Schutzmaske, Maskiert Euch! Eine Einfache Schutzmaske İst Ruck, Zuck Genäht. So Geht Es, Kolumne, Wissenschaft, Nachrichten

Schutzmaske, Maskiert Euch! Eine Einfache Schutzmaske İst Ruck

Coronavirus: Maskiert euch!

Mundschutz ist das Accessoire der Stunde - und ruck zuck selbst genäht

29.03.2020 18:51:00

Die OP-Maske ist das Accessoire der Stunde. Die professionellen Masken aus Vlies sollten wir jedoch dem medizinischen Personal überlassen. Eine einfache Schutzmaske ist zudem rasch selbst genäht. Die Anleitung in der Kolumne von HelgaRietz NZZWissen.

Mundschutz ist das Accessoire der Stunde - und ruck zuck selbst genäht

TeilenDie Asiaten haben es vorgemacht: Ob auf der Strasse oder in der U-Bahn – im öffentlichen Raum gehört es dort längst zum guten Ton, Mund und Nase mit einer OP-Maske zu bedecken. Bei uns in Europa hingegen hätte das öffentliche Tragen eines Mundschutzes Unverständnis, wenn nicht sogar Argwohn ausgelöst – jedenfalls bis vor kurzem. Auch in diesem Bereich lehrt uns die Pandemie mit dem neuen Coronavirus derzeit neue Verhaltensregeln. Und plötzlich ist der Mundschutz das Accessoire der Stunde.

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Viel wurde in den letzten Wochen darüber diskutiert und geschrieben, ob es nun ratsam sei oder vielleicht doch eher kontraproduktiv, wenn Herr und Frau Schweizer ausserhalb der eigenen vier Wände Mund und Nase bedecken. Dies umso mehr, als niemand wollen kann, dass Krankenschwestern und Pfleger demnächst mit noch weniger Schutzausrüstung klarkommen müssen, weil Krethi und Plethi ihnen die OP-Masken wegkaufen.

Doch findige Geister wissen sich selbst zu helfen und basteln sich ihre Schutzmaske kurzerhand selbst. Das ist gar nicht schwer, zumal im Internet eine Fülle von Nähanleitungen kursiert. Meist lehnt sich die Konstruktion an das bewährte Vorbild aus dem medizinischen Alltag an: Dazu wird ein

quadratisches Stück Stoff in horizontale Faltengelegt und rundherum mit einem Band eingefasst. Gummi- oder Bindebänder befestigen den Mundschutz hinter den Ohren (was schnelles An- und Ablegen ermöglicht, aber auf Dauer unbequem werden kann) oder am Hinterkopf (umständlicher, dafür komfortabler). Ein Stück Draht, in den oberen Rand der Maske eingefasst, verbessert den Tragkomfort und sorgt für besseren Sitz: Damit lässt sich die Maske an den Nasenrücken anpassen.

In denBlogs geschickter Hobbyschneider finden sich darüber hinaus auch Anleitungen für mehr oder weniger ergonomisch geformte Modelle, die besser am Gesicht anliegen und allein schon deswegen wesentlich bequemer zu tragen sind. Manche davon sind recht aufwendig herzustellen, andere kommen mit gerade mal zwei Nähten aus.

Gleichwohl lässt mich meine Versuchsreihe mit diversen Anleitungen, Nähmaschine und verschiedenen Stoffresten etwas ratlos zurück. Zu viele wichtige Fragen sind beim Lesen und Nachnähen offengeblieben. Etwa die, ob Selbstgenähtes überhaupt einen nennenswerten Schutz biete. Welches Material am besten geeignet sei. Und ob ich mich in Bankräuberkluft zwischen Brot und Butter im Supermarkt nicht doch eher lächerlich mache.

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HelgaRietz Wissen HelgaRietz Wissen „...dass Krankenschwestern und Pfleger demnächst mit noch weniger Schutzausrüstung klarkommen müssen, weil Krethi und Plethi ihnen die OP-Masken wegkaufen.“ Wer so was ernsthaft schreibt, hat es noch immer nicht begriffen. Einzig das BAG hat die Verantwortung dafür zu tragen.

HelgaRietz Wissen da freuen sich single Opas auf Beschäftigung 🤣😷

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