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«Erster wahrscheinlicher Fall von Omicron»: Südafrika-Rückkehrer löst beim BAG Besorgnis aus.

Coronavirus, Gesundheit

28.11.2021 23:23:00

«Erster wahrscheinlicher Fall von Omicron»: Südafrika-Rückkehrer löst beim BAG Besorgnis aus.

Corona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz und weltweit.

Liveticker: Corona National+International 28.11.21Schicke uns deinen Input21:17«Erster wahrscheinlicher Fall von Omicron»In der Schweiz wurde ein «erster wahrscheinlicher Fall der Omicron-Variante» entdeckt. Dies schreibt das Bundesamt für Gesundheit am Sonntag in einer Mitteilung. Die Person sei vor rund einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt. Die definitive Bestätigung erfolge mit einer Sequenzierung in kommenden Tagen. (pit)

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21:08Grossbritannien beruft wegen Omikron G7-Treffen der Gesundheitsminister einAngesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus hat Grossbritannien ein ausserplanmässiges Treffen der G7-Gesundheitsminister einberufen.Die Fachminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen werden am Montag die aktuellen Entwicklungen diskutieren, wie die britische Regierung am Sonntagabend mitteilte.

Grossbritannien hat noch bis Ende des Jahres den Vorsitz der G7-Staaten inne. Neben Deutschland und Frankreich gehören auch Italien, die USA, Kanada und Japan zu dem Bündnis.Bild: keystoneDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als «besorgniserregend» eingestuft (siehe Beiträge weiter unten). headtopics.com

Mittlerweile sind in etlichen Ländern – darunter auch Deutschland, Dänemark und Grossbritannien – Fälle der Variante aufgetaucht.Mehrere Länder haben bereits wieder schärfere Reisebeschränkungen eingeführt. (sda/dpa)

Medienkonferenz Coronavirus – «Leben nach Corona wird nicht dasselbe sein wie vorher»

20:30Spanien lässt nur noch Geimpfte aus Grossbritannien einreisenSpanien wird wegen der neuen Virusvariante Omikron ab Mittwoch aus Grossbritannien nur noch vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte einreisen lassen. Das geht aus einer am Sonntag im Amtsblatt veröffentlichten Verordnung des Innenministeriums in Madrid hervor.

Bild: keystoneBisher wurden bei Reisenden aus Grossbritannien genauso wie etwa aus Deutschland Einreisenden auch ein Nachweis über eine Genesung von einer Corona-Erkrankung oder ein negatives Testergebnis akzeptiert.«Das Auftreten neuer Varianten des Erregers der Krankheit zwingt in diesen Zeiten zu verschärften Reisebeschränkungen», heisst es in der Verordnung.

Die neue Beschränkung der Reisemöglichkeiten dürfte der spanischen Tourismusbranche schaden, da Grossbritannien mit mehr als 20 Prozent die meisten ausländischen Urlauber in Spanien stellt.Bisher sind etwa 69 Prozent der Britinnen und Briten vollständig geimpft. headtopics.com

Corona in der Schweiz - BAG empfiehlt Auffrischimpfung auch für alle 12- bis 15-Jährigen

Das bedeutet, dass mehr als 20 Millionen Briten ab Mittwoch nicht mehr nach Spanien reisen dürfen. (sda/dpa)20:21Omikron in Deutschland angekommenDie im südlichen Afrika entdeckte neue Coronavirus-Variante bestimmt seit dem Wochenende die internationale Pandemie-Debatte – angesichts der Verbreitung von Omikron wächst die Beunruhigung auch in Deutschland.

Am Wochenende wurde die als besorgniserregend eingestufte Variante in München vom Max-von-Pettenkofer-Institut bei drei Reisenden nachgewiesen.In Hessen bestätigte sich am Sonntag der Fall eines weiteren Reiserückkehrers aus Südafrika.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft.Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest.

Bild: keystoneHessens Sozialminister Kai Klose teilte am Sonntag auf Twitter mit, dass eine Sequenzierung die Variante B.1.1.529 beim Reiserückkehrer aus Südafrika nachgewiesen habe. Die Person sei aus dem Rhein-Main-Gebiet. Bei den drei Fällen in München steht laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Genomsequenzierung noch aus. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es in Essen und in Düsseldorf erste Verdachtsfälle, die jetzt mittels Sequenzierung überprüft werden, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Sonntag mitteilte. headtopics.com

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) teilte am Sonntag auf Anfrage von Keystone-SDA mit, dass die neue Coronavirus-Variante Omikron (B.1.1.529) bisher in der Schweiz nicht nachgewiesen wurde. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Variante am Freitag als «besorgniserregend» eingestuft. (sda/dpa)

19:36Bund setzt vier weitere Länder auf die QuarantänelisteDer Bund setzt vier weitere Länder auf die Quarantäneliste: Wer aus Angola, Australien, Dänemark oder Sambia in die Schweiz einreist, muss einen negativen Covid-19-Test vorlegen und zehn Tage in Quarantäne gehen.

Die Regelung gilt ab Sonntagmitternacht und soll die Verbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron verhindern.Bild: keystoneDamit sind nun 19 Länder auf der Quarantäneliste, wie das Innendepartement (EDI) am Sonntagabend im Bundesblatt bekanntgab.

Angefangen hatte es am Freitag mit einem Verbot von Direktflügen aus Südafrika und einem Einreisestopp für Reisende aus Botsuana, Eswatini, Hongkong, Israel, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika.Davon ausgenommen sind allerdings Schweizer Bürgerinnen und Bürger sowie Personen, die über eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz verfügen.

Seit Samstag mussten alle Personen beim Einsteigen (Boarding) in ein Flugzeug und bei der Einreise in die Schweiz aus Grossbritannien, den Niederlanden, Tschechien, Ägypten und Malawi einen negativen Covid-19-Test vorlegen und zehn Tage in Quarantäne. Für Belgien gilt dies schon seit Freitag. (sda)

18:22Omikron-Variante: Von der Leyen ruft zu Vorsorgemassnahmen aufEU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat angesichts der neuen Coronavirus-Variante zu Vorsorgemassnahmen und raschem Handeln aufgerufen.«Wir nehmen diese Omikron-Variante sehr ernst und wissen, dass wir uns jetzt in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden», sagte sie am Sonntag bei einem Besuch in Lettland.

Noch sei nicht alles bekannt und die Wissenschaftler und Hersteller bräuchten zwei oder drei Wochen, um sich ein vollständiges Bild über die Qualität der Mutation der Omikron-Variante zu machen.Bild: keystone«Die allgemeine Devise lautet: Hoffe auf das Beste und bereite dich auf das Schlimmste vor», sagte die EU-Kommissionspräsidentin. Höchste Priorität habe jetzt Abstand halten, Kontakte reduzieren und so viel wie möglich impfen und auffrischimpfen. «Wir müssen Zeit kaufen», sagte sie auf einer Pressekonferenz in Riga.

Nach Angaben von der Leyens stehe die EU in Sachen Impfstoff «auf der sicheren Seite». Der Vertrag mit Biontech/Pfizer über den Kauf von bis zu 1,8 Milliarden Corona-Impfstoff beinhalte demnach eine Klausel, wonach die Hersteller den Corona-Impfstoff innerhalb von 100 Tagen an neue Mutationen anpassen können. (sda/dpa)

16:08Mehr als 200 Covid-Patienten auf IntensivstationenBild: keystoneMehr als 200 Covid-Patientinnen und -Patienten sind nach Angaben der Kantone zurzeit in Intensivstationen von Spitälern. Die Situation lässt sich demnach noch bewältigen. Die neue Coronavirus-Variante Omikron wurde bis Sonntag in der Schweiz nicht nachgewiesen.

Aufgrund der gegenwärtigen Dynamik sei mit einer weiteren Zunahme von Hospitalisationen und einer steigenden Belastung der Intensivstationen zu rechnen, teilte Tobias Bär, Sprecher der Kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. In einigen Kantonen beziehungsweise Spitälern gebe es fast keine freien Betten mehr. Bär bestätigte damit Berichte in verschiedenen Sonntagszeitungen.

Die GDK geht daher davon aus, dass bald wieder vermehrt Patientinnen und Patienten in Spitäler anderer Kantone verlegt und sogenannt nicht dringliche Eingriffe verschoben werden müssen. Dazu zählen etwa auch Krebsoperationen.Die Kantone werden laut GDK die Kapazitäten für die Behandlung der Covid-Patientinnen und -Patienten nach Möglichkeit erhöhen. Diesem Ausbau seien allerdings Grenzen gesetzt.

Die Zahl der betriebenen Intensivbetten wurde gemäss GDK in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich erhöht. In der ersten Corona-Welle seien vorsorglich und theoretisch über 1000 Betten in Intensivpflegestationen (IPS) ausgewiesen worden. Diese Betten wären aber ausserhalb der zertifizierten Rahmens der Intensivstationen und mit Intensiv-Hilfspersonal aus Fachbereichen wie zum Beispiel der Anästhesie betrieben worden.

Die Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI), die unter anderem die räumlichen Anforderungen und die erforderliche Personaldotation für eine Zertifizierung definieren, hätten laut GDK nicht eingehalten werden können.

Bei einer Zuspitzung der Lage und einer ausserordentlichen Ressourcenknappheit seien Triagen von Patienten nicht auszuschliessen, schrieb die GDK. Handlungsleitend seien dabei die medizinisch-ethischen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und der SGI.

Demnach ist das übergeordnete Ziel, möglichst viele Menschenleben zu retten. Für die Triage bleibt die kurzfristige Überlebensprognose das erste und wichtigste Entscheidungskriterium. Die Ressourcen sind ohne Diskriminierung zu verteilen. Merkmale wie Alter, Geschlecht, Behinderung, soziale Stellung oder Impfstatus dürfen nicht als Triagekriterien herangezogen werden.

Omikron in der Schweiz nicht nachgewiesenDas Bundesamt für Gesundheit (BAG) teilte am Sonntag auf Anfrage von Keystone-SDA mit, dass die neue Coronavirus-Variante Omikron (B.1.1.529) bisher in der Schweiz nicht nachgewiesen wurde. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Variante am Freitag als «besorgniserregend» eingestuft. (sda)

15:32Flugpassagiere bringen Omikron nach Amsterdam - Mindestens 13 FälleBild: keystoneBei mindestens 13 Flugreisenden aus dem südlichen Afrika sind nach ihrer Landung in Amsterdam Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Das teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Sonntag mit. Die Zahl könne noch steigen, erklärte dazu der staatliche Gesundheitsdienst RIVM. Die Analysen der Proben von 61 positiv getesteten Reisenden seien noch nicht vollständig abgeschlossen. Sie waren am Freitag mit der Fluggesellschaft KLM ins deutsche Nachbarland gekommen. Insgesamt testete die Gesundheitsbehörde am Flughafen Schiphol 624 Passagiere von zwei KLM-Maschinen aus Kapstadt und Johannesburg. Alle Betroffenen wurden in einem Quarantäne-Hotel isoliert.

Minister de Jonge wies zugleich darauf hin, dass die Folgen einer Infektion mit der neuen Variante noch undeutlich seien. «Mit Sicherheit wissen wir, dass sie ansteckender ist als die Delta-Variante», sagte er. Wie die Omikron-Variante den Krankheitsverlauf beeinflusse und ob dies Folgen für die Wirksamkeit von Impfungen gegen Covid-19 habe, werde noch untersucht.

De Jonge appellierte an alle, die seit dem vergangenen Montag aus dem südlichen Afrika in die Niederlande eingereist sind, sich umgehend testen zu lassen. Inzwischen wurden die Regeln für den Zutritt zu KLM-Flugzeugen in Südafrika verschärft. Auch doppelt geimpfte Personen dürfen nur noch mit einem negativen PCR-Test an Bord, zudem muss kurz vorher auch noch ein Schnelltest negativ ausfallen. Bislang mussten Geimpfte keinen negativen Test vorweisen.

14:01Omikron-Variante auch in Dänemark bestätigtInfektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sind nun auch in Dänemark bekannt geworden.Das staatliche Gesundheitsinstitut SSI bestätigte am Sonntag zwei Fälle, die zuvor als Verdachtsfälle eingestuft worden waren.

Die beiden Infizierten seien mit dem Flugzeug aus Südafrika eingereist und mittlerweile in Quarantäne. Auch deren enge Kontakte sollten sich in die Isolation begeben. Der Direktor des Instituts, Henrik Ullum, sagte, man wolle die weitreichende Ausbreitung der Variante verlangsamen, um möglichst viele Menschen vorher zu impfen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest. (sda/dpa)

13:43Südafrika sieht sich durch Reisebeschränkungen "bestraft"Bild: keystoneSüdafrika sieht sich durch die zahlreichen Reisebeschränkungen seit der Entdeckung der neuen Variante des Coronavirus im südlichen Afrika zu Unrecht bestraft. «Herausragende Wissenschaft sollte gelobt und nicht bestraft werden», hiess es in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme des Ministeriums für Internationale Beziehungen unter Verweis auf die Arbeit südafrikanischer Wissenschaftler, die die Omikron-Variante sequentiert und identifiziert hatten.

«Wir stellen auch fest, dass neue Varianten in anderen Ländern entdeckt wurden. Keiner dieser Fälle hatte eine Verbindung nach Südafrika», hiess es weiter. Südafrika habe bereits Gespräche mit Ländern aufgenommen, die Reisebeschränkungen beschlossen hätten und hoffe, dass diese Entscheidungen noch einmal überdacht würden.

«Wir respektieren das Recht aller Länder, Vorsorgemassnahmen zu treffen, um ihre Bürger zu schützen», betonte Ministerin Naledi Pandor. Gleichzeitig sollte bedacht werden, dass die Pandemie internationale Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch nötig mache. Sie verwies darauf, dass sich die Weltgesundheitsorganisation WHO für Vorsicht bei Reisebeschränkungen ausgesprochen habe.

Das Afrikanische Zentrum für Infektionskrankheiten (Africa CDC) hatte sich nach Entdeckung der neuen Variante gegen Reisebeschränkungen ausgesprochen. In der Pandemie habe man festgestellt, dass Reisebeschränkungen für Reisende aus Ländern mit einer neuen Variante zu keinem bedeutsamen Ergebnis geführt hätten. (sda/dpa)

13:06Gegner von Corona-Massnahmen gründen neue politische BewegungDie Gegner der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus lanciereneine neue politische Bewegung. «Aufrecht Schweiz» sei auf einem guten Weg, sagte Werner Boxler, Co-Präsident der Freunde der Verfassung auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit eine Meldung der «SonntagsZeitung und von »Le Matin Dimanche«.

Wer die Bewegung anführen werde, wie viele Mitglieder sie haben werde und wie stark sie sich in den politischen Prozess einbringen wolle, konnte Boxler noch nicht sagen. Dafür sei es zu früh. Die Freunde der Verfassung würden mit der Bewegung verbunden, aber »nicht die Lokomotive sein«. Weitere Einzelheiten würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Inhaltlich werde die neue Bewegung angesichts dessen, was Bundesrat und Parlament seit Beginn der Corona-Krise gezeigt hätten, für einen radikalen Wandel eintreten, sagte Boxler. Es gehe darum, die Vertretung des Volkes in den schweizerischen Institutionen zu hinterfragen und direkt darauf Einfluss zu nehmen.

Gemäss der Website von »Aufrecht Schweiz« möchte die Bewegung an möglichst vielen kommunalen und kantonalen Wahlen teilnehmen und sich so auf die eidgenössischen Wahlen 2023 vorbereiten.Hinter »Aufrecht Schweiz« stehen neun Bürgerbewegungen, die allesamt an den Demonstrationen gegen Massnahmen und Impfzwang aufgetreten sind. Die grösste und wichtigste von ihnen sind die Freunde der Verfassung. An zweiter Stelle kommt das Aletheia-Netzwerk der Gesundheitsberufe. Mit von der Partie ist auch das »Netzwerk Impfentscheid«.

Als Co-Präsidenten werden auf der WebsitePatrick Jetzer und Peter Eberhartgenannt. Jetzer, der im Aussendienst des US-Pharmariesen Pfizer tätig gewesen war, trat später in der Öffentlichkeit als »Corona-Skeptiker« auf. Eberhard ist ehemaliger Berner Grossrat (BDP) und Präsident von DU - Die Unabhängigen Bern. Zum Gründungsteam von »Aufrecht Schweiz" gehören auch die Thurgauer SP-Regierungsrätin Barbara Müller (SP/TG) und der St. Galler Naturheilpraktiker Daniel Trappitsch. (sda)

12:44Niederlande im Abend-Lockdown - Sorge wegen neuer Corona-VarianteBild: keystoneDie Niederlande gehen mit einem abendlichen Lockdown gegen einen Anstieg der Corona-Infektionen und eine drohende Überlastung der Krankenhäuser vor.Seit Sonntag müssen Geschäfte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs spätestens um 17.00 Uhr schliessen. Die verschärften Massnahmen gelten zunächst für drei Wochen. Ob sie Erfolg haben und zu einer spürbaren Senkung der Infektionszahlen beitragen, soll Mitte Dezember geprüft werden.

Supermärkte sind vom Lockdown ausgenommen. Schulen bleiben vorerst geöffnet. Allerdings müssen Schüler ab zehn Jahren eine Maske tragen, wenn sie nicht an ihrem Platz sitzen. Die 1,5-Meter-Distanz-Regel wird ausgeweitet auf Kinos, Theater und Gaststätten. Das heisst, dass weniger Besucher gleichzeitig hinein dürfen. Dort wird auch wieder die Maskenpflicht gelten.

Es müsse eine echte Wende erreicht werden, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Freitag bei der Ankündigung der neuen Regeln. Zur Begründung verwies die Regierung auch darauf, dass sich die Lage in den Krankenhäusern zugespitzt habe.

Zusätzliche Sorgen bereitet eine mögliche Ausbreitung der im südlichen Afrika entdeckten neuen Corona-Variante Omikron. Auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden am Freitag 61 von rund 600 Passagieren aus Südafrika positiv auf Corona getestet. Darunter könnten auch Infektionen mit der Omikron-Variante sein, erklärte das staatliche Institut für öffentliche Gesundheit (RIVM). Gesundheitsminister Hugo de Jonge kündigte dazu eine Pressekonferenz für Sonntagmittag an.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Omikron-Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.

Die in Amsterdam positiv getesteten Reisenden kamen mit Maschinen der Fluggesellschaft KLM aus Kapstadt und Johannesburg. Sie wurden in einem Quarantäne-Hotel isoliert. (sda/dpa)12:01Moderna arbeitet seit Thanksgiving an Omikron-ImpfstoffBild: keystone

Der Impfstoffhersteller Moderna hat bereits am gerade vergangenen Thanksgiving-Feiertag mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante direkt an dem in den USA üblicherweise gross gefeierten Festtag angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview. Thanksgiving fiel in diesem Jahr auf den 25. November - also den vergangenen Donnerstag.

Es werde noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in grossem Massstab hergestellt werden könnte. Wie auch das Mittel von Biontech gehört das Vakzin von Moderna zu den mRNA-Impfstoffen, deren Anpassung an neue Varianten als relativ gut machbar gilt.

«Das ist ein gefährlich erscheinendes Virus», sagte Burton. «Aber ich denke, wir haben jetzt viele Werkzeuge in unserem Arsenal, um es zu bekämpfen, also bin ich optimistisch.» Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft. (sda/dpa)

11:30Omikron - Was hinter dem Namen stecktBild: keystoneDie neue Corona-Variante Omikron bereitet nicht nur wegen seiner Ausbreitung sondern auch wegen seines Namens Kopfzerbrechen. Am Wochenende erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf, warum sie gerade diesen griechischen Buchstaben als Bezeichnung für die Variante B.1.1.529 wählte, als sie sie als besorgniserregend einstufte: Es gehe darum, Missverständnisse und Stigmatisierungen zu vermeiden.

Die UN-Gesundheitsbehörde ist schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, neu auftretende Varianten nach und nach anhand des griechischen Alphabets zu benennen. Damit sollte verhindert werden, dass die Orte, an denen die Mutanten erstmals auftreten, als Bezeichnung verwendet und sprachlich an den Pranger gestellt werden.

Vor Omikron wären nun aber noch die Buchstaben Ny und Xi an der Reihe gewesen. Ny, das auf Englisch Nu heisst, klinge zu sehr nach «new» (deutsch: «neu») und wäre daher missverständlich gewesen, hiess es dazu von der WHO.

«Xi wurde nicht verwendet, weil es ein verbreiteter Nachname ist», erklärte die WHO. Virus-Bezeichnungen sollten keine ethnischen oder regionalen Gruppen verletzen, argumentierte die UN-Organisation. Xi ist zwar in China und in Ländern mit Han-chinesischer Bevölkerung gebräuchlich, aber zumindest in China kein sehr häufiger Name. Es gibt aber einen sehr gewichtigen Namensträger: Den chinesischen Staatschef Xi Jinping. (sda/dpa)

10:52Australien meldet zwei bestätigte Omikron-FälleIn Australien sind erstmals bestätigte Fälle der Corona-Variante Omikron bekannt geworden.Zwei Reisende aus dem Süden Afrikas seien nach ihrer Ankunft in Sydney am Samstagabend positiv auf die als besorgniserregend eingestufte Variante getestet worden, teilte das Gesundheitsministerium des Bundesstaats New South Wales am Sonntag mit. Beide zeigten demnach keine Symptome und waren vollständig geimpft. Sie befänden sich nun in einer speziellen Einrichtung in Isolierung.

Zwölf weitere Passagiere aus dem südlichen Afrika, die mit dem gleichen Flug aus Katars Hauptstadt Doha eingetroffen seien, müssten nun für 14 Tage in ein Quarantäne-Hotel.Alle anderen Fluggäste und die Crew an Bord seien angewiesen worden, sich zu isolieren.

Am Samstag hatte die australische Regierung Einreisebeschränkungen für neun Länder im Süden Afrikas angekündigt. Dazu zählen demnach Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Lesotho, Eswatini, die Seychellen, Malawi und Mosambik. Alle Direktflüge aus diesen Staaten würden als Vorsichtsmassnahme zunächst für zwei Wochen eingestellt, hiess es. (sda/dpa)

10:38Schweizerinnen und Schweizer für eine ImpfpflichtDer Druck auf Ungeimpfte nimmt zu: Eine deutliche Mehrheit der Schweizer Bevölkerung befürwortet eine Verschärfung des Regimes gegenüber Menschen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Das zeigt eine

Demnach möchten 63 Prozent der Befragten eine Einführung der 2G-Regel – also den Status «geimpft» oder «genesen» – als Bedingung für die Teilnahme am öffentlichen Leben. Eine Impfpflicht unterstützen 53 Prozent.

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2G ist Falsch! Es testet sich dann niemand mehr! Selbst Geimpft kann man das Virus weitergeben, was soll dann 2G bringen? Lieber Konsequent Testen. Selbst bekannte Virologen ändern ihre Meinung was die Impfung betrifft, vor allem gibt es nicht mal genug Impfstoff. Zeit das das in der Schweiz auch kommt!

ein Grund für eine neue Impfung. Passt. Vielleicht melden sich ein paar Impfverweigerer für Testzwecke? Das kann ihnen ja nichts anhaben, wenn sie den Aluhut aufsetzen und ein bisschen Ivermectin einnehmen. Auf Basis von welchen Daten?

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