Coronavirus: Alle aktuellen News – lokal und global

Schweizer Armee hilft beim Impfen – Kantone Jura, Neuenburg und Wallis interessiert.

Coronavirus, Gesundheit

07.12.2021 16:06:00

Schweizer Armee hilft beim Impfen – Kantone Jura, Neuenburg und Wallis interessiert.

Corona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz und weltweit.

Bild: shutterstockIn Spanien hat die zuständige Kommission die Impfung von Fünf- bis Elfjährigen gegen Covid-19 genehmigt. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Madrid mit. Damit kann das Land die im europäischen Vergleich gute Impfquote von zurzeit circa 80 Prozent weiter erhöhen.

Knapp 90 Prozent aller Bürger, die älter als zwölf sind, sind bereits vollständig geimpft. Nach Schätzungen können nun in Spanien rund drei Millionen Kinder geimpft werden.Die europäische Arzneimittelbehörde Ema hatte Ende November grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa gegeben.

Ungeachtet der hohen Impfquote wird auch in Spanien ein Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet. Vom 2021er-Tiefstwert von etwa 18 Mitte Oktober kletterte der Wert zuletzt auf 139. Damit steht das Land aber immer noch deutlich besser da als viele Länder Europas. Zum Vergleich: In Deutschland lag die Inzidenz am Dienstag bei 432. (sda/dpa) headtopics.com

Warum Paxlovid ein Gamechanger ist – aber nicht das Ende der Pandemie

13:22"Ampel"-Parteien verteidigen in Deutschland ImpfpflichtBild: keystoneDie künftigen deutschen Regierungsparteien haben im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht verteidigt. Bei der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht gehe es um eine Güterabwägung, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar.

Sie verwies darauf, dass sich hilfsbedürftige Menschen etwa in Pflegeheimen nicht aussuchen könnten, von wem sie behandelt würden. Eine hohe Impfquote in diesen Einrichtungen sei unabdingbar.Am Mittwoch wollen die drei Parteien der «Ampel»-Koalition den SPD-Politiker Olaf Scholz zum neuen Bundeskanzler wählen. Scholz würde Nachfolger von Angela Merkel (CDU), die nach vier Amtszeiten aus der aktiven Politik ausscheidet. (sda/dpa)

13:02Point de Presse auf Fachebene um 14 UhrEs nehmen teil:- Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAG- Andreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst KSD

Was die Rolex von Stöckli mit dem Verbot von Tabakwerbung zu tun hat – so war die «Arena»

- Rudolf Hauri, Kantonsarzt Zug, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte13:01WHO Europa: Kampf gegen Delta nützt auch gegen OmikronJeder zehnte Europäer wird nach Angaben des Europa-Büros der Weltgesundheitsorganisation WHO bis Ende dieser Woche eine nachgewiesene Corona-Infektion hinter sich haben. Das sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Dienstag auf einer aus Kopenhagen übertragenen Online-Pressekonferenz. headtopics.com

Die Neuinfektions- und Todesfallzahlen hätten sich in den vergangenen zwei Monaten mehr als verdoppelt.Zugleich bleibe die Zahl der Todesfälle deutlich unter vorherigen Höchstständen, unterstrich Kluge. Ohne die Impfungen gegen Covid-19 wäre die Sterblichkeit erheblich schlimmer gewesen.

Die WHO zählt 53 Länder zur Region Europa, darunter neben der EU auch weiter östlich gelegene Staaten wie Russland, die Ukraine und Türkei. Den jüngsten WHO-Zahlen zufolge sind fast 90 Millionen Infektionen in dieser Region nachgewiesen worden, es gab fast 1,6 Millionen damit in Verbindung stehende Todesfälle. Die Zahl der Neuinfektionen steigt laut Kluge in allen Altersgruppen, während die höchsten Zahlen derzeit in der Gruppe der Fünf- bis 14-Jährigen beobachtet werden.

Einfach 30 lustige Corona-Tweets, die dein Wochenende noch etwas besser machen

Kluge berichtete, dass es bis Montag 432 bestätigte Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus in insgesamt 21 Mitgliedstaaten der Region gegeben habe.«Omikron ist in Sicht und auf dem Vormarsch, und wir sind zurecht besorgt und vorsichtig»

, sagte der Belgier. Das jetzige Problem sei jedoch die weiterhin dominierende Delta-Variante.«Wie wir heute gegen Delta erfolgreich sind, ist ein Sieg über Omikron morgen», sagte Kluge. Es gehe jetzt vor allem darum, die Lage in der Pandemie zu stabilisieren - und dies bedeute, nicht nur gegen eine Variante, sondern gegen alle Varianten auf einmal vorzugehen. Impfraten müssten gesteigert, Auffrischdosen verabreicht werden. Mehr Masken müssten in Innenräumen getragen, Räume gelüftet werden. Kluge wies zugleich darauf hin, dass Pflichtimpfungen nur «ein absoluter letzter Ausweg» seien, wenn alle machbaren Optionen zur Verbesserung der Impfzahlen ausgeschöpft seien. (sda/dpa) headtopics.com

12:38Covid-Zertifikat bei Treffen ab zehn Personen in NeuenburgIm Kanton Neuenburg müssen Personen über 16 Jahre an privaten oder familiären Treffen mit mehr als zehn Personen künftig ein Covid-Zertifikat vorweisen.Die Kantonsregierung ordnet damit in diesem Bereich strengere Regeln als der Bundesrat an.

Weiter hält der Staatsrat auch an den geltenden Kapazitätsbeschränkungen fest, wie er am Dienstag mitteilte.Wenn der Zugang zu Anlagen oder Räumlichkeiten nicht auf Personen mit einem Covid-19-Zertifikat beschränkt ist, bleibt der Zugang auf zwei Drittel der maximalen Kapazität beschränkt.

Schülerinnen und Schüler müssen ab der Sekundarstufe Schutzmasken tragen. In den beiden letzten Jahren der Primarschule gilt Maskenpflicht, sobald ein Covid-19-Fall entdeckt wird. Die Massnahmen treten am Mittwoch in Kraft und gelten voraussichtlich bis zum 21. Januar. (sda)

12:22Waadt beschliesst Maskenpflicht für Schüler ab zehn JahrenIm Kanton Waadt müssen künftig bereits Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse (zehn- bis elfjährig) wegen der grassierenden Corona-Pandemie Schutzmasken tragen.

Auch für alle Lehrpersonen gilt innerhalb der Schulgebäude ständige Maskenpflicht.Bisher war der Mundschutz für Schüler ab dem 9. Schuljahr (zwölf- bis dreizehnjährige) sowie die Lehrkräfte Pflicht. Die Verschlechterung der epidemiologischen Lage hat den Staatsrat jedoch dazu veranlasst, die Massnahmen in den Schulen zu verschärfen, wie er am Dienstag vor den Medien bekannt gab.

Die neuen Richtlinien gelten ab Mittwoch. Erziehungsdirektorin Cesla Amarelle (SP) versprach jedoch «Toleranz und Flexibilität bei ihrer Umsetzung». Wegen des Anstiegs der Infektionen werden auch alle Weihnachtsaufführungen an den Schulen abgesagt. (sda)

12:09Kanzler Nehammer: Österreich wird Lockdown wie geplant beendenBild: keystoneDer Lockdown in Österreich wird nach den Worten von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) wie geplant beendet.Es gehe nur noch um die Umstände, unter denen Lokale und Handel wieder öffnen dürften

, sagte Nehammer am Dienstag in Wien.Die Details zu Vorsichtsmassnahmen, Restriktionen und etwaigen regional schärferen Massnahmen sollen am Mittwoch bei einem Bund-Länder-Gipfel beraten werden, so der Regierungschef weiter. Zu Beginn des Lockdowns am 22. November war das Ende für den 13. Dezember angekündigt worden. Für Ungeimpfte würden die aktuellen Ausgangsbeschränkungen aber weiter gelten, bekräftigte Nehammer.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist jüngst deutlich zurückgegangen. Die Sieben-Tage-Inzidenz halbierte sich im Lockdown fast von mehr als 1000 auf nun rund 600 Fälle pro 100 000 Einwohner. Die Lage in den Kliniken ist angespannt, aber stabil. (sda/dpa)

12:0368 Ärzte und Pfleger in Spanien nach Weihnachtsessen corona-positiv68 Ärzte, Pfleger und Sanitäter eines Krankenhauses in Spanien sind nach einem grossen gemeinsamen Weihnachtsessen positiv auf das Coronavirus getestet worden.Noch werde allerdings untersucht, ob und wie viele Ansteckungen bei diesem Treffen passiert seien,

erklärte ein Sprecher des betroffenen Regionalen Universitätskrankenhauses von Málaga im Süden des Landes am Dienstag auf Anfrage. Ob es unter den Betroffenen möglicherweise auch Ungeimpfte gibt, wurde zunächst nicht bekannt.

An dem Weihnachtsessen hatten vor einer Woche mehr als 170 medizinische Beschäftigte teilgenommen.Wie Medien unter Berufung auf das Krankenhaus berichteten, hatten sich alle Teilnehmer vor dem Treffen am 1. Dezember Antigentests unterzogen, die alle negativ ausgefallen seien. Deshalb werde untersucht, ob sich die Betroffenen vielleicht nicht während des Essens, sondern kurz vor oder nach dem Test infiziert haben können. Mehrere von ihnen hätten zuletzt gemeinsam an anderen grösseren beruflichen Veranstaltungen teilgenommen, berichtete die Regionalzeitung «Diario Sur».

Den Angaben zufolge hat bisher keiner der Infizierten Symptome der Krankheit Covid-19 entwickelt. Sie mussten sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Obwohl viele von ihnen unter anderem auf der Intensivstation arbeiteten, seien dem Krankenhaus durch den Ausfall bisher keine grösseren Probleme entstanden, hiess es.

Obwohl Spanien eine hohe Impfquote hat und bereits knapp 90 Prozent aller Menschen, die älter als zwölf sind, vollständig geimpft sind, wird auch hier ein Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet. Vom 2021er-Tiefstwert von etwa 18 Mitte Oktober kletterte dieser Wert zuletzt auf 139.

Damit steht das Land aber immer noch deutlich besser da als zahlreiche andere Länder Europas. Zum Vergleich: In Deutschland betrug die Inzidenz am Dienstag gut 432. (sda/dpa)11:15Luzerner TV-Gottesdienste erzielen hohen EinschaltquotenBild: keystone

Die Luzerner Landeskirchen gestalten auch diese Weihnachten gemeinsam einen ökumenischen Fernsehgottesdienst. Die TV-Übertragung einer Festtagsfeier, die wegen der Coronapandemie seit Ostern 2020 zum vierten Mal stattfindet, ist beim Fernsehpublikum beliebt.

Die katholische, die reformierte und die christkatholische Landeskirche im Kanton Luzern bescheren dem Zentralschweizer TV-Sender Tele1 viel Publikum.Der Sender wird auch dieses Jahr den Weihnachtsgottesdienst am 25. Dezember ausstrahlen, wie die Kirchen am Dienstag mitteilten.

Den ersten gemeinsamen TV-Gottesdienst hatten an Ostern 15'000 TV-Zuschauende verfolgt. An Weihnachten 2020 waren es gar 20'000 gewesen. 14'000 schauten den letzten Ostergottesdienst am Fernsehen. Aufgrund der sehr hohen Einschaltzahlen werden die Landeskirchen auch künftig jeweils im Dezember gemeinsam einen ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst gestalten.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bieten die drei Landeskirchen «einen ergänzenden digitalen Zugang, um die Geburt Jesus zu feiern»,wie es in der Mitteilung heisst. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche Johannes und Paulus in Schüpfheim wird am Weihnachtstag um 10 Uhr ausgestrahlt. Für schwerhörige und gehörlose Menschen wird er in Gebärdensprache übersetzt. (sda)

11:14Seniorenrat ruft Ältere zum Impfen und zum Selbstschutz aufMüssten Spitäler entscheiden, welche Covid-Patientinnen und -Patienten beatmet werden und welche nicht, wären laut dem Seniorenrat Ältere am meisten betroffen. Der Rat ruft sie deshalb auf, sich impfen zu lassen und sich zu schützen.

Spitäler und Gesundheitspersonal seien am Anschlag, und es gebe zu wenig Fachpersonal, um die vorhandenen Intensiv-Pflegeplätze zu betreiben, schrieb der Schweizerische Seniorenrat (SSR) am Dienstag. Seniorinnen und Senioren träfe eine eventuell bevorstehende Triage am meisten.

Laut der Konferenz Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) ist Triage «immer das letzte Mittel» und darf nur angewendet werden, wenn Massnahmen wie die Reduktion nicht dringlicher Behandlungen oder das Verlegen von Patienten nicht genügen.

Oberstes Ziel ist, möglichst viele Menschenleben zu retten. Für die Triage bleibt die kurzfristige Überlebensprognose das wichtigste Entscheidungskriterium. Merkmale wie Alter, Geschlecht, Behinderung, soziale Stellung oder Impfstatus dürfen nicht als Triage-Kriterien herangezogen werden, wie die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften schreibt. (sda)

10:41Roche erhält EU-Zulassung für RoActemra bei schwerem CoronaBild: sdaNur einen Tag nach der Empfehlung des CHMP hat Roche die EU-Zulassung für sein Mittel RoActemra (Tocilizumab) erhalten. Eingesetzt werden darf es künftig auch zur Behandlung von erwachsenen Covid-19-Patienten, wie Roche am Dienstag mitteilte.

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EU-Zulassungsbehörde EMA hat erst am gestrigen Montag seine Empfehlung ausgesprochen, das Anwendungsgebiet von RoActemra auf die Behandlung von Erwachsenen mit dem Coronavirus zu erweitern. Konkret geht es um Patienten mit einem schweren Verlauf, die eine systemische Behandlung mit Kortikosteroiden erhalten und zusätzlichen Sauerstoff oder mechanische Beatmung benötigen.

Das Roche-Medikament ist in der EU bereits zur Behandlung der Entzündungskrankheiten rheumatoide Arthritis, systemische juvenile idiopathische Arthritis, juvenile idiopathische Polyarthritis, Riesenzellarteriitis und Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) zugelassen.(awp/sda)

10:26Pandemie-Folgen treffen Frauen und Männer im Arbeitsmarkt gleichBild: keystoneBerufstätige Mütter haben im ersten Coronajahr ihre Erwerbstätigkeit überdurchschnittlich häufig reduziert. Doch zu einer «She-cession», einer Rezession, die vor allem Frauen trifft, sei es auf dem Zürcher Arbeitsmarkt nicht gekommen, heisst es in einer Analyse.

Im zweiten Quartal 2020 schlug die Coronakrise auf den Zürcher Arbeitsmarkt durch: Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden brach bei den Männern um 7,6 Prozent ein, bei den Frauen um 8,3 Prozent, wie das Statistische Amt des Kantons Zürich am Dienstag mitteilte.

Allerdings: Die Zahlen bestätigen die Annahme, dass Eltern in der Krise mehr Betreuungsaufgaben leisten mussten: «Im ersten Coronajahr haben Eltern ihre Erwerbsbeteiligung überdurchschnittlich reduziert - am deutlichsten dann, wenn ihre Kinder noch im Schulalter waren.»

Mütter reduzierten ihre Tätigkeit dabei stärker als Väter.Ob sich diese coronabedingt niedrigere Erwerbstätigkeit von Müttern mit schulpflichtigen Kindern verfestige, sei aber noch offen. In der Analyse wird auch darauf verwiesen, dass die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen hierzulande nur für wenige Wochen geschlossen wurden, während in anderen Ländern der Präsenzunterricht monatelang eingestellt blieb. (sda)

9:50Experte: Omikron in Grossbritannien wird binnen Wochen dominant werdenBild: ShutterstockDie Omikron-Variante des Coronavirus wird nach Ansicht eines Experten in Grossbritannien innerhalb von Wochen dominant werden. Das sagte Jeffrey Barrett vom Wellcome-Sanger-Institut im BBC-Radio am Dienstag.

«Ich denke, wir können jetzt sagen, dass die Variante sich im Vereinigten Königreich schneller ausbreitet als die Delta-Variante und das war bis vor sehr kurzer Zeit nicht klar», sagte Barrett und fügte hinzu: «Ich bin ziemlich sicher, dass sie wahrscheinlich innerhalb von Wochen dominant werden wird.»

Der britischen Regierung zufolge wurden bislang in dem Land 336 Omikron-Fälle registriert. Keiner der Betroffenen müsse bislang im Krankenhaus behandelt werden, sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Montagabend im Parlament.

Die Zahl der Infektionen in Grossbritannien nahm zuletzt wieder zu. Sie liegt ohnehin seit Juli auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde zuletzt mit 469 angegeben (Stand 1. Dezember). Krankenhauseinweisungen und Todesfälle waren zuletzt verhältnismässig stabil mit etwa 800 Todesfällen und ungefähr 5300 Krankenhauseinweisungen binnen sieben Tagen.

Die Regierung in London führte als Reaktion auf das Auftauchen der Omikron-Variante wieder eine Maskenpflicht in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie schärfere Einreisebeschränkungen ein. Härtere Massnahmen im Inland lehnt die Regierung bislang ab. Von diesem Dienstag an müssen Reisende nach Grossbritannien nach ihrer Ankunft wieder ein negatives Testergebnis vorlegen. Zuvor hatte die Regierung mehrere afrikanische Länder auf die sogenannte rote Liste gesetzt mit Pflicht zur zehntägigen Hotelquarantäne. Alle Einreisenden müssen zudem nach ihrer Ankunft einen PCR-Test machen und bis zu Erhalt eines negativen Ergebnisses in Quarantäne bleiben. (sda/dpa)

9:15Räte bei Unterstützungspaket für den ÖV noch uneinsBild: keystoneWie der Bundesrat will das Parlament nicht nur den regionalen Personenverkehr und den Schienengüterverkehr weiter finanziell unterstützen, sondern auch den Ortsverkehr und touristische Verkehrsmittel.

Der Ständerat stimmte am Dienstag einer Ausdehnung der Unterstützungsmassnahmen mit 36 zu 0 Stimmen bei 6 Enthaltungen zu.Konkret geht es um Beiträge von insgesamt 240 Millionen Franken für pandemiebedingte Verluste im Jahr 2021. 150 Millionen Franken sind dabei für den regionalen Personenverkehr vorgesehen, 50 Millionen für den Ortsverkehr, 25 Millionen für den Schienengüterverkehr und maximal 15 Millionen für touristische Angebote. Nicht Teil des Pakets ist der Fernverkehr der SBB.

Eine Differenz zum Nationalrat besteht nach der Behandlung des Geschäfts im Ständerat: Die kleine Kammer will, dass Anbieter touristischer Angebote – etwa Betreiber von Seilbahnen oder Schiffen – ihre Ertragsausfälle entschädigt bekommen, sofern diese grösser sind als ein Drittel der in den Jahren 2017 bis 2019 gebildeten Reserven.

Die Vorlage geht zurück an den Nationalrat. (sda)8:49Nationalrat klar gegen Aufhebung der besonderen Corona-LageBild: keystoneDer Nationalrat hat die Aufhebung der besonderen Corona-Lage am Dienstag erneut deutlich abgelehnt. Er stimmte mit 128 zu 42 Stimmen bei sechs Enthaltungen gegen einen entsprechenden Vorstoss der SVP. Die Motion geht an den Ständerat.

«Der Bundesrat wird beauftragt, die besondere Lage nach Artikel 6 Epidemiengesetz aufzuheben», forderte SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi (ZG) im Motionstext.Es gebe keinen Anlass mehr für die Einschätzung, dass die «ordentlichen Vollzugsorgane nicht in der Lage sind, den Ausbruch und die Verbreitung übertragbarer Krankheiten zu verhüten und zu bekämpfen», begründete die SVP ihren erneuten Vorstoss in dieser Sache.

Der Bundesrat wies die Anwürfe der SVP zurück und lehnte den Vorstoss ab mit dem Verweis auf die besorgniserregende Entwicklung der pandemischen Situation. Objektiv seien die Voraussetzungen für das Vorliegen einer besonderen Lage gemäss Artikel 6 des Epidemiengesetzes nach wie vor erfüllt. Eine Aufhebung der besonderen Lage sei zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht.

Gesundheitsminister Alain Berset erinnerte an die kritische Lage in den Spitälern, die immer noch zu tiefe Impfquote und die neu aufgetauchten Varianten des Virus. «Das Problem ist längst nicht ausgestanden.»(sda)8:44Corona-Neuinfektionen in Deutschland gesunken

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Deutschland gesunken.Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Fälle pro 100'000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 432,2 an.Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 441,9, gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36'059 Corona-Neuinfektionen, mehr als 10'000 weniger als am Dienstag voriger Woche. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 06.51 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45'753 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen.Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 399 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle.Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6'222'020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100'000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,32 an (Freitag: 5,52). Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 5'170'400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 103'520. (sda/dpa)

8:30Nachlassende Sorgen über Omikron geben asiatischen Börsen AufwindBild: keystoneAsiatische Aktien haben am Dienstag aufgrund der nachlassenden Sorgen über die Auswirkungen der Omikron-Variante zugelegt. «Die ersten Bewertungen der Omikron-Fälle wurden als mild eingestuft, was zu einer Erleichterung führte», sagte Vishnu Varathan, Leiter des Bereichs Wirtschaft und Strategie bei der Mizuho Bank.

«Während Epidemiologen zu Recht vor voreiligen Schlüssen gewarnt haben, haben die Märkte wohl vermutet, dass der brutale Ausverkauf der vergangenen Woche milder hätte ausfallen müssen», sagte der Analyst weiter.Ausserdem sind die Aktien des angeschlagenen chinesischen Bauträgers Evergrande am Dienstag um sieben Prozent gestiegen. Sie hatten am Montag ein Rekordtief erreicht.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,3 Prozent höher bei 28'282 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,2 Prozent und lag bei 1971 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,4 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,1 Prozent. (sda/reu)

0:49WHO-Experten lehnen Plasma-Transfusionen von Covid-Genesenen abCorona-Patienten sollten laut der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht mit Immunplasma von Genesenen behandelt werden. Eine Expertengruppe der WHO rät von solchen Transfusionen ab, wie sie in der Fachzeitschrift «BMJ» schreibt.

Nach derzeitiger Studienlage hätten Covid-19-Patientinnen und -Patienten weder eine bessere Überlebenschance noch senke eine Transfusion mit Plasma das Risiko, dass sie beatmet werden müssen,heisst es in dem Artikel.Die Experten hätten 16 Studien mit insgesamt mehr als 16'000 Patienten begutachtet. In besonders schweren Fällen sei die Studienlage noch unsicher, deshalb sprechen sich die Experten nicht gegen weitere Studien bei solchen Patienten mit Plasma aus.

Im Herbst 2020 galt eine passive Immunisierung mit Hilfe von Blutplasma von Menschen, die Covid-19 überstanden und Antikörper gegen Coronaviren gebildet haben, noch als vielversprechende Therapie.So etwas sei auch bei anderen Erkrankungen schon eingesetzt worden, etwa Sars, Mers oder Influenza, hiess es damals beispielsweise bei einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI). Die Wirkung war zu dem Zeitpunkt aber noch nicht belegt, weil es noch keine randomisierten Studien mit Kontrollgruppen gab. (sda/dpa)

23:52Militär hilft niederländischen Spitälern wegen CoronaIn den Niederlanden leistet die Armee wegen der steigenden Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus erneut Unterstützung beim Ausbau der Spitalkapazitäten.«Das Militär versucht, die niederländischen Krankenhäuser zu unterstützen, um sicherzustellen, dass kein Krankenhaus Patienten ablehnen muss»

, sagte der Militärvertreter Martin van Dijk am Montag der Nachrichtenagentur AFP.Als Einsatzleiter koordiniert van Dijk den Aufbau einer zusätzlichen Corona-Station im Krankenhaus Utrecht. Die Corona-Station könne dank 50 Militärangehöriger mit medizinischer Ausbildung betrieben werden, sagte er.

«Was wir hier versuchen, ist, die Zahl der verfügbaren Betten für Covid-Patienten zu erhöhen.»Es gehe darum, das Gesundheitssystem der ganzen Region zu entlasten. Das niederländische Militär war bereits von Oktober 2020 bis Juni wegen der Pandemie in Krankenhäusern zum Einsatz gekommen.

Bild: keystoneTrotz neu eingeführter Einschränkungen des öffentlichen Lebens und einer Impfquote von über 85 Prozent steckten sich in den Niederlanden in den vergangenen Woche täglich tausende Menschen mit dem Virus an. Der Druck auf die Krankenhäuser nimmt weiter zu. In der Woche vom 23. bis zum 30. November wurden fast 2000 Infizierte ins Krankenhaus eingeliefert, 367 davon auf die Intensivstation. (sda/afp)

20:23Frankreich schliesst wegen Corona für vier Wochen alle DiscosIm Kampf gegen die in Frankreich grassierende fünfte Corona-Welle hat die Regierung die Schliessung der Diskotheken angeordnet. Die Massnahme solle von Freitag an vier Wochen lang gelten, sagte Premierminister Jean Castex am Montagabend bei einer Pressekonferenz. Betroffen sind laut Wirtschaftsministerium 1200 Discos. Sie sollen vom Staat Unterstützung erhalten.

Castex kündigte weitere Schutzmassnahmen an, die aber weit weniger streng ausfielen als zu früheren Zeitpunkten der Pandemie - trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz im Land von über 400. «Es ist nicht die Zeit für Besucherobergrenzen, Ausgangssperren oder Lockdown. Das wäre unverhältnismässig», sagte der Premierminister.

An Grundschulen soll den Beschlüssen zufolge die Maskenpflicht ausgeweitet werden. Unternehmen sind aufgerufen, ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Auf Zusammenkünfte, bei denen keine Maske getragen wird, sollten die Franzosen verzichten, sagte Castex. Daneben will die Regierung die Booster-Impfungen im Land vorantreiben. Bis Anfang Januar sollen 15 Millionen weitere Menschen ihre Auffrischungsimpfung erhalten können. Menschen über 65 sollen laut Castex dabei Priorität haben und sich in Impfzentren ohne Termin den Piks abholen können. Auch bislang gänzlich Ungeimpfte sollen ohne Termin ihre Erstimpfung erhalten können. (sda/dpa)

16:24Winterthur: Polizei kontrolliert Gastrobetriebe und verhängt BussenDie Winterthurer Polizei hat Samstagnacht elf Gastrobetriebe auf die Einhaltung der geltenden Corona-Massnahmen kontrolliert. Dabei verhängte sie vier Anzeigen und fünf Ordnungsbussen.

Vier Personen erhielten eine Busse, weil sie ohne ein Corona-Zertifikat in einem Lokal verkehrten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie mussten das Lokal verlassen. Die fünfte Ordnungsbusse wurde ausgesprochen, weil jemand unerlaubterweise in einer Lokalität rauchte.

Die Verantwortlichen der kontrollierten Betriebe, die die Corona-Zertifikate nicht ordnungsgemäss kontrolliert hatten, wurden angezeigt. Auch in einem weiteren Fall erfolgte eine Anzeige, weil in einem Lokal eine Person arbeitete, die nicht gemäss Ausländer- und Integrationsgesetz angemeldet war.

Die Bilanz der Kontrolle sieht die Polizei laut Mitteilung als «durchzogen». (sda)16:01Neuenburger Patienten sollen nur noch einen Besuch täglich erhaltenBild: keystoneWegen der steigenden Coronavirus-Fallzahlen schränkt das Neuenburger Spitalnetz (RHNe) ab Mittwoch die Besuche ein.

Jeder stationäre Patient darf pro Tag nur noch von einem Angehörigen besucht werden,zuvor muss ein Termin vereinbart und die Besuchserlaubnis per SMS bestätigt werden.«Die Besuchszeiten (14.00–17.00 Uhr) bleiben unverändert. Das Gesundheitszeugnis und das Tragen einer Maske sind weiterhin obligatorisch», teilte die RHNe am Montag mit.

Für die Entbindungs- und Kinderstation bleiben die Regeln unverändert, wobei die Besuche nur auf die Eltern beschränkt sind. Für die Intensivstation und die Palliativstation von La Chrysalide werden die Besuche in Absprache mit dem medizinisch-pflegerischen Team organisiert. Das RHNe hat ausserdem beschlossen, seine öffentlichen Konferenzen am Donnerstag bis auf weiteres auszusetzen. (sda)

15:39Kritische Fragen zu den Corona-Massnahmen der Basler RegierungBild: keystoneDass die Basler Regierung den Club-Betreibern die Befreiung von der Masken- und Sitzplatzpflicht durch eine freiwillige 2G-Regel verwehrt, stösst auch im Grossen Rat auf Kritik. Die Regierung will voraussichtlich am Dienstag dazu Stellung nehmen.

Anders als die Kantone Aargau, Baselland und Solothurn beharrt Basel-Stadt auf der Masken- und Sitzplatzpflicht für Konsumationen.Lobbyvereinigungen der Kulturinstitutionen und speziell der Nachtkultur bezeichneten diese Bestimmung als «De-facto-Schliessungs-Dekret» für die betroffenen Betriebe. Mehrere davon haben denn auch bereits ihre Tore geschlossen.

Das strenge Vorgehen der Regierung stösst nun auch im Grossen Rat vermehrt auf Kritik. Konkret sind im Hinblick auf die Grossratssitzung vom Mittwoch zwei Interpellationen eingereicht worden. Sie stammen aus unterschiedlichen politischen Lagern, namentlich von der GLP und der LDP, zielen aber in dieselbe Richtung.

LDP-Interpellation nimmt die vom Bundesrat gewährte freiwillige 2G-Regel zur Befreiung von der Masken- und Sitzplatzpflicht auf und stellt die Frage, warum Basel-Stadt anders als die umliegenden Kantone den eigenen Betriebe so wenig Vertrauen schenke.

Auf Anfrage wollte sich das Basler Gesundheitsdepartement am Montag nicht inhaltlich zur Sache äussern.Eine Departementssprecherin teilte mit, dass die Situation überprüft werde und man sich zu gegebener Zeit dazu äussern werde. (sda)

14:08Booster-Impfzentrum in Zürich-Oerlikon nimmt den Betrieb aufBild: keystoneAm Montagmorgen hat das neue Booster-Impfzentrum in Zürich-Oerlikon den Betrieb aufgenommen. Bis zu 2000 Impfungen gegen Covid-19 können dort täglich verabreicht werden. In dieser Woche sind alle Termine ausgebucht.

Vor dem vorerst einzigen Impfzentrum im Kanton, welches nur Auffrischungs-Impfungen anbietet, hat sich am Montagmorgen bei der Eröffnung eine Warteschlange gebildet, wie eine Reporterin von Keystone-SDA berichtete. Am ersten Tag sollen rund 1000 Booster-Impfungen verabreicht werden, normalerweise sollen es bis zu 2000 sein.

Am Mittwoch eröffnet das Booster-Impfzentrum in der Stadthalle Bülach. Zusammen mit den bestehenden fünf Corona-Impfzentren in Affoltern am Albis, Uster, Winterthur und Zürich sowie den rund 100 Apotheken und 450 Hausarztpraxen besteht laut Gesundheitsdirektion im Kanton Zürich dann eine Impfkapazität von über 10'000 Dosen pro Tag. (sda)

14:07Ständerat debattiert über Verlängerung von Covid-19-GesetzBild: keystoneDie Debatte um die Anpassung und Verlängerung des Covid-19-Gesetzes geht am Montagnachmittag in die nächste Runde. Der Ständerat wird sich mit der Frage beschäftigen, ob Corona-Tests wieder gratis werden sollen.

Der Nationalrat hatte in seiner Beratung vom Donnerstag beschlossen, dass der Bund die Kosten für Corona-Tests wieder übernehmen muss.Zudem sollen die Kantone Personen, die bei regelmässig durchgeführten Tests in Betrieben, Schulen oder Pflegeeinrichtungen negativ getestet werden, ein Zertifikat ausstellen müssen.

Das Covid-19-Gesetz trat im September 2020 in Kraft. Die meisten Bestimmungen laufen Ende dieses Jahres aus. Angesichts der epidemiologischen Situation beantragt der Bundesrat dem Parlament, verschiedene Massnahmen bis ins Jahr 2022 zu verlängern. (sda)

13:32BAG meldet: 23'888 Corona-Fälle in 72 StundenIn der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG)worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 39 neue Todesfälle und 181 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 66,1 Prozent.

Gemeldet wurden 158'978 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 15 Prozent.13:04Erste Omikron-Fälle in Russland nachgewiesenBild: keystoneIn Russland haben die Behörden die ersten beiden Fälle der neuartigen Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen.

Insgesamt seien zehn Rückkehrer aus Südafrika positiv getestet worden, teilte die nationale Behörde für Verbraucherschutz am Montag in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit. Durch Genomsequenzierung seien bei zwei von ihnen Infektionen mit der Omikron-Variante festgestellt worden.

Präsident Wladimir Putin hatte die Regierung am Freitag angewiesen, eine Strategie zu entwickeln, um eine Ausbreitung der neuen Variante in Russland zu verhindern.Im flächenmässig grössten Land der Erde, das über fünf eigene Impfstoffe verfügt, ist vor allem die verhältnismässig niedrige Impfquote ein Problem

: Bislang sind erst knapp 44 Prozent der 146 Millionen Einwohner vollständig geimpft.Viele Russen sind skeptisch gegenüber dem Präparat Sputnik V, das bislang weder von der EU-Arzneimittelbehörde noch der Weltgesundheitsorganisation zugelassen ist. Im Gegenzug sind in Russland keine westlichen Präparate erlaubt. (sda/dpa)

12:44Neuer Höchstwert im Kanton Bern: 2886 Ansteckungen übers WochenendeIm Kanton Bern sind übers Wochenende weitere 2886 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das ist der höchste Wert, seit der Kanton im Juni 2021 damit begann, die Zahlen fürs ganze Wochenende erst am Montag zu publizieren.

Am Montag vor zwei Wochen waren 1850 Fälle gemeldet worden, am vergangenen Montag waren es 2327. Erfasst werden jeweils die neuen laborbestätigten Fälle seit Freitagmorgen.Gut 70 Prozent der neu Infizierten waren ungeimpft, wie aus den Zahlen weiter hervorgeht. Übers Wochenende sind vier weitere Covid-Kranke verstorben. Seit Beginn der Pandemie gab es im Kanton Bern 1238 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. (sda)

12:18Luzerner Regierungsrat Peter positiv auf Corona getestetBild: keystoneDer Luzerner Regierungsrat Fabian Peter (FDP) ist am Wochenende trotz doppelter Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befinde sich mit leichten Grippesymptomen zu Hause in Isolation, sagte Rolf Bossart (SVP) an der Kantonsratssession vom Montag in Sursee.

An der Session wird der Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements von Finanzdirektor Reto Wyss (Mitte) vertreten. (sda)

Weiterlesen: watson News »

Überblick zu neuen Corona-Massnahmen – Diese neuen Regeln gelten ab morgenDie verschärften Corona-Massnahmen gelten vorläufig bis zum 24. Januar. Wir sagen, worauf Sie sich in verschiedenen Lebensbereichen einstellen müssen. Haltet mal die Schnauze, ihr seit nur Dreckspack und keine Journalisten🤷‍♀️ In verschiedenen Lebenslagen müssen Sie sich drauf einstellen, dass Sie den Überblick verloren haben 🤷🏻‍♂️ Wie immer ist die Schweiz hinten nach. Bill Gates verkündete das Ende der Pandemie ab 2022, Das Virus erreiche bereits einen normalen Grippestatus.

Spitäler und Impfzentren – Bundesrat schickt bis 2500 Armeeangehörige in den Corona-EinsatzBundesrat schickt Armee erneut an die Corona-Front: Bis 2500 Armeeangehörige sollen in Spitälern und Impfzentren helfen. Nicht schon wieder. Zum Ausbilden von fehlenden Personal war angeblich keine Zeit und kein Geld da. Aber die Armee kann das natürlich locker hinkriegen. Pflege und Intensivpflege sind ja Kernkompetenzen der Armee. Top Entscheidung. Viel Erfolg den Soldaten!👍

Corona-Schutzmassnahmen – Sollen auch Geimpfte und Genesene Maske tragen?Vielerorts gilt wieder Maskenpflicht. Eine neue Studie zeigt: FFP2-Masken schützen weit besser als medizinische Masken. Was Sie dazu wissen sollten. 🤡 nach 2 Jahren Pandemie.....sic !! aber ; einige brauchen vielleicht NOCH ein paar 'Studien' dazu.. Es gibt auch noch Gasmasken und Schutzkleider!!!!

Corona-Pandemie und Sprache – «Impfdurchbruch» ist Wort des Jahres 2021Das Deutschschweizer Wort des Jahres 2021 heisst «Impfdurchbruch». Auf dem zweiten und dritten Platz folgen «Starkregen» und «entfreunden».

Coronavirus: Alle aktuellen News – lokal und globalCorona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz und weltweit.

Coronavirus: Alle aktuellen News – lokal und globalCorona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz und weltweit.