Coronavirus in China: Die neusten Entwicklungen | NZZ

Coronavirus, Erstmals Seit Ausbruch Des Virus Werden Mehr Neu Gemeldete Fälle Ausserhalb Chinas Festgestellt Als, Wissenschaft, Nachrichten

Italien übernimmt wegen #Coronavirus vorerst keine Asylsuchenden mehr aus Dublin-Staaten, Iran mit weiteren Fällen, in Teneriffa sitzen 1000 Hotelgäste fest – die aktuellen Entwicklungen zum neuartigen Coronavirus

Coronavirus, Erstmals Seit Ausbruch Des Virus Werden Mehr Neu Gemeldete Fälle Ausserhalb Chinas Festgestellt Als

2/26/2020

Italien übernimmt wegen Coronavirus vorerst keine Asylsuchenden mehr aus Dublin-Staaten, Iran mit weiteren Fällen, in Teneriffa sitzen 1000 Hotelgäste fest – die aktuellen Entwicklungen zum neuartigen Coronavirus

Über 2700 Personen sind bisher in China an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, über 78 000 gelten dort als infiziert. Inzwischen sind über 40 Länder betroffen. Ausserhalb Chinas gibt es grössere Epidemien vor allem in Südkorea, Italien und Iran.

Was ist der Name der Krankheit? Die WHO hat auf einer Konferenz in Genf im Februar 2020 der Krankheit und dem Erreger je einen neuen wissenschaftlichen Namen gegeben. Der Name Covid-19 bezeichnet die neuartige Lungenkrankheit und leitet sich ab von Corona, Virus und Disease (dem englischen Wort für Krankheit), ergänzt um das Jahr der Entdeckung 2019. Auch der Auslöser der Krankheit, das Virus, erhielt einen eigenen Namen: Sars-CoV-2. Die WHO erhofft sich so einen schnellen und fundierten Austausch der bisherigen Erkenntnisse unter den Wissenschaftern. Weiterhin gebräuchlich ist der bisherige Name Coronavirus. Angestellte des Gesundheitssektors nehmen in einem für die Passagiere der «Diamond Princess» neu gebauten Haus ihre Arbeit auf, Fo Tan in Hong Kong. 20. Februar. Tyrone Siu / Reuters Wie viele Menschen haben sich inzwischen angesteckt und wie viele sind gestorben? Das Coronavirus wurde bis Mittwoch (26. 2.) bei mehr als 78 000 Personen in Festland-China nachgewiesen. Über 2700 Personen sind in dem Land an der durch das Virus verursachten Lungenerkrankung gestorben. Mittlerweile sind in allen Regionen und Provinzen Chinas Infektionen nachgewiesen. Ausserhalb Festland-Chinas wurden bis zum 26. Februar über 50 Todesfälle und über 3000 Infektionen bestätigt. Es sind insgesamt über 40 Länder betroffen. Die grössten Infektionsherde ausserhalb Chinas befinden sich in Südkorea, Italien und Iran. Eine Frau mit Gesichtsmaske wird am Eingang eines Wohnkomplexes in der chinesischen Hafenstadt Tianjin von einem Gerät automatisch mit Desinfektionsmitteln eingesprüht. Aufnahme vom 11. Februar 2020. Stringer / Reuters Die Zahl der Infektionen und Toten übertrifft die der Sars-Infektionen vor 17 Jahren bei Weitem. An dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (Sars) waren 2002/2003 laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 8096 Menschen erkrankt, 774 starben. Vor einer U-Bahn-Station in Peking kontrollieren Mitarbeiter in Schutzkleidung am 25. Januar die wenigen Passanten. Wu Hong / EPA Was unternimmt China, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern? China hat sofort drastische Massnahmen ergriffen: In der Provinz Hubei wurden 50 Millionen Menschen in mehr als einem Dutzend Städten weitgehend von der Aussenwelt abgeschottet. Auch in drei Grossstädten ausserhalb der Provinz Hubei hat China die Bewegungsfreiheit von weiteren zwölf Millionen Menschen massiv eingeschränkt. In den betroffenen Städten wurden Flüge sowie Fern- und Nahverkehr gestoppt. Seit dem 16. Februar gilt zudem ein umfassendes Fahrverbot für die Provinz. Private Fahrten sind nicht mehr zugelassen. Die Regierung verlängerte zudem die Ferien über das Neujahrsfest hinaus. Etliche Veranstaltungen in Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum Neujahrsfest in China waren abgesagt worden. Zudem rief die Regierung dazu auf, Hochzeiten zu verschieben und Trauerfeiern in kleinem Rahmen abzuhalten, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Da am 3. Februar die wegen des Virus verlängerten Neujahrsferien endeten, nahm der Reiseverkehr in China allerdings wieder zu. Menschen, die nach Peking zurückkehren, müssen sich seit dem 14. Februar für zwei Wochen zu Hause oder in einem speziellen Zentrum unter Quarantäne stellen. Aus Angst vor einer weltweiten Ausbreitung empfahl die Regierung in Peking zudem allen Chinesen, von Auslandreisen vorerst abzusehen. Zuvor hatte Peking bereits alle Pauschalreisen ins Ausland gestoppt. Mit dem Coronavirus infizierte Personen können in der Inkubationszeit schon selbst ansteckend sein. Experten gehen in der Regel von bis zu 14 Tagen aus. Da vermutet wird, dass das Virus von einem Markt mit wilden Tieren auf den Menschen übertragen wurde, hat der Ständige Ausschuss des chinesischen Volkskongresses am 24. Februar den Handel und Verzehr wilder Tiere umfassend verboten. Die Verfügung erstreckt sich auch auf wilde Tiere, die gezüchtet oder in Gefangenschaft gehalten werden. Die Jagd, der Handel und der Transport für den Konsum sind damit verboten. Jeder Verstoss solle schwer bestraft werden. Auch der Einsatz von wilden Tieren in der wissenschaftlichen Forschung soll streng überprüft werden und sei genehmigungspflichtig. Bereits zuvor hatten die chinesischen Behörden den Handel und Transport wilder Tiere vorübergehend verboten. Zuchtfarmen sind seither unter Quarantäne gestellt. Alle Plattformen – von Frischmärkten über Supermärkte und Restaurants bis hin zu Online-Geschäften – mussten den Verkauf einstellen. Zur Behandlung der Lungenkranken haben Chinas Behörden inzwischen mehr als 21 000 medizinische Fachkräfte aus dem ganzen Land in die Provinz Hubei entsandt. In Wuhan wurden ausserdem innerhalb weniger Tage zwei neue Spitäler gebaut, wo mit dem Coronavirus Infizierte behandelt werden sollen. Ähnlich war China bei der Sars-Epidemie 2003 vorgegangen, als Peking innerhalb von nur einer Woche mit 7000 Arbeitern ein neues Spital hochzog. Ein Siebtel aller in China an Sars Erkrankten wurde dort behandelt. Am Dienstag, den 28. Januar, werden die Fundamente für das erste Notspital in Wuhan betoniert... Getty ... am Sonntag, den 2. Februar, steht das Spital mit 1000 Betten kurz vor der Fertigstellung. AP Wie reagieren andere Staaten und Unternehmen auf den Ausbruch? Immer mehr Länder versuchen sich von China abzuschotten. Australien und Neuseeland haben als erste Länder ein Einreiseverbot für China-Reisende verhängt. Die USA haben wegen des Coronavirus eine «gesundheitliche Notlage» ausgerufen. Viele asiatische Staaten haben die Einreiseregeln für Chinesen verschärft (Singapur und Hongkong) oder lassen gar keine chinesischen Staatsbürger ins Land und machen die Grenzen dicht – so wie Russland. Mehrere Länder und Fluggesellschaften haben die direkten Flugverbindungen von und nach China bis auf Weiteres eingestellt. Wegen der Lungenkrankheit haben mehrere Länder ihre Staatsangehörigen aus der schwer betroffenen Metropole Wuhan ausgeflogen. Wie etwa in den USA müssen die Menschen auch zum Beispiel in Deutschland zuerst zwei Wochen Quarantäne aussitzen. Der Ausbruch des Virus dauert etwa eine Woche. Damit ist man mit zwei Wochen Isolation auf der sicheren Seite, dass die betroffenen Personen gesund sind. In Italien sind Ende Februar nach einem Anstieg der Zahl von Infizierten auf über 374 und dem Tod von 12 Personen (26. 2.) mehrere Orte nahe Mailand sowie im benachbarten Venetien abgeriegelt werden. Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten. Der schwedische Möbelkonzern Ikea war eines der ersten Unternehmen, dass aus Sorge um die Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern vorübergehend alle Warenhäuser in China schloss. Andere Konzerne wie H&M zogen nach. Auch Automobilhersteller wie Volkswagen und Flugzeughersteller wie Airbus oder Boeing schlossen ihre Fabriken in China vorübergehend. Die vietnamesischen Behörden haben die Kommune Son Loi wegen des Coronavirus seit Donnerstag (13. 2.) für zunächst 20 Tage unter Quarantäne gestellt. Zu diesem Schritt hätten sich die Behörden entschlossen, nachdem sechs Infektionen in der Kommune nachgewiesen wurden. In Son Loi leben rund 10 000 Personen. Busse bringen erste Passagiere, die das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess verlassen dürfen, zum Bahnhof von Yokohama, 19. Februar 2020. Tomohiro Ohsumi / Getty Seit Anfang Februar stehen die rund 3000 Passagiere des Kreuzfahrtschiffes «Diamond Princess» unter Quarantäne im Hafen von Yokohama, Japan. Issei Kato / Reuters Besonders nach dem Ausbruch der Epidemie in Italien zeigen sich manche Balkanstaaten besorgt. Die Regierung in Athen wies Schulen in ganz Griechenland an, Klassenreisen nach Italien abzusagen . Schüler, die sich bereits in Italien befänden, müssten bei der Rückkehr allerdings nicht in Quarantäne, hiess es weiter. Italien ist in Griechenland ein äusserst beliebtes Reiseziel für Klassenfahrten. Auch in Albanien bereitet die Situation in Italien Sorge. In den dort betroffenen Regionen sollen zahlreiche Albaner und Kosovaren leben, wie der Zeitung zu entnehmen ist. Rückkehrer aus Italien werden am Flughafen in Tirana besonders kontrolliert. Das baltische EU-Land Litauen hat als vorbeugende Massnahme gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus am 26. Februar den landesweiten Notstand ausgerufen. In Litauen sind bisher noch keine Fälle nachgewiesen worden. Nach Regierungsangaben soll die Notstandserklärung dazu beitragen, die Arbeit der zuständigen Institutionen einfacher zu koordinieren. Auch könnten damit im Ernstfall rasch staatliche Ressourcen mobilisiert werden, hiess es in einer Mitteilung. In Italien waren bis Mittwoch (26. 2.) 374 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 erfasst worden. Mittlerweile sind zwölf Personen daran gestorben. Damit ist Italien das europäische Land mit den weitaus meisten erfassten Sars-CoV-2-Infizierten und weltweit das am drittstärksten betroffene Land. Kartengrundlage: Weiterlesen: Neue Zürcher Zeitung

Dabei wäre es gerade jetzt wichtig für Blutauffrischung zu sorgen. Diese Leute sind jung und gehören zur gesündesten Gruppe in Italien. tinas69253718 Keine Angst. Die Merkel- Bande wird ihre Goldstückchen dann halt direkt einfliegen lassen, kein Problem! Kein Virus ist illegal!

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