Corona-Medienkonferenz der Experten – Wo steht die Schweiz in der Pandemiebekämpfung?

Jetzt live: Nach einer aufwühlenden Woche – wo steht die Schweiz in der Corona-Abwehr? Amtschefinnen und Experten informieren.

30.10.2020 16:00:00

Jetzt live: Nach einer aufwühlenden Woche – wo steht die Schweiz in der Corona-Abwehr? Amtschefinnen und Experten informieren.

Seit gestern gelten in der Schweiz verschärfte Corona-Massnahmen. Nun äussern sich die Experten des Bundes zur aktuellen Corona-Lage. Wir berichten live.

Frage: Wie viele Fälle gibt es beim Gesundheitspersonal?Kantonsärztin Linda Nartey erklärt, dass sie nur das Ausmass der Infektionen in Bern kenne. «Aber bei uns ist es so, dass es vermehrt zu Ansteckungen beim Gesundheitspersonal kommt und wir auch mehr Quarantänefälle haben.» Die genaue Anzahl kenne sie jedoch nicht.

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15:04 UhrFrage: Ab wann erhalten Härtefälle finanzielle Unterstützung?Clubs und Bars mussten aufgrund der neuen Corona-Massnahmen des Bundesrats wieder schliessen. Grossveranstaltungen wurden wieder verboten. Nun fordern die Betroffenen finanzielle Unterstützung des Bundes. Wie Matthias Remund erläutert, werde der Bundesrat demnächst über eine entsprechende Verordnung entscheiden. Die Darlehen sollen dann ab 1. Dezember ausgezahlt werden können.

15:01 UhrFrage: Unterschätzt der Kanton Zürich die Situation?Ein Journalist betont, dass der Kanton Zürich die Situation nicht so dramatisch darstellt, wie die anwesenden Experten des Bundes. Was stimmt nun? «Es gibt starke Unterschiede in den einzelnen Kantonen», erklärt Virgine Masserey.

Martin Ackermann sagt ergänzend, dass der Bericht der Task Force davon ausgeht, dass alle Fälle auf die Kantone optimal verteilt werden. Der wichtigste Faktor seien die Hospitalisierungen. «Wenn es so weiter geht, wird jeder Kanton die Kapazitätsgrenze bald erreicht haben. Was wir tun müssen, ist die Kurve abzuflachen.»

14:57 UhrFrage: Werden bald mehr Schnelltests als PCR-Tests durchgeführt?Die Testkapazität könne mit den Schnelltests stark erhöht werden, erklärt Virgine Masserey. Und die Berner Kantonsärztin Linda Nartey ergänzt: «Mit mehr Tests werden Wartezeiten verkürzt.» In einzelnen Regionen müssten Patienten bereits warten, bis die getestet werden können. «Es gibt allerdings nicht generell zu wenige Tests.»

Nartey betont auch, dass nächste Woche noch nicht jeden Tag 50'000 Schnelltests gemacht werden könnten. «Die logistische Herausforderung ist gross.»14:50 UhrFrage: Genügt das Zurückstellen von Wahleingriffen?Martin Ackermann begrüsst die Weisung des BAG, dass alle nicht nötigen Operationen aufgeschoben werden sollen. Er gibt jedoch auch zu, dass dies das Problem der überbelasteten Spitäler nicht lösen werde. «Wenn wir mit diesen Massnahmen 200 Intensiv-Behandlungsplätze generieren können, gewinnen wir lediglich 32 Stunden.» Ein exponentielles Wachstum könne nicht anhand linearen Massnahmen gestoppt werden, so Ackermann.

14:46 UhrFrage: Wie hoch ist die Gefahr einer Übertragung durch Aerosole?«Die Häufigkeit der Übertragung mittels Aerosole ist geringer, wie diese bei engem Kontakt mit einer infizierten Person», sagt Virgine Masserey. «In Klassenräumen beispielsweise ist dies aber durchaus ein Thema.»

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Die Covid-Taskforce rät auch bei genügend Abstand in allen Innenräumen immer eine Schutzmaske zu tragen.14:43 UhrFrage: Warum wurde die genaue Altersangabe für Risikopatienten gestrichen?Der Bund hat das konkrete Alter 65 Jahre für die Definition der Risikogruppe gestrichen. Laut Masserey hätten sich Personen über 65 Jahren dadurch diskriminiert gefühlt. «Es bleibt aber dabei: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs.»

14:40 UhrFrage: Sollen Spitäler jetzt nicht dringende Eingriffe reduzieren?«Die Organisation der Spitäler liegt in der Hoheit der Kantone», erklärt Virginie Masserey vom BAG. «Aber ja, wir fordern die Kantone auf, die nicht notwendigen Eingriffe aufzuschieben und Kapazitäten für Covidpatienten zu schaffen.»

Die Sitation sei ernst. «Es gibt ein realistisches Risiko, dass die Spitäler überlastet werden. Das ist keine Angstmacherei.»14:38 UhrFrage: Wie hoch ist der Anteil der asymptomatischen Fälle, die positiv getestet werden?«Der Grossteil der Getesteten hat Symptome, weil dies auch ein Kriterium ist, damit jemand auf das Virus getestet wird», erklärt Virginie Masserey.

Ackermann weist ergänzend darauf hin, dass ihm die hohe Positivitätsrate Sorgen macht. «Wir verpassen zu viele Infizierte.»14:33 UhrFrage: Reichen die Massnahmen?Nach Ackermanns Ausführungen können nun die anwesenden Journalisten Fragen stellen. Ein Medienvertreter möchte wissen, ob die Massnahmen ausreichen. «Es kann sein, dass noch einschneidendere Massnahmen nötig sein werden, um die Infektionszahlen zu reduzieren», sagt Martin Ackermann.

14:29 UhrKapazitäten an Spitälern werden überschritten«Unsere Prognose hat sich bewahrheitet - leider», sagt Martin Ackermann. Der Chef der Covid-Taskforce äussert sich nun zu den Erkenntnissen der Task Force. «Wir müssen damit rechnen, dass die Kapazitäten der Spitäler überschritten werden», erklärt Ackermann.

Laut Ackermann mussten bereits nicht dringliche Eingriffe und Operationen verschoben werden. «Das heisst es gibt Patienten, die auf eine Tumor-Operation warten müssen.» Nun gehe es darum zu verhindern, dass die Spitäler November und Dezember nicht noch mehr strapaziert werden. «Was wir heute tun, kann viel für die Zukunft ausrichten.»

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Die verschärften Corona-Massnahmen des Bundesrats begrüsst Ackermann. Bisher hätte man daraus aber noch fast nichts gewonnen. Eine Frage, die Ackermann in den Raum wirft: Wann sollte die Schweiz über weiter Massnahmen entscheiden? «Wir haben das Problem, dass wir die Wirkungen der neuen Massnahmen erst in zwei Wochen sheen werden und uns gleichzeitig die Zeit davon läuft», sagt der Chef der Covid-Taskforce. Als Vorbild beobachte die Task Force nun den Kanton Wallis. Dort wurden früher verschärfte Regeln eingeführt.

14:21 Uhr«Es braucht nun Einschränkungen»Der Direktor des Bundesamtes für Sport Matthias Remund spricht nun. «Sport ist wichtig für die mentale und körperliche Gesundheit», erklärt er. Man müsse aber auch Einschränkungen vornehmen, um die Zahl der Infektionen zu senken.

Könne der Abstand eingehalten werden, wie im Fitnesszentrum, bei Yoga oder Pilates, müsse keine Maske getragen werden. Im Freien brauche es auch keine Masken, sofern man genügend Abstand zu anderen Personen hat. Kinder und Jugendliche dürfen weiterhin ganz normal Sport machen.

14:19 Uhr«Wir drohen an Kapazitätsgrenzen zu stossen»Anschliessend übernimmt Linda Nartey, Kantonsärztin Bern, das Wort. «Wir drohen an Kapazitätsgrenzen zu stossen», sagt Nertey. «Die Situation in den Arztpraxen ist zunehmend angespannt. Auch haben wir immer mehr Gesundheitspersonal, das sich mit dem Virus infiziert.» Auch die Kantone würden laufend aufstocken, um das Contact-Tracing zu gewährleisten.

Nartey bedankt sich im Namen aller Schweizer Kantonsärzte bei allen, die sich seit Monaten an die Crooan-Massnahmen halten. An Halloween sei es abzuraten von Tür-zu-Tür zu gehen.14:13 UhrSchnelltest ab nächster WocheDie Pressekonferenz beginnt. Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle des BAG, übernimmt das Wort. Sie bezieht sich noch einmal auf die Fallzahlen dieser Woche. «Die Situation ist nicht mit dieser vom Frühling zu vergleichen. Es wird mehr getestet», sagt Masserey. Bei der Anzahl der Spitaleinweisungen und Corona-Todesfällen sei die Entwicklung jedoch ähnlich.

Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle im BAG.KeystoneAlle Altersklassen seien von Infektionen betroffen — Kinder jedoch weniger als ältere Patienten. «Auch die Lage in den einzelnen Kantonen unterscheidet sich stark.» So sei Wallis bei der Inzident noch immer auf der Spitzenposition. «Das Ziel ist nun, die Überlastung er Spitäler zu verhindern, sagt Masserey». Mit der Umstellung der Kampagne des BAG von orange auf rot, wolle der Bund verdeutlichen, «dass es nun höchste Zeit zum handeln ist».

«Ab nächster Woche sind Schnelltests verfügbar.» Diese können laut Masserey in Arztpraxen, Apotheken und Spitälern durchgeführt werden. Sie werden empfohlen für Personen mit Sympotomen, die nicht zur Risikogruppe gehören sowie Personen, die Kontakt mit einer infizierten Person hatten.

Zum Schluss ruft Masserey die Bevölkerung erneut dazu auf, sich an die Corona-Massnahmen zu halten.Heute informieren an der PressekonferenzVirginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAGIsabelle Chassot, Direktorin, Bundesamt für Kultur BAK

Matthias Remund, Direktor, Bundesamt für Sport BASPOOliver Schärli, Leiter des Bereichs Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung, SECOLinda Nartey, Kantonsärztin Bern, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte

Martin Ackermann, Präsident National COVID-19 Science Task ForceBAG meldet 9207 NeuansteckungenDem BAG sind heute 9207 Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Am Freitag vergangener Woche waren es 6634 Fälle. Die Positivitätsrate beträgt 24 Prozent bei 38'211 neu gemeldeten Tests. Zudem meldete das BAG heute 52 neue Todesfälle und 279 Spitaleinweisungen.

Gestern wurden rekordhohe 9386 Neuansteckungen innerhalb eines Tages registriert, am Mittwoch waren es 8616. Am Montag hatte das BAG die Zahlen für das ganze Wochenende bekanntgegeben. Insgesamt waren für diese drei Tage 17’440 neue Ansteckungen gemeldet worden.

Insgesamt gab es dem BAG zufolge seit Beginn der Pandemie 154'251 laborbestätigte Fälle. Seit Anfang der Pandemie mussten 6979 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden.Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung waren am Donnerstag nach Angaben des BAG 31'410 Personen in Isolation und 26'333 Personen standen unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 7'438 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.

Hier geht es zu unseremmit allen Zahlen.AusgangslageMit der Ausweitung der Maskenpflicht im Freien, weiteren Einschränkungen für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen sowie verschiedenen Verboten will der Bundesrat die zweite Corona-Welle in den Griff kriegen. Wirken die Massnahmen nicht, ist ein Lockdown laut der Regierung unausweichlich.

Die neuen Regeln seien «die letzte Möglichkeit, um einen Lockdown zu verhindern», sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch vor den Bundeshausmedien. «Ohne einschneidende Massnahmen geht es nicht.» Die bisherigen Regeln genügten nicht. Die Fallzahlen, die Zahlen der Spitaleinweisungen und der Todesfälle müssten schnellstmöglich runterkommen.

Ziel sei es, die Reproduktionszahl zu halbieren. Heute steckten zehn Corona-Infizierte im Schnitt 17 weitere Personen an. Das sei viel zu viel, sagte Berset. Derzeit sei die Schweiz ein europäischer Hotspot.Nur gemeinsam erfolgreichBundespräsidentin Simonetta Sommaruga versuchte zum wiederholten Mal, alle ins Boot zu holen. «Wir wollen alle, dass die Schweiz diese Krise gemeinsam meistert», sagte sie.

Niemand wolle, dass in den Spitälern die Betten für Notfallpatienten fehlten, niemand wolle einen Lockdown. Deshalb habe der Bundesrat neue Massnahmen ergriffen, die ab Mitternacht gelten. «Wenn wir weniger Kontakte haben, bringen wir die Zahl der Hospitalisierungen herunter.»

Bundesrat Guy Parmelin (von links), Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Bundesrat Alain Berset und Bundesratssprecher Andre Simonazzi, während der Medienkonferenz am Mittwoch. (28. Oktober 2020)Foto: Peter Klaunzer (Keytstone)Die Situation sei für niemanden leicht. «Wir brauchen die Kontakte, wir brauchen den Ausgang. Wir möchten ins Kino, beim Fussballmatch mitfiebern. Wir brauchen die Nähe zu Familie und Bekannten.» Eines sei sicher: «Je schneller wir den Virus unter Kontrolle bringen, desto schneller ist dies alles wieder möglich.»

Unbefristete MassnahmenDass die strengeren Corona-Massnahmen auf Bundesebene unbefristet seien, heisse nicht, dass sie lange gelten würden, sagte Berset. «Sie gelten so lange wie nötig.» Man müsse in dieser epidemiologischen Lage flexibel bleiben.

Berset erwartet, dass die neuen Massnahmen relativ rasch ihre Wirkung entfalten. Man könne durchaus in den nächsten Tagen erwarten, erste Resultate zu sehen.Weiterhin in der «besonderen Lage»Der Bundesrat wehrt sich gegen Vorwürfe, er habe in den vergangenen Tagen und Wochen zu zögerlich gehandelt. «Wir haben nicht sieben Tage verloren», sagte Sommaruga auf die Frage eines Journalisten. «Die Kantone haben Massnahmen getroffen.»

Es sei wichtig, dass in der «besonderen Lage» der Bund und die Kantone gemeinsam handelten. Die Massnahmen seien vom Bundesrat gut geprüft worden, denn sie müssten von der Bevölkerung auch verstanden werden.Eine Rückkehr zur «ausserordentlichen Lage» schloss der Bundesrat am Mittwoch nicht aus, bezeichnete diesen Schritt aber auch nicht als prioritär. Der Bundesrat könne auch im Rahmen der besonderen Lage viele Massnahmen ergreifen, sagte Sommaruga. «Es gibt wenig, dass nur in der ‹ausserordentlichen Lage› beschlossen werden kann.»

Keine neuen WirtschaftshilfenDie Massnahmen gegen das Coronavirus stehen nach Ansicht des Bundesrats nicht im Widerspruch zur Wirtschaft. «Wenn wir das Virus so stark wie möglich eindämmen, bleiben die Kosten für die Wirtschaft am tiefsten», sagte Wirtschaftsminister Guy Parmelin.

Gewisse Branchen würden unter den neu verhängten Massnahmen leiden, sagte Parmelin. Von weiteren Wirtschaftshilfen sieht der Bundesrat trotzdem ab – zumindest vorläufig. Die Schweiz sei nun besser vorbereitet als bei der ersten Coronavirus-Welle im Frühling, sagte Parmelin.

Die Arbeiten für eine Härtefall-Regelung sind bei den Kantonen und beim Bund im Gang. Sie soll laut Parmelin Anfang 2021 umgesetzt werden. Demnach kann der Bund kantonale Härtefall-Massnahmen für besonders stark betroffene Unternehmen mitfinanzieren.

Beginn des Live TickersPubliziert heute um 12:37 Uhr20 KommentareRüdiger Meiervor 15 Minuten„ Laut Masserey hätten sich Personen über 65 Jahren dadurch diskriminiert gefühlt“. In D gilt 60, vielleicht war die unterschiedliche Beurteilung der Grund.

Dafür hat jetzt niemand mehr einen Grund, einem zu eröffnen, man müsste alle ü65 einsperren..... Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

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