Corona in der Schweiz - BAG empfiehlt Auffrischimpfung auch für alle 12- bis 15-Jährigen

BAG weitet Empfehlung für Booster-Impfung aus: Neu für alle 12- bis 15-Jährigen und zweite Dosis mit Janssen.

21.01.2022 15:39:00

BAG weitet Empfehlung für Booster-Impfung aus: Neu für alle 12- bis 15-Jährigen und zweite Dosis mit Janssen.

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Der Booster soll den Schutz vor Infektion und schweren Verläufen stärken und die Übertragung und Verbreitung des Virus bremsen. Bisher haben in der Schweiz mehr als drei Millionen Personen eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.

Ein Impfausweis mit Booster-Impfung.Kreuzbooster sind möglich20min/Simon GlauserZeitungenDie Medien zeigten oft nur den «schlimmstmöglichen Fall» auf, wenn Experten Corona-Szenarien darlegen. So entstehe ein zu einseitiges Bild. «Aber die Medien brauchen halt jeden Tag eine Schlagzeile.»

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Das BAG soll sich den Scheiss selber reinpfeiffen, dann haben wir endlich Ruhe von dem Mist. Warum eigentlich Junge boostern, wenn der Spuk bald vorbei sein soll. Diese Meldungen beissen sich in den Schwanz! Wollt ihr den Artikel mit dem Omikron 'Subtyp' wirklich veröffentlichen oder lasst ihr die Scheisse einfach?

Niemanden interessiert diese Empfehlung,niemand will diese Impfung. Der Schwiegervater meines Kollegen wurde nach dieser Impfung blind Irgendwie müssen sie dieg gekaufteb Impfdosen loswerden. BAG soll Einsicht in Impfstoff-Verträge gewähren Eine saubere Auslegung der Impfnebenwirkungen würde auch helfen. Es gab zuletzt zuviele Informationen über den mRNA Impfstoff, dass man ihn nicht beliebig oft spritzen kann und doch mehr Nebenwirkungen hat als andere Impfungen. Was ist dran? Wo sind die Infos?

Hab's schon öfters erwähnt, BAG kann echt weg!!!! 🤮 BAG + 💉 = 🤢🤮🤮 😳🙈🥳

Freitag, 21.01.2022 Auffrischimpfung auch für alle 12- bis 15-Jährigen Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) haben die Corona-Booster-Impfung allen 12- bis 15-Jährigen empfohlen. Auch Personen, die eine Janssen-Impfdosis erhalten haben, sollen sich boostern lassen. Der Bund empfiehlt den Booster vier Monate nach der Grundimmunisierung. Pfizer-Booster für 12- bis 15-Jährige Der Booster soll den Schutz vor Infektion und schweren Verläufen stärken und die Übertragung und Verbreitung des Virus bremsen. Bisher haben in der Schweiz mehr als drei Millionen Personen eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Das BAG empfiehlt Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren frühestens vier Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung eine Auffrischimpfung mit Pfizers mRNA-Impfstoff. Allerdings nur, wenn in diesen vier Monaten keine bestätigte Infektion aufgetreten ist. Die Empfehlung beruhe auf Daten, die die US-Behörde «Food and Drug Administration» für die Zulassung der Impfung nutzte. Janssen-Booster für mRNA-Skeptiker und -Skeptikerinnen Seit Ende Dezember 2021 ist auch eine zweite Dosis des Janssen-Impfstoffs als Auffrischimpfung durch Swissmedic zugelassen. BAG und EKIF empfehlen die zweite Dosis dieses Impfstoffs frühestens zwei Monate nach der Grundimmunisierung. Ein Impfausweis mit Booster-Impfung. 20min/Marco Zangger Auf den Janssen-Booster sollen allerdings nur Personen ab 18 Jahren setzen, die bereits eine Dosis des Impfstoffs erhalten haben. Die Empfehlung gilt aber auch für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können oder die mRNA-Impfstoffe ablehnen. Dabei spielt es keine Rolle, welches Vakzin für die Grundimmunisierung zum Einsatz kam. Bei bestätigter Infektion mindestens vier Wochen nach der ersten Dosis des Janssen-Impfstoffs empfehlen BAG und EKIF vier Monate nach der Infektion die zweite Dosis des Impfstoffs oder alternativ eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. Kreuzbooster sind möglich Ein mRNA-Booster schützt wohl besser vor einer symptomatischen Omikron-Infektion als eine zweite Janssen-Dosis, wie es in der Mitteilung heisst. Deshalb empfehlen EKIF und BAG die Auffrischimpfung primär mit mRNA-Impfstoffen – auch für Geimpfte, die bereits eine Janssen-Dosis erhalten haben. Personen ab 18 Jahren, die vor weniger als vier Monaten den Janssen-Impfstoff erhielten, empfehlen die Expertinnen und Experten, die Grundimmunisierung mit einer Dosis eines mRNA-Impfstoffs zu ergänzen. Nötig sei dafür ein Minimalabstand von 28 Tagen. Der Booster mit einem mRNA-Impfstoff sollte darauffolgend frühestens vier Monate nach dieser Ergänzung der Grundimmunisierung erfolgen, wenn in der Zwischenzeit keine Infektion auftrat. Eine Apotheke in Thun wirbt für die Booster-Impfung. 20min/Simon Glauser Wer 18 Jahre oder älter ist und sich aus medizinischen Gründen nicht mit einer dritten mRNA-Dosis impfen lassen kann oder eine dritten mRNA-Dosis ablehnt, kann frühestens vier Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung mit einem mRNA-Impfstoff eine Dosis Janssen-Impfstoff als heterologe Auffrischimpfung erhalten. Bundesrat Ueli Maurer richtet Vorwürfe an Medien «Omikron führt kaum zu schweren Krankheitsverläufen, darum kann man schrittweise normalisieren», sagt Bundesrat Ueli Maurer in einem Interview mit den Zeitungen von «CH Media». «Im Nachhinein kann man sich fragen, ob man zu lange damit gewartet hat.» Wer das Coronavirus mit einer Grippe vergleiche, gelte sogleich als Verschwörer, erklärt der Bundesrat im Interview. «Wie immer man es benennt – das Virus ist mutiert und scheint nicht mehr so gefährlich», so Maurer. Sollte sich dieser Befund bestätigen, könne man alle Massnahmen aufheben. Dafür sei es aber noch zu früh. Maurer spricht von «Verschärfungshype» Die Medien zeigten oft nur den «schlimmstmöglichen Fall» auf, wenn Experten Corona-Szenarien darlegen. So entstehe ein zu einseitiges Bild. «Aber die Medien brauchen halt jeden Tag eine Schlagzeile.» «Das Virus ist mutiert und scheint nicht mehr so gefährlich», sagt Bundesrat Ueli Maurer. 20min/Simon Glauser Der durch die Medien angerichtete Schaden sei nicht zu unterschätzen. Da sie zur Meinungsbildung beitragen, beeinflussen sie laut Maurer auch die Behörden. Der mediale Druck auf die Politik sei so enorm gewesen, dass nicht nur beim Bundesrat ein «Verschärfungshype» entstanden sei. Gezielte Massnahmen wie der Schutz vulnerabler Gruppen seien so fast nicht mehr möglich gewesen. Winterthur stellt Pooltests an Schulen vorläufig ein Die Stadt Winterthur hat Corona-Pooltests an Schulen vorläufig eingestellt, weil die Kapazität für Einzelnachtestungen im Labor nicht ausreicht, wie das Departement Schule und Sport mitteilt. Bereits eingereichte Tests werte das zuständige Labor aber noch aus. Innert kurzer Zeit ein Ersatzlabor zu finden, sei nicht möglich gewesen. Der Schulärztliche Dienst und das Contact Tracing seien nun im Kontakt mit dem kantonalen Volksschulamt und der kantonalen Gesundheitsdirektion. Beide hätten Unterstützung zugesagt. Weil die Kapazität für Einzelnachtestungen im Labor nicht ausreicht, hat die Stadt Winterthur ihre Corona-Pooltests an Schulen eingestellt. (Symbolbild) Tamedia/Barbara Héritier Wer seine Kinder nachtesten wolle, könne das individuell tun, heisst es in der Mitteilung. Der Kanton übernehme dafür die Testkosten. Donnerstag, 20.01.2022 BAG soll Einsicht in Impfstoff-Verträge gewähren Der Druck auf das Bundesamt für Gesundheit BAG, die Impfstoff-Verträge offenzulegen, nimmt zu. Ende 2021 verhinderte eine Mehrheit des Ständerats, dass der Bundesrat der Öffentlichkeit Einsicht in die Verträge mit Pfizer/Biontech oder Moderna geben muss. Nun hat laut Zeitungen von CH-Media der Solothurner Anwalt SVP-Kantonsrat Rémy Wyssmann auf private Initiative hin erreicht, dass der eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB), Adrian Lobsiger, entschieden hat, dass das BAG nach Rücksprache mit den Herstellern Einblick in die Verträge geben müsste. Das BAG hat die Möglichkeit, mit einer Verfügung gegen diese Empfehlung vorzugehen. Ob es das tut, ist derzeit nicht bekannt. Zu welchen Konditionen kaufte der Bund Impfstoffe ein? Die Vertragsinhalte zwischen den Herstellern und dem Bund sind derzeit noch geheim. 20min/Simon Glauser Interpharma, der Verband der forschenden Pharmaunternehmen, befürchtet, dass eine Offenlegung der Verträge einem Vertragsbruch gleichkommen könnte. Laut der Nichtregierungsorganisation Transparency International seien von 182 untersuchten Verträgen nur elf offiziell öffentlich gemacht worden, sechs davon von den USA. Rechnung von Rickli an Gallati Wenn alle Intensivpflegebetten eines Kantons ausgelastet sind, müssen Patientinnen und Patienten ausserkantonal behandelt werden. Seit Beginn der Pandemie übernimmt der Kanton Zürich viele solcher Fälle, die aufgrund von schweren Covid-Verläufen in den Nachbarkantonen anfallen: Gemäss dem Beschluss des Regierungsrats kommen 10 bis 20 Prozent der Corona-Infizierten, die in Zürcher Spitälern behandelt werden, aus einem anderen Kanton. Covid-Patienten sind Minusgeschäft Gewinnbringend ist die Behandlung von Covid-Patienten nicht, ganz im Gegenteil. Der Zürcher Regierungsrat fordert deshalb, dass sich die Nachbarkantone an den ungedeckten Kosten «ihrer» Krankheitsfälle beteiligen, wie die « » schreibt. Eine solche Rechnung hat Natalie Rickli als Vorsteherin der Zürcher Gesundheitsdirektion nun an das Gesundheitsdepartement des Kanton Aargau geschickt. Wenn die Spitäler eines Kantons ausgelastet sind, müssen Covid-Patienten oft ausserkantonal gepflegt werden. 20min/Marvin Ancian Ob der Kanton Aargau diese Kosten freiwillig übernehmen wird, ist fraglich. Das Departement von Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati schreibt auf Anfrage der «Aargauer Zeitung» lediglich, dass das Anliegen der Zücher Spitäler zurzeit abgeklärt werde. Gemäss Zahlen des Gesundheitsdepartements des Kantons Aargau waren 2020 rund ein Prozent der ausserkantonalen Behandlungen von Aargauerinnen und Aargauer auf Covid-19 zurückzuführen. Gleichzeitig kamen etwa 7,5 Prozent aller im Aargau behandelten Covid-Patienten aus anderen Kantonen. Zug leistet freiwillig Entschädigungen Wie die «Neue Zürcher Zeitung» schreibt, leistet der Kanton Zug bisher als einziger Entschädigungszahlungen an die Zürcher Spitäler. Dies geschehe aber freiwillig, eine rechtliche Grundlage fehlt. Mittwoch, 19.01.2022 Touristiker hoch erfreut über Erleichterung der Einreise Ab dem kommenden Samstag brauchen vollständig Geimpfte oder Genesene, die in die Schweiz einreisen, dafür keinen zusätzlichen negativen Test mehr. Diesen müssen nur noch ungeimpfte oder nicht vollständig immunisierte Personen vorlegen. Auch der zweite Test, der nach vier bis sieben Tagen erfolgen sollte, wird abgeschafft. Philipp Niederberger, Direktor des Schweizer Tourismus-Verbands STV, freut sich über diese Änderung. Gemäss einem Communiqué empfindet der STV dies als «Erleichterung» für den Schweizer Tourismus, der auf Gäste aus dem Ausland angewiesen sei. Die Testpflicht habe zu Zusatzkosten geführt, «was Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Wintersportdestinationen zur Folge hatte». Zudem mache ein strenges Einreiseregime wenig Sinn, «da die Virusvariante Omikron in der Schweiz viel höhere Inzidenzen aufweist als in den für den hiesigen Tourismus wichtigen Auslandmärkten». Auch Tourismusexperte und Globetrotter-VR-Chef André Lüthi ist zufrieden: «Der Beschluss vom Bundesrat erfreut mich extrem! Wir haben seit einem Monat dafür gekämpft, dass die Testpflicht für Schweizer aufgehoben wird», sagte er im «Blick». Hunderte Rekruten in Isolation Zurzeit befinden sich rund 300 Rekruten schweizweit in Isolation. Sie sind Teil der Winter-RS, die erst vor drei Tagen begann. Die Armee-Verantwortlichen hatten für den Start mehrere Sicherheitsvorkehrungen eingerichtet: So durfte nur einrücken, wer ein negatives Testresultat vorweisen konnte . 4000 Personen waren davon betroffen. Ausserdem wird vor Ort regelmässig getestet. Die nun positiv Getesteten werden gemäss Armee in separaten Kasernen zusammengeführt. Die Gesamtkapazität dieser Zentren belaufe sich auf 1100 Personen, erklärte ein Armee-Sprecher gegenüber dem «Blick». Dienstag, 18.01.2022 Spitalzahlen laut Taskforce nicht aussagekräftig Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes hält es für möglich, dass die Omikron-Welle bereits wieder etwas abflacht. «Der flachere Anstieg der bestätigten Fälle könnte darauf hindeuten, dass ein Höchststand der Omikron-Welle erreicht sein könnte», heisst es in der aktuellen Lagebeurteilung. Seit Mitte Dezember sei der R-Wert von 1,6 auf 1,12 gesunken. Doch dass das Schlimmste geschafft ist, ist bei weitem nicht sicher: Die Werte könnten auch «durch die Grenzen der Erfassung durch Tests zustande kommen», denn die Fallzahlen und der Anteil der positiven Tests seien höher als je zuvor in der Pandemie. Zudem weiss die Taskforce wegen der Verzögerung bei den Meldungen aus den Spitälern nicht, ob die Zahl der Spitaleinlieferungen steigt oder sinkt. Diese gilt als wichtiger Indikator. Derzeit dauere es zwei Wochen, bis 90 Prozent aller Hospitalisierungen gemeldet würden. Daher sind die Spitalzahlen laut Taskforce nicht aussagekräftig. Als robustere Kennzahl bezeichnete die Taskforce die Belegung der Spitäler durch an Covid-19 erkrankte Personen. Dass Omikron meist mildere Verläufe und damit weniger Spitaleinlieferungen als Delta verursache, könne zudem durch die höhere Ansteckungsrate aufgewogen werden. Daten aus Zürich und Genf würden zeigen, dass dort die Belegung der Spitäler mit Covid-19-Patienten steige. Pfizer will von Swissmedic Zulassung für Corona-Medikament Paxlovid Das pharmazeutische Unternehmen Pfizer hat bei Swissmedic ein Zulassungsgesuch für das Arzneimittel Paxlovid zur Behandlung von Covid-19 eingereicht. Es handelt sich um ein Arzneimittel mit zwei synthetischen Wirkstoffen, welche jeweils als separate Tabletten vorliegen. AFP Nirmatrelvir ist ein neuartiger Wirkstoff, der ein Enzym des SARS-CoV-2 Virus (SARS-CoV-2 Protease) hemmen soll, welches eine wichtige Rolle in dessen Vermehrung hat. Damit Nirmatrelvir in der Leber nicht allzu schnell abgebaut wird und die antivirale Wirksamkeit länger anhält, wird die zweite Substanz Ritonavir dazugegeben. Ritonavir ist ein bekannter Wirkstoff und wird seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in der HIV-Therapie eingesetzt. Schaffhausen hebt vorübergehend Testpflicht bis 9. Klasse auf Der Kantonsärztliche Dienst Schaffhausen hat entschieden, das repetitive Testen an der Volksschule abzubrechen. Der Entscheid gilt für den Kindergarten bis zur Sekundarstufe 1 (bis 9. Klasse). gilt ab Mittwoch, 19. Januar 2022, bis nach den Sportferien am 13. Februar 2022. Der Entscheid gilt für das Schulpersonal sämtlicher Schulstufen. Die Maskentragpflicht bleibt bestehen. Die Verantwortlichen begründen den Entscheid damit, dass sie so mithelfen, Kapazitäten bei überlasteten Laboren freizugeben. Verlängerung der Maskenpflicht an Zürcher Schulen Wie der Zürcher Regierungsrat vermeldet, verlängert er die Maskentragpflicht an den Schulen vorerst bis zum 27. Februar 2022. Dies sei nötig, um nach den Sportferien den Schulbetrieb möglichst sicher zu starten. Der Regierungsrat geht davon aus, dass in den nächsten Wochen die Zahl der Neuinfektionen weiter ansteigen wird. An den Schulen im Kanton Zürich fallen die Sportferien zumindest teilweise in diesen Zeitraum, was die effektive Dauer des Maskenobligatoriums verkürzt. Welche Massnahmen nach den Sportferien gelten, werde aufgrund der aktuellen Lageentwicklung zur gegebenen Zeit entschieden und kommuniziert. So gut schützt der Booster Obwohl die Schweiz momentan rekordhohe Zahlen an Corona-Neuinfektionen aufweist, zeichnet sich im Gesundheitssystem noch keine Überlastung ab. Das hat verschiedene Gründe. Die Omikron-Variante ist zwar ansteckender als bisherige Varianten, löst aber seltener schwere Verläufe aus. Weiter sorgen die Impfungen dafür, dass weniger Personen hospitalisiert werden müssen, das zeigen die neusten Zahlen des BAG, die der « NZZ » vorliegen. Gemäss den letzten Zahlen reduziert sich die Zahl der Impfdurchbrüche bei geboosterten Personen im Vergleich zu doppelt Geimpften um rund zwei Drittel, schreibt die «NZZ». Gegenüber Menschen, die gar nicht geimpft sind, zeigt sich ein Rückgang von Spitaleinweisungen und Todesfällen von über 90 Prozent. Besonders bei Personen über 60 Jahren sei die fünfte Welle relativ flach verlaufen, weil diese, im Vergleich mit Jüngeren, den Booster früher bekommen haben. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern hinkt die Schweiz aber immer noch hinterher was die Auffrischimpfung angeht. In Israel verabreicht man bereits einen zweiten Booster. In der Bevölkerungsgruppe der über 60-Jährigen verlief die fünfte Welle relativ flach. Diese hatten als Erste eine Auffrischimpfung erhalten. 20min/Simon Glauser Montag, 17.01.2022 Zu viele Lehrkräfte in Isolation – Schule fällt aus Das Problem ist seit Beginn der aktuellen Omikron-Welle bestens bekannt: In vielen Betrieben und Behörden herrscht nach dem Ausfall von zahlreichen Mitarbeitenden Personalnotstand. Bisweilen ist es unmöglich, die Ausfälle zu kompensieren. Nun hat es auch eine Schule erwischt, wie Top online berichtet: Nachdem sich in Dübendorf ZH im Schulhaus Stägenbuck gleich sieben Lehrpersonen mit dem Coronavirus infiziert haben und in Isolation befinden, konnte für die betroffenen Klassen kein Ersatz gefunden werden. So beschlossen die Behörden, den Betrieb am Montag und Dienstag ausfallen zu lassen. Es sei aber eine Notbetreuung eingerichtet worden, heisst es weiter. Kanton Aargau hat wieder Pfizer-Dosen für über 30-Jährige Im Dezember 2021 hatte der Kanton Aargau angekündigt, dass Personen über 30 Jahre nur noch den Impfstoff des Herstellers Moderna erhalten können, weil jener von Pfizer/BioNTech für Personen unter 30 Jahren reserviert ist. Der Kanton Aargau hat eine Lösung für die Knappheit des Pfizer-Impfstoffes gefunden. 20min/Taddeo Cerletti Wie der Kanton nun in einer Mitteilung schreibt, sei die Nachfrage bei jüngeren Personen mittlerweile gut verteilt, ausserdem werde man bei der Überwindung des Engpasses von anderen Kantonen unterstützt. Ab sofort können sich deshalb auch Personen über 30 Jahre, die ihre Grundimmunisierung mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech erhalten haben, mit demselben Impfstoff boostern lassen. Eine freie Wahl des Impfstoffes gebe es weiterhin nicht, wie der Kanton in seiner Mitteilung schreibt. Samstag, 15.01.2022 Grüne Kritik für Pandemie-Management des Bundesrats Grünen-Chef Balthasar Glättli hat an der Delegiertenversammlung seiner Partei am Samstag den Bundesrat kritisiert. Man habe «traurigerweise» während der vergangenen Pandemie-Monate feststellen müssen, dass eine vorausschauende Politik nicht dessen Stärke sei, erklärte der 49-Glättli an der Veranstaltung, die virtuell durchgeführt wurde. «Allzu oft galt die Devise: Abwarten, beobachten – und erst dann handeln, wenn überlastete Spitäler und öffentlicher Druck keine andere Wahl mehr lassen.» Weil dem so sei, müssten die Grünen in Fragen des Klimawandels noch stärker auf Massnahmen pochen. Auch in der Europa-Debatte forderte Glättli mehr Bewegung seitens der Schweiz. «Ich war immer kritisch» «Es hat nun einmal eine gewisse Spaltung der Gesellschaft stattgefunden», sagte Finanzminister Ueli Maurer am Samstag in einer Rede vor der SVP-Delegiertenversammlung in Reconvilier BE. Diese Spaltung werde das Land noch länger beschäftigen – wie auch der Abbau der Corona-Schulden, die er auf 35'000 Millionen Franken bezifferte. Maurer wehrte sich auch dagegen, in die Ecke der Corona-Verschwörer gedrängt zu werden. «Ich selbst war immer kritisch. Es gehört zu meinem Naturell, Entscheide zu hinterfragen. Dann wird man in die Ecke der Verschwörer, der Massnahmengegner oder was auch immer gestellt.» Das sei er überhaupt nicht, sagte Maurer weiter. «Ich leiste mir einfach den Luxus einer eigenen Meinung.» Eine eigene Meinung zu haben, dürfe in einer Demokratie kein Luxus sein. Freitag, 14.01.2022 «Zweiter Booster am ehesten für Hochrisikopersonen» In einem Gespräch mit SRF News erklärt Christoph Berger, für welche Personen eine zweite Booster-Impfung seines Erachtens nach Sinn ergeben würde. Im Gegensatz zu anderen Ländern wie Israel sei die vierte Impfung in der Schweiz zurzeit noch kein grosses Thema. Gemäss dem Präsidenten der eidgenössischen Impfkommission plane man momentan noch keine vierte Impfdosis. Omikron-Impfdosis oder zweiter Booster? Momentan sei noch unklar, wie gut die jetzigen mRNA-Impfstoffe gegen die Omikron-Variante schützen. Darum könne man auch noch nicht klar sagen, ob ein an Omikron angepasster Impfstoff sinnvoller ist als eine vierte Impfdosis. Berger hofft auf Entspannung im Sommer Auf die Frage, ob man sich nun im Halbjahres-Rhythmus impfen lassen müsse, beschwichtigt Berger. Am ehesten ergebe eine weitere Impfung für Hochrisikopersonen Sinn, bei denen bereits eine leichte Abschwächung des Impfschutzes gefährlich werden kann. Angesichts der momentanen Lage rechnet der Chef der Impfkommission eher damit, dass nach der heftigen Omikron-Welle im Frühjahr und Sommer eine Entspannung stattfinden wird. Berger erhofft sich auf den Sommer hin eine Entspannung der Situation. 20min/Simon Glauser 93'000 weniger GAs als vor Pandemie Corona setzt dem Schweizer ÖV arg zu: Ihm fehlen knapp 93'000 Generalabonnements (GA) im Vergleich zu vor der Pandemie. Wie die jüngsten Zahlen von Alliance Swisspass zeigen, waren im vergangenen Jahr nur noch 401'000 GAs im Umlauf - 32'339 weniger als im Vorjahr. Und schon im Vergleich zu 2019 hatte es im 2020 etwa 60'000 Abos weniger gegeben. Das bedeutet ein Zusammenbruch von 20 Prozent in nur zwei Jahren. Screenshot Alliance Swisspass Weil viele Pendler von zuhause aus arbeiten und weil Freizeitreisende deutlich weniger unterwegs sind, waren im ersten Halbjahr täglich nur noch 763'000 Passagiere unterwegs. Das sind 41 Prozent weniger als 2019. Zwar steige die Nachfrage langsam wieder, die aktuelle Auslastung liege aber noch immer 25 Prozent unter 2019. Die Branche verbuchte einen Verlust von 800 Millionen Franken. Das Geschäft sei aber besser gelaufen als erwartet, so der Blick: Die Branchenorganisation von über 250 Transportunternehmen rechnete vor einem Jahr noch mit einem Verlust von 1,6 Milliarden Franken. Swissmedic lässt Corona-Medikaemt Xevudy zu Das Medikament Xevudy mit dem Wirkstoff Sotrovimab hat von der Heilmittelbehörde Swissmedic die Zulassung erhalten. Laut Angaben des Herstellers GlaxoSmithKline AG darf nun das Medikament eingesetzt werden und ist für die Frühbehandlung von Covid-19 gedacht. Bei Xevudy handelt es sich um einen gegen Sars-CoV-2 gerichteten monoklonalen Antikörper zur Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen (ab dem Alter von zwölf Jahren und mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg), die eine bestätigte Covid-19-Erkrankung haben, aber noch keine Sauerstoffzufuhr benötigen und ein hohes Risiko zum Übergang in eine schwere Verlaufsform der Erkrankung aufweisen. Das in Zusammenarbeit mit Vir Biotechnology entwickelte Medikament wird intravenös verabreicht. Xevudy ist rezeptpflichtig und kann nur in Spitälern verabreicht werden. Donnerstag, 13.01.2022 Virologin warnt vor Ansteckung im Restaurant «Wer sich jetzt in ein Restaurant setzt, riskiert trotz aller Hygienemassnahmen eine Omikron-Infektion», sagt die am Universitätsklinikum Genf tätige Virologin Isabella Eckerle gegenüber der «Wirtschaftswoche» . Denn die angebotenen Schnelltests, die mancherorts im Rahmen von 2G+ verlangt werden, würden eine falsche Sicherheit vermitteln. Es komme vor, dass hoch positive Proben nicht erkannt wurden, obwohl die Getesteten wohl bereits hoch ansteckend waren. Denn die Inkubationszeit sei bei Omikron kürzer als bei den früheren Varianten. Daher sei der Gang in die Beiz derzeit problematisch: Wo man sich längere Zeit ohne Maske aufhalte, spreche und esse, sei die Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung hoch. Sie selbst habe allein am Dienstag in Genf drei Kontakte gehabt. «Du gehst aus dem Haus, du hast Kontakt mit einem Infizierten», schreibt Eckerle auf Twitter. Letztlich, sagt sie, erwische Omikron früher oder später wohl jeden. Gerade das könne aber zu einer Grundimmunität in der Bevölkerung führen – und der «erste Schritt in Richtung Endemie» sein. Mehr anzeigen