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Coronavirus in der Schweiz: die neusten Entwicklungen

Die Zahl der positiv getesteten Personen im Inland steigt weiter. Bisher sind mindestens 847 Personen in der Schweiz an der Lungenerkrankung Covid-19 verstorben.

08.04.2020 17:41:00

Der Bundesrat verlängert die Massnahmen um eine Woche bis Sonntag, 26. April. Danach sollen sie noch im April schrittweise gelockert werden. Die neusten Entwicklungen zum Coronavirus in der Schweiz , laufend aktualisiert.

Die Zahl der positiv getesteten Personen im Inland steigt weiter. Bisher sind mindestens 847 Personen in der Schweiz an der Lungenerkrankung Covid-19 verstorben.

Die Schweiz hat ihre Grenze für Risikoländer und -gebiete geschlossen. Dazu zählen laut Informationen des Bundes (Stand 25. 3.) derzeit alle Länder mit Ausnahme des Fürstentums Liechtenstein. Die Einreise ist nur noch Schweizern, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Grenzgängern erlaubt. Transit- und Warenverkehr sind weiterhin zugelassen. Die Schweiz folgt damit der Praxis der übrigen Schengen-Staaten. Grundsätzlich wird die Schweiz während 90 Tagen keine Schengen-Visa mehr ausstellen.

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Nach einer vom Bundesrat beschlossenen Änderung vom Mittwoch (1. 4.) darf die eidgenössische Zollverwaltung kleinere Grenzübergänge künftig nach eigenem Ermessen schliessen. Sie muss eine Liste der geschlossenen Grenzübergänge publizieren und die geschlossenen Grenzübergänge kennzeichnen. 

Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät dauerhaft in der Schweiz wohnhaften Personen, die sich gegenwärtig im Ausland aufhalten, zurückzukommen, wenn es ihnen angesichts von Grenzschliessungen und ausgefallenen Flugverbindungen möglich ist. Derzeit läuft die grösste Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz, von der mehrere tausend Personen betroffen sind. Der Bund hat bisher 4600 im Ausland gestrandete Personen in die Schweiz zurückgeholt. Die Heimgekehrten müssen zehn Tage in Quarantäne.

Wer im Ausland festsitze,solle die EDA-eigene «Travel Admin App» auf dem Smartphone installieren, damit die Behörden leichter Kontakt aufnehmen können – wer zurück ist, soll seine Eingabe löschen. Der Höhepunkt der Aktion sei überschritten, hiess es von seiten des EDA (7. 4.). Die wichtigsten Destinationen seien abgedeckt, die meisten Schweizer heimgekehrt. Nun werde die Frequenz der Flüge schrittweise reduziert. Das EDA geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sich immer noch «einige tausend» Schweizerinnen und Schweizer im Ausland befinden. Die Vertretungen vor Ort verzeichneten aber nur noch wenige Gesuche auf Rückkehrhilfe.

Die Ampeln regulieren ins Nichts: eine verwaiste Strasse am Sonntag (29. 3.) in Bern.Anthony Anex / KeystoneWarum und wo wird das Militär eingesetzt?Der Bundesrat geht davon aus, dass der Bedarf der zivilen Behörden nach Unterstützung durch die Armee markant steigen wird. Um den Gesuchen der Kantone entsprechen zu können, erhöht der Bundesrat bis Ende Juni 2020 die Obergrenze für den Assistenzdienst von 800 auf 8000 Armeeangehörige. Zudem müssen sich Armeeangehörige auf eine längere Dienstzeit einstellen.

Für die sanitätsdienstliche Unterstützung – darunter fallen Pflege, Patientenüberwachung, sanitätsdienstliche Transporte oder Spitallogistik wie Bettendesinfektion, Küche, Wäscherei, Reinigung – stehen rund 3000 Armeeangehörige zur Verfügung. Diese werden sofort bereitgestellt. 

Zudem solle die Armee bei Bedarf logistische Aufgaben wie Transporte oder Mithilfe beim Aufbau von improvisierter Infrastruktur übernehmen und im Sicherheitsbereich die kantonalen Polizeikorps entlasten oder Flughäfen unterstützen.Seit Ende März helfen Militärpolizisten und ein Milizbataillon an den Grenzen aus. Ihr Einsatz ist bis Ende Juni befristet, wie die eidgenössische Zollverwaltung mitteilt. Die Armeeangehörigen arbeiten unter anderem bei Sicherungsaufgaben im Personenverkehr, in der Verkehrsregelung oder der Überwachung von Grenzübergängen und Geländeabschnitten. Ihren Dienst absolvieren sie bewaffnet.

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Am Montag (30. 3.) waren 5600 Armeeangehörige einsatzbereit. Tatsächlich im Einsatz sind nach Angaben von Brigadier Raynald Droz nur gut 1500. Rund 1000 davon sind im Sanitätsbereich aktiv, 550 beim Botschaftsschutz und zur Unterstützung des Grenzwachtkorps.

Nicht nur die Kantone, auch das Fürstentum Lichtenstein hat Unterstützung durch Schweizer Soldaten angefordert. Die Schweiz wird der Forderung im Rahmen des Hilfeleistungsabkommens zwischen den beiden Ländern nachkommen, sobald das lichtensteinische Gesundheitswesen an den Anschlag kommt. Konkret stellt die Schweiz dem Fürstentum im Bedarfsfall 16 Sanitätssoldaten zur Verfügung.

Was bedeutet die Pandemie für die Schweizer Wirtschaft?Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) geht im ersten Semester des Jahres 2020 von einer Schrumpfung des Wirtschaftswachstums von 1,5 Prozent aus. Gegenüber der Dezember-Prognose ist das ein Minus von 2,8 Prozent.

Von Konkursen bedroht sind besonders Gastronomiebetriebe, Reisebüros, Veranstalter sowie die Transportbranche. Den Betrieben fehlen die Einnahmen, während die hohen Fixkosten wie Löhne, Mieten oder Versicherungen bestehen bleiben. Auch Kindertagesstätten und Bauern kommen in eine immer prekärere Lage und werden darum teilweise vom Bund unterstützt.

Der Bundesrat hat am Freitag (3. 4.) die Wirtschaftshilfe von bisher 20 Milliarden auf 40 Milliarden Franken aufgestockt. Das Geld steht für Überbrückungskredite zur Verfügung. Damit soll die Liquidität von Unternehmen, insbesondere von KMU, gesichert werden. Der Bund sichert Kredite bis 500 000 Franken zu 100 Prozent und Kredite zwischen 500 000 Franken und 20 Millionen Franken zu 85 Prozent ab. 

Da die unbürokratische Kreditvergabe ein gewisses Missbrauchspotenzial berge, will die Regierung Sicherungen einbauen: Zu Unrecht oder mehrfach beantragte Kredite sollen rasch rückgängig gemacht werden. Durch Verknüpfung von Mehrwertsteuer- und anderen Daten sollen falsche Umsatzangaben eruiert werden. Schliesslich soll das Finanzdepartement Vorschläge zu einer möglichen Verschärfung der Straf- und Haftungsbestimmungen prüfen.

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So gelangt ein Unternehmen an einen Kredit.Die Finanzmarktaufsicht Finma und die Schweizerische Nationalbank SNB unterstützen das erste Liquiditätspaket des Bundesrats und rollen ihrerseits weitere Massnahmen aus. SNB-Präsident Thomas Jordan gab bekannt, die SNB sorge dafür, dass die Banken die Kredite mit geringen Risiken vergeben könnten. Die Banken sollten dafür die Kreditfazilitäten bei der SNB voll ausnutzen. 

Derweil steigt die Anzahl Gesuche Kurzarbeit weiter schnell an: Bis Freitagabend (3. 4.) wurde für 1,3 Millionen Angestellte Kurzarbeit angemeldet. Das entspricht einem Viertel der Beschäftigten in der Schweiz.Auch Selbständige wie Taxifahrer, Gärtner oder allgemein praktizierende Ärzte sollen in Härtefällen unterstützt werden. Sie dürfen zwar im Prinzip weiterarbeiten, ihr Geschäft ist aber wegen des fast stillgelegten Wirtschaftslebens weitgehend zusammengebrochen. Der Bundesrat beauftragte am Mittwoch (1. 4.) das Departement des Innern, das Seco und andere Ämter, entsprechende Abfederungsmassnahmen bis zum 8. April zu prüfen. Ziel ist es, Selbständige aufzufangen und Insolvenzen aufgrund von Liquiditätsengpässen zu verhindern.

Die Strassen sind leer, die Restaurants bleiben zu. Das Coronavirus hat die Schweiz fest im Griff. Im Bild: Winterthur.Karin Hofer / NZZWerden bestimmte Güter knapp? Die Versorgung der gesamten Bevölkerung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Waren des täglichen Gebrauchs ist laut Bundesrat sichergestellt. Lebensmittelläden, Take-aways, Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Apotheken bleiben geöffnet, ebenso Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen, Hotels, die öffentliche Verwaltung und soziale Einrichtungen. 

Auch die Versorgung mit Schutzmasken ist bis auf weiteres sichergestellt. Laut Bund können die Schutzmasken derzeit länger als nach Standardnorm vorgesehen (zwei bis vier Stunden) getragen werden und müssen daher weniger oft gewechselt werden. Das BAG hat ausserdem Privatpersonen, die viele Schutzmasken vorrätig haben, dazu aufgerufen, diese an Pflege- oder Altersheime abzugeben.

Der Bund verpflichtet die Kantone zudem, ihre aktuellen Bestände an medizinischem Material zu melden. So sollen Versorgungsengpässe frühzeitig erkannt und behoben werden. Es geht dabei unter anderem um Beatmungsgeräte, Diagnosetests, chirurgische Masken oder Schutzanzüge sowie gewisse Arzneimittel. Fiebersenkende Mittel hat der Bundesrat bereits rationiert: Es darf nur noch eine Packung pro Person abgegeben werden.

Welche Einschränkungen gibt es im öffentlichen Verkehr?Die Bahn- und Busunternehmen dünnen wegen der Coronavirus-Pandemie ihre Fahrpläne aus. Reisende müssen mit Anschlussbrüchen, Ausfällen und Verspätungen rechnen. Der Verkehr nach Italien wurde auf Anordnung der italienischen Behörden gänzlich eingestellt. Der Online-Fahrplan der SBB soll während der Abbauphase spätestens um 20 Uhr die aktuellen Verbindungen des Folgetags anzeigen.

Auch der internationale Flugverkehr ist beinahe zum Stillstand gekommen. Die Swiss hat auf einen Minimalflugplan mit einem Langstreckenflugzeug und fünf Kurzstreckenmaschinen umgestellt.Woran arbeiten Forscher in der Schweiz?Die Forschung in der Schweiz weist aktuell drei Schwerpunkte auf. Das Universitätsspital Zürich forscht mit einem neuen Antikörpertest. Im Gegensatz zu den derzeit verwendeten Tests, bei denen ein Rachenabstrich auf Viruspartikel untersucht wird, testen die Forscher mit ihrer Neuentwicklung das Blut auf Antikörper. Diese werden gebildet, wenn Personen eine Sars-CoV-2-Infektion durchgemacht haben. Auch diejenigen, bei denen die Infektion mit wenigen oder gar keinen Symptomen abgelaufen ist, könnten so erkannt werden.

Ein weiterer Fokus der Forschung in der Schweiz liegt auf der Behandlung erkrankter Patienten. Hier werden in erster Linie nicht neue Medikamente entwickelt, sondern bereits zugelassene auf ihre Wirksamkeit bei Patienten mit Covid-19 getestet. Mehr dazu lesen Sie

hier.Epidemiologen von der Universität Bern und Basel berechnen die Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz und prognostizieren, wann die Spitäler an ihre Grenzen kommen. Die Prognosen finden Siehier. Weiterlesen: Neue Zürcher Zeitung »

Unklare Formulierung - Lockerungen nach dem 26. April oder schon vorher? Und dann wird man merken, dass es zu kurz war und wir werden den ganzen Sch... von vorne beginnen. Und wahrscheinlich werden die Schulen als erstes geöffnet, wo Social Distancing nun wirklich nicht möglich ist. Scheissvorstellung gerade. Da kann ich auch jetzt gleich wieder raus.

feiglinge im quadrat .... ja unsere 7 armleuchter ....

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