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Coronavirus: Infektionszahlen in Italien sinken weiter

BAG meldet: 1846 neue Corona-Fälle ++ 45 Hospitalisationen ++ 4 Todesfälle ++ 63,2 % vollständig geimpft.

27.10.2021 14:31:00

BAG meldet: 1846 neue Corona-Fälle ++ 45 Hospitalisationen ++ 4 Todesfälle ++ 63,2 % vollständig geimpft.

Corona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz und weltweit.

Liveticker: Corona National+International 27.10.21Schicke uns deinen Input13:38Nationalratskommission gegen Lockerung des Covid-19-PatentschutzesDie Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N) ist im Grundsatz einverstanden mit dem Verhandlungsmandat der Schweiz zur Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO).

Interview mit oberster Ethikerin – «Der Preis für eine Impfpflicht wäre hoch» Appell des Bundespräsidenten – «Gerade die Booster-Impfung ist jetzt sehr wichtig» Müdigkeit, Entzündungen, Geruchsverlust – Wie häufig ist Long Covid nach einer Durchbruchinfektion?

Eine Lockerung des Patentschutzes bei Covid-19-Therapeutika sei aber abzulehnen.Der Antrag, wonach die Schweiz eine temporäre Lockerung des Schutzes von geistigem Eigentum bei Covid-19-Therapeutika unterstützen sollte, lehnte die Kommission mit 15 zu 9 Stimmen ab, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. (sda)

13:31BAG meldet: 1846 neue Corona-FälleIn der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG)worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 4 neue Todesfälle und 45 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 63,2 Prozent. headtopics.com

Gemeldet wurden 27'981 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 6,6 Prozent.13:30Österreich hat neue RekordzahlenÖsterreich verzeichnet einen Jahresrekord bei den Corona-Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden wurden 4261 Fälle gezählt, wie Gesundheits- und Innenministerium am Mittwoch berichteten.

Auf diesem Niveau lagen die Ansteckungen zuletzt Ende 2020.Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner kletterte auf 280.250 Covid-Patienten liegen den Angaben zufolge auf Intensivstationen. Ab 500 und 600 Intensiv-Patienten sind deutliche Einschränkungen für Ungeimpfte vorgesehen.

Den Druck auf die Ungeimpften will diePartei «Menschen Freiheit Grundrechte» (MFG)als Impuls für den eigenen Erfolg nützen. Die impfkritische Partei werde selbstverständlich bei der Nationalratswahl antreten, sagte ein Sprecher am Mittwoch. «Die Menschen laufen uns in Scharen zu», hiess es. Die erst vor wenigen Monaten gegründete Partei ist vor kurzem bei der Landtagswahl in Oberösterreich mit sechs Prozent auf Anhieb ins Landesparlament eingezogen. (sda/dpa)

13:16Merkel besorgt über Anstieg der Corona-ZahlenBild: keystoneDie deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich besorgt über deutlich steigende Corona-Zahlen gezeigt und zu weiter nötigen Schutzvorgaben gemahnt.Für die Kanzlerin stelle sich die Frage, ab welchem Warnwert etwa bei der Krankenhausbelegung auch über zusätzliche Massnahmen zu beraten wäre headtopics.com

Neue Coronavirus-Variante – Einreisende aus allen Ländern müssen in Grossbritannien in Quarantäne So mild gehen die Schweizer Behörden mit Covid-Sündern um Bericht aus Südafrika – Wie Kapstadt auf die neue Mutation reagiert

, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Auch die nun noch geschäftsführende Bundesregierung wäre in einem solchen Fall einer weiteren Zuspitzung der Lage jederzeit bereit, darüber mit den Ländern zu sprechen. (sda/dpa)

12:04Bundesrat will weiterhin möglichst verschiedene Impfstoffe anbietenBild: keystoneIn der Schweiz sollen weiterhin möglichst viele unterschiedliche Impfstoffe gegen das Coronavirus angeboten werden können. Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, eine

Ausnahmeregelung zum Heilmittelgesetz einzuführen, die dies ermöglicht.Laut Heilmittelgesetz ist die befristete Zulassung eines Arzneimittels in der Schweiz nur erlaubt, wenn kein gleichwertiges anderes Mittel zur Verfügung steht.In der Pandemie sei es wichtig, Impfstoffe möglichst vieler

verschiedener Anbieter mit unterschiedlichen Technologien bereitstellenzu können, teilte der Bundesrat mit. Er hat deshalb die entsprechende Covid-19-Verordnung mit einer Ausnahmeregelung vom Heilmittelgesetz ergänzt. (sda)11:33"Haarsträubendes entdeckt" - Thurgau schliesst mehrere Testzentren headtopics.com

Bild: keystoneSeit der Einführung der Covid-Zertifikatspflicht schiessen im Kanton Thurgau Testzentren aus dem Boden. Bei Kontrollen hat der Kanton zum Teil Haarsträubendes entdeckt, wie Gesundheitsdirektor Urs Martin am Mittwoch im Grossen Rat sagte.

Mehrere Testzentren wurden geschlossen.Die Behörden hätten alle bekannten Testzentren visitiert, zum Beispiel auch solche in der Shisha-Szene, erklärte Martin. Dabei sei zum Teil Haarsträubendes festgestellt gekommen, etwaoffen herumliegende Patienteninformationen

Analyse zur deutschen Europapolitik – In Berlin haben die Euroturbos übernommen Corona-Chaos in Portugal - Seferovic trifft bei Corona-Farce doppelt Kriegsähnliche Zustände in Teilen Guatemalas – schuld soll eine Schweizer Firma sein

. Die Behörden hätten mehrere Testzentren geschlossen. Die Regierung habe am Dienstag einen Beschluss zum Umgang mit den Covid-Testzentren gefasst.Mit den neu zugelassenen Booster-Impfungen will der Thurgau am 15. November beginnen.Zwei mobile Equipen sollen vor allem in Pflegeheimen betagte Menschen impfen, sagte der Gesundheitsdirektor. Alle über 65-Jährigen können sich voraussichtlich ab dem 4. November beim kantonalen Impfzentrum für die Booster-Impfung anmelden. (sda)

11:00Deutsche "Ampel"-Parteien wollen Corona-Sonderlage beendenBild: keystoneDie gesetzliche Sonderlage wegen der Corona-Pandemie soll in Deutschland nach Plänen der möglichen künftigen Regierungspartner SPD, Grüne und FDP

zum 25. November enden.Für eine Übergangszeit bis zum 20. März 2022 soll stattdessen abereine neue rechtliche Basis für Corona-Vorgaben geschaffen werden, wie die drei Fraktionen am Mittwoch mitteilten. Damit sollen die Bundesländer weiterhin «weniger eingriffsintensive» Massnahmen anordnen können – unter anderem zu Masken oder Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getestete.

Bisher knüpfen Corona-Vorgaben laut Infektionsschutzgesetz daran an, dass der Bundestag eine «epidemischen Lage von nationaler Tragweite» sieht.(sda/dpa)Booster-Impfung verlängert Zertifikatsgültigkeit um ein JahrBild: keystone

Das Covid-Zertifikat wird in der Schweiz nach einer dritten Dosis um ein Jahr verlängert. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit.Das Zertifikat sei jeweils nach der letzten Impfung zwölf Monate lang gültig, teilte ein BAG-Sprecher mit. Dies werde auch für die Auffrischungsimpfung gelten.

Am Dienstag hatte es zunächst widersprüchliche Angaben zur Auswirkung einer Booster-Impfung auf die Gültigkeit des Covid-Zertifikats gegeben. Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG, erklärte am Nachmittag vor den Medien in Bern, dass sich die Gültigkeit nicht verlängere.

Am Abend korrigierte der Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif), Christoph Berger, die Aussage in der SRF-Sendung «10 vor 10».Eine Auffrischungsimpfung sei jedoch nicht dazu da, um das Zertifikat zu verlängern, sagte Berger.

«Wir wollen den Booster den Menschen geben, die nicht mehr maximal geschützt sind.»Die Heilmittelbehörde Swissmedic hatte am Dienstag grünes Licht gegeben für Auffrischungsimpfungen. Zugelassen wurden Drittimpfungen der beiden Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna «für besonders gefährdete Personen» und «für Menschen mit geschwächtem Immunsystem» ab 12 Jahren. Der Bund empfiehlt, generell allen Personen über 65 Jahren sich eine dritte Impfdosis verabreichen zu lassen - frühestens sechs Monate nach der vollständigen Impfung. (sda)

8:51Corona-Zahlen in Deutschland weiter stark steigendBild: keystoneDie Zahl der Corona-Infektionen ist in Deutschland erneut stark angestiegen.Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 118,0 an. Vor einer Woche hatte der Wert bei 80,4 gelegen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 23 212 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.28 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 17 015.Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 114 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 506 415 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Dienstag mit 2,95 an (Montag: 2,77). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15,5. (sda/dpa)

8:40Nach Corona-Pause: Treppenlauf im Empire State Building zurückBild: keystoneNach einer Zwangspause in der Corona-Pandemie sind erstmals wieder rund 200 Teilnehmer des legendären Treppenlaufs im New Yorker Empire State Building die 1576 Stufen des Wolkenkratzers hochgerannt. Am schnellsten schaffte das Wai Ching Soh aus Malaysia, er war nach 10 Minuten und 46 Sekunden am Ziel.

2020 hatte der Treppenlauf im Empire State Building wegen der Corona-Krise abgesagt werden müssen. Diesmal durften wegen der anhaltenden Auswirkungen der Pandemie nurdeutlich weniger Teilnehmer als sonst dabeisein. Zudem musste bei der 43. Auflage des Treppenlaufs eine

Corona-Impfung nachgewiesen werden und es galten Hygiene- und Abstandsregeln.Den Rekord von 9 Minuten und 33 Sekunden über die 86 Stockwerke hatte 2003 der Australier Paul Crake aufgestellt. Den Siegrekord der Männer hält der Deutsche Thomas Dold, der zwischen 2006 und 2012 siebenmal als Schnellster oben war. (sda/dpa)

5:24Einkaufen wird in Australien für Ungeimpfte kompliziertDas Leben in Australien wird für Ungeimpfte immer komplizierter. In der Metropole Melbourne und dem Rest des Bundesstaats Victoria gilt künftig:Sobald dort 90 Prozent der Bürger vollständig geimpft sind, dürfen Ungeimpfte nur noch Geschäfte betreten, die unverzichtbar fürs tägliche Leben sind

– also etwa Supermärkte und Drogerien. Der Covid-19-Beauftragte der Region, Jeroen Weimar, erklärte am Mittwoch, es werde aber noch einige Wochen dauern, bis diese Regel in Kraft trete. Den Plänen der Regierung zufolge soll am 24. November die 90-Prozent-Marke erreicht sein.

«Damit hat jeder der wenigen Hunderttausend Menschen, die sich impfen lassen können, es aber noch nicht getan haben, die Möglichkeit, heute den Prozess zu starten und am 24. November vollständig geimpft zu sein», sagte Weimar.

«Wir senden ein sehr klares Signal aus, das besagt, dass Sie sich impfen lassen müssen, wenn Sie demnächst noch in solchen Einzelhandelsgeschäften verkehren wollen.»Dabei sei es den Inhabern der Geschäfte vorbehalten, für die Einhaltung der Regel zu sorgen.

Bild: keystoneAustralien plant generell sehr strenge Auflagen für Menschen ohne Corona-Impfpass.So sollen in Zukunft nur zweifach Geimpfte das Land ohne Genehmigung verlassen und ohne strikte zweiwöchige Quarantäne einreisen können.

Noch immer gibt es Diskussionen darüber, ob etwa ungeimpfte Tennisprofis, die im kommenden Jahr an den Australian Open in Melbourne teilnehmen wollen, überhaupt ins Land dürfen. (sda/dpa)5:04Nach Corona-Pause: Treppenlauf im Empire State Building zurück

Nach einer Zwangspause in der Corona-Pandemie sind erstmals wieder rund 200 Teilnehmer des legendären Treppenlaufs im New Yorker Empire State Building die 1576 Stufen des Wolkenkratzers hochgerannt.Am schnellsten schaffte das Wai Ching Soh aus Malaysia, er war nach 10 Minuten und 46 Sekunden am Ziel.

2019 war Soh noch zweiter geworden, damals brauchte er fast 30 Sekunden länger. Bei den Frauen kam Cindy Harris nach 14 Minuten und einer Sekunde am schnellsten oben an. Die US-Amerikanerin war 2019 dritte geworden.Bild: keystone2020 hatte der Treppenlauf im Empire State Building wegen der Corona-Krise abgesagt werden müssen. Diesmal durften wegen der anhaltenden Auswirkungen der Pandemie nur deutlich weniger Teilnehmer als sonst dabei sein. Zudem musste bei der 43. Auflage des Treppenlaufs eine Corona-Impfung nachgewiesen werden und es galten Hygiene- und Abstandsregeln.

Anders als bei solchen Hochhaus-Läufen in China oder dem Nahen Osten winkt in New York kein Preisgeld.Den Rekord von 9 Minuten und 33 Sekunden über die 86 Stockwerke hatte 2003 der Australier Paul Crake aufgestellt.Den Siegrekord der Männer hält der Deutsche Thomas Dold, der zwischen 2006 und 2012 siebenmal als Schnellster oben war. (sda/dpa)

22:39US-Expertengremium spricht sich für Biontech-Impfung für Kinder ausEin Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich für eine Notfallzulassung desCorona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren

ausgesprochen. Das entschieden die Teilnehmer des Gremiums bei einer Sitzung am Dienstag. Die Entscheidung ist nicht bindend, die FDA folgt den Fachleuten aber in der Regel. Eine endgültige Entscheidung der FDA wird noch in dieser Woche erwartet. Im Anschluss muss sich formell auch noch die Gesundheitsbehörde CDC damit befassen.

Eine Impfkampagne für die etwa28 Millionen betroffenen Kinderin den USA könnte nach Angaben des Weissen Hauses dann bereitsim November starten. Die Regierung werde innerhalb weniger Tage nach einer Zulassung 15 Millionen Dosen Impfstoff an Kinderärzte, Kliniken und Apotheken ausliefern, hiess es. Auch in Europa haben das deutsche Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder dieser Altersgruppe beantragt. (sda/dpa)

Bild: keystoneFreizeiteinrichtungen fordern verlängerte Hilfen wegen PandemieSeit der Einführung des Covid-Zertifikats und der kostenpflichtigen Tests haben Freizeiteinrichtungen weniger Besucher und Besucherinnen.Der Schweizerische Verband der Freizeitanlagen (SVF) fordert daher von Bund und Kantonen, die finanziellen Hilfen zu verlängern.

Vor allem junge Kundinnen und Kunden blieben aus, wie der neu gegründete Dachverband am Dienstag schrieb. Im Mittel verzeichneten die Freizeiteinrichtungen einen Besucher-Rückgang von 20 Prozent, trotz der Herbstferien.Der Verband fordert ein sektorielles Konjunkturprogramm für die Jahre 2021 bis 2025.

Er verlangt Unterstützung für Investitionen sowie Marketing-Aktivitäten und ein politisches Bekenntnis, die gegenwärtige Unterstützung auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene für Kultur- und Freizeitaktivitäten nicht zu reduzieren.

Die SVF wurde im vergangenen September gegründet. Die von ihm vertretenen Freizeitanlagen locken laut seinen Angaben jährlich landesweit mehr als 40 Millionen Besucherinnen und Besucher an und haben ein «wirtschaftliches Gewicht» von einer Milliarde Franken. Sein Sitz ist in Broc FR. (sda)

Bild: keystonePolizei ermittelt nach neun Todesfällen in Altersheim in Giswil OWNachneun Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus innert zwei Wochen in einem Altersheimin Giswil hat die PolizeiErmittlungen aufgenommen. Im Raum steht der Verdacht, dass Schutzmassnahmen nicht eingehalten wurden.

Über die Häufung der Todesfälle im Heim und die Ermittlungen hatte die zu CH Media gehörende «Obwaldner Zeitung» berichtet.Demnach habe das Personal seit Ausbruch der Pandemie nicht konsequent Schutzmasken getragen.Aufgrund der Berichterstattung sei nun ein polizeiliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, das den Vorwürfen auf den Grund gehe, hält die Obwaldner Staatsanwaltschaft in einem Schreiben fest, das der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt. Die Justiz sei von Amtes wegen aktiv geworden, da es sich um Offizialdelikte handle.

Beim Kanton Obwalden heisst es auf Nachfrage, das Gesundheitsamt stehe in Kontakt mit der Heimleitung. Von den neun verstorbenen Personen seien deren drei gegen das Coronavirus geimpft gewesen. (sda)15:54Corona-Lage in Russland: Mehr als 90 Prozent der Klinikbetten belegt

Angesichts der dramatischen Corona-Lage in Russland kommen immer mehr Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenze.Rund 90 Prozent der für Corona-Patienten geschaffenen Betten seien belegt,sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko am Dienstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge.

In einigen Regionen seien die Kapazitäten noch einmal erhöht worden. Landesweit stünden damit 292 000 Klinik-Betten bereit, sechs Prozent mehr als eine Woche zuvor.Jeder zehnte Patient befinde sich in einem ernsten Zustand.Am Dienstag wies die offizielle Statistik einen neuen Negativstand aus: 1106 Menschen starben demnach innerhalb eines Tages mit dem Virus – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020. Binnen 24 Stunden wurden 36 400 Neuinfektionen registriert.

Aktuell seien mehr als 1,3 Millionen Menschen in dem flächenmässig grössten Land der Erde mit rund 146 Millionen Einwohnern erkrankt, sagte Muraschko.Ministerpräsident Michail Mischustin zufolge sollen zusätzlich umgerechnet 693,9 Millionen Euro in die Bekämpfung der Pandemie gesteckt werden, um etwa weitere Krankenhausbetten in besonders betroffenen Regionen zu schaffen. «Hauptaufgabe ist es, das Leben unserer Bürger so gut wie möglich zu schützen», sagte er.

Die Behörden wollen mit arbeitsfreien Tagen die Lage in den Griff bekommen. In einigen Regionen begannen sie bereits am Montag. In grösseren Städten wie Moskau und St. Petersburg gelten zudem weitreichende Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Der Kreml sieht als Hauptgrund für die Infektionslage die geringe Impfquote. Erst ein Drittel der Bevölkerung ist laut Statistik vollständig geimpft. (sda/dpa)

15:46Luzerner Kantonsrat sagt ja zu weiterer Covid-HilfeDer Kanton Luzern kann mit rund 30 Millionen Franken von der Coronapandemie getroffenen Unternehmen helfen. Der Kantonsrat hat einen Sonderkredit von 13,2 Millionen Franken und einen Zusatzkredit von 16,5 Millionen Franken einstimmig genehmigt.

Die 13,2 Millionen Franken sollen von der Coronakrise gebeutelten Unternehmen zu Gute kommen, die durch das bisherige Netz der Härtefallhilfe gefallen sind. Dies können etwa neu gegründete Unternehmen sein. Die Hilfe soll nicht gedeckte Fixkosten vergüten und wird vom Bund bezahlt, der Kanton muss sie aber vorschiessen.

Der Kredit von 16,5 Millionen Franken ist für Unternehmen bestimmt, die in der Coronapandemie zwar nicht behördlich geschlossen wurden, aber wegen den Coronamassnahmen Einbussen erleiden. Davon profitieren können nur Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 5 Millionen Franken.

Die Kredite waren im Kantonsrat unbestritten. Finanzdirektor Reto Wyss (Mitte) zog eine positive Bilanz zur bisherigen Covid-Hilfe. Das Ziel sei erreicht worden, die Betriebe hätten wieder Tritt gefasst, sagte er. (sda)15:43Kantone sind nach eigenen Angaben für Auffrischungsimpfungen bereit

Gemäss der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) sind die Kantone grundsätzlich bereit, die Auffrischungsimpfungen ab Mitte November zu verabreichen. Nicht gelöst sei aber die angespannte Personalsituation.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte die Kantone bereits im September in einem Schreiben gebeten, sich darauf vorzubereiten, dass allfällige Auffrischungsimpfungen möglichst zeitnah nach der entsprechenden Zulassung und Impfempfehlung umgesetzt werden können. Nun soll es Mitte November so weit sein.

Die Kantone seien bereit, die Auffrischungsimpfungen gemäss der Zulassung und der Impfempfehlung zu verabreichen, teilte die GDK am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Als Impforte kämen grundsätzlich alle bekannten Angebote wie Impfzentren, Impfbusse oder Arztpraxen infrage.

Gleichzeitig seien zusätzliche Impfangebote im Rahmen der Impfoffensive geplant, hiess es. Das stelle für die Kantone eine zusätzliche Herausforderung dar. Die Personalsituation bleibe angespannt. Die vom Bund bereitgestellten finanziellen Mittel in Höhe von maximal knapp 100 Millionen Franken änderten nichts daran. (sda)

15:37Afrika bekommt bis zu 110 Millionen Moderna-Dosen geliefertDie Afrikanische Union erhält bis zu 110 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs vom US-Konzern Moderna. Bis Jahresende sollen die ersten 15 Millionen davon ausgeliefert sein.Der Corona-Beauftragte der Afrikanischen Union (AU), Strive Masiyiwa, begrüsste die Ankündigung am Dienstag als grossen Schritt vorwärts.

Bisher seien insgesamt 17 Millionen Dosen von Corona-Impfstoffen ausgeliefert worden, in den kommenden drei Wochen werde man auf 35,2 Millionen Dosen kommen, sagte er auf einer Pressekonferenz der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC. Die AU kauft die Impfstoffe zentral für die Länder der Union, die Bestellungen aufgeben müssen.

Die Mastercard-Stiftung werde zudem die Kosten für die Lieferung von knapp 17 Millionen Dosen übernehmen, die im November ausgeliefert werden sollen.In Afrika mit seiner Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen sind bisher erst rund fünf Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

Um rund 60 Prozent der Bevölkerung zu impfen, werden Schätzungen zufolge etwa 1,6 Milliarden Dosen benötigt. Insgesamt wurden bisher in Afrika laut CDC knapp 8,6 Millionen Covid-Infektionen dokumentiert, von denen knapp 217 000 tödlich waren. Die Dunkelziffer dürfte nach Expertenansicht auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Bewohnern aber höher liegen. (sda/dpa)

15:13Wann wird die Merck-Pille zugelassen?Claus Bolte: Die Studie wurde unterbrochen. Daten würden im Laufe des nächsten Monats erwartet.Der Point de Press ist beendet15:08Konkret: Wo muss ich mich melden für den Booster?Elise de Aquino: «Ab dem 4. November sind die Informatik-Tools bereit. die Kantone entscheiden aber, ab wann sich die Personen anmelden können.»

Nachfrage: Warum dauert das so lange?Elise de Aquino: Die IT-Tools müssten auf die Impfempfehlung abgestimmt werden.Es sei so geregelt, dass die Umsetzung den Kantonen obliege. Es werde davon ausgegangen, dass ab Mitte November mit dem Booster geimpft werde.

15:07Wenn Swissmedic sagt, «es nützt». Warum empfiehlt das BAG das nicht?Christoph Berger: Die EKIF habe interessiert, wo man eine Abnahme des Impfschutzes sehe. Für diejenigen Personen sei eine einfache und umsetzbare Empfehlung ausgesprochen worden.

Nachfrage: Man kann also einen Booster verlangen?Christoph Berger: Das ist eine Entscheidung zwischen Arzt und Patient. Das EKIF könne das nicht vorschreiben.Claus Bolte: Man könne global erhobene Studiendaten nicht generell auf unsere Verhältnisse übertragen. Die Swissmedic habe nun die Grundlage geschaffen, dass man möglichst flexibel und rollend reagieren könne.

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Tja, Neuseeland als Vorbild. Wer das toll findet? RRinfluencer Andreas Glarner hat halt immer noch einen Einfluss in der SVP Aargau - wenngleich einen negativen.... Danke an Gallati! Der massive Sprung im Kanton SG: eine Nachwirkung der Olma olmahalle ? Konnte ja keiner ahnen dass es wieder steigt...

«Finde ich ungerecht» – Alain Berset attackiert Hochschule wegen kostenpflichtiger Corona-TestsAm Rand seines Auftritts an der Uni Zürich kritisierte Alain Berset die ZHAW, weil die Hochschule keine Gratis-Pooltests anbietet. «Dafür habe ich null Verständnis», so der Gesundheit sminister zu einer Studentin, die ihn filmte. Ja, es ist unfair - generell soll Berset den Hochschulen verbieten, ein Zertifikat zu verlangen. Ha ha, wer glaubt ihm noch? 😅 Ein Hochschulabschluss ist eben kein Garant für intelligentes Handeln, korreliert vermutlich nicht einmal damit, wenn man sich heutzutage an den Unis umschaut.

Covid-19 in der Schweiz – Das BAG meldet am Dienstag 1491 neue Corona-FälleDas Bundesamt für Gesundheit teilt die neusten Entwicklungen in der Corona-Pandemie mit. Hier gibt es die aktuellen Zahlen. Chabis Laborplandemie der 🥚-erlosen 🛋️-furzer

Corona-Massnahmen – Gespaltene Linke gibt Widerstand gegen Covid-Gesetz AuftriebUnter die Gegnerinnen und Gegner des Covid-19-Gesetzes mischen sich neu auch links orientierte Menschen. Das Pro-Komitee fürchtet um den Abstimmungserfolg. Gut so. Egal ob von links, rechts oder Mitte - Hauptsache es gibt ein NeinzumCovidgesetz Eigentlich dürfte es in der Linken keine Befürworter dieses Gesetz geben. Wäre das eine SVP-Initiative, würde die Linke vereint gegen Massenüberwachung und Diskriminierung einstehen. So schweigen die Parteioberen und verraten ihre Prinzipien.

Covid-19 Corona Zertifikatspflicht – Jugis müssen Ungeimpfte abweisen – «Wir wissen nicht, was aus ihnen wird»Auch in Jugendzentren gilt ab 16 Jahren die Zertifikatspflicht. Doch Jugendliche sind im Vergleich zum Rest der Bevölkerung selten geimpft und Tests sind nicht mehr umsonst. Einige bleiben deshalb den Angeboten der Jugendarbeit fern. Wo ist das Problem? Können ja im Rinnstein schlafen Die Schweizer Regierung ist mit dem Fascho-Zertifikat auf dem besten Weg eine Faschismus ähnliche Gesellschaft aufzubauen. Wir erreichen ein Level an Idiotie, das ich nicht für möglich hielt.

Studie zur Corona-Berichterstattung – Was die Medien in der Pandemie gut gemacht haben – und was nichtAlles Panikmache? Eine Analyse zeigt, wie sich Covid auf den Journalismus ausgewirkt hat. Was auffällt: Das Vertrauen der Leserinnen und Leser in die Medien steigt. 'Das Vertrauen der Leserinnen und Leser in die Medien steigt.' Klar.😂😂😂😂😂 Studie aus den USA: 🤨

Zahlen aus den Städten – Sozialhilfe spürt Corona kaum – doch es droht eine starke ZunahmeNur ein halbes Prozent mehr Menschen bezogen nach Ausbruch der Pandemie Sozialhilfe. Doch das könnte sich ändern, wenn die Unterstützungsmassnahmen wegfallen.