Das Regime hustet

Gemeldet wurden im Iran bisher 139 Coronavirus-Fälle. Realistisch wäre aber eine Zahl von bis zu 18'000 Infizierten.

27.2.2020

Gemeldet wurden im Iran bisher 139 Coronavirus-Fälle. Realistisch wäre aber eine Zahl von bis zu 18'000 Infizierten.

Teheran zufolge gibt es im Iran bisher 79 mit dem Coronavirus Infizierte und 16 Todesfälle. Auch Vertreter der Führung haben sich offenbar angesteckt.

Es gehe ihm gut, er habe nur ein bisschen Fieber, sagt Iraj Harirchi stellvertretender Gesundheitsminister. Video: YoutubeAm Dienstag wurde auch noch Innenminister Abdolreza Rahmani Fazli vorgeschickt. Die Zahlen aus der Statistik des Gesundheitsministeriums zeigten, dass «die Zuwachsrate der Corona-Epidemie unter Kontrolle gebracht worden ist», verkündete er. Man hoffe, dass die Zuwächse jetzt stagnierten und die Zahl der Infektionen wieder abnehme. Präsident Rohani versicherte gar, bis zum Samstag werde sich die Situation im Iran wieder normalisieren. Die Zahlen allerdings, die offiziellen zumindest, sind das Problem. Sie sprechen dafür, dass vom Iran eine Infektionswelle ausgeht, die den ganzen Nahen Osten und Südasien erfassen könnte.

In einer neuen Studie kommen kanadische Wissenschaftler auf Grundlage statistischer Rechenmodelle zu der Schätzung, dass es im Iran mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent mehr als 18'000 Infektionen geben müsse. Selbst im besten denkbaren Szenario müssten die Zahlen mit etwa 1800 Fällen deutlich höher sein als die offiziell gemeldeten.

Qom ist Sitz vieler wichtiger Kleriker und mit seinen Seminaren das geistliche Zentrum des Iran. Mehr als 20 Millionen Menschen, darunter etwa 10 Prozent Ausländer, besuchen nach Regierungsangaben jedes Jahr die heilige Stadt, in der auch das zweitwichtigste Heiligtum der Schiiten im Iran liegt, der Schrein der Fatima Masumeh. Der Abgeordnete ­Ahmad Amirabadi-Farahani aus Qom sagte am Montag in einer Rede vor dem Parlament, es habe schon Mitte Februar die ersten Todesfälle gegeben. Er forderte, die Stadt unter Quarantäne zu stellen, was die Regierung aber ebenso ablehnt wie eine Schliessung des Schreins.



Weiterlesen: Tages-Anzeiger

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