer Xenotransplantation von einem Pavian auf einen Menschen. Besonders am Baby-Fae-Fall ist, dass er auch

heute noch kritisiert wird, weil die ethischen Aspekte nicht genug berücksichtigt worden seien: Das Leiden des kleinen Mädchens wurde verlängert, aber nicht geheilt.Der vielleicht bekannteste Fall einer Xenotransplantation – und auch ein sehr umstrittener: Stephanie Fae Beauclair, «Baby Fae» nach der Transplantation eines Pavianherzens, 1984.

Bild: gettyGrundsätzlich bieten Schweine bei der Organbeschaffung Vorteile gegenüber Primaten: Sie lassen sich leichter aufziehen und erreichen in sechs Monaten die Grösse eines erwachsenen Menschen.Herzklappen von Schweinen werden bereits routinemässig in Menschen transplantiert headtopics.com

, und einige Patienten mit Diabetes haben Zellen der Bauchspeicheldrüse von Schweinen erhalten. Auch wird Schweinehaut als vorübergehendes Transplantat für Verbrennungspatienten verwendet.Genetisch veränderte Schweineorgane wurden erfolgreich in Paviane transplantiert, aber Sicherheitsbedenken schlossen ihre Verwendung beim Menschen aus. «

Das Feld ist bisher im präklinischen Primatenstadium stecken geblieben, weil der Übergang vom Primaten zum lebenden Menschen als grosser Sprung empfunden wird», erklärte Montgomery.Mit Material der Nachrichtenagentur SDA. Weiterlesen: watson News »

Weia! Die Medizin hat keine Schweineniere transplantiert, sondern sich selbst jegliche Ethik amputiert! Tja, Money counts, sonst nichts. Willkommen in der dunkelsten Nacht des Geistes. Das ist avsolut pervers und unethisch!!!! Schweine sind LEBEWESEN MIT GEFÜHLEN!!!

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