Covid-19 War Wie Die Neutronenbombe, Mit Der Man Uns İn Meiner Sowjetischen Kindheit Zu Erschrecken Pflegte – Häuser, Autos Und Bäume Bleiben Heil, Nur Die Menschen Kommen Um, Gastkommentar, Meinung, Nachrichten

Covid-19 War Wie Die Neutronenbombe, Mit Der Man Uns İn Meiner Sowjetischen Kindheit Zu Erschrecken Pflegte – Häuser

Corona in Russland: Covid-19 war wie die Neutronenbombe

Russlands Umgang mit der Corona-Epidemie ist von Widersprüchen geprägt. Die Behörden reagierten wenn auch nicht mit Worten, so doch mit Taten effizient auf die Pandemie. Zum Gastkommentar von Elena Chizhova: ➡️

19.09.2021 17:00:00

Russlands Umgang mit der Corona-Epidemie ist von Widersprüchen geprägt. Die Behörden reagierten wenn auch nicht mit Worten, so doch mit Taten effizient auf die Pandemie. Zum Gastkommentar von Elena Chizhova: ➡️

Russlands Umgang mit der Corona-Epidemie ist von Widersprüchen geprägt. Die Behörden reagierten wenn auch nicht mit Worten, so doch mit Taten effizient auf die Pandemie. Doch das Volk hatte seine eigenen Theorien, und dann stellte sich auch noch die Politik quer.

TeilenKaum jemand hegt heute noch Zweifel daran, dass die Covid-19-Pandemie zu den Ereignissen der Weltgeschichte gehört, die die Menschheit in ein «Vorher» und ein «Nachher» geteilt haben. Üblicherweise zählen wir zu solchen Ereignissen Weltkriege, Revolutionen und andere globale Katastrophen, deren Beginn sich kalendarisch exakt datieren lässt. Mit der Pandemie ist alles anders. Noch im Februar 2020 hätte sich mit Ausnahme einer kleinen Gruppe von Epidemiologen und Virologen, denen die realen Perspektiven für die Ausbreitung dieser schrecklichen Virusinfektion klar waren, wohl kaum jemand vorstellen können, dass die Grenze des «Vorher» bereits seit einigen Monaten überschritten war; wir lebten in einer neuen Realität, und unser Leben würde nie wieder so sein wie zuvor.

Fehlende Drittimpfung fordert Opfer – «Mit einem Booster wäre meine Mutter noch am Leben» Kommunikation und Wissenschaft – Morddrohungen gegen Corona-Experten Pfleger keift in «Arena» SVPlerin an: «Was denken Sie, mach ich den ganzen Tag?»

Die Anspannung steigtIn der zweiten Märzhälfte, als in Petersburg die Quarantäne verhängt wurde, kam mir beim Anblick der ungewohnt, ja erschreckend leeren Strassen der Gedanke an die Neutronenbombe, mit der man uns in meiner sowjetischen Kindheit zu erschrecken pflegte: Häuser, Autos und Bäume bleiben heil und unversehrt, nur die Menschen kommen um. Meine Angst wurde zusätzlich dadurch geschürt, dass niemand, auch nicht die Wissenschafter und Ärzte, deren Rat ich zu beherzigen suchte, verlässlich sagen konnte, wie es weitergehen würde.

Der verfrüht erklärte «Sieg» über die heimtückische Infektion hatte eine Reihe fataler Konsequenzen.Die Anspannung wuchs mit jedem Tag. Damals meldeten die staatlichen russischen Medien, Covid-19 sei keineswegs schlimmer als eine Grippe und wir Russen seien nicht besonders anfällig für diese Infektion; im Unterschied zu Amerikanern, Asiaten und Europäern verfügten wir über einen «besonderen genetischen Code». Unabhängige Virologen dementierten diese haltlosen «Beschwörungen», was aber den Gesamteindruck der Informationen nicht veränderte. headtopics.com

Erwartungsgemäss machten bald höchst widersprüchliche und absurde Gerüchte die Runde: Wir hätten es nicht mit einer Pandemie, sondern mit einem «bakteriologischen Krieg» zu tun, den die Amerikaner (warum nicht die Chinesen?) entfesselt hätten; oder es handle sich um Machenschaften der «Big-Pharma-Giganten», die «mit dieser globalen Lügengeschichte Geld scheffeln» wollten. Öl ins Feuer der Unsicherheit gossen pseudowissenschaftliche Spekulationen im russischen Internet. So wurde unter anderem behauptet, die neue Coronavirus-Infektion finde nur in Ländern starke Verbreitung, in denen es keine vollständige Durchimpfung gegen Tuberkulose gebe (in den postsowjetischen Ländern wurde diese bekanntlich durchgeführt).

Zu diesen wilden Gerüchten gesellten sich mit der Zeit Verschwörungstheorien wie die, dass der heimtückische Bill Gates plane, das russische Volk entweder mit Impfstoff oder mit Medikamenten zu «chippen». Später dann bildete sich aus all diesen Spekulationen, die meines Wissens offiziell nie dementiert (in einzelnen Fällen sogar gefördert) wurden, eine «Gemeinschaft» glühender Impfgegner heraus.

Fatale politische EntscheidungMan muss zugeben, dass die russischen Behörden wenn schon nicht mit Worten, dann aber doch mit Taten effizient und einigermassen zeitnah auf die Pandemie reagierten: Zu den Massnahmen gehörten strikte Beschränkungen mit zeitweiligem Lockdown, Selbstisolierung für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Verpflichtung zum Tragen von Masken und Handschuhen. Zahlreiche staatliche und private Einrichtungen, darunter Schulen und Universitäten, stellten auf Home-Office und Fernunterricht um. Infolgedessen gab es in Russland bis Juni 2020 keine Übersterblichkeit.

Dann aber kam die Politik der Pandemiebekämpfung in die Quere. Genauer gesagt, der unbeugsame Wille der politischen Führung, trotz den schlechten epidemiologischen Prognosen die «Abstimmung über Änderungen an der russischen Verfassung» durchführen zu lassen, die es dem derzeitigen Staatsoberhaupt erlauben, seine Amtszeit bis 2036 zu verlängern. Daneben spielte auch die mangelnde Bereitschaft der Behörden, den vom ersten Lockdown stark betroffenen Teilen der Bevölkerung und den Unternehmen umfassende wirtschaftliche Hilfe zukommen zu lassen, eine Rolle. headtopics.com

Panne bei BAG-App – Covid-Zertifikate sind ungültig Schweizweite Störung - Covid-Zertifikate in der App sind plötzlich ungültig Nause bestätigt Antrag: Bern will Corona-Skeptiker für Demos zahlen lassen

Infolge dieser rein politischen Entscheidung begannen die Behörden bereits im Mai und im Juni 2020 nicht nur die Beschränkungen zu lockern, sondern auch – wie unabhängige Experten bestätigen – die Infektions- und Mortalitätsstatistiken zu manipulieren. Gleichzeitig wurde verkündet, Russland habe Covid-19 «besiegt». Und schon kurz nach der erfolgreichen dreitägigen Abstimmung verkündete Wladimir Putin auch den Triumph der russischen Wissenschaft, die als weltweit erste einen effizienten Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt hatte: Sputnik V.

Der verfrüht erklärte «Sieg» über die heimtückische Infektion hatte eine Reihe fataler Konsequenzen. Die erste und offensichtlichste war, dass die Behörden, die sich in die «Propagandaecke» manövriert hatten, viel zu lange zögerten, den Beginn der zweiten Welle öffentlich zuzugeben. Die Bevölkerung erhielt weiterhin höchst widersprüchliche Signale. Infolgedessen war im Herbst laut Umfragen die Mehrheit der Russen überzeugt, die Epidemie sei wenn nicht vorbei, so doch zumindest rasch im Abklingen begriffen.

Zudem untergruben die statistischen Manipulationen vom Frühjahr und vom Sommer das Vertrauen in offizielle Informationen und, schlimmer noch, in die Anti-Corona-Massnahmen, hinter denen viele Menschen (unter ihnen auch solche, die der Regierung durchaus loyal gegenüberstehen) weniger den Kampf gegen die Pandemie sahen als vielmehr das Bestreben, ihre persönlichen Rechte und Freiheiten – insbesondere die wirtschaftlichen – einzuschränken, ohne dass sie dafür eine Gegenleistung erhielten.

In ihrer Kombination wirkten sich all diese Faktoren nicht nur auf die gesellschaftliche Stimmung, sondern auch auf das Impftempo aus, und sie prägten die äusserst skeptische Haltung der Russen gegenüber Impfstoffen im Allgemeinen und dem russischen Impfstoff im Besonderen. Dabei ist Sputnik V – von allen politischen Manipulationen und Winkelzügen einmal abgesehen – vielleicht nicht «der beste Impfstoff der Welt», aber zweifellos wirksam und mit anderen international anerkannten Impfstoffen durchaus vergleichbar. headtopics.com

Die verspätete Reaktion der Behörden und der Bevölkerung auf den Beginn der zweiten Welle wird durch die Daten zur Übersterblichkeit bestätigt: Im Oktober und im November 2020 erreichte sie 40 Prozent, im Dezember 60 Prozent. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Geimpften nur im Schneckentempo: Lediglich 1,5 Prozent der Bevölkerung wurden in den ersten beiden Monaten nach Beginn der Impfungen vollständig geimpft. Ärzte und Krankenschwestern in den «roten Zonen» kämpften weiterhin aufopfernd gegen die furchtbare Krankheit und retteten das Leben zahlreicher Patienten – leider konnten nicht alle gerettet werden, besonders in der Provinz, wo das medizinische Niveau wesentlich tiefer ist als in den Grossstädten.

Rasch ansteigende dritte WelleUnterdessen wurde die Politisierung der Pandemie immer offensichtlicher. Im Februar 2021 machten die Behörden bereits kein Hehl mehr daraus, dass sie sanitär-epidemiologische Restriktionen nutzten (und auch weiterhin nutzen würden), um gegen die sogenannte Nicht-System-Opposition unter der Führung von Alexei Nawalny vorzugehen. Aus Sicht der Behörden ist die Pandemie ein bequemer Vorwand für das endgültige Verbot sämtlicher Strassenkundgebungen, Einzelmahnwachen eingeschlossen. Gleichzeitig wurden Massenveranstaltungen, die unter der Ägide des Staates stehen (oder von zentralen und lokalen Behörden genehmigt wurden), nur in wenigen Fällen abgesagt. Die Spiele der Fussball-Europameisterschaft 2021 mit Massen von Fans auf den Stadiontribünen etwa wurden ebenso wenig abgesagt wie das Petersburger Schulabschlussfest «Purpurrote Segel» mit Tausenden von Besuchern – und das unter den Bedingungen der rasch ansteigenden dritten Welle.

Die Jagd nach dem Corona-Impfstoff – Neun Monate, um die Welt zu retten Politiker wütet gegen Bundesrat – SVP stellt sich nach Skandalrede an Corona-Demo hinter Kantonsrat Beeler Corona-Demo in Rapperswil - «Früher oder später muss der Bundesrat zurücktreten»

Die Massenimpfkampagne kam erst Anfang Juli in Gang, als die russischen Behörden (vor dem Hintergrund der durch die Decke gehenden Infektions- und Mortalitätszahlen) mit den Vorbereitungen für die Staatsduma-Wahlen im September begannen. Um potenzielle Wähler nicht erneut «zu verärgern», entschied man sich gegen einen Lockdown. Gleichzeitig wurde eine Impfung für die Mehrheit der im staatlichen wie im privatwirtschaftlichen Sektor beschäftigten Bevölkerung faktisch obligatorisch – diese, gelinde gesagt, umstrittene Entscheidung, die hoffen lässt, dass Russland eine starke vierte Welle vermeiden kann, hat grosse öffentliche Empörung ausgelöst. Wie zu erwarten, tauchten im Internet sofort Dutzende, wenn nicht Hunderte von «Firmen» auf, die gefälschte Impfzertifikate verkaufen. Es wird zwar dagegen vorgegangen, aber nicht sonderlich erfolgreich.

Parallel dazu begann – mit einem Jahr Verspätung – eine aktive Propagandakampagne. Der Präsident selbst verkündete, er habe sich mit Sputnik V impfen lassen. Ein entscheidender Schritt, der indes selbst bei der sogenannten Putin-Kernwählerschaft wenig Wirkung zeigte: Es ist offensichtlich eine Sache, dem geliebten Präsidenten in Fragen wie Geopolitik und Bekämpfung der Opposition zu vertrauen, aber es ist eine ganz andere, wenn es dabei um die eigene Gesundheit und das eigene Leben geht.

Die Zwischenbilanz im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie sieht bis jetzt so aus: Die Nicht-System-Opposition ist zerschlagen und existiert nicht mehr – jedenfalls in Russland selbst; am 5. September waren 26 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, und bereits im August lag Russland gemäss den auf Daten der russischen Pandemiezentrale beruhenden Berechnungen der Johns Hopkins University bei der Zahl der Coronavirus-Todesfälle pro Million Einwohner weltweit an erster Stelle. Und eine weitere deprimierende Zahl: Nach Angaben unabhängiger Experten liegt die Übersterblichkeit während der gesamten Pandemie bis anhin bei 600 000 Todesfällen.

Die Rettung von Menschenleben: Es ist bitter, sich bewusst zu werden, dass dieses Ziel für die russischen Behörden letztlich keine Priorität hat.Elena Chizhovalebt als Schriftstellerin in St. Petersburg. Zuletzt ist bei DTV der Roman «Die Terrakottafrau» erschienen. – Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg.

Weiterlesen: Neue Zürcher Zeitung »

«Neue, massgeschneiderte Inhalte» – 20 Minuten geht «Social Media first» und schafft 17 neue Stellen

Mit der Einführung der «Social Media first»-Strategie reagiert 20 Minuten auf die rasanten Veränderungen im Medienkonsum.

Corona-Demo - «Ich muss mich nicht entschuldigen» – Massnahmengegner nach HitlergrussVorletzte Woche zeigte ein Massnahmengegner an einer Corona-Demo in Bern den Hitlergruss – nun nimmt er dazu Stellung und betont, er sei missverstanden worden. SIG-Vorsteher Jonathan Kreutner warnt vor einer bedenklichen Zunahme von Nazivergleichen. einmal ein Idiot, immer ein Covidiot Von den gewaltbereiten Kommunistischen Gegendemonstranten hört man nichts. Dabei handelt sich um einen Mann der seine Freundin in die Menge ruft und den Arm hebt damit sie ihn sieht.

Corona-Regeln Italien: Wo Schweizer Touristen ein Zertifikat brauchenEs zieht in den Herbstferien an die Wärme. An der Spitze der Reisedestinationen der Schweizerinnen und Schweizer steht der Nachbar Italien. Blick zeigt, auf welche Corona-Regeln man in den Ferien in «Bella Italia» achten muss. käluscht ... lol ... ich kann's nicht mehr hören! Zertifikat hier, Zertifikat da! Bietet besser mal einen Vektor- oder Protein Impfstoff an und hört auf, die Bevölkerung für blöd zu verkaufen, ihr überstudierten Dödel bei den Medien und der Politik! Zu empfehlen ist Kroatien. Man muss zwar einen negativen Test vorweisen, aber Corona-Hypochondrie gibt es da nicht. Kulturell sehr interessant.

Wegen Corona-Gesundheitspass – Mann schiesst in Frankreich auf SicherheitsmitarbeiterEin stark betrunkener Mann hat am Samstag auf zwei Türsteher geschossen, nachdem sie ihm wegen eines fehlenden Corona-Gesundheitspasses den Zutritt verweigert hatten. Dieser Mann ist 1. betrunken 2. bewaffnet 3. offensichtlich ein Impfverweigerer ein ganz normaler Covidiot? Wohl eher auch für Schwurbler eine Extremerscheinung. Das war vermutlich ein Jean oder Rene am Werk oder wird hier wieder eine Grschichte gebastelt wie letztes Jahr diejenige von den Maskenverweigerern die den Busfahrer in Bayonne totgeschlagen haben. Liebe Medien, übernehmt endlich Verantwortung und hört auf die Spaltung weiter zu verbreiten. Die Geschichte hat gezeigt wie gross euer Einfluss auf die Geschehnisse sein kann. Bitte hört damit auf. Die Menschen sind bereits sehr labil und ihr verstärkt es mit solchen Berichte!😡

Hin und Her um Gratistests – Corona-Tests könnten länger gratis bleibenCorona-Tests werden möglicherweise doch nicht ab dem 1. Oktober kostenpflichtig. Der Bundesrat zieht in Betracht, die Gratisphase zu verlängern oder Ausnahmen zu schaffen. Ihr seit das einzigste Land die zahlungspflicht in Erwägung ziehen ! Die Schweiz ist ja noch schlimmer als Afghanistan ! kostenlose Test, kostenpflichtiges Zertifikat. die beste Lösung zur Pandemiebekämpfung. Wenigstens die zwei Tests bei Einreise müssen zwingend gratis sein. Sonst wird das Reisen zu teuer

Auf Telegram und in den Strassen: Radikalisierung von Corona-SkeptikernVor der Radikalisierung auf der Strasse gab es eine Radikalisierung im digitalen Raum. Blick zeigt die immer schriller werdende Tonalität von fünf Corona-Skeptikern, die auf der Skeptiker-Plattform Telegram aktiv sind. Ihr setzt wirklich Alles dran, Bersetgate unter den Teppich zu kehren. Gottseidank, dass es Corona-Skeptiker gibt. Sie machen Gebrauch von ihrem Verstand und glauben nicht was ihnen Bannkaufmann Jens Spahn vorsingt. Spahn hat Ahnung von Medizin wie der Hahn von Eierlegen. Mein Sohn, Arzt, hat Ahnung von Medizin. Er hat mir das Impfen strikt verboten

Kolumnistin Lisa Feldmann über Corona-Massnahmen, die bleiben dürfenNicht alle Corona-Massnahmen nerven. Einige von Ihnen dürfen ruhig bleiben, wenn die Krise endlich überstanden ist. Sie sind eine Bereicherung für den Ausgang. Hier spricht Lisa, eine Dame die erfolgreich von den Axel-Springer-Angst-und-Panik-Propaganda-Medien gehirngewaschen wurde. Mein Sohn, Arzt, hat mir das Impfen strikt verboten. Sie sollten einfach zuhause bleiben Frau Feldmann, und Ihr Problem löst sich von sebst!