Der Abschied vom kalten Schweizer Winter

Winter wie der aktuelle wird es in Zukunft wohl öfter geben in der Schweiz. (Abo+)

19.2.2020

Winter wie der aktuelle wird es in Zukunft wohl öfter geben in der Schweiz. (Abo+)

Einen neuen Temperaturrekord meldet Meteo Schweiz heute. Klar wird auch: Die Abstände zwischen extremen Warmwintern werden immer kürzer.

Beschreibung des Fehlers* gültige E-Mail-Adresse fehlt Fast drei Grad wärmer als normal seit Messbeginn 1864, twitterte Meteo Schweiz am Dienstag. Gemeint ist der aktuelle Winter, der in Sachen Temperatur voraussichtlich sogar die bisherigen Top 3 – 2007, 2016 und 1990 – übertreffen dürfte. Noch ist der Winter nicht um – der meteorologische Winter umfasst die Monate Dezember bis Februar. Aber wie Meteo Schweiz mitteilt, sind in einigen Regionen der Schweiz extreme Winterwerte deutlich über den bisherigen Rekorden zu erwarten. Grafik vergrössern Am Messstandort Locarno-Monti auf der Alpensüdseite beispielsweise überragt der aktuelle Extremwinter mit 6,7 Grad Celsius den bisherigen Rekordwinter 2006/07 um deutliche 0,4 Grad. In Château d’Oex liegt der aktuelle Rekordwinter mit 1,9 Grad sogar rund 1 Grad über dem bisherigen Höchstwert von 2015/16. Immer kürzere Zeitabstände Damit liegt der aktuelle Winter voll im Trend. Von 1864 bis 1990 blieb die landesweite Wintertemperatur immer deutlich im Minusbereich. Damals pendelte der Schweizer Winterdurchschnitt um minus drei Grad Celsius, in den Jahren von 1871 bis 1900 lag er sogar bei minus 3,8 Grad. Während der letzten 30 Jahre erhöhte sich die durchschnittliche Schweizer Wintertemperatur auf rund minus zwei Grad Celsius. In immer kürzeren Zeitabständen folgten extreme Warmwinter mit landesweiten Mitteltemperaturen über null Grad Celsius. Lagen zunächst siebzehn und zehn Jahre zwischen extremen Warmwintern, liegt der letzte extreme Warmwinter erst vier Jahre zurück. «Extreme Warmwinter mit einem landesweiten Mittel über null Grad Celsius sind ein Phänomen der letzten 30 Jahre», heisst es in einer Mitteilung von Meteo Schweiz. Kalte Winter mit landesweit deutlich unter minus vier Grad Celsius seien aus dem heutigen der Schweiz verschwunden. «Der massive Anstieg der winterlichen Normtemperatur, Extremwinter über null Grad Celsius und das Verschwinden wirklich kalter Winter sind eindrückliche Signale der laufenden Klimaänderung.» «Das Einzige, was die Modelle für die künftigen Winter eindeutig zeigen, ist eine zunehmende Erwärmung durch den Weiterlesen: Tages-Anzeiger

Dieser Winter ist der wärmste seit MessbeginnNach stürmischen Tagen war es am Wochenende frühlingshaft warm. Am Montag dann erreichte die Schweiz eine weitere Kaltfront. Alle News im Ticker. Nur dass die damaligen und heutigen Messmethoden und Standards nicht dieselben sind und der Vergleich somit HINKT!!!! Tja, wie erwarted.

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Wegen mildem Winter sind einige Pollen schon jetzt in der LuftKratzen im Gaumen, Beissen in den Augen. Jedes Jahr werden die Pollen vielen Allergikern zum Verhängnis. So auch dieses Jahr. Einfach drei Wochen zu früh. Im Allergiezentrum Schweiz häufen sich deshalb die Anrufe. ... und haben 3 Wochen früher beendet... 😲 3 Wochen früher ist Quatsch. Der Hasel blüht seit ende Dezember. Mittlerweile dauert die Pollensaison ein halbes Jahr. Dafür frieren die Obdachlosen diesen Winter viel weniger! Ich habe noch keine Meldung über Erfrorene in Polen dieses Jahr gelesen. Alles hat eben 2 Seiten!

In der Schweiz funktioniert der VAR ideal – dank fehlendem GeldDie Super League kann sich die kalibrierte Abseitslinie nicht leisten. Für den Chef der Schweizer Spitzenschiedsrichter ist das «ein Segen».

Der Schiedsrichter, der das Land wechselteAndreas Koch arbitriert als einziger Schweizer nur Spiele der ­deutschen DEL-Meisterschaft – und macht dort neue Erfahrungen. (Abo+)



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