Corona-Medienkonferenz – «Die Situation könnte noch viel schlimmer werden»

Seit 14 Uhr informieren die Experten des Bundes zur aktuellen Lage in der Schweiz. Wir berichten live.

07.12.2021 16:00:00

Jetzt live: Bis zu 2500 Armeeangehörige sollen Spitäler unterstützen und beim Impfen helfen – die Corona-Medienkonferenz im Ticker.

Seit 14 Uhr informieren die Experten des Bundes zur aktuellen Lage in der Schweiz. Wir berichten live.

«Im Moment ist nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu machen»Der Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und -ärzte VKS spricht auch die Vorwürfe gegenüber den Kantonen an, sie seien zu langsam beim Verimpfen der dritten Impfdosis. «Im Moment ist nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu machen», sagt Hauri. «Es liegt an uns allen, unser Verhalten anzupassen und die Infektionswelle zu dämpfen.»

Laut Hauri ist es möglich, dass die Vereinigung der Kantonsärzte dem Bundesrat weitere Verschärfungen vorschlagen muss, wenn sich die Lage nicht verbessert. Mögliche Massnahmen wären:Breite Maskenpflicht drinnen und draussen2G-Plus – Zugang also nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich getestet sind

Kapazitätsbeschränkungen14:24 Uhr«Die Lage in den Spitälern hat sich zugespitzt»Dann übernimmt Rudolf Hauri das Wort. «Die Positivitätsrate an Zuger Schulen ist derzeit 20 bis 30 Mal höher als zuvor», sagt der Kantonsarzt von Zug und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und -ärzte VKS. headtopics.com

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«Auch die Lage in den Spitälern hat sich zugespitzt. Spitäler müssen Behandlungen und Operationen verschieben, das ist höchst unglücklich», sagt Hauri und spricht auch die befürchteten Triagen an.14:20 Uhr«Die Situation könnte noch viel schlimmer werden»

Zum Ende ihres Statement betont Masserey, dass es ein Zusammenspiel mehrerer Massnahmen brauche, um die aktuelle Welle brechen zu können. «Sonst könnte die Situation noch viel schlimmer werden», warnt sie.Die Expertin des BAG stellt nun die neue Kampagne des Bundes vor. Die Bevölkerung soll dadurch sensibilisiert werden, die Corona-Massnahmen einzuhalten. Der Hintergrund der Plakate ist orange. «Was bedeutet, dass die Lage nun ernst ist.»

14:15 Uhr«Wir müssen Ausfälle im Gesundheitspersonal verhindern»Masserey kommt nun auf den aktuellen Stand der Impfquote zu sprechen. «Die Zahl der Geimpften steigt nur langsam an. 66 Prozent aller Personen, die sich in der Schweiz impfen lassen können, sind es bisher auch.»

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Eine Impfung schütze nicht nur vor einer Infektion mit Covid-19, sondern auch vor einem schweren Krankheitsverlauf, wiederholt die Expertin des BAG. «Vollständig geimpfte Personen haben ein geringeres Risiko für eine Hospitalisation.» headtopics.com

Laut Masserey sei vor allem beim Gesundheitspersonal wichtig, dass sie geimpft sind. «Die Fachpersonen haben Kontakt mit Infizierten. Wir müssen sie schützen, um Ausfälle im Gesundheitspersonal zu verhindern.»Wenn in den Spitälern Personal ausfällt, dann wird die Situation noch enger.

Foto: Alessandro Crinari (Keystone)14:07 Uhr«Die Fallzahlen steigen genauso schnell wie in der zweiten Welle»Die Pressekonferenz geht los. «Die epidemische Lage verschlechtert sich. Die Zahlen steigen», sagt Virginie Masserey zu Beginn. Die Schweiz befinde sich aktuell in einer gleichen Situation wie in der zweiten Welle. «Und die Fallzahlen steigen genauso schnell wie in der zweiten Welle.» Im europäischen Vergleich gebe es Länder, mit einer höheren Inzidenz als die Schweiz, aber auch welche, mit tieferen Fallzahlen.

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Laut Masserey steigt die Inzidenz in der Schweiz bei Jugendlichen und Teenagern schneller als bei älteren Personen. Jedoch müssen ältere Personen mit einer Covid-Infektion häufiger in ein Spital eingeliefert werden. «Auf den Intensivstationen haben wir immer mehr Covid-Patienten. Zudem verdoppeln sich die Todesfälle im Bezug auf Corona-Infektionen alle zwei Wochen.»

14:01 UhrArmeeangehörige können beim Impfen und Pflegen helfenBis zu 2500 Armeeangehörige sollen die Spitäler bei der Pflege und beim Transport von Covid-Kranken unterstützen und den Kantonen beim Impfen helfen. Das hat der Bundesrat entschieden. headtopics.com

Allerdings springt die Armee erst ein, wennsämtliche zivilen Mittel ausgeschöpftsind, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag mitteilte.Der Einsatz soll bis zum 31. März befristet sein.

Weil er länger als drei Wochen dauert, muss ervom Parlament bewilligtwerden; die Botschaft dazu wird den Räten zugestellt.Gesuche von drei KantonenBisher drei Kantone –Jura, Neuenburg und Wallis– ersuchten in den vergangenen Tagen um Hilfe der Armee, wie ein Armeesprecher der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage bestätigte.

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