Corona in der Schweiz: Moderna stellt Antrag auf Zulassungserweiterung für Omikron-Impfstoff

24.06.2022 16:15:00

20 Minuten berichtet rund um das Thema Coronavirus in der Schweiz. Hier findest du alle News im Ticker.

Coronavirus

Höhere Wirksamkeit: Moderna stellt Antrag auf Zulassungserweiterung für Corona-Impfstoff gegen Omikron.

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Wann ein Nutzen-Risiko-Entscheid für den angepassten Impfstoff erfolgen kann, hängt auch von den Resultaten der noch nicht eingereichten klinischen Studiendaten ab. Swissmedic behandelt alle Gesuche in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie prioritär, ohne Abstriche bei der inhaltlichen Prüfung zu machen. (job)

MedienmitteilungSara Stalder, Geschäftsleiterin des Konsumentenschutzes nimmt zur Meldung des Bundes Stellung. In einer Medienmitteilung schreibt der Konsumentenschutz: «Endlich übernimmt das BAG Verantwortung und unterstützt einen Rettungsversuch für die Daten von meineimpfungen.ch. Nachdem es die Plattform über Jahre massgeblich mitfinanziert, beworben und über personelle Verflechtungen mitkontrolliert hatte, war dieser Schritt längst überfällig.»

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06.2022 Antrag auf Zulassungserweiterung für Omikron-Impfstoff Moderna Switzerland GmbH hat bei Swissmedic einen Antrag auf Zulassungserweiterung ihres seit Januar 2021 zugelassenen Covid-19-Impfstoffes Spikevax gestellt.2022 Lehren aus der Pandemie Der Bundeskanzler schlussfolgert, dass Lehren aus der Coronapandemie gezogen werden sollen. Der bivalente Impfstoff enthalte laut Swissmedic Boten-Ribonukleinsäure (mRNA) sowohl für das Spikeprotein des Wuhan-Stamms als auch für dasjenige der Omikron-Variante. Mäder hatte letzte Woche die Tour de Suisse vor der 5. Damit verspreche die angepasste Zusammensetzung eine höhere Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante des Coronavirus Sars-CoV-2. Zudem brauche es gute Strukturen und vorbereitete Szenarien, um unter Zeitdruck agieren zu können. Swissmedic prüft das Gesuch um Erweiterung der Zulassung rollend, wie es in einer Medienmitteilung heisst.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige Quellen: Agenturen und SRF.

Gesuchstellerinnen und -steller müssen Swissmedic mit der initialen Einreichung des Gesuchs kein vollständiges Dossier vorlegen. Die im Bericht genannten 13 Empfehlungen seien angenommen worden. Der 35-jährige Luzerner, der seit 2011 immer an der Tour de France teilgenommen hat, wurde von seinem Team AG2R nicht berücksichtigt. Stattdessen reichen sie erste verfügbare Datenpakete ein und unterbreiten einen Plan mit Terminen für die Nachreichung weiterer Datenpakete. Bisher eingereichte Daten, die nun begutachtet werden, beinhalten Untersuchungen aus Laborstudien (Präklinik) und erste Daten zur Herstellung und Qualität (CMC). Die Medienkonferenz beginnt Es geht los. Wann ein Nutzen-Risiko-Entscheid für den angepassten Impfstoff erfolgen kann, hängt auch von den Resultaten der noch nicht eingereichten klinischen Studiendaten ab.2022. Swissmedic behandelt alle Gesuche in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie prioritär, ohne Abstriche bei der inhaltlichen Prüfung zu machen. Um was geht es heute? An der Medienkonferenz stellt die Bundeskanzlei den Bericht der Bundeskanzlei zur Auswertung des Krisenmanagements der Bundesverwaltung in der zweiten Phase der Covid-19-Pandemie vor.

(job) Montag, 20.06. Der Bericht der Bundeskanzlei wertet das Krisenmanagement der Bundesverwaltung in der zweiten Phase der Covid-19-Pandemie aus..2022 BAG unterstützt Projekt zur Rückgabe der Impfdaten Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wird sich an einem Vorprojekt beteiligen, das evaluiert, ob eine Rückgabe der Impfdaten an die Nutzerinnen und Nutzer der ehemaligen Plattform meineimpfungen.ch möglich ist. So zum Beispiel, dass die Lager mit Schutzmasken «schlicht nicht angelegt worden» seien und bei der Koordination und der Kommunikation «Chaos» geherrscht habe. Dieses Vorprojekt wird von der Stammgemeinschaft eHealth Aargau im Auftrag des Kantons Aargau und in Abstimmung mit dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) durchgeführt, wie der Bund in einer Medienmitteilung schreibt.

«Seit die Plattform meineimpfungen.» Der Bund müsse in insgesamt dreizehn Feldern nachbessern, fordert der Bericht.ch im März 2021 wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel vom Netz genommen wurde, sucht das BAG nach einem Weg, die Impfdaten unter Einhaltung der gesetzlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen an die Nutzerinnen und Nutzer zurückzugeben. Betroffen sind fast 300 000 Personen. Die Rolle der Armeeapotheke müsse überprüft werden und es brauche eine bessere, klare und vor allem Widerspruchsfreie Kommunikation. Das BAG verfügt jedoch über keine gesetzliche Grundlage für die Rückgabe der Daten», so der Bund weiter. Konsumentenschutz meldet sich zu Wort Sara Stalder, Geschäftsleiterin des Konsumentenschutzes nimmt zur Meldung des Bundes Stellung. Diese hat neben Umfragen innerhalb der Bundeskanzlei auch weit über 100 Fachpersonen der Kantone und der Wissenschaft befragt.

In einer Medienmitteilung schreibt der Konsumentenschutz: «Endlich übernimmt das BAG Verantwortung und unterstützt einen Rettungsversuch für die Daten von meineimpfungen.ch. Nachdem es die Plattform über Jahre massgeblich mitfinanziert, beworben und über personelle Verflechtungen mitkontrolliert hatte, war dieser Schritt längst überfällig.» Weiter fordert der Konsumentenschutz, dass die Beteiligten alles unternehmen, um eine datenschutzkonforme und für Betroffene kostenlose und praktikable Lösung anzubieten. «Wir hoffen sehr, dass die Impfdaten noch gerettet werden können.

Nur so kann das Vertrauen der Patientinnen und Konsumenten in weitere Digitalisierungs-Projekte wieder hergestellt werden», so die Geschäftsführerin. Dienstag, 14.06.2022 Muss die Schweiz 2023 mit der Hälfte der Impfungen auskommen? Geht es nach dem Ständerat, sollen nur die Hälfte der vom Bundesrat vorgeschlagenen 13 Millionen Impfdosen für 2023 gekauft werden. Wie « SRF » berichtete, findet der Rat die Zahl von 14 Millionen Dosen zu hoch.

So sei etwa daran erinnert worden, dass man bis anhin 19 Millionen Dosen zu viel eingekauft habe, was Kosten von beinahe 500 Millionen Franken verursacht hat. Die bisherige Einkaufsstrategie müsse hinterfragt werden. Der Ständerat sprach sich mit 30 zu 11 Stimmen für die Reduzierung des Impfstoffes aus. Gut möglich, dass der Ständerat als Sieger hervorgeht, schreibt auch die « NZZ ». Es sei zu erwarten, dass der Nationalrat am Dienstag nicht einlenkt und den Ständerat noch am gleichen Tag debattiert.

Spätestens am Donnerstag wird jedoch der Entscheid fallen, zur Not mit einer Einigungskonferenz. Der Ständerat sitzt dabei am längeren Hebel, denn im Zweifelsfall gewinnt der tiefere Vorschlag. (fis) Freitag, 10.06.2022 Wer für Ferien eine Corona-Auffrischungsimpfung braucht, muss sie selber zahlen Wer vollständig geimpft oder geimpft und genesen ist, ist gemäss aktuellen Daten und in der aktuellen Lage nach wie vor gut gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung geschützt.

So sieht es der Bundesrat. Jedes Land bestimmt aber die Voraussetzungen für die Einreise selbständig. Für Reisen ins Ausland kann es also in Einzelfällen notwendig sein, eine weitere Auffrischimpfung zu erhalten. Diese soll künftig in Impfstellen, die von den Kantonen bestimmt werden, erhältlich sein. Die Kosten müssen von den Reisenden selbst getragen werden, wie der Bund jetzt beschlossen hat.

Der Preis wird von den Kantonen und Impfstellen festgelegt werden. Alle empfohlenen Impfungen – wie die zweite Auffrischimpfung für Personen mit geschwächtem Immunsystem – werden weiterhin kostenlos bleiben. Freitag, 03.06.2022 Bundesrat will einzelne Bestimmungen im Covid-19-Gesetz verlängern Wie der Bund schreibt, haben mit der Rückkehr in die normale Lage per 1.

April 2022 die Kantone wieder die Hauptverantwortung in der Bewältigung der Covid-19-Epidemie übernommen. Jedoch sollen dem Bund weiterhin einzelne bewährte Instrumente zum Schutz der öffentlichen Gesundheit zur Verfügung stehen. Deshalb möchte der Bundesrat einzelne Bestimmungen des Covid-19-Gesetzes bis im Juni 2024 verlängern. Konkret geht es um Bestimmungen zur Übernahme von Testkosten und zur Ausstellung von Covid-Zertifikaten. Bei den Testkosten soll der Bund noch bis Ende März 2023 die Teststrategie festlegen und die Verantwortungen für die Testungen sowie die Abrechnung übernehmen.

Ab 1. Januar 2023 sollen allerdings die Kantone die Testkosten tragen. Der Bund wird ihnen diese deshalb gemäss Bevölkerungsanteil in Rechnung stellen. Ab dem 1. April 2023 soll dann die vollständige Verantwortung für das Testsystem zu den Kantonen wechseln.

Ab dem 1. April 2023 soll die vollständige Verantwortung für das Testsystem zu den Kantonen wechseln. 20min/Taddeo Cerletti Verlängert werden zudem die Bestimmungen zum Covid-Zertifikat. Damit soll das Zertifikat weiterhin international kompatibel und die Reisefreiheit gewährleistet bleiben. Auch die Kompetenz zur Förderung der Entwicklung von Covid-19-Arzneimitteln und die Regelung zum Schutz der vulnerablen Arbeitnehmenden soll verlängert werden.

(bre) Dienstag, 31.05.2022 Auffrischimpfung für Kinder von fünf bis elf Jahren Das pharmazeutische Unternehmen Pfizer Schweiz hat bei Swissmedic ein Gesuch für den Covid-19-Kinderimpfstoff eingereicht. Das schreibt Swissmedic in einer Mitteilung. Das Gesuch um eine neue Dosierungsempfehlung beinhaltet eine Auffrischimpfung (Boosterdosis) für Kinder von fünf bis elf Jahren mindestens sechs Monate nach der Grundimmunisierung.

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech für fünf- bis elfjährige Kinder ist in der Schweiz seit dem 10. Dezember 2021 zugelassen. Der Impfstoff, der bei Kindern angewendet wird, hat eine niedrigere Konzentration (zehn Mikrogramm) und das Injektionsvolumen (0,25 Milliliter) ist vier Mal geringer als bei Erwachsenen. Beim Booster handelt es sich um eine zusätzliche Impfdosis, die geimpften Personen mit abgeschlossener Grundimmunisierung verabreicht wird, um das immunologische Gedächtnis aufzufrischen. Dienstag, 24.

05.2022 Daten auf meineimpfungen.ch werden vernichtet Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung vom 24. Mai schreibt, nimmt man zur Kenntnis, «dass die Nutzerinnen und Nutzer des elektronischen Impfausweises der Plattform meineimpfungen.ch ihre Daten wahrscheinlich nicht zurückerlangen werden.

Gemäss den jüngsten Empfehlungen des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) sollen alle Impfdaten vernichtet werden.» Damit werde es nicht mehr möglich sein, eine Lösung zu finden, die sowohl die gesetzlichen Anforderungen als auch die Datenschutzstandards erfülle. «Das BAG bedauert, dass Tausende von Nutzerinnen und Nutzer ihre Impfdaten verlieren werden.» Für die Zukunft werde derzeit ein Impfausweis für die Verwendung im elektronischen Patientendossier (EPD) entwickelt. Er werde voraussichtlich ab Ende Jahr verfügbar sein.

Sara Stalder, Geschäftsleiterin des Konsumentenschutzes, schreibt dazu: «Ein Desaster sondergleichen: Das Scheitern aller Beteiligten hat nur Konsequenzen für die Konsumentinnen und Konsumenten, die schlussendlich all ihre Impfdaten verlieren. Alle, die gewurstelt haben und sich unkooperativ verhielten, werden vermutlich ungeschoren davonkommen. Das ist der wirkliche Skandal.» (dmo) Auffrischimpfung selber bezahlen Der Bund will die Kosten für weitere Corona-Auffrischimpfungen nicht mehr übernehmen. Wie das Bundesamt für Gesundheit am Dienstag via Twitter mitteilte, wolle es eine Konsultation zum entsprechenden Vorschlag am 1.

Juni starten. Konkret fordert das BAG, dass Personen, die für eine anstehende Reise im Sommer eine weitere Covid-19-Auffrischimpfung wünschen , diese zwar erhalten können, aber selber bezahlen sollen. Freitag, 20.05.2022 Bund beschafft Paxlovid zur Behandlung von Covid-19 Der Bund hat mit dem Unternehmen Pfizer AG einen Vertrag für die Beschaffung von Paxlovid zur Behandlung von Covid-19 bei Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf abgeschlossen, wie das BAG mitteilt .

Der Vertrag laute auf 12'000 Packungen. Die ersten Behandlungen werden bereits im Mai 2022 für gewisse Risikopatientinnen und -patienten in bestimmten, zur Abgabe berechtigten kantonalen Zentren möglich sein. Der Bund hat einen Vertrag für die Beschaffung von Paxlovid abgeschlossen. via REUTERS Paxlovid ist derzeit nicht zugelassen, kann aber, gestützt auf die Covid-19-Verordnung 3, bereits während des laufenden Zulassungsverfahrens zur Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten angewendet werden. Das Zulassungsgesuch ist bei Swissmedic in Begutachtung.

(bre) Sonntag, 08.05.2022 Andere Viren verdrängen Covid-19 Der subjektive Eindruck, dass in den vergangenen Wochen vermehrt Menschen erkältet waren und Grippesymptome zeigten, stimmt. Das belegen Daten, die der Bund über das nationale Meldesystem Sentinella erhebt, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Die Aufzeichnungen aus über 180 Arztpraxen in der Schweiz zeigen: Inzwischen haben klassische Grippe-Viren, die Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen oder Husten auslösen, Sars-Cov-2 Viren, abgelöst.

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Influenza-, Rhino- und andere Viren. Auch RSV-Viren, die im letzten Jahr bei Kindern für Hospitalisierungen sorgten, sind inzwischen fast ganz verschwunden. Im Herbst rechnen Experten mit einer erneuten Corona-Welle. 20min/Matthias Spicher Experten rechnen derweil mit einer weiteren Covid-Infektionswelle im Herbst. Mehrere Länder impfen deshalb Risikopersonen und ältere Personen mit einem zweiten Booster.

Beim Präsidenten der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren, Lukas Engelberger, sorgt das Zuwarten für Kritik. Er glaubt, die Schweiz bereite sich ungenügend auf eine mögliche Welle im Herbst vor. Christoph Berger von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen entgegnet, man bereite derzeit verschiedene Szenarien vor. «Eines davon ist eine zweite Auffrischimpfung», sagt er gegenüber der «SonntagsZeitung». Zurzeit empfehle man jedoch den zweiten Booster nicht.

(roy) Freitag, 06.05.2022 Schlussbericht Zusammenarbeit Bund-Kantone Nach rund zwei Jahren Pandemie haben die Kantonsregierungen eine Bilanz zur Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und dem Bund gezogen. In Zukunft braucht es einen stärker ganzheitlichen Ansatz, der alle betroffenen Politikbereiche einbezieht. Auch müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen und verschiedene Prozesse optimiert werden.

Am Freitag, 6. Mai, haben die Kantonsregierungen einen Bericht mit einer Reihe von politischen Vorschlägen und Empfehlungen, die Bund und Kantone betreffen, präsentiert. In einer Krise setzen die Kantone sowohl die eigenen als auch die vom Bund angeordneten Massnahmen um. Im Allgemeinen war die Zusammenarbeit mit dem Bund in der ausserordentlichen Lage aus Sicht der Kantone gut. Jedoch zeigen der Wechsel in die besondere Lage im Juni 2020 und die ungenügende Vorbereitung auf die zweite Welle im Herbst, dass die Koordinationsprozesse und -gefässe verbessert werden müssen.

Eine Krise beschränkt sich nie auf nur einen Politikbereich. So wirkten sich die gesundheitspolitischen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus rasch auf andere Sektoren aus. Vor allem die für die Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialpolitik zuständigen Behörden waren stark gefordert. Im Krisenmanagement braucht es deshalb einen ganzheitlichen Ansatz. Auch muss in einem föderalen Staat zwingend eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Staatsebenen gewährleistet werden.

In Krisensituationen soll zudem auf operativer Ebene ein permanenter, departementsübergreifender Krisenstab des Bundes eingesetzt werden, der unter Einbezug von Kantonsvertretungen die Vorbereitung von Grundlagen für politische Entscheide auf Bundesebene sicherstellt. Die gesamtschweizerischen interkantonalen Konferenzen sind gefordert, in Krisen enger zusammenzuarbeiten und dazu auf Fachebene ein ständiges Koordinationsgremium einzurichten. Beispielsweise traten wiederholt Unsicherheiten auf, welche Zuständigkeiten und Handlungsspielräume Bund und Kantone jeweils haben. Montag, 02.05.

2022 Bund hebt letzte Einreisebeschränkungen per 2. Mai auf Wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) mitteilt, führt das EJPD ab dem 2. Mai 2022 keine Staaten oder Regionen mehr auf seiner Corona-Risikoliste. Damit werde es wieder möglich sein, zu den ordentlichen Einreisebestimmungen in die Schweiz einzureisen. Reisende müssen bei der Einreise in die Schweiz keinen Impf- oder Genesungsnachweis mehr erbringen.

Wie das SEM schreibt, reagiert das EJPD damit auf die positive epidemiologische Entwicklung. (bre) Mittwoch, 27.04.2022 Bundesrat will einzelne Bestimmungen im Covid-19-Gesetz verlängern Am 1. April endeten schweizweit alle Corona-Massnahmen.

Trotz der aktuell niedrigen Zahlen ist davon auszugehen, dass es saisonal zu neuen Corona-Wellen kommen kann. In einer Medienmitteilung schreibt der Bund: «Damit dem Bund auch in der normalen Lage einzelne bewährte Instrumente zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie zur Verfügung stehen, sollen einige Bestimmungen des Covid-19-Gesetzes bis im Juni 2024 verlängert werden.» Insbesondere steht das Covid-Zertifikat im Fokus. Dieses soll weiterhin international kompatibel sein, um die Reisefreiheit zu gewährleisten. Zudem soll die im Epidemiengesetz geregelte gesetzliche Grundlage für die SwissCovid-App verlängert werden, damit diese Applikation bei Bedarf wieder zur Verfügung steht.

Von zentraler Bedeutung ist auch, dass die Testkosten im Rahmen der Gültigkeit des Covid-19-Gesetzes bis Mitte 2024 weiterhin von der öffentlichen Hand übernommen werden. Der Bund schreibt: «Ab 1. Januar 2023 sollen die Testkosten von den Kantonen getragen werden, die dazu verpflichtet werden, ein ausreichendes Angebot aufrecht zu erhalten. Die Kantone definieren selber, welche Tests übernommen werden. Der Bund gibt hierzu bloss noch Empfehlungen.

» (fos) Freitag, 22.04.2022 Sommaruga positiv auf Coronavirus getestet Wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Uvek mitteilt, ist Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Verlauf der Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. In einer Mitteilung schreibt das Uvek: «In dieser Woche fand keine Sitzung des Bundesrats statt. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation hat leichte Symptome und arbeitet gegenwärtig von zuhause aus.

» (fos) Donnerstag, 14.04.2022 Swiss-Covid-App bekommt neue Funktion Wie das BAG auf Twitter mitteilt, bekommt die Swiss-Covid-App eine neue Funktion. «Neu können Sie für zahlreiche Länder prüfen, ob Ihr Zertifikat zum Einreisezeitpunkt gültig ist. Das neue Feature wird in den nächsten Tagen in der «COVID Certificate»-App verfügbar sein», schreibt das BAG.

Da sich die Einreisebestimmungen jedoch ändern können, empfiehlt das BAG sich jeweils online über die Regeln im Zielland zu informieren. Mit der neuen Funktion ist es möglich, Land sowie den Tag der Einreise zu wählen und die App zeigt an, ob man mit dem Zertifikat zu diesem Zeitpunkt einreisen kann. Zurzeit kann man 24 Länder auswählen. (fos) Mittwoch, 13.04.

2022 Bundesrat verlängert Unterstützung für Eventbranche In der Wintersession 2021 hatte das Parlament eine Anpassung des Covid-19-Gesetzes beschlossen und insbesondere den Schutzschirm für Publikumsanlässe bis Ende 2022 verlängert. Der Bund verlängert den Schutzschirm für Veranstalter bis Ende Jahr. Tamedia/Moritz Hager Diese Massnahme sollte ursprünglich Ende April 2022 auslaufen, Veranstalter können nun aber bis Ende des Jahres auf die Unterstützung des Bundes zurückgreifen. Dazu müssen sie ihre Gesuche für eine Schutzschirmzusicherung bis am 31. Oktober 2022 bei den Kantonen einreichen.

Die allgemeine Funktionsweise des Schutzschirms bleibt unverändert. Swissmedic erteilt befristete Zulassung für Covid-19-Impfstoff Nuvaxovid Swissmedic hat den Impfstoff Nuvaxovid des Herstellers Novavax für Personen ab 18 Jahren zugelassen. Gemäss den vom Schweizerischen Heilmittelinstitut begutachteten Unterlagen liegt der Impfschutz sieben Tage nach der zweiten Impfung bei ca. 90 Prozent. Es handelt sich um die vierte Zulassung eines Covid-19-Impfstoffs in der Schweiz.

Nuvaxovid ist der vierte zugelassene Covid-19-Impfstoff in der Schweiz. AFP Wie das BAG mitteilt, ist Nuvaxovid im Gegensatz zu den mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna und den viralen Vektoren von Johnson & Johnson ein Protein-Impfstoff. Er enthält einen nicht infektiösen Bestandteil der Oberfläche des Sars-CoV-2-Virus, der eine schützende Immunreaktion auslöst, wenn die Immunzellen des Körpers damit in Kontakt kommen. Der Impfstoff enthält einen Hilfsstoff, der die Immunantwort verstärkt. (bre) Dienstag, 12.

04.2022 Biontech-Impfstoffe zwölf statt neun Monate haltbar Pfizer/BioNTech hat bei Swissmedic ein Änderungsgesuch für die Haltbarkeit von zwölf statt neun Monaten für den mRNA-Impfstoff «Comirnaty» eingereicht. Das Heilmittelinstitut hat das Gesuch geprüft und der Erweiterung zugestimmt. Der Impfstoff von Pfizer/Biontech ist ab sofort 12 Monate lang haltbar. Reuters Die um drei Monate verlängerte Frist kann rückwirkend angewendet werden: Sie gilt ab sofort für alle derzeit verfügbaren und zukünftigen Chargen.

Die Formulierung und die Lagerbedingungen des Impfstoffs bleiben unverändert, wie Swissmedic in seiner Mitteilung schreibt. Im letzten Jahr hat Pfizer/BioNTech bei Swissmedic zweimal ein Gesuch für neue Lagerbedingungen eingereicht. Das Heilmittelinstitut genehmigte am 30. März 2021 die Lagerung bei Temperaturen zwischen minus 25 und minus 15 Grad Celsius und am 2. Juni 2021 die Lagerung von ungeöffneten, aufgetauten Durchstechflaschen bis zu einem Monat bei zwei bis acht Grad Celsius in einem kontrollierten Kühlschrank.

Sonntag, 03.04.2022 Ärzte verabreichen vierte Impfung ohne offizielle Empfehlung Risikopersonen sind nach wie vor durch eine Covid-19-Ansteckung gefährdet. Denn der Schutz durch die Impfung lässt nach, je länger die Impfung zurückliegt. Mehrere Länder haben deshalb bereits mit der Verabreichung des zweiten Boosters begonnen.

Doch in der Schweiz ist die vierte Impfung noch kein Thema. Ärzte warten deshalb nicht auf eine offizielle Empfehlung – und frischen bereits jetzt auf. Infektiologe Huldrych Günthard vom Universititässpital Zürich empfiehlt seinen Risikopatienten den zweiten Booster. «Ich rate Immunsupprimierten, aber auch Personen ab 70 Jahren, vier Monate nach der letzten Impfung einen zweiten Booster», sagt Günthard gegenüber der «SonntagsZeitung» . Daten aus Israel zeigten, dass die vierte Impfung das Risiko eines schweren Verlaufs bei Covid-19 deutlich reduziere, so Günthard.

Ärzte, die ihre Patienten vor der besonders ansteckenden Omikron-Variante schützen möchten, empfehlen deshalb einen alternativen Weg: die sogenannte Off-label-Anwendung. So auch Infektiologe Günthard vom Unispital Zürich, wie er gegenüber der «SonntagsZeitung sagt»: «Der Patient muss ein Papier unterschreiben, sodass der Arzt bei Komplikationen nicht haftet.» Freitag, 01.04.2022 Edelweiss hebt Maskenpflicht, wo immer möglich, auf Gemäss Bundesratsentscheid müssen in der Schweiz seit 1.

April im öffentlichen Verkehr keine Masken mehr getragen werden. Edelweiss hebt daher, wo immer möglich, die Maskentragpflicht an Bord per sofort für Fluggäste und Besatzungsmitglieder auf. Die Maskentragpflicht gelte weiterhin auf Flügen, bei denen die Bestimmungen des Ziellandes das Maskentragen an Bord vorschreiben, teilt Edelweiss am Freitag mit. Fluggäste würden vor Abflug jeweils über die geltenden Bestimmungen informiert. wurde bekannt, dass auch bei der Swiss die Maskenpflicht schrittweise aufgehoben wird.

(job) Wie auch bei der Swiss wird auch an Bord der Edelweiss die Maskenpflicht, wo immer möglich, aufgehoben. 20min/Marco Zangger .