Butscha: Wieso jeder von uns zum Täter werden kann – und was die Bilder gefährlich macht

09.04.2022 15:01:00

Butscha: Wieso jeder von uns zum Täter werden kann – und was die Bilder gefährlich machen.

Russland, Ukraine

Butscha: Wieso jeder von uns zum Täter werden kann – und was die Bilder gefährlich machen.

Psychologen zeigen sich wenig überrascht von den brutalen Verbrechen russischer Soldaten gegenüber wehrlosen Menschen. Fast jeder von uns wäre dazu in der Lage.

«Dieses Brutale, das hat auch seine Verlockung»Dass ganz normale Menschen in der Lage sind, brutale Dinge zu tun, haben amerikanische Psychologen bereits 1961 herausgefunden. Beim Milgram-Experiment zeigte sich ein grosser Teil der ­freiwilligen Probanden bereit, auf Kommando anderen Menschen tödliche Stromschläge zu verpassen. Beim Stanford-Gefängnis-Experiment 1971 versuchten Psychologen, mit Freiwilligen den Gefängnisalltag zu simulieren. Nach wenigen Tagen musste das Experiment abgebrochen werden, weil die freiwilligen Wärter die freiwilligen Gefangenen zu sehr quälten.

Weiterlesen: watson News »

Schweizer Politik hat Angst- vom Kommunismus Die Frage ist nur: Wer waren die Täter? Putin stören die Bilder auch. Wir sollten seine (selbstverständlich ganz normalen) Monster ungestört vergewaltigen und morden lassen.🥴 Ich empfehle allen das Buch 'Im Grunde gut' von Rudger Bregman. Er widerlegt all diese Pseudo-Theorien vom Bösen im Menschen.

Sobald es die eigene Familie betrifft, kann Jeder amoklauffen!! Das ist wieder mal so ein 'wir verstehen alle - wir sind güter als gut' - Quatsch.

Penélope Cruz und Antonio Banderas – «Wir haben uns selbst gewundert, wieso uns nie jemand zusammen in einem Film wollte»Spaniens Stars Penélope Cruz und Antonio Banderas spielen in «Official Competition» erstmals richtig zusammen – und pflegen in dieser Satire ihre übersteigerten Egos. (Abo)

Putins Propagandist in Genf – Blut von Kriegsopfern ist bei ihm GranatapfelsaftDie russische Botschaft in Bern verwendet viel Zeit dafür, auf ihrer Website auf kritische Artikel in der «Neuen Zürcher Zeitung» oder bei Tamedia ausführlich zu reagieren, meistens jedoch nur auf Russisch, also vorab für ein russisches Publikum. (Abo) Ausweisen mit seinem ganzen Entourage....ade..

Russische Söldner morden in Butscha, doch der Bundesrat sanktioniert sie nicht – der GrundDie Söldner der Wagner-Gruppe waren am Massaker in Butscha beteiligt. Im Gegensatz zur EU hat die Schweiz die Privattruppe nicht sanktioniert. Fake news Watson FakeNews Drecksmedien Erst war es ein Russischer Oberst, dann war es eine Mongolische Motorisierte Brigade und jetzt also Söldner... in 3 Tagen wars Kadyrow und Putin persönlich, die in Bucha auf Safari gingen... LügenWatson

Krieg in der Ukraine - Unabhängig von russischem Gas: Das Baltikum machts vorUnabhängig von russischem Gas: Vorausschauende Planung und ein Gas-Terminal macht Litauen, Lettland und Estland gastechnisch von Russland unabhängig. Ja, weil eine totale Abhängigkeit von der USA ja viel besser ist.... Ja aber nur wenn genug Fls-gas auf dem Markt ist! Wann Sanktionieren wir zusätzlich die USA? Oder war das normal mit den Millionen Menschen im Irak?

Zoom: Die weltbesten Pressefotografien – Zeugnisse von Missbrauch und Vertreibung – die Bilder des JahresDie Preisträger des World Press Photo Awards 2022 zeigen mit ihren Fotografien, was die Welt bewegt.

3 Aspekte, die die russische Propaganda von Butscha entlarvenDie Ausreden Russland s widersprechen sich teilweise. Mediazona hat sie analysiert und zerlegt das putin'sche Wirrwarr über Butscha Stück für Stück. Die Ukrainer wurden auch entlarvt, wo ist euer Tweet dazu?

.2 2 Wieviel Eitelkeit darfs denn sein? Penélope Cruz und Antonio Banderas bei der Premiere von «Official Competition».Publiziert heute um 04:52 Uhr 112 Russlands eifrigster öffentlich auftretender Propagandist in der Schweiz: Alexander Alimow bei einem Auftritt in Genf.Eine Geschichte voller Missverständnisse: Der Bundesrat erklärt seine Sanktionspolitik, 28.

Es gibt mehr als genug Anschauungsmaterial, das uns an der Friedfertigkeit und der Rationalität des Menschen zweifeln lässt.» «Dieses Brutale, das hat auch seine Verlockung» Dass ganz normale Menschen in der Lage sind, brutale Dinge zu tun, haben amerikanische Psychologen bereits 1961 herausgefunden. Ja, Antonio Banderas ist bester Dinge, nachdem er mit knapp einer Stunde Verspätung zusammen mit Penélope Cruz zum Interview erschienen ist. Beim Milgram-Experiment zeigte sich ein grosser Teil der ­freiwilligen Probanden bereit, auf Kommando anderen Menschen tödliche Stromschläge zu verpassen. Und kurz davor mit einem am Sonntag abgesetzten Tweet. Beim Stanford-Gefängnis-Experiment 1971 versuchten Psychologen, mit Freiwilligen den Gefängnisalltag zu simulieren. Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Nach wenigen Tagen musste das Experiment abgebrochen werden, weil die freiwilligen Wärter die freiwilligen Gefangenen zu sehr quälten. Sie umfassen Personen, Behörden, Firmen und andere Entitäten aus der ganzen Welt, die im Rahmen von verschiedenen Konflikten aktiv geworden sind.

«Der Mensch ist ein heikles Wesen. Mittlerweile, auch nach von unabhängiger Seite, deutet alles darauf hin, dass die Massaker von russischen Soldaten begangen wurden. Es braucht nicht viel – dann läuft er aus dem Ruder», sagt der Psychotherapeut Eugen Sorg. Das habe nicht zuletzt das gut untersuchte Massaker im vietnamesischen Dorf My Lai gezeigt, wo amerikanische Soldaten 1968 mehr als 500 wehrlose Menschen grundlos ermordeten. «Da kamen ganz normale, gebildete Menschen in den Blutrausch. Keiner von uns ist davor gefeit. Bundesrat befasst sich «zu gegebener Zeit» mit dem Thema Für die Mitgliedsstaaten der EU sind alle Listen gleichwertig rechtlich bindend.

» Die Leichen der Ermordeten auf dem Friedhof von Butscha. Bild: keystone Die Ursache für solche Gewalteskapaden sieht Sorg in der menschlichen Veranlagung. «Der Mensch trägt ein reiches Reservoir an evolutionär gewachsenen destruktiven und aggressiven Trieben in sich, die im Laufe der Entwicklungsgeschichte wohl durchaus sinnvoll gewesen sind.» Diese Triebe könnten aber schnell ausser Kontrolle geraten. «Dieses Brutale, das hat auch seine Verlockung und stellt eine permanente Bedrohung der Zivilisation dar», sagt Sorg. An seiner Sitzung am Mittwoch befasste sich der Bundesrat mit den Sanktionen.

Das Morden und Vergewaltigen wird immer einfacher Eugen Sorg, Kriegsreporter und Psychotherapeut. Bild: ZVG In seinem Buch «Die Lust am Bösen» schreibt Sorg über zahlreiche Begegnungen mit Kämpfern, die aus purer Freude an der Brutalität gemordet und vergewaltigt haben. Die Begegnung mit einem jungen Mann in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist ihm besonders geblieben: «Er hatte ein Gewehr, lebte von Überfällen, hat Frauen vergewaltigt. Er sagte mir, er wolle niemals in Europa leben. Das Leben in Mogadischu sei viel besser. Immerhin verrät das Wirtschaftsdepartement WBF auf Rückfrage, dass auch der Umgang mit den «thematischen EU-Sanktionen» ein Thema war.

» Das eigentliche Problem sieht Sorg in der zunehmenden Enthemmung der Täter. «Nach dem ersten Mord müssen viele kotzen. Beim zweiten Mal geht’s einfacher. Beim dritten Mal ist es schon fast Routine.» Um diesen Hemmschwellen-Mechanismus wisse auch der Kriegstreiber Wladimir Putin, sagt der Konstanzer Kriegspsychologe Thomas Elbert, 72.ch) DANKE FÜR DIE ♥ Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren (Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen) 5 CHF.

«Der Kreml schickte nicht umsonst erfahrene Kämpfer aus Syrien und Tschetschenien in die Ukraine. Diese Männer haben viel Erfahrung im Töten und kaum noch Hemmungen. Solche «Vorbilder» brauchen die jungen Soldaten, um ihre eigenen Hemmschwellen zu überwinden», erklärt Elbert, der die Psyche von Kriegern in diversen Konflikten untersucht hat. Spannend sind in diesem Zusammenhang die Erhebungen des Historikers Samuel Marshall. Marshall schätzt, dass im Zweiten Weltkrieg nur 20 Prozent der US-Soldaten von ihrer Waffe Gebrauch gemacht haben.

Durch spezifisches Training – etwa, indem man die klassischen Zielscheiben durch menschliche Silhouetten ersetzte und dadurch die Soldaten enthemmte – wurde die Effizienz der Soldaten gesteigert. Im Vietnamkrieg haben bereits 95 Prozent aller US-Soldaten mindestens einen Schuss abgegeben. Thomas Elbert, Kriegspsychologe. Bild: Wikipedia Der gefährliche Werbeeffekt der ukrainischen Kriegsbilder Im Krieg in der Ukraine nutzt Putin eine weitere Massnahme, um seinen Truppen die Angst am Töten zu nehmen. Die Ukraine sei unterwandert von «Nazis», betont der Kreml-Chef immer wieder.

Für den Kriegspsychologen Thomas Elbert nicht überraschend: Jeder potenzielle Feind muss entmenschlicht werden. Das kann durch technologische Distanz geschehen (etwa, indem man Feinde mit .