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Coronavirus: Alle News zur aktuellen Situation

Covid-19 hat laut BAG die Zahl anderer Infektionskrankheiten rund 20% reduziert.

26.07.2021 12:58:00

Covid-19 hat laut BAG die Zahl anderer Infektionskrankheiten rund 20% reduziert.

Corona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz und weltweit.

Liveticker: Corona National+International 26.07.21Schicke uns deinen Input11:55BAG: Covid-19 hat die Zahl anderer Infektionskrankheiten reduziertDeutlich weniger Infektionen im vergangenen Jahr, mit Ausnahme solcher durch Zeckenbisse: Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Abstimmungskampf - Bundesrat eröffnet Schlacht ums Covid-Gesetz – «es gibt keinen Plan B» Corona: Swiss droht Impfverweigerern beim Kabinenpersonal mit Kündigung Keine Gnade mit Impfunwilligen - Swiss stellt erste ungeimpfte Mitarbeitende im Januar auf die Strasse

Demnach gingen die meldepflichtigen Infektionskrankheiten im Vergleich zu 2019 um rund 20 Prozent zurück.Erklärt werden könne dies durch den Rückgang der Übertragungen aufgrund von Massnahmen gegen Covid-19, heisst es im BAG-Bulletin, das am Montag veröffentlicht wurde. Im Jahr 2020 gab es demnach rund 65'000 Meldungen.

Der Rückgang der Fälle reichte von 15 Prozent bis 90 Prozent im Vergleich zu den erwarteten Werten auf Basis der Jahre 2015 bis 2019.Einzig die Zahl der Fälle von zeckenübertragener Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) stieg im Jahr 2020 an (+13 Prozent). headtopics.com

Neben den verordneten Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus erklärt das BAG diesen Rückgang der Zahlen mit individuellen Verhaltensänderungen und mit einer vom Gesundheitssystem bedingten Untererfassung der Fälle. Dies seien aber lediglich mögliche Erklärungen.

Es gebe zwei verschiedene Mechanismen, die die Abnahmen begründen können, so das BAG: Erstens, dass bei gleicher Häufigkeit der Erkrankung in der Bevölkerung insgesamt weniger Fälle gemeldet wurden. Die tiefere Anzahl an gemeldeten Fällen müsse somit nicht notwendig eine Abnahme der Übertragungen widerspiegeln, sondern eine Untererfassung der tatsächlichen Fälle, weil Erkrankte keinen Arzt aufsuchten oder aufsuchen konnten.

Zweitens könne es sein, dass die 2020 erlassenen Massnahmen und Empfehlungen zur Kontrolle von Covid-19 auch zu einer Reduktion der Übertragung von anderen Erregern geführt haben. Für jede Krankheit dürften die beiden Mechanismen unterschiedlich stark die Fallzahlen beeinflusst haben, folgert das BAG. (sda)

11:29Graubünden testet Walk-in-Impfungen gegen CoronaDer Kanton Graubünden bietet probehalber Walk-in-Impfungen gegen das Coronavirus an. Impfwillige können sich im Rahmen des zweitägigen Pilotbetriebes ohne Voranmeldung impfen lassen. headtopics.com

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Um den Zugang zur Corona-Impfung zu erleichtern, werden im Impfzentrum in der Stadthalle Chur am kommenden Freitag und Samstag erstmals die Walk-in-Möglichkeiten geboten, wie die kantonale Kommunikationsstelle Coronavirus am Montag mitteilte.Personen ab 18 Jahren erhalten die Impfung in der Mittagspause ohne Voranmeldung.

Das Walk-in-Angebot umfasst die Registrierung sowie die Impfung vor Ort. Impfwillige müssen ihre Krankenkassenkarte mitbringen sowie ID oder Pass.Die Zweitimpfung erfolgt dann am 30. oder 31. August im Kreuzspital. Dorthin zügelt Ende Juli das Churer Impfzentrum aus der Stadthalle. Alle anderen regionale Impfzentren werden wie gehabt weiterbetrieben.

Das Gesundheitsamt Graubünden empfiehlt allen Impfwilligen, sich jetzt für die Schutzimpfung anzumelden.Es deute vieles darauf hin, dass sich der Kanton erneut auf steigende Fallzahlen vorbereiten müsse. Die Impfung sei die einzige Alternative zu einer grösseren Infektionswelle im Herbst.

Die Impfquote in Graubünden ist laut dem Gesundheitsamt insbesondere bei den 40- bis 60-jährigen zu tief. Das Risiko ernsthafter Komplikationen bei einer Corona-Infektion sei für diese Altersgruppen aber um ein Vielfaches höher, als die Wahrscheinlichkeit schwerer Impfnebenwirkungen, hiess es in der Mitteilung. (sda) headtopics.com

9:48Irland öffnet Innengastronomie für Geimpfte wiederIn Irland dürfen Restaurants und Cafés in Irland seit Montag auch in geschlossenen Räumen wieder Gäste bedienen. Zugelassen sind pro Tisch bis zu sechs Erwachsene, die vollständig geimpft sein müssen, sowie maximal neun Minderjährige als Begleitung.

Kurzfristig änderten die Behörden die Regeln für die Kontaktnachverfolgung: Aus jeder Gruppe muss nur eine Person ihre persönlichen Daten angeben.Erwartet wird, dass mehr als 3000 Pubs öffnen, die die bisher geltenden Abstandsregeln nicht erfüllen konnten oder wollten.

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Viele Kneipen hatten deshalb seit Beginn der Pandemie geschlossen. Bisher haben in dem EU-Staat knapp 2,4 Millionen Menschen – fast die Hälfte der Bevölkerung – zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten. (sda/dpa)9:47Corona-Experte Fauci: USA bewegen sich in falsche Richtung

Der US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hat sich besorgt über das Tempo der Corona-Impfungen und steigende Infektionszahlen in den Vereinigten Staaten gezeigt.«Wir bewegen uns in die falsche Richtung», sagte er am Sonntag (Ortszeit) im Fernsehsender CNN. Der Berater von US-Präsident Joe Biden warnte vor einer «Pandemie der Ungeimpften».

«Daher flehen wir die Menschen praktisch an, rauszugehen und sich impfen zu lassen.»Die Zahl der Neuinfektionen steigt seit einigen Wochen in allen US-Bundesstaaten wieder an – verantwortlich dafür ist die Delta-Variante.Besonders angespannt ist die Lage in Staaten mit geringer Impfquote.

Am Sonntag meldeten die Behörden insgesamt 15 711 neue Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität von Montag hervorgeht. Das sind etwa 3600 mehr als eine Woche zuvor. Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Infektion sank von 138 auf 56.

Bislang haben in den USA nach Daten der Gesundheitsbehörde CDC knapp 57 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. Etwa 49 Prozent sind vollständig geimpft.(sda/dpa)9:45Wegen Maskenpflicht: Mann spuckt Bahnpolizisten an den Kopf

Ein 20-jähriger Mann hat einem Bahnpolizisten an den Kopf gespuckt, weil dieser ihn auf die Maskenpflicht aufmerksam machte und ihn schliesslich aus dem Zug warf.Dafür hat ihn die Staatsanwaltschaft nun zu einer Geldstrafe von 900 Franken verurteilt.

Der junge Zürcher war im Januar diesen Jahres mit der S-Bahn am rechten Zürichsee unterwegs. Weil er keine Maske trug, machten ihn zwei Securitas-Mitarbeiter in der Funktion von Bahnpolizisten auf die Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr aufmerksam.

Die Belehrung brachte offenbar wenig. In Uerikon wiesen ihn die Bahnpolizisten schliesslich an, den Zug zu verlassen. Beim unfreiwilligen Aussteigen spuckte der 20-Jährige dann mehrmals in Richtung der Bahnpolizisten.Eine der Speichelladungen traf einen der beiden Polizisten direkt am Kopf, was der Maskenmuffel «auch beabsichtigte», wie es im kürzlich publizierten Strafbefehl heisst.

Seine Spuck-Attacke kommt den jungen Mann nun teuer zu stehen. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland verurteilte ihn wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und brummte ihm eine unbedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 30 Franken, total 900 Franken, auf.

Dazu kam eine Busse von 100 Franken, weil er an diesem Tag auch noch gekifft hatte, sowie 800 Franken Verfahrenskosten.Auch unabhängig von einer Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus sind Spuck-Attacken für die Polizei ein Problem. Das Zürcher Obergericht bezeichnete diese kürzlich als «ekelerregend und ehrverletzend».

Die Justiz ahndet diese Vorfälle aber ganz unterschiedlich. Ausschlaggebend ist, wo der Speichel landet.Je nach bespucktem Körperteil fällt die Strafe höher oder tiefer aus.Das Bezirksgericht Zürich stufte einen Fall, in dem ein Stadtpolizist am Hinterkopf und seine Kollegin auf Brusthöhe an der Schutzweste getroffen wurden, nur als Beschimpfung ein. Dies ist rechtlich weniger schwerwiegend als Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte wie im vorliegenden Maskenmuffel-Fall.

Die beiden Stadtpolizisten zogen den Fall ans Obergericht, das nun Anfang Juli zum Schluss kam, dass es sich dabei durchaus um Gewalt und Drohung handelte, auch wenn die Spucke nicht im Gesicht landete. (sda)04:04Für Restaurantbesuche in Frankreich neu Gesundheitspass nötig

In Frankreich hat das Parlament das Gesetz zur Schaffung einer Impfpflicht für Mitarbeitende im Gesundheitswesen und der Ausweitung des sogenannten Gesundheitspasses verabschiedet.Das Zertifikat ist künftig auch in Restaurants und in Fernzügen vorgeschrieben.

Mit 156 Ja-Stimmen, 60 Nein-Stimmen und 14 Enthaltungen wurde der Text am späten Sonntagabend von der Nationalversammlung angenommen. Gegen die Corona-Verschärfungen waren in Frankreich am Wochenende zehntausende Menschen auf die Strasse gegangen.

Das nun verabschiedete Gesetz sieht eine Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegekräfte sowie Feuerwehrleute und andere Rettungskräfte vor.Anders als von der Regierung vorgeschlagen, droht Impf-Verweigerern in diesen Berufen allerdings nicht die Entlassung, sondern nur eine Aussetzung des Gehalts.

Mit der Ausweitung des Gesundheitspasses, der Aufschluss über eine Impfung oder einen Negativ-Test gibt, soll ab August erstmals eineCorona-Testpflicht für nicht Immunisierte in französischen Gaststätten und Fernzügen greifen.

In Kinos, Theatern oder Museen muss bereits seit Mittwoch eine Impfung, eine überstandene Infektion oder ein negativer Corona-Test nachgewiesen werden. (sda/afp)17:43Slowakisches Parlament billigt Erleichterungen für GeimpfteIn der Slowakei soll das digitale Covid-Zertifikat der EU künftig als Eintrittskarte zum Beispiel für Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe dienen können.

Das Parlament in Bratislava schuf dafür am Sonntag die rechtliche Grundlage. Dafür stimmten nach Angaben der Agentur TASR 77 Abgeordnete des Nationalrats. Es gab 55 Nein-Stimmen und eine Enthaltung.Zum Einsatz kommen soll der sogenannte Grüne Pass erst im Fall einer weiteren Coronavirus-Welle.

Das Zertifikat gibt Aufschluss über eine vollständige Impfung oder einen negativen Test.Das Gesetzesvorhaben war von heftigen Protesten begleitet worden.Am Freitag hatte die Polizei Tränengas eingesetzt, um Hunderte Impfgegner an der Stürmung des Parlamentsgebäudes zu hindern.

Bei den Zusammenstössen wurde eine Polizistin verletzt. Kritik an dem Gesetz übte auch der sozialdemokratische Ex-Ministerpräsident Peter Pellegrini: Er warnte vor der Aufspaltung der Menschen in zwei Klassen. Gesundheitsminister Vladimir Lengvarsky entgegnete, dass von Geimpften nur ein «minimales Risiko» ausgehe.

In dem EU-Mitgliedstaat mit knapp 5,5 Millionen Einwohnern sind inzwischen mehr als 1,9 Millionen Menschen vollständig geimpft. Im August will das Finanzministerium eine Impflotterie lancieren, um gegen die schwächelnde Impfbereitschaft vorzugehen. (sda/dpa)

12:59Britischer Gesundheitsminister verärgert mit Äusserung zu CoronaMit einer Aussage zu Corona hat der neue britische Gesundheitsminister Sajid Javid Kritik auf sich gezogen.«Bitte lasst euch impfen, wenn ihr es noch nicht getan habt, während wir lernen, mit dem Virus zu leben, anstatt uns davor wegzuducken»

, twitterte Javid am Samstagnachmittag. Die Organisation Covid-19 Bereaved Families for Justice, die Angehörige von an Covid-19 Gestorbenen vertritt, bezeichnete den Kommentar als «zutiefst unsensibel», wie die BBC am Sonntag berichtete. Die Kritik bezog sich vor allem auf Javids Wortwahl: Er hatte das englische Wort «cower» benutzt, das sich im Deutschen mit «wegducken» oder «kauern» übersetzen lässt.

«Worte sind wichtig, und die Leichtfertigkeit und Nachlässigkeit dieser Aussage hat tiefes Leid verursacht», sagte der Mitgründer der Organisation, Jo Goodman. Auch der Labour-Politiker David Lammy kritisierte Javid und warf ihm vor, Menschen zu verunglimpfen, die sich und ihre Familien einfach nur schützen wollten. Immerhin seien unter der konservativen Regierung 129'000 Briten an Covid gestorben.

Javid hatte vor wenigen Wochen das Amt des Gesundheitsministers übernommen. Er gilt als Gegner strikter Corona-Massnahmen. Seit einigen Tagen sind in England die meisten Beschränkungen aufgehoben, obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz in Grossbritannien zuletzt bei 502 (Stand: 19. Juli) Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner lag. Seit einigen Tagen geht die Zahl der Neuinfektionen leicht zurück – ob der Trend anhält, ist jedoch fraglich.

Javid gab in dem Tweet auch seine eigene Genesung bekannt. Er war vor einer Woche trotz vollständiger Impfung positiv auf Corona getestet worden, hatte aber nur milde Symptome. Premierminister Boris Johnson musste nach einer Sitzung mit Javid ebenfalls in Quarantäne gehen. (sda/dpa)

11:3625 Festnahmen bei Demo von Impfgegnern in AthenBei Krawallen auf einer Demo von Impfgegnern hat die griechische Polizei am Samstagabend 25 Menschen vorübergehend festgenommen. Zuvor hatten sich nach Angaben der Behörden mehrere Tausend Menschen auf dem zentralen Athener Syntagma-Platz versammelt, um gegen die teilweise Corona-Impfpflicht zu protestieren, die es in Griechenland inzwischen gibt. Nach einer friedlichen Kundgebung eskalierte die Situation, als Demonstranten Brandsätze und Steine auf die Einsatzkräfte warfen und diese Wasserwerfer und Tränengas einsetzten.

In Griechenland und auch auf Zypern kommt es derzeit immer wieder zu Demonstrationen gegen die Corona-Impfkampagnen, die zum Teil auch in Gewalt münden. Bei den Impfgegnern handelt es sich zu einem Grossteil um religiöse Eiferer und Rechtsextreme. Sie gehen auf die Strasse, seit die Regierung angesichts steigender Infektionszahlen den Druck auf ungeimpfte Bürger verstärkt. So wurde vor zwei Wochen verfügt, dass Mitarbeiter im Pflege- und Gesundheitssektor verpflichtet sind, sich gegen Corona impfen zu lassen. Sie können sonst ohne Gehalt von ihrer Arbeit freigestellt werden. Auch dürfen geschlossene Räume im Gastro- und Kulturbereich, etwa Clubs und Theater, nur noch von Geimpften besucht werden. (sda/dpa)

7:23Roger Schawinski lanciert Impf-LotterieDer Radiounternehmer Roger Schawinski lanciert eine Impf-Lotterie, bei der es Bares zu gewinnen gibt. Ziel des Impfjackpots des Privatsenders Radio 1 und Campax ist es, die Impfquote in der Schweiz zu erhöhen. Die Impfung in der Schweiz ist gratis.

Mitmachen können alle, die sich ab kommendem Montag (26. Juli) zwei Mal impfen lassen, wie es auf der Webseite impfjackpot.ch heisst. Über die Aktion berichtete die Zeitung «NZZ am Sonntag». Im September sind vorerst zwei Ziehungen von je drei Gewinnen geplant. Wer teilnehmen will, muss sich auf der Webseite registrieren.

Zunächst werden in einer Vorverlosung die Namen von je zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern gezogen und deren Namen, Wohnsitz und Impfstatus überprüft. In einer zweiten Runde werden dann die jeweils drei Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost.

Diese Auslosungen sind am 9. September und am 23. September live am Radio geplant. Zunächst liegen im Jackpot zwei Mal 10'000 Franken und vier Mal 1000 Franken, die laut Zeitungsbericht von Schawinski selbst in den Jackpot gegeben werden. Er sucht laut dem Bericht weitere Sponsoren, die sich an der Aktion beteiligen.

In der Schweiz sind gemäss neusten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit 46,1 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Covid-19 geimpft. Bisher 3'985'251 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 777'135 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen. (sda)

22:17Proteste gegen strengere Corona-Regeln in ItalienIn Italien haben Medienberichten zufolge Tausende Menschen gegen strengere Corona-Regeln protestiert.In Rom versammelten sich Schätzungen zufolge etwa 3000 Gegner des sogenannten Grünen Passes

, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag meldete.Das digitale Corona-Zertifikat der EU wird in Italien auch Grüner Pass genannt. Auch in weiteren Städten, darunter Mailand, Turin und Neapel, kam es zu Protesten, wie unter anderem die Zeitung «Corriere della Sera» berichtete.

Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte angesichts deutlich steigender Infektionszahlen strengere Corona-Massnahmen auf den Weg gebracht und die Zutrittsregeln zu zahlreichen Aktivitäten im Innenbereich verschärft. Ab dem 6. August ist in dem Land etwa für Restaurantbesuche im Innenbereich, in Museen, Fitnessstudios und Schwimmbädern ein Impfnachweis, ein 48 Stunden lang gültiger negativer Corona-Test oder ein Genesungsnachweis notwendig.

Die erweitere Nutzung des Grünen Passes sei kein willkürlicher Akt, sondern eine Bedingung für Öffnungen, hatte Draghi den Beschluss am Donnerstag begründet. Seitdem meldeten sich deutlich mehr Menschen für Impfungen an, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bestätigte. Bisher wurden mehr als 54,9 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahre vollständig geimpft. (oli/sda/dpa)

22:14Brasilianer protestieren gegen Corona-Politik von Präsident BolsonaroTausende Brasilianer sind erneut gegen die Corona-Politik der Regierung von Präsident Jair Bolsonaro auf die Strasse gegangen. Bei Demonstrationen im ganzen Land forderten sie am Samstag ein Amtsenthebungsverfahren gegen den rechten Staatschef, mehr Impfungen gegen das Coronavirus und wirtschaftliche Hilfen in der Pandemie, wie das Nachrichtenportal «G1» berichtete. Zu Protesten kam es in mindestens 13 Provinzhauptstädten, darunter Rio de Janeiro, Recife und Salvador.

Zu den Demonstrationen hatten Gewerkschaften und linke Gruppen aufgerufen. Auf Transparenten war zu lesen: «Bolsonaro - korrupter Völkermörder. Amtsenthebung jetzt» und «Wir wollen Impfungen, er Schmiergeld. Weg mit Bolsonaro».

Die Regierung von Präsident Bolsonaro verharmloste die Pandemie von Anfang an und stemmte sich mit Verweis auf die wirtschaftlichen Folgen gegen harte Ausgangsbeschränkungen. Zuletzt zog Bolsonaro auch den Sinn von Impfungen in Zweifel. Mittlerweile prüft ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Bolsonaros Krisenmanagement in der Pandemie.

Brasilien gehört zu den am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern der Welt. Bislang haben sich fast 20 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Fast 550 000 Patienten sind mittlerweile im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In der Millionenmetropole Rio de Janeiro wächst unterdessen nach ersten Todesfällen durch die Delta-Variante die Sorge vor deren Ausbreitung. (oli/sda/dpa)

22:09Wieder Proteste gegen strengere Corona-Regeln in FrankreichIn Paris und anderen französischen Städten haben wiederTausende Menschen gegen die Verschärfung der Corona-Regeln demonstriert. Das berichteten der französische Nachrichtensender Franceinfo und andere Medien am Samstag. Der TV-Nachrichtensender BFM zeigte Bilder, wonach es in Paris am Rande des Protests zu Ausschreitungen kam - die Polizei habe Tränengas eingesetzt, so der Sender. Vor einer Woche waren nach Angaben des Innenministeriums landesweit rund 114 000 Menschen auf die Strassen gegangen.

Die Mitte-Regierung von Premier Jean Castex hatte angesichts eines Anstiegs der Corona-Zahlen strengere Massnahmen auf den Weg gebracht. Das Land mit rund 67 Millionen Menschen kämpft nach Einschätzung von Castex mit einer vierten Corona-Welle.

Erst am Freitag hatte die Nationalversammlung als Unterhaus des Parlaments einem Gesetzesvorhaben zugestimmt, das die Ausweitung der Nachweispflicht über einen negativen Corona-Test, eine Impfung oder Genesung vorsieht. Nun muss noch der Senat als zweite Parlamentskammer die neuen Regelungen genehmigen, damit der Nachweis ab August auch für die Nutzung und den Besuch von Fernzügen, Bars, Restaurants und Einkaufszentren nötig wird. Auch einer geplanten Impfpflicht für Gesundheitspersonal gaben die Abgeordneten der Nationalversammlung in erster Lesung ihre Zustimmung.

13:08Schweiz schickt 600 Sauerstoffkonzentratoren nach IndonesienDie Schweiz hat am Samstag 600 Sauerstoffkonzentratoren in das stark von der Covid-19-Pandemie heimgesuchte Indonesien geschickt. Die Geräte haben einen Wert von rund einer Million Franken.

Sie sind die sechste Hilfsgüterlieferung nach Jakarta.Der Gesamtumfang der Hilfsgüterlieferungen ins Ausland beträgt über 15 Millionen Franken.Die Humanitäre Hilfe des Bundes reagiert damit auf dasHilfsersuchen des asiatischen Landes

, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Samstag mitteilte. Das Frachtflugzeug der Swiss startete am Samstag in Zürich Richtung Jakarta.Neben den Sauerstoffkonzentratoren war auch medizinisches Schutzmaterial an Bord, namentlich über

12'000 Schutzanzüge und mehr als 45'000 Masken. In Jakarta nehmen die örtlichen Behörden die Güter in Empfang und verteilen sie. Die Botschaft kümmert sich mit den Behörden um eine faire Verteilung nach humanitären Prinzipien.

Die Humanitäre Hilfe lieferte bereits Hilfsgüter zur Bewältigung der Pandemie an Tunesien, die Mongolei, Sri Lanka, Nepal und Indien. Die Schweiz sei weiterhin bereit, auf Ersuchen Unterstützung zu leisten, schreibt das EDA. (viw/sda)

13:05Britische Regierung lockert Quarantäne-Regeln für weitere BerufeWegen massiver Personalausfälle in vielen Bereichen hat die britische Regierung die Corona-Quarantäne-Regeln für weitere Berufsgruppen gelockert. So dürfen in England auch

Zugführer, Grenzbeamte oder Feuerwehrleute, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, sich nun täglich testen, statt in Quarantänezu gehen. Dies gab die Regierung am Samstag bekannt. Zunächst hatten diese Sonderregeln nur für Beschäftigte des Gesundheitsdienstes und später auch für Beschäftigte der Lebensmittelversorgung gegolten.

Weil in Grossbritannien derzeit so viele mit dem Coronavirus infiziert sind und noch deutlich mehr Menschen mit diesen in Kontakt gekommen sind, hapert es an vielen Stellen des öffentlichen Lebens:Züge fallen aus, Supermarktregale bleiben zeitweise leer und Mülltonnen werden nicht geleert.

Millionen Briten müssen sich zu Hause isolieren. Mitte August sollen die Quarantäne-Regeln in England für alle vollständig Geimpften gelockert werden.DieSieben-Tage-Inzidenz lag im Vereinigten Königreich zuletzt bei 497 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner

innerhalb einer Woche (Stand: 18. Juli). Trotzdem gelten in England seit dieser Woche kaum noch Corona-Beschränkungen – Abstand und Maske sind an vielen Orten freiwillig, auch Clubs haben wieder geöffnet. Schottland, Wales und Nordirland machen ihre eigenen Massnahmen und sind vorsichtiger. (viw/sda/dpa)

10:51Nun kehrt Island zu den Corona-Beschränkungen zurückWegen steigender Corona-Zahlen führt Island wieder neue Beschränkungen im öffentlichen Leben ein. Ab Sonntag müssenBars und Clubs ab Mitternacht schliessen, bei Veranstaltungen sind dann maximal 200 Teilnehmer erlaubt

, wie die Regierung am Freitagabend laut Berichten des isländischen Senders RUV mitteilte. Ausserdem sollen die Isländer wieder mindestenseinen Meter Abstand halten und in Innenräumen Maskentragen.Island hatte sich erst vor vier Wochen von seinen Corona-Massnahmen verabschiedet. Nach 15 Monaten Abstand halten, Maske tragen und weiteren Massnahmen wurden alle Beschränkungen aufgehoben. Zuvor war eine Woche lang kein neuer Corona-Fall mehr auf der Nordatlantik-Insel gemeldet worden.

Rund 90 Prozent aller Isländer über 16 Jahren sind mindestens einmal gegen Corona geimpft.Seit einigen Tagen hat sich derTrend aber wieder gedreht. Die inländische 14-Tage-Inzidenz, die die Isländer von Fällen an der Grenze unterscheiden, ist zuletzt auf 83,7 angestiegen, für die Fälle bei der Einreise lag sie für denselben Zeitraum bei 16,1. In den vergangenen Tagen kamen jeweils einige Dutzend Neuinfektionen hinzu, was für die Insel mit ihren rund 360'000 Einwohnern recht viel ist. Mehr als 1000 Menschen befanden sich am Freitag in Quarantäne. (sda/dpa)

10:49Infektions-Zahl schnellt in Brasilien wegen Nachmeldungen nach obenAufgrund Zehntausender Nachmeldungen hat Brasiliens Gesundheitsministeriuminnerhalb eines Tages mehr als 100'000 Corona-Infektionenregistriert. Bei der Veröffentlichung der täglichen Fallzahlen am Freitagabend (Ortszeit) nannte das Ministerium in Brasília 108'732 neue Fälle.

Der plötzliche Anstieg kam dadurch zustande, dass der Bundesstaat Rio Grande do Sul seineüber 500 Tage gesammelten Corona-Daten aktualisiert und mehr als 64'000 neue Fälle auf einmalübermittelt hatte. Am Vortag hatte Brasilien etwa 50'000 neue Fälle registriert. Insgesamt haben sich im grössten Land Lateinamerikas damit bislang mehr als 19,6 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Im Juli meldete Brasilien die niedrigste Zahl bei den täglichen Corona-Neuinfektionen seit Januar. Mehr als 130 Millionen Impfstoffdosen sind seit Beginn der landesweiten Impfkampagne im Januar verabreicht worden. Etwa 40 Prozent der erwachsenen Brasilianer haben eine Einzeldosis bekommen, rund 17 Prozent sind vollständig geimpft. Angesichts fehlender Impfstoffdosen setzten die brasilianische Metropole Rio de Janeiro und andere wichtige Städte erneut die Erst-Impfungen gegen das Coronavirus aus. (viw/sda/dpa)

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Wer hat noch zeit, was anderes zu suchen denn covid...🤔❓ Wow! Wazson sollte man auch einem Zwang unterziehen. Dem 'Lasst-nicht-nur-noch-Fake-News-raus' und um wieviele % sind andere krankheiten gestiegen? atem, lungen etc. vor allem bei kindern… neuer praktikant soll mal fertig recherchieren!! Achtung Mumpitz (Fake-News)

natürlich

Überfliegerin Simone Biles – Sie ist nur 142 Zentimeter gross und überragt doch alleKunstturnerin Simone Biles kann zur grossen Figur der Olympischen Spiele werden. Weil sie zeigt, was sonst keine kann. Und macht, was sich kaum jemand traut.

Corona in Grossbritannien – Und alle denken: «Nicht schon wieder!»Nach der Aufhebung des Lockdown werden in England rekordhohe Neuinfektionszahlen erwartet. In den Supermärkten leeren sich mancherorts bereits die Regale – wie zu Beginn der Pandemie. Ja wenn der Fotograf den Winkel zumindest so gewählt hätte dass man den normal gefüllten Kasten hintendran nicht sehen kann dann wäre die propaganda Meldung fast perfekt. Ach Schluss mit diesen idioten Thema ….so laufen auf die Strasse , mit diesen gelben schöne Kleider und Schutz …..und lass die anderen in Ruhe …Demokratie ist bald tot

Kommentar zur Klimapolitik – Lasst alle Hoffnung fahrenWas bleibt, wenn die Klimaziele realistisch nicht mehr zu erreichen sind? (Abo) Augen zu und wiederholen: wir schaffen das! wir schaffen das! Warum verzichten? Umweltprobleme wurden noch nie durch Verzicht gelöst, sondern durch modernere, bessere, sauberere, effizientere Technologie. Akzeptanz. Kernenergie.

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Coronavirus: Schweiz-Tourismus-Chef Martin Nydegger schlägt Alarm - BlickEs sieht düster aus für den hiesigen Tourismus. Der Schweiz-Tourismus-Chef Martin Nydegger schlägt in einem Interview Alarm: 2021 werde noch schlimmer als 2020. Und die Branche dürfte sich erst in einigen Jahrzehnten von der Corona-Pandemie erholt haben. IHR VERLOGENEN HUNDE

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