Die grosse Frage der Republikaner: Was machen wir mit Donald Trump?

Die grosse Frage der Republikaner: Was machen wir mit Donald Trump?

Analyse, Donald Trump

23.11.2021 11:08:00

Die grosse Frage der Republikaner: Was machen wir mit Donald Trump ?

Die Besessenheit des Es-Präsidenten mit der Big Lie gefährdet einen möglichen Erfolg der Grand Old Party (GOP) bei den Zwischenwahlen.

im Keller. Doch so richtig freuen mag sich die Rennleitung der GOP nicht. Sie quält die Frage: Was machen wir mit Trump?Die Sorgen sind berechtigt, wie die letzte Umfrage von Gallup zeigt: 53 Prozent aller Amerikanerinnen und Amerikaner mögen Trump nicht. Gleichzeitig ist der Ex-Präsident bei den Republikanern so beliebt wie noch nie. Das wiederum hat eine Umfrage von Morning Consult und Politico ergeben. 67 Prozent wollen, dass er 2024 wieder als Präsidentschaftskandidat antritt.

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Fordert Trump auf, von der Big Lie zu lassen: Rupert Murdoch.Bild: AP/FR34727 APUnabhängige Wählerinnen und Wähler lehnen Trump hauptsächlich deswegen ab, weil er nicht von der Big Lie lassen kann, der unsinnigen Behauptung, wonach die Wahlen manipuliert und er der eigentliche Sieger sei. Der krankhaft narzisstische Ex-Präsident ist offenbar nicht in der Lage, von diesem Thema abzurücken. Mehrere Bücher, die seit seiner Wahlniederlage erschienen sind, schildern dies in allen grusligen Details.

Trump Besessenheit wird nicht nur zu einem Handicap für die Republikaner. Sie geht mittlerweile auch wichtigen Verbündeten GOP auf den Keks. So hat kürzlich der mächtige Verleger Rupert Mudorch erklärt, Trump solle den Unsinn doch endlich lassen. headtopics.com

Chris Christie, ein Schwergewicht innerhalb der GOP in jeder Beziehung, erklärte derweil in einemInterviewmit Fox News: «Ich hoffe, Trump kommt endlich darüber hinweg. Er muss seine Niederlage ja nicht eingestehen, der sollte bloss aufhören, darüber zu sprechen. In meinem Buch zeige ich auf, dass er keinerlei Hinweise auf einen Wahlbetrug gibt.»

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Christie verwies einmal mehr auf das Beispiel von Glenn Youngkin, dem frisch gewählten Gouverneur von Virginia. Diesem war es gelungen, als Republikaner in einem zu den Demokraten neigenden Bundesstaat zu gewinnen, indem er sich nicht über vergangene Niederlagen beklagte, sondern eine bessere Zukunft versprach. Das sei der Weg zum Erfolg, so Christie.

Ein Schwergewicht in jeder Beziehung: Chris Christie.Bild: keystoneYoungkin gelang das Kunststück, Trump Basis bei der Stange und sich Trump selbst vom Leib zu halten. Dieses Kunststück zu wiederholen, dürfte indes nächstes Jahr schwierig werden. Der Ex-Präsident ist bereits intensiv damit beschäftigt, ihm missliebige Kandidaten aus dem Weg zu räumen und sie durch solche zu ersetzen, die ihm bedingungslos ergeben sind. «Die Rettung von Amerika beginnt damit, dass sie die GOP von RINOs säubern (Papier-Republikaner, Anm. d. Verf.), Verräter und Verlierer», liess Trump in der vergangenen Woche verlauten.

Die Drohung ist ernst gemeint, wie das Beispiel von Brian Kemp zeigt. Der Gouverneur von Georgia muss sich im kommenden Jahr der Wiederwahl stellen. Obwohl er bis in die Knochen konservativ ist, will ihn Trump los haben. Er drängt den ehemaligen Senator David Perdue, gegen Kemp in den Vorwahlen anzutreten und ihn auszubooten. headtopics.com

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Trump hat keinerlei politische Gründe für dieses Manöver. Er wird allein von Rachsucht getrieben. Kemp hatte sich geweigert, die Wahlen von Georgia zugunsten des Ex-Präsidenten zu drehen. Das Vorgehen des Ex-Präsidenten stösst auch innerhalb der GOP sauer auf. Larry Hogan, Gouverneur von Maryland, spricht von einer «Trump Cancel Culture» und erklärt: «Das ist empörend, nicht akzeptabel und schadet der Partei.»

Tatsächlich haben die wenigen gemässigten Republikaner, die es noch gibt, allmählich die Schnauze voll. So verzichtet Chris Sununu, der Gouverneur von New Hampshire, auf eine Wahl als Senator, ebenso sein Amtskollege Phil Scott aus Vermont. Beide hätten gute Chancen, gewählt zu werden und so der GOP wieder zu einer Mehrheit im Senat zu verhelfen.

Wird von Trump gerühmt: Paul Gosar.Bild: keystoneSie verzichten nicht zuletzt deshalb, weil Trump den offenen Konflikt mit Mitch McConnell sucht. Der Ex-Präsident bezeichnet den republikanischen Minderheitsführer im Senat als «alte Krähe», beschimpft ihn als «Dummkopf» und fordert seine Ablösung.

Sehr viel Sympathien bringt Trump derweil dem äusserst rechten Flügel der GOP entgegen. Als Paul Gosar, Abgeordneter aus Arizona, vom Parlament gerügt wurde, weil er in einem Comic symbolisch seine Ratskollegin Alexandria Ocasio-Cortez erdolchte, liess Trump verlauten: «Der Abgeordnete Paul A. Gosar war immer eine loyaler Unterstützer meiner America-First-Agenda, und noch wichtiger, der headtopics.com

USA. (…) Paul A. Gosar hat meine uneingeschränkte Unterstützung.»Ebenso bedingungslos stellt Trump sich hinter Marjorie Taylor Green. Die Abgeordnete aus Georgia wurde aus sämtlichen Komitees verbannt, weil sie obskure Verschwörungstheorien der QAnon-Bewegung vertritt. Gerade deswegen ist Trump von ihr begeistert. «Ist Marjorie Taylor Green nicht wunderbar? Ist sie nicht entzückend?», erklärt er.

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Die replublikaner sibd e in anhöngigkeit von tm.d.tramp davon gintz fuzene die fas sind datim ist es eine fars der rebublikaner ok alles was die tun ok Das längst Fällige: Wählen hätte ich beinahe gesagt. Trump erklärt in eigenen Worten seine neue soziale Plattform - und das Projekt ist weit mehr, als nur das!

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