Coronavirus: Alle aktuellen News – lokal und global

Die Experten des Bundes informieren zur aktuellen Corona-Lage. Jetzt im Liveticker.

Coronavirus, Gesundheit

11.01.2022 15:59:00

Die Experten des Bundes informieren zur aktuellen Corona-Lage. Jetzt im Liveticker.

Corona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz und weltweit.

Schicke uns deinen InputOmikron stelle eine Flutwelle dar, die von West nach Ost über die europäische Region hinwegfege.Die WHO-Region Europa reicht weit über die EU hinaus und umfasst 53 Länder. Die Organisation rechnet auch östliche Staaten wie Russland, die Ukraine und Länder in Zentralasien dazu.

Bild: keystone, sagte der Politiker der Nachrichtenagentur APA.BAG meldet: 24'602 neue Corona-Fälle13:09- Hans-Peter Walser, Korpskommandant, Chef Kommando Ausbildung, Armee12:37Die Schweiz habe - auch dank den Gewerkschaften - die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden der Corona-Pandemie in Grenzen halten können, sagte SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard am Dienstag an der Jahresmedienkonferenz des Gewerkschaftsbundes in Bern. Gelungen sei dies aber nur um den Preis erheblicher Staatsausgaben und einer höheren Verschuldung.

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Wie die alte Fussball-Weisheit: Wenn wir alle Spiele gewinnen, dann können wir es schaffen. Unser Wunsch kann diese Gruppe jemand noch ernst nehmen? 🤡🤡 Kann man schon jetzt! Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre... Also, nein Hat sie auch gesagt, in welchen Spitälern dafür Platz wäre? Ich höre nur noch von Impfschäden... überall. Manchmal nennen sie es sogar Longcovid.

watson hat wohl auch schon ein Impfschaden... Ich rechne mit massiven Demos in kürze... Die Spital-Einweisung beruhen nicht auf dem Virus, sondern auf den Impfschaeden .

Mehr als 150’000 Corona-Tote – Briten wollen Corona zu einer normalen Grippe machenGrossbritannien verzeichnet die höchste Zahl an Corona-Toten in Westeuropa. Ausgerechnet jetzt fordern prominente Stimmen aber eine «neue Strategie», die zur stufenweisen Abschaffung wichtiger Schutzmassnahmen führen soll.

Ich rechne damit, dass sich auch diese Prognose als falsch erweist. Wetten ich behalte Recht. Ich lese nie Zahlen über die x-tausend genesenen Personen, welche ja nun immun sein sollte - diese zusammen mit den Geimpften in % der Gesamtbevölkerung wäre auch spannend!

Corona-Pandemie – «Nach der Booster-Kampagne müssen die Massnahmen fallen»Der Booster schützt sehr wirksam vor Hospitalisationen. Für Wirtschaftswissenschaftler Reiner Eichenberger ist klar: Sind alle, die wollen, geboostert, müssen die Massnahmen fallen. Ein Infektiologe widerspricht. Bullshit Berset hat letztes Jahr schon gesagt, die Massnahmen fallen wenn alle ImpfWILLIGEN geimpft sind = Lüge Jetzt nach dee Booster Kampagne. Warum nur hab ich das Gefühl die Massnahmen werden nicht fallen? Zum Glück entscheidet die Wirtschaft, wie es um unsere Gesundheit und die Gefahr durch das Virus steht. läckistderblöd

Informationen während Corona-Pandemie – Nordkorea ist dichtDas Nachrichtenportal NK News ist auf Informationen aus dem abgeschotteten Land spezialisiert. Die Pandemie bringt die Journalisten an ihre Grenzen.

So geht Wengen mit Corona um - Die Zauberformel am Lauberhorn ist die «bewegliche Bubble»Vor Olympia verfolgen die Fahrer 2 Ziele: erfolgreich sein und sich nicht mit dem Coronavirus anzustecken. Und jetzt kommen die Lauberhornrennen. srfski einfach nicht testen. Dann bleiben alle Gesunden auch gesund.

Basel – Oberster Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger hat CoronaAm vergangenen Wochenende wurde der Basler Regierungsrat und Präsident der Gesundheit sdirektorenkonferenz positiv auf das Coronavirus getestet. Er befindet sich in Isolation und hat nur leichte Symptome. covid_ch Wishing him a recovery as prompt and complete as the public health measures he has always ardently been pushing for. Eine gute Freundin von mir hat auch Corona, 3x geimpft, Risikogruppe, Lehrerin.. sie hat sich bis zu den Ferien um die Rotznasen des Partyvolkes gekümmert.. Was heisst eigentlich milder Verlauf, ab wann kann man davon ausgehen, dass es ein milder Verlauf bleibt? Bin ungeimpft und hatte gar keine symptome

Kampf gegen Covid-19 – Novartis fährt Produktion für ein neues Corona-Medikament hochDas Mittel soll schon bald einsetzbar sein, ein Notfallzulassungsantrag ist geplant. Die Schweiz hat schon 200’000 Dosen vorbestellt.

Daten: bag. Grafik: pit, lea, meg. Hier kannst du den Point de Presse sehen: Video: Liveticker: Corona National+International 11.01.2022 Schicke uns deinen Input WHO: Hälfte Europas könnte in acht Wochen mit Omikron infiziert sein Bild: Shutterstock Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt unter Berufung auf eine Hochrechnung davor, dass sich in zwei Monaten schon über die Hälfte der Menschen in Europa mit Omikron infiziert haben könnten. Omikron stelle eine Flutwelle dar, die von West nach Ost über die europäische Region hinwegfege und zu dem Anstieg der Delta-Zahlen hinzukomme, den die Länder bis Ende 2021 erlebt hätten, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Dienstag auf einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Omikron werde schnell zur dominanten Variante in Westeuropa und verbreite sich nun auch auf dem Balkan, sagte Kluge. Angesichts des aktuellen Ausbreitungstempos prognostiziere das Forschungsinstitut IHME anhand von Modellrechnungen, dass sich mehr als 50 Prozent der Bevölkerung in der Region in den nächsten sechs bis acht Wochen mit Omikron infiziert haben könnten . In einem Bericht des Instituts vom 8. Januar heisst es wörtlich: «Unsere Modelle für die Europäische Region legen nahe, dass Mitte Januar mit mehr als 12 Millionen Infektionen pro Tag ein Höchststand erreicht wird – wobei die nationalen Höchststände erheblich variieren werden, mit späteren Höchstständen in Zentralasien.» Und weiter: «Wir rechnen damit, dass sich in den nächsten 6-8 Wochen mehr als 50 Prozent der EURO-Bevölkerung mit Omikron infizieren werden.» Allein in der ersten Woche 2022 seien in der europäischen Region mehr als sieben Millionen neue Corona-Fälle nachgewiesen worden, was mehr als eine Verdopplung innerhalb eines Zwei-Wochen-Zeitraums bedeute, sagte Kluge. Die Sterberate bleibe stabil und weiterhin in Ländern mit hohen Inzidenzen und niedrigen Impfzahlen am höchsten. Omikron sei in 50 von 53 Ländern in Europa und Zentralasien gemeldet worden. Die WHO-Region Europa reicht weit über die EU hinaus und umfasst 53 Länder. Die Organisation rechnet auch östliche Staaten wie Russland, die Ukraine und Länder in Zentralasien dazu. Kluge nutzte seine erste Online-Pressekonferenz des Jahres für drei Botschaften: Zum einen rief er Länder ohne bisherige Omikron-Zunahme dazu auf, das verbleibende Zeitfenster zu nutzen und Vorkehrungen zu treffen – Omikron breite sich schneller aus als jede andere zuvor gesehene Variante des Coronavirus Sars-CoV-2. Wo die Omikron-Ausbreitung begonnen habe, müsse die Priorität darauf liegen, Auswirkungen auf Anfällige zu vermeiden und Störungen der Gesundheitssysteme zu miniminieren. Drittens ging es Kluge um das Offenhalten der Schulen. Dies sei äusserst wichtig für die Kinder, weshalb Schulen der letzte Ort sein sollten, der geschlossen werde – und der erste, der wieder geöffnet werde. (sda/dpa) 13:38 Österreichs Kanzler hält trotz Einwändeflut an Impfpflicht fest Bild: keystone Der Gesetzesentwurf für eine Corona-Impfpflicht in Österreich hat eine Flut kritischer Reaktionen ausgelöst. Wie das Parlament am Dienstag bekanntgab, sind mehr als 108'000 Stellungnahmen von Privatpersonen und Institutionen eingetroffen – so viele wie bei keinem Gesetz zuvor. Trotz der Bedenken, die auch von Richtern und Experten geäussert wurden, will Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) die Regelung wie geplant Anfang Februar einführen. «An der Notwendigkeit der Impfpflicht besteht kein Zweifel aus meiner Sicht» , sagte der Politiker der Nachrichtenagentur APA. Laut dem Entwurf der konservativen ÖVP und der mitregierenden Grünen drohen Impfverweigerern Verwaltungsstrafen bis zu 3600 Euro. In einem abgekürzten Verfahren sind nur 600 Euro zu zahlen. Bei andauernder Nichtbefolgung wird nach drei Monaten eine neue Strafe verhängt. Einkommensverhältnisse werden bei der Strafhöhe berücksichtigt. Ausnahmen sind für Schwangere und Menschen vorgesehen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Der medizinische Datendienstleister des Bundes und der Länder warnte im Zuge der parlamentarischen Begutachtung, dass er die Regelung frühestens im April technisch umsetzen kann. Richterverbände warnten in Stellungnahmen vor der Überlastung der Verwaltungsgerichte. Bürger kritisierten unter anderem, dass Impfungen vorgeschrieben würden, die die Weitergabe des Virus nur unzureichend verhinderten. (sda/dpa) 13:32 BAG meldet: 24'602 neue Corona-Fälle In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 129 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 67,6 Prozent. Gemeldet wurden 66'659 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 36,9 Prozent. 13:09 Point de Presse um 14 Uhr Folgende Fachleute nehmen teil: - Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAG - Hans-Peter Walser, Korpskommandant, Chef Kommando Ausbildung, Armee - Ueli Haudenschild, Mitglied der Geschäftsleitung, Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL - Tanja Stadler, Präsidentin, National COVID-19 Science Task Force - Marina Jamnicki, Kantonsärztin Graubünden, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte VKS 12:37 SGB verlangt gerechte Verteilung der Lasten der Coronapandemie Bild: keystone Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert eine «180-Grad-Wende» bei der Steuer- und Einkommenspolitik. Statt Steuergeschenke für Reiche brauche es mehr Prämienverbilligungen. Denn in der Pandemie hätten fast ausschliesslich Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen an Kaufkraft verloren. Die Schweiz habe - auch dank den Gewerkschaften - die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden der Corona-Pandemie in Grenzen halten können, sagte SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard am Dienstag an der Jahresmedienkonferenz des Gewerkschaftsbundes in Bern. Gelungen sei dies aber nur um den Preis erheblicher Staatsausgaben und einer höheren Verschuldung. «Die Schlüsselfrage ist: Wer bezahlt das?» so Maillard. Er warf den Bürgerlichen vor, alles zu tun, um den Beitrag ohnehin schon privilegierter Kreise - etwa der Finanzbranche - tief zu halten. Bezahlen sollten Leute mit normalen Einkommen. Das sei genau das Gegenteil von dem, was es brauche. Angesichts höherer Staatsausgaben in der Pandemie würden überhaupt alte, längst diskreditierte neoliberale Rezepte aufgewärmt, kritisierte der SGB-Präsident. Im Stillen habe in den Kantonen die Sparpolitik bereits begonnen. Stattdessen gelte es jene zu entlasten, die finanziell unter der Pandemie besonders gelitten hätten, verlangt der SGB. SGB-Chefökonom Daniel Lampart wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gerade in der Gastro- und Kulturbranche zum Teil bis heute Kurzarbeit gelte. Dies führe für die Betroffenen zu empfindlichen Einbussen. 11:27 Verwaltungsgericht: Laden mit Imbiss wurde zu Recht geschlossen Keine Maske, kein Schutzkonzept, keine Einsicht: Der kantonsärztliche Dienst hatte im November 2020 einen Laden mit Imbiss im Kanton Zürich zu Recht geschlossen. Dies hat das Verwaltungsgericht entschieden. Das Lokal darf erst wieder öffnen, wenn die Regeln eingehalten werden. Der kantonsärztliche Dienst verfügte, dass das Lokal erst wieder geöffnet werde, wenn es sich an die aktuell gültigen Regeln halte. In der Zwischenzeit müssten die Mitarbeitenden für die Imbissgäste also auch das Zertifikat kontrollieren. Der Geschäftsführer rekurrierte bis vor Verwaltungsgericht und argumentierte, dass die Massnahmen unverhältnismässig und willkürlich seien. Deshalb befolge er sie nicht. Der Bundesrat habe bisher nicht bewiesen, dass die Lage ausserordentlich sei. Die WHO sei zudem korrupt. Das Verwaltungsgericht liess den Geschäftsführer nun kurz und knapp abblitzen. Mit diesen Argumenten werde die angefochtene Schliessungsverfügung nicht infrage gestellt. Die Beschwerde sei deshalb abzuweisen, heisst es im Urteil. Der unkooperative Betrieb muss nun 2270 Franken Gerichtskosten zahlen und bleibt weiterhin geschlossen. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Der Inhaber kann es noch ans Bundesgericht weiterziehen. Um welchen Betrieb es sich handelt, geht aus dem Urteil nicht hervor. (sda) 10:00 Über 20'000 Berner in Quarantäne oder Isolation Erstmals sind im Kanton Bern mehr als 20'000 Menschen in Quarantäne oder Isolation. Das geht aus einer aktuellen Statistik der bernischen Gesundheitsdirektion vom Dienstag hervor. 13'979 Personen befinden sich demnach in Isolation, 6572 in Quarantäne. Die Gesamtzahl der Menschen, die wegen Corona daheim bleiben müssen, stieg damit auf 20'551. Erst an Silvester war die 10'000er-Grenze überschritten worden. Der bernische Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) sprach sich im Interview mit «Bund» und «Berner Zeitung» vom Dienstag für neue Regeln aus. Die Quarantäne für Personen, die mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sind, sei abzuschaffen. Bei den positiv Getesteten sollte die Isolationszeit auf fünf Tage verkürzt werden. (sda) 8:52 Corona-Pandemie heizt Nachfrage nach Wohnmobilen an Bild: keystone Die Coronakrise und die damit verbundenen Einschränkungen im Reiseverkehr haben die Nachfrage nach Wohnmobilen massiv befeuert. Die Zahl der in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein neuimmatrikulierten Camper lag im vergangenen jahr 2021 um gut 26,4 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie der Verband Auto-Schweiz am Dienstag mitteilte. Mit insgesamt 7588 Neuzulassungen wurde ein neuer Rekord erzielt. 2019 - also vor der Pandemie - hatte die Zahl laut Communiqué noch bei nur 4766 gelegen. Innerhalb von zwei Jahren sind die Neuimmatrikulationen von Wohnmobilen folglich um satte 59 Prozent gestiegen. Camping habe offensichtlich durch die Pandemie an Beliebtheit gewonnen, da es als komfortable und sichere Reiseform gelte, insbesondere in Bezug auf die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus, schreibt der Verband als mögliche Erklärung für den Anstieg. Anders als bei den Campern sah es 2021 in der Kategorie der schweren Nutzfahrzeuge aus. Dieser Markt habe sich weiterhin im Pandemie-Modus befunden, heisst es. Mit 3565 Inverkehrssetzungen verharrte die Kategorie praktisch auf dem Niveau von 2020. Bei den schweren Nutzfahrzeugen habe sich somit das Fehlen von Halbleiterprodukten und anderer Rohstoffe deutlich bemerkbar gemacht, schreibt der Verband. Gleiches gelte auch für die leichten Nutzfahrzeuge. Hier stiegen die Neuzulassungen zwar um 4,3 Prozent auf 29'251 Fahrzeuge an. Ohne die negativen Einflüsse des Mangels an elektronischen Bauteilen wäre das Plus aber sicher grösser ausgefallen, so die Einschätzung. Zum Vor-Pandemie-Niveau des Marktes fehle somit noch ein ganzes Stück. (awp/sda) 8:44 Chefärzte machen sich wegen Pandemie grosse Sorgen um Jugendliche Bild: keystone Die Chefärztinnen und Chefärzte machen sich wegen der Corona-Pandemie grosse Sorgen um die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Während Buben ihre Ängste und Probleme mit Mechanismen wie dem Gamen verdrängten, würden Mädchen rasch depressiv. Eltern und Lehrpersonen seinen aufgefordert, genau hinzuschauen, wenn männliche Jugendliche auffallend lustlos, depressiv, gereizt und übermässig impulsiv seien, sagte Oliver Bilke-Hentsch, Präsident der Vereinigung Kinder- und Jugend-psychiatrischer Chefärztinnen und Chefärzte der Schweiz, in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen. Bereits vor einigen Jahren hatten Kinder- und Jugend-Psychiater in der Schweiz über volle Kliniken geklagt. Die Situation hat sich nun gar noch zugespitzt. Mädchen litten vor allem an schweren Depressionen, sagte Bilke-Hentsch weiter. Sie empfänden ihr Leben als sinnlos. Und sie fragten sich, ob es sich überhaupt lohne, zu lernen und irgendetwas im Leben anzustreben. Dieses Phänomen habe während der Pandemie stark zugenommen. Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehörten Ess- und Traumafolgestörungen, etwa wegen Corona-Todesfällen in der Familie. Besonders gefährdet seien Kinder und Jugendliche, die sich still und ängstlich zurückzögen. Aber auch diejenigen, die sich ständig in den sozialen Medien aufhielten und ihr eigenes Leben mit dem der Helden, denen sie folgten, verglichen. (sda) 8:08 Zug setzt Reihentests an Schulen teilweise aus Der Kanton Zug setzt die Corona-Reihentests an mehreren Schulen vorübergehend aus. Die Bildungsdirektion begründete dies in einer Mitteilung vom Dienstag damit, dass ein Partnerlabor die Tests nicht mehr zeitgerecht analysieren könne. Grund ist gemäss der Mitteilung die grassierende Omikronvariante des Coronavirus, die zu einer starken Zunahme der Tests geführt habe. Am Montag hat bereits Graubünden mitgeteilt, dass die repetitiven Massentestungen in Schulen weitgehend aufgegeben würden, letzte Woche hatte der Aargau das Testen an Schulen aufgegeben. (sda) 6:22 Schnegg: «Wir sind in einer neuen Phase angelangt» Der bernische Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg spricht sich dafür aus, die Quarantäne für Personen, die mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sind, abzuschaffen. Bei den positiv getesteten Personen sollte die Isolationszeit auf fünf Tage verkürzt werden. Dabei müsse mindestens ein Tag symptomfrei sein. Bei der Omikron-Variante seien viel weniger schwere Verläufe festzustellen als bei der Delta-Variante, begründete Schnegg in einem Interview mit den Berner Tageszeitungen «Der Bund» und «Berner Zeitung», einen solchen Schritt. Es sei mit einer sehr hohen Dunkelziffer zu rechnen. Bild: keystone Das heisse, dass die Ansteckungen nicht mehr verfolgt werden könnten und die Behörden kaum noch über alle Kontakte informiert würden. «Wir sind in einer neuen Phase angelangt. Wenn das Isolation- und Quarantäne-System nicht angepasst wird, generieren wir ein neues Problem, das womöglich noch grösser ist als die Krankheit selbst». Weil so viele Personen wegen Quarantäne und Isolation ausfielen, brauche es jetzt mehr Flexibilität. Er glaube nicht, dass die Fallzahlen stärker zunähmen, wenn die Quarantäne wegfalle. «Mit Omikron müssen wir langsam dazu übergehen, Corona wie andere Krankheiten zu behandeln» , sagte Schnegg weiter. Auf die Frage, ob er es für möglich halte, dass der Bundesrat an seiner Sitzung vom Mittwoch die Quarantäne per sofort abschaffe, sagte der Berner Gesundheitsdirektor, dass es vielleicht zwei Schritte brauche – zuerst die Reduktion auf fünf Tage und die Abschaffung dann in ein oder zwei Wochen. Prüfenswert findet Schnegg den Vorschlag des Epidemiologen Marcel Salathé, statt auf Quarantäne auf Selbsttests zu setzen. Parallel dazu könnte das Contact-Tracing heruntergefahren werden. Überflüssig würde es jedoch nicht so schnell. «Wir müssen sofort reagieren, wenn sich die Situation ändert und eine neue Virusvariante auftaucht». (sda) 2:26 Draghi rechtfertigt sich für Corona-Impfpflicht Italiens Regierung hat sich nach der Ausweitung der Corona-Impfpflicht und der umstrittenen Schulöffnung für ihre Massnahmen gerechtfertigt. «Ein Grossteil der Probleme, die wir heute haben, hängen mit der Tatsache zusammen, dass es Ungeimpfte gibt» , sagte Ministerpräsident Mario Draghi am Montagabend in Rom. Die Regierung habe die Impfpflicht für Menschen älter als 50 Jahre auf Grundlage von Daten entschieden. Sie trügen mehr Risiken. Ausserdem seien zwei Drittel der Corona-Patienten auf den Intensivstationen nicht gegen Covid-19 geimpft, erklärte der 74-Jährige weiter. Für viel Kritik sorgte auch die Rückkehr der Schüler nach den Winterferien in den Präsenzunterricht. Draghi rechtfertigte, dass es keinen Sinn ergebe, die Schulen zu schliessen, wenn der Rest offen bleibe. Die Befürchtung war, dass sich in Kürze viele ansteckten und dann in den Distanzunterricht müssen. Italiens Ministerrat hatte sich in der vergangenen Woche auf die Corona-Regelungen geeinigt, sich danach aber nicht öffentlich dazu erklärt. Dies hatte ihm reichlich Kritik eingebracht. «Es gab tatsächlich auch von mir und den anderen eine Unterschätzung hinsichtlich der Erwartungen an eine Pressekonferenz», erklärte Draghi . «Dafür bitte ich um Entschuldigung.» Wie schon zuvor äusserte er sich nicht zu einer möglichen Kandidatur für das Staatsoberhaupt bei der Wahl am 24. Januar. Draghi wird für das Präsidentenamt gehandelt. Damit müsste er jedoch das Amt des Ministerpräsidenten aufgeben, weshalb in der Folge einige eine Regierungskrise und damit vorgezogen Wahlen befürchten. (sda/dpa) Bild: keystone 2:15 Mexikos Präsident erneut an Covid-19 erkrankt Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador ist zum zweiten Mal an Covid-19 erkrankt. «Ich teile euch mit, dass ich mich mit Covid-19 angesteckt habe», schrieb der Staatschef am Montag auf Twitter. «Obwohl ich nur leichte Symptome habe, bleibe ich in Quarantäne, mache nur Büroarbeiten und kommuniziere virtuell.» Bei seiner täglichen Pressekonferenz und anderen Veranstaltungen werde er bis auf Weiteres von Innenminister Adán Augusto López Hernández vertreten. Bild: keystone López Obrador war bereits im Januar vergangenen Jahres an Covid-19 erkrankt. Zu Beginn der Pandemie hatte der Linkspopulist das Coronavirus immer wieder verharmlost und sich gegen Beschränkungen gestemmt. In der letzten Zeit hatte der Präsident allerdings für die Impfung gegen das Virus geworben. Der 68-Jährige hat selbst bislang drei Impfdosen erhalten - die letzte Anfang Dezember 2021. (sda/dpa) 2:15 Mexikos Präsident erneut an Covid-19 erkrankt 22:04 SVP-Bundesräte wollen Quarantäne für Kontakpersonen abschaffen Guy Parmelin und Ueli Maurer wollen die Quarantäne für Personen, die mit einer positiv getesteten Person Kontakt hatten, abschaffen. Dies meldet der Tages Anzeiger am Montagabend unter Berufung auf bundesratsnahe Quellen. Ob sich Maurer und Parmelin durchsetzen, bleibt offen. Zur Diskussion steht auch eine Verkürzung der Quarantäne auf fünf Tage. Schliessungen seien aber derzeit nicht angezeigt, denn in den Spitälern bleibe es noch ruhig, sagte Maurer in der Sendung EcoTalk von Schweizer Fernsehen SRF. Er selber sei klar der Meinung, dass man Schliessungen vermeiden sollte. Offensichtlich brauche die Schweiz mehr Intensivbetten. Für künftige Pandemien müsse daher eine Lösung gefunden werden. (cma/sda) 21:10 Ueli Maurer: Verkürzung der Quarantänefrist soll geprüft werden Der Bundesrat wird am Mittwoch eine mögliche Verkürzung der Quarantänefrist beraten. Laut Finanzminister Ueli Maurer ist dies angesichts der Entwicklungen ein wichtiger Diskussionspunkt. «Es ist angezeigt, dass man die Quarantänefrist überdenkt», so Ueli Maurer am Montag gegenüber SRF. Es fehlten relativ viele Leute in der Wirtschaft, und gerade in kleineren Unternehmen könne es schwierig werden, wenn die wichtigen Personen ausfielen. Dazu kommen laut Maurer Lieferverzögerungen und Engpässe, die auch die Inflation weiter anheizen könnten – das «Schreckensgespenst für die Wirtschaft». Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, über die Quarantänefrist zu reden, so Maurer. Dem Bundesratsentscheid vom kommenden Mittwoch wolle er aber nicht vorgreifen. Erst zum Jahreswechsel hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) den Kantonen zugestanden, die Quarantäne von 10 auf 7 Tage zu verkürzen. Ueli Maurer: «Angezeigt, dass wir die Quarantänefrist überdenken» via