Das Leben Wird Nicht So Bleiben: Der Sommer İst Keine Jahreszeit, Sondern Ein Gefühl. Und Es Trügt Uns İmmer Wieder, Feuilleton, Nachrichten

Das Leben Wird Nicht So Bleiben: Der Sommer İst Keine Jahreszeit, Sondern Ein Gefühl. Und Es Trügt Uns İmmer Wieder

Das Leben wird nicht so bleiben: Sommer ist ein Gefühl, das trügt

Wieder einmal ist er vorbei, dabei hat er dieses Jahr gar nicht stattgefunden: Abschied von einem Sommer, der kein richtiger Sommer war.

19.09.2021 21:00:00

☀️👋 Wieder einmal ist er vorbei, dabei hat er dieses Jahr gar nicht stattgefunden. Abschied von einem Sommer, der kein richtiger Sommer war.

Wieder einmal ist er vorbei, dabei hat er dieses Jahr gar nicht stattgefunden: Abschied von einem Sommer, der kein richtiger Sommer war.

TeilenEinfach da sein, dem schwindenden Tag zusehen und die kühler werdende Luft über die Wangen streichen lassen: Sommer ist Erinnerung an etwas, was nie war.Toms Kalnins / EPAIst der Sommer schon vorbei? Dazu müsste er wirklich stattgefunden haben. Was ist ein Sommer? Leichtigkeit sollte er haben. Etwas Schwebendes. Aber dieser Quasi-Sommer wurde bleischwer von Flut- und Brandkatastrophen zu Boden gezogen. Was bleibt, sind Erinnerungen daran, was einmal Sommer war, schmerzliche Erinnerungen an die lustvolle Jahreszeit, die wir so oft erlebt haben. Wie viele solcher Sommer wird es noch geben? Immer häufiger wird der Sommer gefolgt, ja, verfolgt von einem Fragezeichen.

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«Summertime / And the livin’ is easy», alle kennen die Melodie aus der Oper «Porgy and Bess» (1935) von George Gershwin. Es ist das meistinterpretierte Lied der Welt, mit abgründiger Stimme gesungen von Johnny Hartman und, weitaus bekannter, von Louis Armstrong. In der Instrumentalversion etwa des Saxofonisten John Coltrane oder von Dave Brubeck am Piano kommt die Leichtigkeit des Sommersounds in reinster Form zur Geltung und lässt sich beliebig in die Länge ziehen wie ein endloser Sommerabend.

Das war Sommer: Herrlich war abends am Strassenrand unter hohen Platanen die blaue Stunde. Bis spätabends blieb es am nördlichen Horizont hell. Noch um Mitternacht lachten, flanierten, telefonierten, joggten die Menschen. Niemand bemerkte, dass die Tage eigentlich schon vom kalendarischen Sommerbeginn an kürzer wurden. Niemand hatte etwas anderes zu tun als nur da zu sein, zu plaudern, dem schwindenden Tag und den aufflammenden Lichtern zuzusehen, die kühler werdende Luft über die Wangen streichen zu lassen und die an- und abschwellenden Geräusche des Verkehrs wie rollende Wogen am Meer wahrzunehmen. Um dann nicht einschlafen zu können, weil die Hitze des Tages in den Räumen stand. headtopics.com

Ans Meer!«Und es war Sommer»: Selbst Jahrzehnte nach 1976 ist Peter Maffays Song (der dem weniger bekannten «Summer» von Bobby Goldsboro folgte) im Ohr. Radiosender hielten den Text damals nicht für jugendfrei, aber die Jugendlichen liebten das Lied, das davon erzählte, was im Sommer auf die eine oder andere Weise zum ersten Mal geschieht und unvergesslich bleibt.

Sommer, Sonne, süsses Leben. Es war die Zeit des Fleisches und der Hitze zwischen zweien, die mit Wonne in einem Meer von Schweiss und sonstigen Körpersäften davonschwammen, eine Feier des menschlichen Daseins im schönsten Aggregatzustand. Auch in Früchten aller Art zu schwelgen, war Sommer: prallvolle Kirschen, safttriefende Pfirsiche, zuckersüsse Melonen, weiche Pflaumen, rot glänzende Johannisbeeren, schwarz leuchtende Brombeeren, schliesslich Trauben, die vollgesogen vom Sonnenlicht den nahenden Herbst bereits erahnen liessen.

Sommer, das waren die Strände der südlicheren Welt, die vorübergehend zur Heimat wurden. Es ist noch immer staunenswert, wie magisch es Menschen ans Meeresufer zieht. In vormoderner Zeit strahlte das Leben am Meer keine solche Anziehungskraft aus. Erst im Masse des Fortschreitens von Industrie und Technik entdeckten Menschen den Rhythmus der Natur in Form von Meereswogen, um sich vom anstrengenden Takt des modernen Lebens zu erholen.

Trockenes Gras und gelbe BlütenEin Grund für den Run auf die Meere war, dass dort auf weltliche Weise zu finden war, wovon die Menschen der Moderne sonst nichts mehr wissen wollten und wonach sie sich dennoch sehnten: Transzendenz, eine Beziehung zum Unendlichen, repräsentiert vom Meer. Ein Leben ohne diese Beziehung ist möglich, aber offenkundig defizient, es fehlt eine Dimension, daher die Liebe zum Meer. headtopics.com

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Noch für eine historische Weile säumen Hotels und Resorts überall auf dem Planeten die Ufer für die überwältigend vielen, die ihren Sommer dort geniessen wollen. Solange der ansteigende Meeresspiegel es zulässt. Für das Glück, am Meer zu sein und am Strand entlangzuwandern, reisten wir im Sommer auch an weiter entfernte Gestade und kühlere Gefilde.

Auf den Klippen am Atlantik, weit im Westen Europas, blickten wir im ausgetrockneten Gras über langstielige gelbe Blüten hinweg auf türkisblaues, aufgeschäumtes Wasser unter einem pastellfarbenen Himmel, über den weisse Zirruswolken zogen. Scheinbar gleichförmig lag das Meer da und entschwand fern am Horizont. Es war der ideale Ort, um nachzudenken. Über Meere und Kontinente. Über Amerikas Nähe, von dieser Küste aus gesehen. Und über die Liebe. Bis eine Möwe vorbeiflog und sich kaputtlachte: Denken!

Wie lange noch?In anderen Sommern hat uns die einsame Schönheit der schottischen Highlands überwältigt, wo die Schafe sich in ausgedehnten Wiesen verloren und Heidekraut die Hügel überwucherte. Flussläufe mäanderten, Birken- und Kiefernhaine gingen in Fichtenwälder über, die an den Hängen emporwuchsen, den tief hängenden Himmel durchbrach nur manchmal ein blauer Fleck.

Nicht lange, und wir standen auch hier am Meer, das tief ins Landesinnere vordrang und sich im Takt der Gezeiten wieder zurückzog. Farne überwucherten die Felsen. Kolonien von Rhododendronbüschen gediehen im nördlichen Klima, das seit undenkbaren Zeiten der Golfstrom wärmte. Es war «overwhelming», aber wie lange noch? Auch hier wird der Sommer zum Fragezeichen. Der sich im Schmelzwasser der Arktis abkühlende Golfstrom wird ihn nicht als denselben belassen. headtopics.com

Jetzt, da wir aus den Ferien zurück sind, erklärt uns der Kellner im Lieblingsrestaurant den Klimawandel. Er hat einen Film darüber im Fernsehen gesehen. Nicht der Einzelne habe das verursacht, sondern die Gesellschaft «als Ganzes». Er selbst, sagt er, sei Gott sei Dank schon grauhaarig, «friedhofsblond», soll heissen: Sein Alter bewahrt ihn vor den Folgen.

Der Süden gewinnt BodenDie sind allerdings schon überall zu sehen, auch die Reaktionen darauf: Auf dem Land um die Stadt herum vertrocknet der Mais, wohingegen eine neue Wildkräutermischung auch in der Trockenheit bestens gedeiht, Insekten Nahrung bietet und sich fürs kommende Jahr selbst aussät. Mit der Biogasanlage ist Energie daraus zu gewinnen.

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Den lange vorherrschenden Weizen ersetzen immer häufiger Roggen und Wintergerste, die auf geringere Regenmengen eingestellt sind. Der Klimaexperte eines grossen Rückversicherers empfiehlt das Pflanzen von Olivenbäumen. Der Süden gewinnt an Boden, auch im Norden. In Werder an der Havel bei Berlin bauen Winzer jetzt Weinsorten wie Müller-Thurgau, Shiraz und Sauvignon blanc an.

Weit drastischer bemerken jedoch Menschen auf der anderen Seite des Planeten die Folgen der Klimaveränderung. Auch sie lieben ihre Heimat. «Hierher gehören unsere Herzen», sagt der junge Mann auf der Insel Kiribati. Ich sehe ihn auf dem Bildschirm, der mir seine Welt näherbringt, einen Südseetraum von leichtem Leben unter heisser Sonne in exotischer Umgebung. Aber der Traum wird vom sich anbahnenden Trauma bedroht, das unaufhaltsam näher rückt: Die Südseeinseln gehen in steigenden Meeresfluten unter.

Eines Morgens wirst du singend erwachenAuch auf nördlichen Inseln wird irgendwann nur noch der Leuchtturm aus den Wogen ragen. Was wird aus den Niederlanden? Die Schweiz hat klugerweise hoch genug gesiedelt, aber sie ist zu klein für die grossen Flüchtlingsströme im Gefolge des Klimawandels. In Berlin werden nicht sehr viele Menschen auf dem Teufelsberg Zuflucht finden. Einige werden sagen: «Dann ist das eben so, dann hat die Existenz des Menschen eben ihre Zeit gehabt.» Eine Alternative dazu wäre, jetzt schon ein ökologisch verträglicheres Leben zu führen. Wenn schon nicht um des Menschen, so doch um des Sommers willen.

«Summertime / And the livin’ is easy» – es ist eigentlich ein Wiegenlied mit einschläfernder Wirkung. Billie Holiday swingte es 1936, aber ihre Stimme kratzte bereits die Tragik unter der Oberfläche hervor. Die Leichtigkeit des Liedes auf den Lippen macht die schweren Gedanken erträglicher, die sich gegen Ende des Sommers einstellen. Melancholie ist das, was vom Sommer bleibt.

Schon im Song von damals war das so: dass das Leben nicht so bleiben wird. Dass die Kinder ihr eigenes Leben führen werden. Dass ihre Eltern unweigerlich älter werden, mag Daddy auch, wie das Lied es will, reich sein und Mama gut aussehen. Dass das Leben letzten Endes vergeht. «Eines Morgens / Wirst du singend erwachen / Dann wirst du deine Flügel ausbreiten / Und du wirst in den Himmel fliegen.» Ja, es ist Zeit für den Herbst.

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