Credit Suisse präsentiert im ersten Quartal Verlust von über 250 Millionen

Minus 252 Millionen im 1. Quartal: Credit Suisse verzockt sich mit US-Hedgefonds

22.04.2021 08:22:00

Minus 252 Millionen im 1. Quartal: Credit Suisse verzockt sich mit US-Hedgefonds

Die Credit Suisse verzockte sich mit dem US-Hedgefonds Archegos und dem Lieferkettenfonds von Greensill Capital. Jetzt zeigt sich das Ausmass des Schadens: Die CS verzeichnet für das erste Quartal einen Mega-Verlust von über 252 Millionen Franken.

Thomas MeierCS-CEO Thomas Gottstein wird das Resultat heute morgen an einer Pressekonferenz erklären müssen.3/7Das Fiasko kostete unter Anderem Lara Warner den Posten. Sie war Risiko-Chefin der CS.6/7keystone-sda.ch7/7An der Generalversammlung im Frühling übergibt Urs Rohner den Stab an seinen Nachfolger – in einer turbulenten Zeit.

Russland: Kaliningrad zehrt vom Erbe von Ostpreussen Schweizer Sieg beim Giro - Paukenschlag beim Giro: Gino Mäder siegt auf der 6. Etappe Apple und die Uiguren – Enthüllungsbericht belastet iPhone-Zulieferer schwer

Die Credit Suisse schreibt im ersten Quartal wie angekündigt rote Zahlen. Der Zusammenbruch des US-Hedgefonds Archegos brockte laut Angaben vom Mittwoch einen Reinverlust von 252 Millionen Franken ein. Im selben Zeitraum vor einem Jahr verzeichnete die Grossbank noch einen Gewinn von 1,3 Milliarden.

Der hoch verschuldete US-Hedgefund Archegos war Ende März seinen Verpflichtungen gegenüber der Credit Suisse und weiteren Banken nicht mehr nachgekommen. Von allen beteiligten Finanzinstituten hat die Credit Suisse offenbar die weitaus höchsten Verluste erlitten. headtopics.com

Gottstein: «Verlust ist inakzeptabel»Die Bank rechnet nun mit weiteren Verlusten rund 0,6 Milliarden Franken in Verbindung mit dem Hedge-Fund-Debakel im zweiten Quartal, wie es in der Mitteilung weiter heisst.CS-CEO Thomas Gottstein kommentiert das Resultat des ersten Quartals: «Der Verlust, den wir aufgrund dieser Angelegenheit für das Berichtsquartal ausweisen müssen, ist inakzeptabel. (…) Wir setzen alles daran, dass die Credit Suisse gestärkt aus dieser Situation hervorgehen wird.»

Der Vorsteuerverlust für das ersten Quartal 2021 fiel mit 757 Millionen Franken allerdings etwas unter dem bereits vor zwei Wochen angekündigten Niveau von gut 900 Millionen Franken aus, wie die Grossbank am Donnerstag mitteilt. Der Archegos-Zusammenbruch belastete das Ergebnis der Grossbank – wie bereits gemeldet – mit rund 4,4 Milliarden Franken.

500 Millionen US-Dollar Vergleichszahlung aus RechtsstreitDie Credit Suisse baut in den USA Altlasten ab. So hat sie mit der U.S. Bank einen Vergleich im Zusammenhang mit zwei beim New York State Court hängigen Klagen geschlossen, die sich auf verbriefte Wohnbauhypotheken von 2006 beziehen.

Die Vergleichssumme belaufe sich auf 500 Millionen US-Dollar. Dem standen indes Forderungen von mehr als 1,3 Milliarden gegenüber. Für die bezahlte Vergleichssumme seinen bereits früher in voller Höhe Rückstellungen gebildet worden, es falle somit keine zusätzliche Belastung an. headtopics.com

«Gewisse Dinge kann man in der Schweiz gar nicht kaufen» Gastro-Suisse-Präsident im Interview – «Gegen einen unfairen Lockdown ziehen wir eine Klage in Betracht» Kinder und Jugendliche in Not – «So etwas habe ich in zehn Jahren noch nie erlebt»

Mit dem Vergleich hätten zwei der grössten Altlasten in Zusammenhang mit dem früheren RMBS-Geschäft der Credit Suisse gelöst werden können, zeigt sich die Bank erleichtert.(SDA/gif)Publiziert: 22.04.2021, vor 47 MinutenZuletzt aktualisiert: 22.04.2021, vor 1 Minute

Weiterlesen: BLICK »

Konflikt unter Motorradclubs – Hells Angels haben genug von Polizisten als Rocker

Immer öfter entstehen Clubs, die von Polizisten und anderen Gesetzeshütern gegründet wurden. Den Platzhirschen wird das langsam zu viel.

❤ Die UBS ist nicht besser. Das war schon so als es noch die Bankgesellschaft gab.