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Corona: Wie Impfreisen funktionieren und wieso sie problematisch sind

Spritztour nach Moskau: Was es mit den Impfreisen nach Russland auf sich hat und wieso sie problematisch sind.

12.04.2021 21:31:00

Spritztour nach Moskau: Was es mit den Impfreisen nach Russland auf sich hat und wieso sie problematisch sind.

Corona verhindert zurzeit so manche Reise ins Ausland. Dies soll sich nun ändern: Im Rahmen einer Impfreise wird Tourismus mit einer Corona-Impfung verbunden. Was solche Reisen beinhalten und wieso sie problematisch sind, in 4 Punkten.

Im Angebot stehen folgende drei Reisen, welche alle die Impfung in einer russischen Privatklinik zum Ziel haben:screenshot: meine-impfreise.comDie erste Option besteht aus je zwei 4-tägigen Reisen nach Moskau.Nach der Anreise am ersten Tag erhält man die Sputnik-Spritze am zweiten Tag, hat den dritten Tag zur freien Verfügung und fliegt am vierten Tag wieder zurück. Der ganze

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wiederholt sich drei Wochen später nochmal. Für umgerechnet 2200 CHF ist man dabei.Die Impfreisen locken mit dem russischen Impfstoff Sputnik V.Bild: keystoneFür einen Preis von 3300 CHF kann man sich eine 23-tägige Impfreise gönnen,

wobei die Zeit zwischen der ersten und zweiten Dosis in einem Kurhotel verbracht wird.Die Moskau- und Türkei-Kombi stellt das günstigste Angebot dar. Für 2000 CHF kriegt man zu Beginn die erste Impfung in Moskau, begibt sich dann auf eine 7-tägige Türkei-Rundreise mit anschliessend 11-tägigem Badeaufenthalt und kehrt dann für die zweite Dosis nach Moskau zurück. Der Haken: headtopics.com

Bei dieser Reise soll die Impfung im Transit-Bereich des Moskauer Flughafens verabreicht werden.Das entsprechende Impfzentrum ist allerdings noch nicht eröffnet. Zudem steht dieTürkeiauf der BAG-Liste der Risikoländer, weshalb eine Quarantäne nach der Rückreise Pflicht ist.

Meine-impfungen.com ist nicht der einzige Anbieter, auch impfreisen.at und fitreisen.de hatten ähnliche Angebote, haben sich nun aber zurückgezogen. Mehr dazu später.Wieso hat Russland ein Interesse daran?Nicht nur die Reiseanbieter nutzen die Impfstoffknappheit oder das schleppende Impftempo zu ihrem Vorteil.

Auchselbst scheint ein Interesse daran zu haben, ausländische Touristinnen und Touristen mit einem Impfversprechen ins Land zu locken.Wozu? Wie Russland-Korrespondent David Nauer gegenübersagt, könne man den Impftourismus durchaus als eine PR-Strategie des Landes betrachten. Russland stelle sich so als humanitäres Land, als wissenschaftliche Grossmacht und als Land, welches die Pandemie besser im Griff habe, dar.

Russland war das erste Land, das einen Impfstoff zugelassen hat.Bild: keystoneDennoch ist die Botschaft Russlands nicht eindeutig: Einerseits sagt Aleksej Kusnezow vom russischen Gesundheitsministerium, die Impfung der eigenen Bevölkerung habe höchste Priorität, andererseits erteilt das Land ausländischen Touristen die Erlaubnis, sich impfen zu lassen. headtopics.com

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Ein Blick aufTwitterzeigt, dass sogar Sputnik selbst an einem Impfprogramm für Ausländerinnen und Ausländer arbeitet:«Sag deinen Freunden, sie sollen Sputnik V auf Twitter folgen! Unsere Follower werden die Ersten sein, welche in Russland mit Sputnik geimpft werden, wenn das Programm beginnt.»

Sputnik VTell your friends to follow Sputnik V on Twitter!✌️ Weiterlesen: watson News »

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