Corona-Krise drückt den Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist in vielen Regionen der Schweiz «spürbar» gesunken, seit der Bundesrat am 16. März die «ausserordentliche Lage» ausgerufen hat.

30.03.2020 23:20:00

Der Stromverbrauch ist in vielen Regionen der Schweiz «spürbar» gesunken, seit der Bundesrat am 16. März die «ausserordentliche Lage» ausgerufen hat.

Schweizer Städte verbrauchen derzeit 10 bis 20 Prozent weniger Strom als gewöhnlich, Tourismusgebiete sogar bis zu 50 Prozent. Das liegt aber nicht nur am Virus.

Foto: Urs JaudasNoch ist es erst ein Trend, doch dieser scheint klar. Der Stromverbrauch ist in vielen Regionen der Schweiz «spürbar» gesunken, seit der Bundesrat am 16. März die «ausserordentliche Lage» ausgerufen hat und das öffentliche Leben nur noch auf Sparflamme läuft. Das berichtet das Bundesamt für Energie (BFE) in einem heute Morgen veröffentlichten Blog. Das Amt hat letzte Woche eine informelle Umfrage bei rund 60 schweizerischen Energieversorgungsunternehmen durchgeführt, 28 davon haben reagiert.

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Versorger in städtischen Gebieten und mit vielen Industrie- und Gewerbekunden melden einen Rückgang an Werktagen von 10 bis 20 Prozent tagsüber. Besonders stark ist die Abnahme offenbar in den Tourismusregionen: minus 30 bis 50 Prozent. Einige Versorger stellen zudem fest, dass sich die Zeit mit dem höchsten Stromverbrauch vom Mittag auf den Abend zwischen 19 und 20 Uhr verschoben hat.

Konkrete Werte haben dem BFE nur 19 Versorger geliefert, die anderen bezeichnen den Rückgang allgemein als markant, deutlich oder – in eher ländlichen Gebieten – als insgesamt kaum verändert, allerdings mit einer Zunahme bei den Haushalten und einem Rückgang bei den Geschäftskunden. Für aussagekräftige Analysen sei es noch zu früh, die Auswertung beruhe einzig auf den Angaben der Teilnehmenden, sei also keine offizielle Statistik, so BFE-Geschäftsleitungsmitglied Marianne Zünd. Einen gewichtigen Einfluss auf die Bilanz hat auch das zuletzt eher warme Wetter: Der Rückgang des Stromverbrauchs dürfte zur Hälfte witterungs-, zur anderen Hälfte Corona-bedingt sein, schätzt das BFE.

Stromversorgung ist gesichertDie Energieversorger kämpfen vereinzelt mit Lieferengpässen bei Montagematerial oder elektronischen Komponenten. Versorgungsprobleme gibt es laut BFE aber nicht: «Sowohl Stromproduktion, Beschaffung und Verteilung laufen derzeit störungsfrei», resümiert Zünd. Dass die Stromversorgung trotz der strengen Covid-19-Massnahmen des Bundesamts für Gesundheit störungsfrei läuft, schreibt das BFE der guten Vorbereitung der Energieversorger zu. Diese hätten ihre vorbereiteten Pandemie- und Notfallpläne für die kritischen Infrastrukturen und Anlagen in Kraft gesetzt. Vielerorts sei eine Taskforce im Einsatz, die laufend die Lage analysiere und die betrieblichen Massnahmen bei Bedarf anpasse. Dazu zählen etwa Homeoffice, zeitliches und räumliches Team-Splitting sowie allfällige zeitliche Verschiebungen von Baustellen.

Ein weiterer Befund der Umfrage betrifft die erneuerbaren Energien. Aufgrund des zuletzt sonnigen Wetters haben die Betreiber privater Solaranlagen viel Strom für den Eigenverbrauch produziert und entsprechend weniger Energie aus dem Netz bezogen. Auch diese Tatsache, so das BFE, falle nun angesichts des generell tieferen Stromabsatzes spürbarer aus als in «normalen» Zeiten.

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