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Bern, Wer Beim Marsch Vors Bundeshaus Teilgenommen Hat – Und Warum Die Polizei Sich Durchsetzen Konnte

Corona-Demo in Bern: Wer beim Marsch vors Bundeshaus dabei war

Die unbewilligte Grossdemonstration der Massnahmengegner vom Donnerstagabend in Bern wirkte aggressiv. Aber nur ein paar Rädelsführer verbreiten totalitäres Gedankengut.

17.09.2021 18:46:00

Die unbewilligte Grossdemonstration der Massnahmengegner vom Donnerstagabend in Bern wirkte aggressiv. Aber nur ein paar Rädelsführer verbreiten totalitäres Gedankengut. Eine Analyse von Georg_Haesler NZZ Schweiz .

Die unbewilligte Grossdemonstration der Massnahmengegner vom Donnerstagabend in Bern wirkte aggressiv. Aber nur ein paar Rädelsführer verbreiten totalitäres Gedankengut.

Peter Klaunzer / KeystoneSchon um die Mittagszeit besprachen sich Polizei-Logistiker auf dem Bundesplatz. Im Verlauf des Donnerstagnachmittags stellten sie den erweiterten Gitterzaun vor dem Bundeshaus auf, positionierten den Wasserwerfer und montierten einen grossen Lautsprecher auf dem Parlamentsgebäude. In den Seitengassen gingen weisse Polizeifahrzeuge mit Einsatzkräften in Position.

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Auf den Plätzen der Innenstadt begann derweil ein friedlicher Abend. Die Bernerinnen und Berner trafen sich zum Apéro vor den Bars. In der fröhlichen Feierabendstimmung fiel zunächst gar nicht auf, dass die Trams und Busse plötzlich nicht mehr fuhren. Erst als vom Bahnhof her der fast dionysische Klang der Treichler anschwoll, war auf einen Schlag klar: Es ist wieder einmal Massnahmen-Demo.

Die Polizei war zwar bereit, der Nachrichtendienst hat funktioniert, aber der Strom des Protests, der sich über die Innenstadt ergoss, wollte und wollte nicht enden. Am Ende dürften es mehrere tausend Personen gewesen sein, die ohne Bewilligung auf dem Bundesplatz gegen die erweiterte Zertifikatspflicht protestierten. Ein Polizei-Communiqué von Donnerstagnacht macht keine Angaben über die genaue Anzahl der Demonstranten. headtopics.com

Absoluter FreiheitsbegriffWas ein paar versprengte Leute schon während der ersten Welle angestossen haben, scheint zu einer Bewegung angewachsen zu sein. Längst sind die skurrilen Figuren mit Aluhüten und wirrem Blick in der Minderheit. Es zogen durchschnittliche Menschen durch Bern, doch die Botschaften auf den Plakaten und Transparenten sind Ausdruck einer Radikalisierung. Tiefes Misstrauen gegen das Gemeinwesen macht sich breit. Der Diktaturvorwurf schwingt mit, auch totalitäres Gedankengut.

Doch wer steckt hinter den Protesten? Weshalb spricht der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause von einer «roten Linie», die überschritten worden sei? Weshalb distanzieren sich prominente Personen des öffentlichen Fernsehens mit Vehemenz von den Protesten in Bern? Der Blick vom Strassenrand ergibt folgendes Bild:

Unüberhörbar sind dieFreiheitstrychler, die sich nach eigenen Angaben im Herbst 2020 zusammentaten: «Gegründet von einer Gruppe engagierter Urschweizer, setzen wir uns mit Herz und Hand für unsere verfassungsmässigen Rechte ein. Diese werden heute von Teilen der Politik und von Teilen der Behörden mit Füssen getreten», heisst es auf der Homepage.

Der Klang der Treichel soll die Geister der Unfreiheit vertreiben. Ist dies der Zorn der Bergler, die einen anderen, absoluteren Freiheitsbegriff haben als die Menschen im Mittelland? Bundesrat Ueli Maurer hat den Trychlern mit seinem T-Shirt-Auftritt vom Wochenende ein magistrales Plazet erteilt. «Ueli, Ueli»-Rufe an der Demonstration waren der Gruss der Wütenden zurück. Sie haben ein neues Idol. headtopics.com

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Ideen mit religiösem CharakterEine zweite Gruppe, die der Bewegung Farbe und Gesicht verleiht, sind die Jugendlichen des Vereins «Mass-voll» um den ehemaligen Jungfreisinnigen Nicolas Rimoldi. Ihr Symbol ist ein grosses M auf violettem Grund, das Anarcho-A der heutigen Zeit. Auch Rimoldi scheint den Freiheitsbegriff absolut zu setzen. In seinen Anschauungen radikalisiert er sich zunehmend.

Unter den Demonstranten befinden sich aber auch Menschen, die bis vor der Corona-Pandemie nicht mit lauten Protesten in Verbindung gebracht worden sind. Es sind Freunde der alternativen Medizin, spirituell interessierte Normalbürgerinnen und -bürger oder esoterisch angehauchte Personen. Die Impfung als Mittel der Schulmedizin ist für sie des Teufels.

Die Ideen dieser Szenen haben teilweise religiösen Charakter. Am Donnerstagabend wurde dies besonders deutlich mit einem Auftritt von Mitgliedern der Hare-Krishna-Sekte auf dem Bundesplatz. Aber auch unter weniger auffälligen Gruppen spielen Glaubenssätze eine wichtige Rolle, etwa die Lehre von Rudolf Steiner, dessen Schriften aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts auch antisemitische Aussagen enthalten.

Konfrontation mit linker Berner SzeneDass es sich nicht nur um Randgruppen handelt, die jetzt sichtbar werden, zeigt die Abstimmung über das Epidemiengesetz. Das Parlament beschloss die rechtliche Grundlage zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen noch ohne nennenswerte Opposition. Trotzdem ergriffen die Impfgegner das Referendum und erzielten an der Urne einen Achtungserfolg: 40 Prozent lehnten das Epidemiengesetz ab, besonders hoch war der Nein-Stimmen-Anteil in der Urschweiz und der Ostschweiz. headtopics.com

An der Demonstration vom Donnerstagabend waren vereinzelt auch Mitglieder klar rechtsextremer Gruppen wie der «Jungen Tat» zu sehen, die völkisch-identitäres Gedankengut vertritt. Sie sind aber klar in der Minderheit. Die Demonstration hat dennoch Teile der linksextremen Szene aus dem Berner Reitschul-Umfeld für eine Gegendemonstration mobilisiert.

Auf der Höhe des Chäfigturms stellten sich junge Leute dem Demonstrationszug in den Weg und skandierten «Bern bleibt nazifrei» oder «Antifascista». Mindestens ein Gegendemonstrant wurde aus den Reihen des Protestzugs tätlich angegriffen. Die Stimmung war bereits aufgeladen, bevor der Demonstrationszug den Bundesplatz erreichte.

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Die Kantonspolizei setzte von Anfang an klare Grenzen. Als kleinere Gruppen nach 21 Uhr gegen den Zaun vor dem Parlamentsgebäude drückten, sprach die Polizei über den Lautsprecher und auch via Twitter Warnungen aus. Später kam es zum Einsatz des Wasserwerfers und von Gummischrot. Kurz vor 22 Uhr teilte die Einsatzleitung mit, die Demonstration polizeilich aufzulösen.

Mehrheit friedlichÜber die Kanäle der Massnahmengegner auf den sozialen Netzwerken konnten die Geschehnisse live verfolgt werden, inklusive einschlägiger Kommentare. Noch einmal wurde die Denkweise der Rädelsführer hinter den Protesten deutlich.

Die Realität, wie sie sich tatsächlich präsentiert, wird der eigenen Perspektive angepasst. Weil die Live-Streams teilweise unterbrochen waren, vermuteten die Kommentatoren eine systematische Störung des GSM-Netzes. Dass dieses langsamer wird, wenn sich so viele Leute in einer Zelle befinden, blendeten sie aus.

Auf den Übertragungen war aber auch zu sehen, dass sich die meisten Demonstranten an die Anweisungen der Polizei hielten und den Bundesplatz um 22 Uhr ohne Umstände verliessen. Nur ein kleiner Teil provozierte weiter. Offenbar führten einige von ihnen auch Werkzeug mit sich. Die Polizei konnte ihren Mitteleinsatz aber in Grenzen halten. Der Marsch auf den Bundesplatz drehte also wieder um. Teile der Szene sind aber bereit, den Rahmen der Legalität zu verlassen.

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Georg_Haesler Schweiz Totalitär ..... gutes Stichwort einreiseforumlar Georg_Haesler Schweiz Die weiss sehr wohl, dass es hier nicht um eine COVID19 Krise geht, sondern um eine Systemkrise, zu deren Lösung man dreizehn Jahre Zeit gehabt hätte. Es ist daher bezeichnend, dass sie sich am Status quo festbeisst wie der Hund am Knochen. Neoliberalismus

Die SVP und die Gratistests – Im Bundesrat dagegen, vor dem Volk dafürVor einem Monat haben Ueli Maurer und Guy Parmelin das Ende der Gratistests durchgedrückt. Jetzt protestiert ihre Partei am schärfsten dagegen. Gratis natürlich, so lange sie vom Staat aufgezwungen werden. Doch am besten Tests ganz abschaffen Sie sollten für alle kostenlos bleiben, denn zunehmend stellt sich heraus, dass sich Geimpfte massiv gegenseitig anstecken und gefährden. Tests sind eine weitere „line of defense“ gegen C19, die Impfung alleine ist es nicht! Hier in 🇩🇪 mehren sich täglich die Superspreader events

Unbewilligte Demo in Bern: Tausende demonstrieren gegen «Zerti-Diktatur»Tausende Menschen haben am Donnerstagabend in Bern und Biel gegen die «Zerti-Diktatur» und den «Impfzwang» demonstriert. Vor dem Bundeshaus skandierten sie «Ueli»-Rufe und drückten gegen Absperrgitter. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. PresseratCH habt ihr Ferien oder für was sollt ihr bitte gut sein? das sind keine Coronaskeptiker sondern Menschen die gegen unwissenschaftliche und diskriminierende illegale Zertifikate demonstrieren in einer Demokratie, ihr verdammten Heuchler und Propagandisten! Zertifikate sind nutzlos aber vor allem gefährlich!

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Corona-Demo in Bern - Polizei verhindert «möglichen Sturm aufs Bundeshaus»Gegnerinnen und Gegner der Corona-Massnahmen demonstrierten in Bern . Sie versuchten eine Sperre beim Bundeshaus zu durchbrechen. Unbewilligten Demo und Demokratie schliessen sich gegenseitig aus, entweder hat man das eine, oder das andere. Zuviel 'United States Capitol attack' gesehen? Oder 'Great Reset'? Seit Ihr eigentlich noch ganz bekloppt oder was? Auf in den Kampf für eine Schweiz ohne kranke Ausländer (Albaner€

Protest in Bern gegen Zertifikat – Nause zu eskalierter Demo: «Möglichen Sturm aufs Bundeshaus verhindert»Tausende demonstrierte gegen die Ausweitung der Zertifikatspflicht. Feuerwerk flog gegen das Bundeshaus, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. mimimimiiii.... verantwortung trägt ganz alleine der unfähige BR !! Gefährliche vollidioten, lasst euch impfen dann seid ihr und andere geschützt, warum sollen andere für euch verweigerer tests etc.bezahlen ? Illegale Demos für rot-grüne Anliegen werden von Nause & Co. gerne toleriert. Fürs Klima, für BLM, für Frauenrechte etc., no problem! Öko—Aktivisten dürfen auch den Bundesplatz zum Campingareal umfunktionieren. Aber wehe, wenn erzürnte🇨🇭Schweizer sich für die Freiheit einsetzen!

Demonstration in Bern: Polizei setzt Wasserwerfer ein - BlickTausende Menschen haben am Donnerstagabend in Bern gegen die «Zerti-Diktatur» und den «Impfzwang» demonstriert. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein – dieses und weitere Themen heute Morgen auf Blick TV. Eine Impfung ist eine Vergewaltigung... Kann mit dem Virus 🦠 nicht umgehen Ohh das sozialistiische Propagandablatt hat wieder absichtlich die Hälfte vergessen! Es gab keine Eskalation. Ein paar Scharmützel wegen linksextremen Kindern. Das wars. Also stellt eure Lügen ein!