Cancel-Culture im Kalten Krieg – Wie aus einer Heimatdichterin eine Landesverräterin wurde

Helene Bossert war eine aufstrebende Autorin. Dann wurde sie Ziel einer Hetzkampagne, von der sie sich nie erholte. Nun laufen Bemühungen, sie zu rehabilitieren.

27.10.2021 22:00:00

Eine Studienreise in die Sowjetunion kostet die Baselbieter Mundartdichterin Helene Bossert ihren Ruf und ihre Karriere. Erst jetzt gibt es Versuche, sie zu rehabilitieren. (Abo)

Helene Bossert war eine aufstrebende Autorin. Dann wurde sie Ziel einer Hetzkampagne, von der sie sich nie erholte. Nun laufen Bemühungen, sie zu rehabilitieren.

Publiziert heute um 17:19 Uhr1 KommentarÜberwacht, denunziert, entlassen: Baselbieter Mundartdichterin Helene Bossert (1907–1999).Foto: Archiv Helene BossertZwei Gedichte, zwei Leben.Um zu begreifen, was Helene Bossert widerfahren ist, um zu erfahren, was der Kalte Krieg mit der Schweiz gemacht hat, kann man sich an Bosserts eigene Worte halten. Es sind Worte in ihrer Baselbieter Mundart.

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S git Blüemli am Wääg,unschynber chlyy;men achdet se chuum –und goot dra verbyy.So beginnt ein Gedicht, das 1942 erscheint, mitten im Zweiten Weltkrieg, in einem Büchlein, das von der Baselbieter Regierung unterstützt wird – und das Bossert in der Region bekannt macht. Das Büchlein ist voller solcher Gedichte. Es sind sanfte, unverfängliche Zeilen über die Landschaft, ihre Bewohner, die Natur. Harmlos. Das ist Helene Bosserts erstes Leben.

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