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Coronavirus: Die Welt im Notstand – alle News im Liveticker

BAG meldet 1130 neue Corona-Fälle bei 21'400 Tests ++ Positivitätsrate 5,3 % ++ 16 Todesfälle.

02.03.2021 16:16:00

BAG meldet 1130 neue Corona-Fälle bei 21'400 Tests ++ Positivitätsrate 5,3 % ++ 16 Todesfälle.

Corona Schweiz: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz.

Experten rechneten damit, dass jährlich rund sechs Millionen Österreicherinnen und Österreicher geimpft werden müssten. «Die Pandemie wird uns noch lange Zeit beschäftigen mit verschiedenen Mutationen.»Die Präsidentin des österreichischen Verbands der Impfstoffhersteller, Renée Gallo-Daniel, erklärte im ORF-Radio, es sei wichtig, lokal eine Impfstoffproduktion zu haben. Zwar dauerten die Errichtung oder auch nur die Umrüstung einer Produktionsstätte Monate bis viele Jahre.

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Es sei aber sinnvoll, längerfristig zu denken und für künftige Pandemien gerüstet zu sein.(sda/dpa)10:44Luzerner Arzt akzeptiert Entzug der Praxisbewilligung nichtDer Luzerner Arzt, der sich gegen die Coronaschutzmassnahmen gestellt hat, akzeptiert den Entzug seiner Praxisbewilligung nicht.

Er werde sich auf jeden Fall wehren,erklärte er auf dem Youtube-Kanal «Stricker TV».Der Arzt sagte, ihm sei die Bewilligung entzogen worden, weil er gemäss Kantonsarzt ein «Gefährder der öffentlichen Gesundheit» sei. headtopics.com

Der Entzug sei zwar noch provisorisch, aber zeitlich unbefristet, und er würde damit wohl auch in einem anderen Kanton nicht mehr praktizieren können.Der Arzt sagte, es gebe Punkte, in denen er angreifbar sei. Die Massnahme sei aber «völlig unverhältnismässig». Die vom Kantonsarzt gemachte Begründung reiche für den Entzug der Bewilligung nicht aus. Die Massnahme sei eine Vorverurteilung.

Nach Aussagen des Arztes beruht der Entzug der Praxisbewilligung stark auf Medienberichten über ihn.Er sagte, er habe zwar bis im Januar ohne Maske seine Patientinnen und Patienten behandelt.Es gebe aber keine Beweise dafür, dass es deswegen zu Ansteckungen gekommen sei.

Der vorsorgliche Entzug der Praxisbewilligung war am Montag von verschiedenen Medien gemeldet worden. Der Kanton Luzern informierte darüber nicht, weil es sich um ein laufendes Verfahren handle.Am Abend demonstrierten in Luzern 350 Personen für den Arzt aus einer Agglomerationsgemeinde.

(sda)WHO hält Ende der Corona-Pandemie in diesem Jahr für unrealistischDie Weltgesundheitsorganisation rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie.«Es wäre sehr verfrüht und unrealistisch zu glauben, dass wir bis Ende des Jahres mit diesem Virus fertig werden» headtopics.com

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, sagte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan am Montagabend in Genf.Bei klugem Handeln könnten jedoch «die Krankenhauseinweisungen, die Todesfälle und die Tragödie beendet werden, die mit dieser Pandemie einhergehen».Der Fokus der WHO sei weiter darauf gerichtet, die Infektionen so gering wie möglich zu halten und so viele Menschen wie möglich zu impfen.

Im Vergleich zu vor zehn Wochen sei die Situation viel besser, sagte Ryan mit Blick auf die Auslieferung erster Impfstoffe gegen das Virus. «Noch stehen wir aber vor einer grossen Herausforderung», betonte er.Noch habe das Virus die Oberhand.

Die Kontrolle über die Pandemie könne aber beschleunigt werden, wenn die Impfstoffe begännen, sich signifikant auf die Übertragungsdynamik und das Übertragungsrisiko auszuwirken. (sda/dpa)9:50Ghost Festival knackt Millionengrenze

Von Anfang an war klar, dass das Ghost Festival nie stattfinden würde – und trotzdem wurden 34'500 Tickets verkauft. Wie die Veranstalter am Montagabend in einem Communiqué mitteilten,brachte die Solidaritätsaktion für Schweizer Musikschaffende mehr als 1,2 Millionen Franken ein. headtopics.com

Die Einnahmen von je mindestens 1000 Franken werden auf die 1299 involvierten Künstlerinnen und Künstler sowie Berufsleute aus Bereichen wie Ton- und Lichttechnik, Booking oder Management aufgeteilt.Da bis Mitte März weiter gespendet und Merchandising-Artikel eingekauft werden können, wird die Schlussabrechnung erst Anfang April vorliegen.

Das Ghost Festival mit rund 300 involvierten Bands und Solokünstlern war für den 27. und 28. Februar geplant. Ziel der Aktion war es, die derzeit zum Schweigen verurteilte Musikbranche zu würdigen. Im Line-up vertreten waren Namen wie Anna Rossinelli, Lo & Leduc, Puts Marie oder Veronica Fusaro.

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Wie im Vorfeld zu lesen war, wollen einige Begünstigte auf die Gage verzichten.(sda)9:41Neue Corona-Warnapp soll Infektionsketten nach Events unterbrechenDie Schweizer Corona-App NotifyMe Check-in warnt Personen, die mit einem Infizierten dieselbe Veranstaltung besucht haben – selbst wenn die Sicherheitsabstände gewahrt wurden.

Die Anwendung, die auf dem Protokoll namens CrowdNotifiert basiert, arbeitet dezentral, zeichnet keine persönlichen Daten auf und verwendet weder Bluetooth noch GPS.Mit Sars-Cov-2 beladene Aerosole halten sich länger als Tröpfchen in der Luft. Gerade wenn sich ein Infizierter über eine längere Zeit in einem schlecht belüfteten Raum aufhält, steigt deshalb wohl das Risiko, andere anzustecken – selbst wenn der Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten wird. So können Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zu Corona-Hotspots werden.

Die Macher der SwissCovid-App entwickelten nun ein neues Protokoll mit dem Namen CrowdNotifier, das helfen soll, Infektionsketten umfassender zu unterbrechen als die gängige App. Die SwissCovid-App schlägt Alarm, wenn Personen länger als 15 Minuten eng mit einem Infizierten in Kontakt waren.

Um die App zu nutzen, erstellt der Veranstalter einen QR-Code, den die Teilnehmenden des Events einscannen und mit einem Klick ihre Ankunft sowie Abreise vermerken. Diese Informationen bleiben auf dem eigenen Handy für 14 Tage gespeichert und fliessen nicht in eine zentrale Datenbank. Wird eine Person nach dem Event positiv auf das Coronavirus getestet, erfolgt eine automatische Benachrichtigung an alle Teilnehmenden, die sich zur selben Zeit im Raum mit der infizierten Person aufgehalten haben.

Seit Ende Januar läuft an der EPFL ein Pilotprojekt mit der App, die bereits auf den gängigen App-Stores verfügbar ist. Künftig könnte NotifyMe Check-in auch in ein Upgrade der SwissCovid-App einfliessen, so die EPFL. (sda)9:15

St. Galler «Beizen für Büezer» bewirten erste GästeDamit im Freien arbeitende Personen am Mittag eine warme Mahlzeit einnehmen können, dürfen Restaurants im Kanton St. Gallen seit Montag als Betriebskantinen öffnen. Bis Dienstagmorgen haben sich 45 Betriebe angemeldet.

Restaurants, die als Betriebskantinen dienen, dürfen seit dem 1. März unter der Woche zwischen 11 und 14 Uhr öffnen.Zugang haben ausschliesslich Berufsleute aus dem Landwirtschaftssektor und dem Bausektor sowie Handwerkerinnen und Handwerker und Berufstätige auf Montage.

Der Kanton St. Gallen hat auf seiner Homepage eine Liste der Gastronomiebetriebe veröffentlicht, die als Betriebskantinen für Berufstätige im Ausseneinsatz freigeben sind.Die bis Dienstagmorgen dort registrierten 45 Betriebe verteilen sich auf das ganze Kantonsgebiet

– von Bad Ragaz bis Wil. Auffallend ist die grosse Zahl von Betrieben in der Stadt St. Gallen (9).«Wir sind froh, dass wir wieder arbeiten dürfen», sagte Rita Egger vom Gasthaus Metzgerei Brauerei Egger in Berneck. Am Dienstagmittag gehe es los. Es gebe schon erste Reservationen. Die Arbeiter seien froh, endlich wieder an einem Tisch zu Mittag essen zu können. Rita Egger erwartet vor allem Lastwagenfahrer und Bauarbeiter. «Wir sind nur fünf Minuten von der Autobahn entfernt.»

Finanziell lohne sich der Aufwand nicht, aber man wolle den Firmen, die ihnen die Treue gehalten hätten, entgegenkommen.(sda)9:04Ständeräte wollen gratis Tests im Zwei-Wochen-RhythmusDer Bundesrat steht unter Druck. Die Forderungen nach einer vorzeitigen Öffnung von Beizen und Freizeitbetrieben am 22. März sind laut. Ein wichtiger Faktor in der Eindämmung der Corona-Pandemie stellt das Testen dar.

Aus diesem Grund verlangt die ständerätliche Gesundheitskommission vom Bund Gratistests für alle, berichtet derBlick. Konkret sollen sich bis vorerst Ende Juni alle Einwohnerinnen und Einwohner alle zwei Wochen gratis testen lassen können. Vorgeschlagen hat dies FDP-Ständerat Josef Dittli (63). Gegenüber dem Blick sagt er: «Der Bund muss die Durchführung regelmässiger Tests forcieren. So könnten die Tests auch zur Rückkehr ins normale Leben genutzt werden – etwa für den Zugang zu Grossveranstaltungen oder Ferienreisen.»

Zudem könnten auch die Schnelltests an Flughäfen, Bahnhöfe oder zu Hause vermehrt eingesetzt werden. Dafür würden sich die einfacheren Spucktests anbieten. «Es muss mehr und weniger kompliziert getestet werden, das kommt uns unter dem Strich günstiger», so Dittli. (saw)

4:47Novavax erwartet US-Zulassung seines Coronavirus-Impfstoffs im MaiDer Coronavirus-Impfstoff der US-Pharmakonzerns Novavax soll im Mai in den USA zugelassen werden, falls die US-Arzneimittelbehörde FDA grünes Licht gibt.Grundlage für die Zulassung seien die Daten aus einer Studie, die das Unternehmen in Grossbritannien gesammelt habe.

Dies teilte Novavax-Konzernchef Stanley Erck am Montag (Ortszeit) mit. In den kommenden Wochen solle dafür eine vollständige Auswertung der Studie vorliegen.Vorläufige Daten aus der britischen Studie zeigten, dass der Coronavirus-Impfstoff

zu etwa 96 Prozent gegen die ursprüngliche Version des Coronavirus und zu rund 86 Prozent gegen die nunmehr weit verbreitete britische Coronavirus-Variante wirksamsei, hiess es weiter. Die Schweiz hat bei Novavax 6 Millionen Impfdosen bestellt. (sda/reu)

2:17Trump wurde vor Auszug aus Weissem Haus gegen Corona geimpftDer frühere US-PräsidentDonald Trump und seine Ehefrau Melaniasollen noch vor ihrem Auszug aus dem Weissen Haus gegen das Coronavirus geimpft worden sein. Das berichteten die «New York Times» und der Nachrichtensender CNN am Montag unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Trump-Berater.

Um Vertrauen in die Sicherheit der Impfstoffe zu stiften, hatten sich unter anderen der neue US-Präsident Joe Biden, Vizepräsidentin Kamala Harris und zuvor auch Ex-Vizepräsident Mike Pence öffentlich impfen lassen. Trump dagegen verknüpfte das Thema Impfen vor allem mit Eigenwerbung: Er sieht es auch als seinen Verdienst an, dass gegen das neuartige Virus so schnell Impfstoffe entwickelt wurden.

Mitte Dezember hatte die damalige Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, gesagt,Trump sei offen für eine Impfung und wolle die Amerikaner auch dazu ermuntern. Pläne für eine Impfung Trumps gebe es aber nicht, sagte sie damals. Donald und Melania Trump waren im vergangenen Herbst an Covid-19 erkrankt. Der Ex-Präsident musste deswegen im Krankenhaus behandelt werden. (sda/dpa)

23:34Comic-Con in San Diego wegen Corona abgesagtDie grosse Comic-Con-Messe im kalifornischen San Diego mit über Hunderttausend Besuchern, bei der Hollywood-Stars neue Filme vorstellen,fällt wegen Corona zum zweiten Mal aus. Die Veranstalter sagten das für Juli geplante mehrtägige Treffen am Montag ab.

Eine grosse Menschenansammlung sei vor dem Hintergrund der Pandemie immer noch nicht möglich, hiess es zur Begründung. Comic-Con-Fans müssen sich mit einemOnline-Event im kleinen Rahmenbegnügen. 2020 war die berühmte Messe zum ersten Mal in ihrer 50-jährigen Geschichte abgesagt worden.

1970 in San Diego gegründet, gilt die Comic-Con als Mutter aller Comic-Conventions. Comic- und Fantasy-Fans kommen dort mit den Machern und Darstellern von berühmten Charakteren zusammen. Studios geben mit Trailern und Diskussionsrunden Einblick in ihre Projekte. (sda/dpa)

23:21Lindt&Sprüngli erleidet Gewinneinbruch – Dividenden gibt's trotzdemBeim Schokoladenkonzern Lindt&Sprüngli hat die Coronakrise 2020 den Gewinn einbrechen lassen.Ähnliche tiefe Wertewie im letzten Jahr hatte das Unternehmen

letztmals 2014Trotz allem sollen die Aktionäre auch dieses Jahr in den Genuss einer Dividende kommen.Unter dem Strichsackte der Gewinn um rund 37 Prozent abauf noch 320,1 Millionen Franken, wie der Schokoladenhersteller mitteilte. Damit fiel das Unternehmen sogar noch weiter zurück als im Jahr 2014. Damals wies Lindt&Sprüngli einen Gewinn von 342,6 Millionen aus.

Analysten hatten mit einem ganz leicht höheren Reingewinn gerechnet.Die Aktionäre sollen nun trotzdem eine Ausschüttung von 1100 Franken je Namenaktie erhalten.Im Vorjahr hatten sie allerdings dank einer Sonderdividende noch insgesamt 1750 Franken pro Namenaktie bekommen. (awp/sda)

22:28Slowakei erhält russischen Impfstoff Sputnik VDie Slowakei hat eine erste Lieferung des russischen Impfstoffs Sputnik V erhalten.Der populistisch- konservative Regierungschef Igor Matovic und Gesundheitsminister Marek Krajci eilten am Montag persönlich zum Flughafen der ostslowakischen Stadt Kosice, um die ersten 200'000 Impfdosen in Empfang zu nehmen.

Nach organisatorischen Vorbereitungen könne man in rund zwei Wochen beginnen, die ersten 100'000 Bürgerinnen und Bürger zu impfen, erklärte Krajci am Flughafen.Regierungschef Matovic gab bekannt, dass die Slowakei insgesamt zwei Millionen Impfdosen aus Russland bestellt habe, die schrittweise bis Juni geliefert würden.

«Damit kann die Slowakei ihr Impftempo um mehr als 40 Prozent beschleunigen», erklärte Matovic. Bis kurz vor der Landung in Kosice hatte die Regierung geheim gehalten, dass sie ein Flugzeug zum Abholen der Impfstoffe nach Russland geschickt hatte. (sda/dpa)

21:58Frankreich weitet Anwendung von Astrazeneca-Impfstoff ausIm Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie weitet die französische Regierung die Anwendung des Impfstoffs von Astrazeneca aus.Auch Menschen in der Altersgruppe von 65 bis 75 Jahren können nun den Impfstoff dieses Herstellers erhalten, falls sie beispielsweise an Diabetes oder Bluthochdruck leiden

, wie Gesundheitsminister Olivier Véran am Montagabend im TV-Sender France 2 ankündigte. Von der Ausweitung seien potenziell rund 2,5 Millionen Franzosen betroffen.In Frankreich hatte die oberste Gesundheitsbehörde bisher empfohlen, den Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca vorzugsweise bei Erwachsenen unter 65 Jahren einzusetzen. Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Menschen ist stark von der Covid-19-Pandemie betroffen, es starben nach Behördenangaben bereits über 86'000 Menschen. (sda/dpa)

21:41Mehr als 50 Millionen Menschen in USA haben Corona-ErstimpfungIn den USA haben bislang mehr als 50 Millionen Menschen mindestens eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen.Insgesamt wurden bislang mehr als 76 Millionen Impfdosen verabreicht, wie aus Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC vom Montag hervorging.

Mehr als 25 Millionen Menschen bekamen demnach bereits zwei Impfdosen.Seit Dezember werden in den USA Menschen mit den beiden Präparaten der Unternehmen Pfizer/Biontech sowie Moderna geimpft, bei denen jeweils zwei Dosen nötig sind.Künftig kann ein drittes Vakzin zum Einsatz kommen: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte am Samstag eine Notfallzulassung für den Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson erteilt. Dieser entfaltet seine volle Wirkung schon nach Verabreichung einer Dosis.

Die Impfungen in den USA waren zu Beginn schleppend angelaufen, hatten zuletzt aber sehr an Tempo gewonnen.Der Corona-Koordinator des Weissen Hauses, Jeff Zients, sagte am Montag, zuletzt seien im Schnitt 1,7 Millionen Impfdosen am Tag verabreicht worden. (sda/dpa)

21:33Tschechien ordnet Corona-Massentests in Firmen anTschechien ordnet verpflichtende Corona-Massentests in allen mittleren und grossen Unternehmen an. Das beschloss die Regierung unter Ministerpräsident Andrej Babis auf einer Kabinettssitzung am Montagabend.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen rund 2,1 Millionen Arbeiter und Angestellte mindestens einmal getestet werden.Danach gelten wöchentliche Intervalle. Ausgenommen sind Kleinbetriebe mit weniger als 50 Beschäftigten.Für Firmen und Mitarbeiter ist die Teilnahme obligatorisch. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten der Corona-Antigen- Tests

. Alternativ können auch Selbsttests zum Einsatz kommen, die mit umgerechnet rund zweieinhalb Euro je Test bezuschusst werden. Bei Missachtung drohen den Unternehmen empfindliche Geldstrafen.Die Regierung reagiert damit auf Forderungen, stärker gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Büros und Fabrikhallen vorzugehen.

Der Gewerkschaftsdachverband CMKOS hatte sich für eine einwöchige Zwangs-Betriebspause über Ostern ausgesprochen. «Wir stoppen die Industrie nicht», entgegnete Wirtschaftsminister Karel Havlicek. Viele deutsche Unternehmen nutzen Tschechien als sogenannte «verlängerte Werkbank». (sda/dpa)

21:04Bund ruft Bevölkerung trotz Lockerungen weiter zur Vorsicht aufDer Bund hat die Bevölkerung am Montag trotz Lockerung der Corona-Massnahmen zur Vorsicht aufgerufen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) passte seine Informationskampagne an und bittet die Bevölkerung darin, vorsichtig zu bleiben und die Hygieneregeln einzuhalten.

Auf dem Bundesplatz in Bern etwa wurde ein neues, weisses BAG-Plakat aufgestellt mit der Verhaltensregel «Danke, dass Sie weiterhin Abstand halten».Daneben soll die Bevölkerung der Kampagne zufolge weiterhin die Hände gründlich waschen, in der Öffentlichkeit eine Maske tragen und die Kontakte einschränken.

Mit der vorsichtigen, schrittweisen Öffnung wolle der Bundesrat dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben wieder mehr Raum geben, teilte das BAG am Montag mit. Die epidemiologische Lage bleibe aber wegen der neuen, ansteckenderen Virusvarianten fragil.

Es gelte, vorsichtig zu bleiben und die epidemiologische Entwicklung achtsam im Blick zu behalten.(sda)US-Industrie wächst so kräftig wie seit drei Jahren nicht mehrDie US-Industrie gewinnt überraschend stark an Dynamik.Der Einkaufsmanager-Index stieg im Februar um 2,1 auf 60,8 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Februar 2018

, wie aus der am Montag veröffentlichten Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Von Reuters befragte Experten hatten weitgehend mit einer Stagnation gerechnet.Mit einem Wert von weit über 50 Zählern signalisiert der Index kräftiges Wachstum.

«Das Stimmungsbarometer der Industrie steigt unerwartet kräftig und liegt auf hohem Niveau, so dass die freundliche Perspektive in der Branche bestehen bleibt», erklärte Helaba-Volkswirt Ralf Umlauf.Die amerikanische Notenbank (Fed) werde gleichwohl an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten, denn Corona-Mutationen «bergen das Risiko einer Verlängerung der Krise».

Dies könnte besonders die Dienstleister belasten.Der US-Immobilienmarkt erhielt derweil weiter Rückenwind.Die Bauausgaben stiegen im Januar um 1,7 Prozent auf den Rekordwert von 1,5 Billionen Dollar, wie das Handelsministerium mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Statistik 2002. Experten hatten nur mit einem Anstieg von 0,8 Prozent gerechnet, nach einem Plus von revidiert 1,1 Prozent im Dezember. (awp/sda/reu)

19:24Türkei lockert Corona-Massnahmen in Provinzen mit geringem RisikoDie Türkei lockert die Coronavirus-Restriktionen in Regionen mit niedrigen Neuinfektionen. So würden Ausgangsbeschränkungen am Wochenende in einigen Provinzen aufgehoben, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montag.

Zudem könnten Restaurants und Cafés wieder eingeschränkt öffnen, ausser in Regionen mit hohem Infektionsrisiko. Auch Schulen würden teilweise wieder geöffnet.Ausgangsbeschränkungen am Abend blieben landesweit bestehen. Jede Woche werde das Infektionsgeschehen neu bewertet. Die Türkei hatte im Dezember wegen steigender Infektionszahlen unter anderem Ausgangsbeschränkungen am Wochenende und am Abend ab 21 Uhr erlassen.

Die 81 Provinzen der Türkei wurden zur Bewertung in vier Farbkategorien eingeteilt: Blau für niedriges Risiko, gelb für mittleres, orange für hohes und rot für sehr hohes Risiko.Istanbul ist als Provinz mit hohem Risiko eingestuft, die Hauptstadt Ankara als mittleres Risiko.

Ausgangssperren bleiben nach offiziellen Angaben in Provinzen mit hohem und sehr hohen Risiko bestehen, gelten aber nun nur noch sonntags und nicht mehr das ganze Wochenende. (sda/dpa)18:57Österreich startet Öffnung der Gastronomie im Bundesland Vorarlberg

Österreich geht trotz zuletzt deutlich gestiegener Corona-Zahlen seinen Weg der schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens nun auf regionaler Ebene weiter.Aufgrund der vergleichsweise geringen Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen werde es ab 15. März im westlichsten Bundesland Vorarlberg zu Lockerungen kommen

, kündigte Kanzler Sebastian Kurz am Montag an. Davon profitierten der Sport, die Kultur und die Gastronomie. Für den Rest des Landes gelte das Ziel, dass zu Ostern zumindest Gastronomie im Freien möglich werden solle.«Wir beginnen outdoor, bevor wir uns an weitere Indoor-Öffnungsschritte heranwagen können»

, sagte Kurz.Bei den Lockerungen sollten weiterhin Zutrittstests eine zentrale Rolle spielen.Jede Woche werde aktuell etwa ein Viertel der österreichischen Bevölkerung getestet, hiess es. Die Hoffnung ruhe auch auf der deutlichen Steigerung der Impfzahlen im März und April.

«Wir wissen, dass es für die Bevölkerung schon ein verdammt langes Jahr ist», sagte Kurz.Er verteidigte die Öffnung aller Geschäfte vor drei Wochen. Dies sei ein wichtiger und und richtiger Schritt gewesen.Allein seitdem seien 120'000 Menschen, die vorher arbeitslos oder in Kurzarbeit gewesen seien, wieder in Beschäftigung gekommen. (sda/dpa)

18:35WHO: Weltweite Corona-Zahlen steigen wiederDie weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen steigen wieder. Nach sechs Wochen mit sinkender Tendenz gebe es nun wieder einen Zuwachs, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag in Genf. Abgesehen von Afrika und der Region im westlichen Pazifik sei überall ein Aufwärtstrend zu beobachten.

«Das ist enttäuschend, aber nicht überraschend.» Ursachen könnten die Corona-Lockerungen und die ansteckenderen Varianten des Virus sein– «und dass die Menschen weniger vorsichtig werden», sagte Tedros.Der WHO-Chef ermahnte die internationale Gemeinschaft erneut, nicht allein auf Impfungen zu setzen.

Grundsätzliche Hygieneregeln seien weiterhin Fundament der Pandemie-Bekämpfung. Erfreulich sei, dass endlich die Impfung von medizinischem Personal in den ärmeren Ländern begonnen habe, zum Beispiel in Ghana und der Elfenbeinküste.

Bis Ende Mai erwarte die WHO, dass 237 Millionen Dosen Impfstoff zur Verteilung in 142 ärmeren Ländern bereitstünden.Tedros fügte hinzu: «Es ist bedauerlich, dass dies beinahe drei Monate nach dem Impfstart in manch besonders reichen Ländern passiert.» (sda/dpa)

17:40Luzerner Arzt darf vorläufig nicht mehr praktizierenDer Kanton Luzern hat einem Arzt, der sich gegen Corona-Schutzmassnahmen gestellt hatte, vorsorglich die Bewilligung entzogen.Er soll schwerwiegend die Berufspflichten seines Standes verletzt haben.

Der Kanton Luzern bestätigte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA die Massnahme. Zu Details in laufenden Verfahren würden keine Auskünfte gegeben, erklärte ein Sprecher des Gesundheits- und Sozialdepartements.Gemäss SRF wird dem Arzt aus Ebikon LU vorgeworfen, bei Behandlungen von Patientinnen und Patienten in seiner Praxis keine Schutzmaske getragen und Maskendispensationen auf schriftliche Anfrage hin ausgestellt zu haben.

Zudem habe er mit unbelegten Aussagen zur Corona-Impfung die Bevölkerung unbegründet verängstigt.Am Montagabend soll in der Stadt Luzern eine Solidaritätsdemonstration für den Arzt stattfinden.Die Luzerner Polizei bestätigte auf Anfrage, sie habe Kenntnis davon, dass anonym zu einer Kundgebung aufgerufen wurde. (sda)

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten BegriffeCoronavirensind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.Sars-Cov-2ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde. Weiterlesen: watson News »

Idiot! ...That arent effective against variants clickbait Fragt sich nur für welche Strategie! Da sieht man wie verlogen dieses Amt ist - Selbsttest sind definitiv was gutes und sollten schnellstmöglichst in der 🇨🇭 freigegeben werden!