Der Abendverkauf in Schweizer Städten stirbt aus – das steckt dahinter

Der Abendverkauf in Schweizer Städten stirbt aus – das steckt dahinter.

24.10.2021 11:26:00

Der Abendverkauf in Schweizer Städten stirbt aus – das steckt dahinter.

Donnerstag ist Abendverkauf: Diese Formel galt in Schweizer Innenstädten jahrzehntelang. Damit ist nun Schluss. Schuld daran ist Corona – aber auch der Online-Handel und liberalere Gesetze.

wiederum halten viele ihrer Filialen in der Stadt täglich bis 21 oder 22 Uhr offen – ein Trend, der sich fortsetzen dürfte. «Längerfristig gehen wir davon aus, dass punktuell und besonders an hochfrequentierten Lagen einzelne Anbieter bis 22 Uhr offen halten», sagt Zürcher. «Das dürfte jedoch die Ausnahme bilden.»

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Auch inBaselist der Abendverkauf längst Geschichte. «Spezielle Öffnungszeiten für einen einzelnen Tag, denen kein Anlass zugrunde liegt, funktionieren in grösseren Orten tendenziell nicht mehr», sagt Mathias Böhm, der Geschäftsführer von Pro Innerstadt Basel. Die Konsumenten erwarteten grundsätzlich einheitliche Zeiten. In Basel dürfen Läden bis 20 Uhr geöffnet sein, was aber von vielen kleineren Händlern nicht genützt wird. Sie schliessen meist um 18.30 Uhr oder 19 Uhr.

«Die Zeiten reichen»Die generellen Ladenöffnungszeiten unter der Woche und am Samstag wurden ausgedehnt. Damit fällt ein Argument für den einmaligen, an einem bestimmten Wochentag stattfindenden wöchentlichen Abendverkauf, weg. Und dieser werde auch nicht zurückkommen, sagt Böhm. headtopics.com

«Die Zeiten sind per se genügend und reichen den meisten», sagt Böhm. Sie hätten zudem nicht mehr den gleichen Stellenwert wie früher. Das liege auch daran, dass sich die Innenstädte veränderten. Mode-Anbieter geben Flächen ab, während Firmen aus Bereichen wie

oder Autohändler in die Innenstädte drängen. Auch Service-Leistungen etwa im Telekom- und Versicherungsbereich werden wichtiger. «Der klassische Handel und das Angebot verändern sich, und damit die Städte und die Öffnungszeiten», sagt Böhm.

Hohe Lohnkosten in der SchweizNach 20 Uhr wollten Menschen in den Schweizer Städten nicht mehr gross einkaufen, sondern eher ins Restaurant, den Ausgang oderKulturgeniessen. «Selbst die Restaurants kochen kaum je nach 22 Uhr noch warme Mahlzeiten», sagt Böhm. Corona habe daran wenig geändert. Er erwarte eine «komplette Normalisierung» auf den Stand vor der Krise.

Ein anderer Aspekt sind die hohen Lohnkosten hierzulande. Lange Öffnungszeiten muss sich ein Händler leisten können – unter der Woche genauso wie am Abendverkauf. Lange Öffnungszeiten seien ein grosser Kostenblock, sagt Böhm. «Kein Händler öffnet abends länger, nur weil er es darf. Es muss wirtschaftlich Sinn machen.» headtopics.com

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Das ist doch so ein Sch**s. Ich kann mich noch erinnern wo ich noch in Zuri Stadt geshoppt habe. Es war schön weil es alles gab. Und dann kam zwei Dinger. Erstens die Miete ging hoch und die Shops die Interessant war waren weg. Zweitens die Gruen-Linken haben es .. Abendverkauf. Ein Highlight aus meiner Jugendzeit. Aber es ging nie ums Einkaufen. Es war eher ein Event. Es leutete das Wochenende ein und das schon am Donnerstagabend..

In Bern sind es eindeutig Kuhglockendemonstranten, die den Abendverkauf mit ihren Krawallen torpedieren...nichts von Aussterben...