Braillard, Unihockey

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Braillard macht mit 21 Schluss - Feierabendstatus wurde zum Freizeitkiller

Die Schweizer Unihockey-Szene verliert mit Harry Braillard ein grosses Talent. Schuld sind auch die Verbandsstrukturen.

10.07.2020 23:06:00

Unihockeyspieler Harry Braillard hat mit nur 21 Jahren seine Aktiv-Karriere abgeschlossen und empfindet diesen Schritt in ungewohnt jungen Jahren als Befreiungsschlag. Die Zeit wurde zu knapp. unihockey

Die Schweizer Unihockey -Szene verliert mit Harry Braillard ein grosses Talent. Schuld sind auch die Verbandsstrukturen.

Der Junior des UHC Alligator Malans orientierte sich im vergangenen Herbst um: Er lief ab der Meisterschaft 2019/20 für Rychenberg Winterthur auf, buchte in 25 Partien 19 Skorerpunkte.Die Zeit war ein allzu knappes GutNun folgt für Braillard eine erneute Zäsur – eine weitaus einschneidendere. Er hat nämlich mit seiner Aktiv-Karriere abgeschlossen und empfindet diesen Schritt in ungewohnt jungen Jahren als Befreiungsschlag.

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Es war nicht der Ausgang, der zu kurz kam. Stattdessen fehlte es mir an Freiheit und Spontaneität.Autor: Harry Braillardüber die Gründe für das KarriereendeSo sehr er es auch liebte, so sehr stand das Unihockey Braillards Freizeitplanung immer wieder im Weg. Im Sommer war er während des Aufbau-Trainings 5 Mal wöchentlich in der Halle gefordert. Zudem vermisste der Heimweh-Bündner im Exil seine geliebten Berge.

Braillard kam zum Schluss, den intensiven Sport nicht mehr mit seinen sonstigen privaten Interessen vereinen zu können. «Es war nicht der Ausgang, der zu kurz kam. Stattdessen fehlte es mir an Freiheit und Spontaneität», schildert er – und zog darum die Konsequenzen.

Aller Anfang ist schwerBraillards früher Rücktritt könnte auch ein Weckruf für den Schweizer Verband sein. Die Verantwortlichen sind seit Jahren bemüht, weg vom Image des Feierabendsports zu kommen und zumindest eine teilweise Professionalisierung voranzutreiben.

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