Corona-Massnahmen – SVP-Bundesräte wollen Quarantäne abschaffen

Vor Bundesratssitzung am Mittwoch: Guy Parmelin und Ueli Maurer drängen trotz hoher Fallzahlen auf Abschaffung der Quarantäne.

11.01.2022 00:59:00

Vor Bundesratssitzung am Mittwoch: Guy Parmelin und Ueli Maurer drängen trotz hoher Fallzahlen auf Abschaffung der Quarantäne.

Trotz hoher Fallzahlen dürfte der Bundesrat am Mittwoch auf Verschärfungen verzichten. Guy Parmelin und Ueli Maurer drängen sogar auf Lockerungen.

20 Kommentare20Sieben Tage, fünf Tage – oder gar keine Quarantäne mehr? Darüber werden sich die Bundesräte Maurer, Parmelin und Berset (von links) am Mittwoch unterhalten.Foto: Peter Klaunzer (Keystone)Über die Festtage liess der Bundesrat die Öffentlichkeit mehrmals wissen, dass ein pfannenfertiges Paket mit Verschärfungen inklusive Schliessungen bereitliege. Nun, da der Bundesrat am Mittwoch zu seiner ersten ordentlichen Sitzung nach den Weihnachtsferien zusammenkommt, stehen die Zeichen trotz Omikron-Welle und rekordhoher Fallzahlen nicht mehr auf Verschärfungen. Zur Debatte steht vielmehr eine Verkürzung oder gar eine Abschaffung der Quarantäne für Kontaktpersonen. Anlass sind die vielen Arbeitsausfälle vor allem in Betrieben, in denen eine Homeoffice-Pflicht nicht möglich ist.

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Genau die richtigen Massnahmen. Der Herr Perverse Berset, ist ein Spalter und Volksverräter. Der langen Rede kurzer Sinn: der schwächste Bundesrat seit 1848. Motto: Bundesratlos… Novax DjoCovid wird diesen zweien helfen! Der Dilettanten-Club wie er leibt und lebt. Ich rate dringend, die Ausgrenzung von Unschuldigen zu beenden BR_Sprecher und alain_berset.

Oh Schweizerland! - Oh Schweizerland! Oh Schweizerland! - Oh Schweizerland! Dir ist die Klugscheisserei von rechts aussen unbekannt Nur Dummheit, Unwissenheit und Ahnungslosigkeit Die kennt man von dort schon seit einiger Zeit Die Zertifikatspflicht ist aufzuheben, da es seit Omikron noch weniger Gründe dafür gibt. Geimpfte stecken sich aktuell inflationär an und geben die Viren auch entsprechend weiter.

Wussten sie, dass laut Dr. Feurer, die Corona-Viren 5000 mal kleiner sind, als die Löcher in den Masken? Dies ist ungefähr zu vergleichen wie wenn man Glasmurmeln durch ein Baugerüst durchschiessen würde...! 🤣🤣🤣 Am liebsten wollen sie alle Massnahmen einstellen und das Volk sich selbst überlassen, nur die stärksten überleben.

Wenn Medien immer zum Voraus wissen, was kommt. Dann weisst du, dass die Distanz verloren gegangen ist. Vielleicht hattet ihr auch nur Besuch von Walder in der Redaktion WalderGate

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Publiziert heute um 21:27 Uhr 20 Kommentare 20 Sieben Tage, fünf Tage – oder gar keine Quarantäne mehr? Darüber werden sich die Bundesräte Maurer, Parmelin und Berset (von links) am Mittwoch unterhalten. Foto: Peter Klaunzer (Keystone) Über die Festtage liess der Bundesrat die Öffentlichkeit mehrmals wissen, dass ein pfannenfertiges Paket mit Verschärfungen inklusive Schliessungen bereitliege. Nun, da der Bundesrat am Mittwoch zu seiner ersten ordentlichen Sitzung nach den Weihnachtsferien zusammenkommt, stehen die Zeichen trotz Omikron-Welle und rekordhoher Fallzahlen nicht mehr auf Verschärfungen. Zur Debatte steht vielmehr eine Verkürzung oder gar eine Abschaffung der Quarantäne für Kontaktpersonen. Anlass sind die vielen Arbeitsausfälle vor allem in Betrieben, in denen eine Homeoffice-Pflicht nicht möglich ist. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Ende Dezember den Kantonen bereits empfohlen, die Quarantänedauer für Kontaktpersonen von zehn auf sieben Tage zu verkürzen. Dieser Empfehlung sind die Kantone gefolgt, jedoch geht die Verkürzung vor allem der Wirtschaft noch zu wenig weit. Der Bundesrat wird deshalb am Mittwoch über eine Reduktion auf fünf Tage oder gar über die Abschaffung der Quarantäne diskutieren. Laut bundesratsnahen Quellen wollen die SVP-Bundesräte Ueli Maurer und Guy Parmelin die Abschaffung der Quarantäne für jene beantragen, die nahen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten. 2-G-Regel dürfte verlängert werden Ob sich die beiden SVP-Bundesräte mit ihrer Radikalforderung durchsetzen, ist allerdings offen. Möglicherweise wird sich der Bundesrat auf den Kompromiss von fünf Tagen einigen. Die entsprechende Forderung einer Verkürzung auf fünf Tage haben die Ostschweizer Gesundheitsdirektoren sowie die Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli (SVP) beim Bundesrat deponiert. Dafür spricht auch die Tatsache, dass weitere Kantone auf eine rasche Verkürzung der Quarantäne drängen. Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) erwartet, dass die fünf Tage bereits ab nächstem Montag gelten. Danach müsse die Diskussion über eine völlige Abschaffung geführt werden, so Schnegg. Zur Debatte steht zudem eine Verkürzung der Isolationszeit für positiv Getestete. Diese müssen sich heute zehn Tage isolieren. In der Schublade bleiben dürfte das Verschärfungspaket, das der Bundesrat bereits geschnürt hat für den Fall, dass sich die Lage auf den Intensivstationen weiter zuspitzen sollte. In den letzten Tagen hat sich die Situation sogar leicht entspannt. Hingegen wird der Bundesrat den Kantonen wohl vorschlagen, die geltende 2-G-Regel für Restaurants und die 2-G-Plus-Regel für andere Innenbereiche, wo weder Sitz- noch Maskenpflicht möglich ist, bis Anfang März zu verlängern. Derzeit sind diese Massnahmen bis zum 24. Januar befristet. Eine mögliche Verschärfung könnte der Bundesrat allerdings doch noch beschliessen. Zur Diskussion steht die Pflicht zum Fernunterricht für Hochschulen und Universitäten. Diese Massnahme hatte der Bundesrat bereits im Dezember erwogen, jedoch vorerst darauf verzichtet. Dies mit dem Verweis, dass das Semester erst Mitte Februar beginne. Apropos – der tägliche Podcast