Corona macht Junge politisch – «Ich will da mitreden»

«Ich will da mitreden»: Drei junge Frauen erzählen, wie Corona sie politisiert hat – und in welcher Partei sie sind. (Abo)

12.04.2021 18:15:00

«Ich will da mitreden»: Drei junge Frauen erzählen, wie Corona sie politisiert hat – und in welcher Partei sie sind. (Abo)

Parteipolitik galt bei jungen Erwachsenen lange als uncool – doch dann kam die Pandemie. Drei Frauen erzählen, wie Covid sie politisiert. Und ein Forscher sagt, ob das nachhaltig ist.

Ich will mitreden, wir Jungen müssen unsere Meinung kundtun.»Foto: Kostas MarosDer Familientisch, er funktioniert noch immer, er bleibt der Ursprung von politischen Karrieren. Auch Jérômie Repond spricht zuHause über Wahlen und Abstimmungen, mit 18 geht sie abstimmen, Ehrensache. Doch einer Partei beitreten

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–das ist weit weg, eher uncool. Dann kommt Corona.Als die Pandemie die Schweiz erfasst, als Alain Berset einen ersten Lockdown verhängt und Ueli Maurer Milliarden von Franken an Hilfsgelder spricht, da sitzt die 21-jährige Psychologiestudentin aus Basel vor dem Bildschirm. Die Massnahmen lösen Unbehagen aus, ein diffuses Gefühl regt sich in ihr:

«Ich will da mitreden, wir Jungen müssen unsere Meinung kundtun.»Sie informiert sich im Internet über die Parteien und deren Pläne. Im Mai tritt sie der Jungen SVP bei. Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

Was hat solche Propaganda mit seriösen Journalismus zu tun? Warum kommen die eher links angesiedelten Jugendlichen nicht zu Wort? Weil der Tamedia schon seit Monaten Stimmung gegen die Corona-Massnahmen macht?